Zeche Emscher Lippe Datteln

Zeche Emscher Lippe Datteln Die Zeche Emscher-Lippe war ein Steinkohlen-Bergwerk in Datteln im nördlichen Ruhrgebiet im Nordwesten des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen.

Zeche Emscher-Lippe in Datteln

1902 - 1972

Die Zeche entstand direkt neben Europas größtem Kanalkreuz und hatte damit beste Verkehrsanbindungen. Hier treffen sich Rhein-Herne-Kanal, Dortmund-Ems-Kanal und Wesel-Datteln-Kanal und Datteln-Hamm-Kanal. Die ersten Mutungsbohrungen für die Zeche erfolgten schon 1878, aber erst nach dem Erwerb durch die Firma Krupp begann die Erschließung. Die Benennun

g wurde nach dem Namen der Felder vorgenommen, die die Lage zwischen Emscher und Lippe andeuten. Wie bei allen Zechen weitete sich der Abbau nach Norden aus und weitere Schächte wurden abgeteuft. Die ländliche Umgebung wurde dadurch aber wenig verändert. Nur die Ortschaft Datteln wuchs mit der Anlage großer Zechensiedlungen zu einer Mittelstadt heran. Die Anlage 1/2 kam wegen Schwierigkeiten mit Wassereinbrüchen erst ab 1908 in Gang. Gleichzeitig nahm auch die Kokerei ihren Betrieb auf. Nach der Stilllegung wurde das Gelände komplett abgeräumt und für Gewerbe und Dienstleistungen erschlossen. Die Kokerei blieb noch bis 1975 in Betrieb. Beide Schächte sind mit Protegohauben versehen und liegen auf den Grünstreifen zwischen den angrenzenden Betrieben. Die Anlage 3/4 wurde während des 1. Weltkriegs angelegt und kam daher erst ab 1922 richtig in Betrieb, als auch die Kokerei anlief. Nach der Stilllegung blieb auch hier die Kokerei, die schon 1954 an einen Hersteller von Spezialkoks abgegeben wurde bis 1983 in Betrieb. Das komplett abgeräumte Betriebsgelände ist zum großen Teil mit Wald bewachsen. Beide Schächte sind eingezäunt und mit Protegohauben versehen. Der Schacht 5 war reiner Wetterschacht und der tiefste der Zeche. Der ursprünglich am Rand der Bebauung gelegene Schacht liegt heute in einer Wohnsiedlung. Die Schachtscheibe ist eingezäunt und mit Schotter überdeckt. Ein Schild mit Name und Koordinaten erinnert an den Schacht. Der Schacht 6 wurde zur Bewetterung des 1955 erworbenen Nordfeldes nötig. Er lag in einem rein landwirtschaftlich gepägten Umfeld und wurde möglichst unauffällig geplant. Die Befahrungsanlage war nur 14 m hoch als Turm ausgeführt und mit einem begrünten Wall umgeben. Es wurde auch ein Rekultivierungsplan erstellt, der nach der endgültigen Stilllegung realisiert wurde. Der Schacht 6 wurde von der Zeche Ewald Fortsetzung übernommen und im Jahr 2000 endgültig aufgegeben, nachdem ein weiterer Bergbau in Raum Datteln ausgeschlossen wurde.

Heute bekommen:50 Jahre (1908 - 1958) Freiwillige Werkfeuerwehr Zeche Emscher Lippe
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Heute bekommen:

50 Jahre (1908 - 1958)

Freiwillige Werkfeuerwehr Zeche Emscher Lippe

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Kokerei Emscher Lippe - 1935
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Dampffördermaschine - Zeche Emscher Lippe1930er Jahre
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Datteln
45711

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