Centauri-Concept

Centauri-Concept Pferdeosteopathie und -Physiotherapie, Begleitende Akupunktur, Bodenarbeit- und Reitunterricht, Sitzschule & Reiter Fitness, Kurse

Das Centauri Concept besteht aus zwei eigenständigen Säulen:

Für Ihr Pferd:
- Physiotherapie
- Osteopathie
- Massage
- Lymphdrainage
- unterstützende Akupunktur
- Ausrüstungsberatung
- Unterricht nach den Grundsätzen der Anatomie und Biomechanik
- Trainingstherapie
- gymnastizierende Bodenarbeit


Für den Reiter:
- Personal Training (speziell für den Reiter)
- Reiterfitness (in der Gruppe)
- Sitz

schule
- Falltraining
In diesem Concept geht es mir darum, die Erkenntnisse aus beiden Bereichen möglichst individuell für jedes Reiter-Pferde-Paar anzupassen. Mein Ziel: Eine ganzheitliche Betreuung des Teams Pferd & Reiter um die Gesundheit, Leistungsfähigkeit und natürlich den Spass beider zu fördern. Weitere Angebote:
- Seminare und Vorträge rund um (Rücken-)gesundheit, Gymnastizierung und Training von Pferd und Reiter

Weitere Infos finden Sie auf meiner Homepage

Besonders beim Reitern ohne Steigbügel fällt das Hochziehen der Fußspitze natürlich auf. Dies steht aber nur symbolisch ...
27/10/2021

Besonders beim Reitern ohne Steigbügel fällt das Hochziehen der Fußspitze natürlich auf. Dies steht aber nur symbolisch für viele andere Verspannungen des Reiterbeins. Sobald der Reiter sein Bein verspannt (beispielsweise durch das hochziehen der Fußspitze) blockiert er automatisch mehr oder weniger stark sein Becken.
Durch Blockierung des Reiterbeckens wiederum kann das Pferd seinen Rücken nicht frei bewegen, es kann sein Becken nicht abkippen, wodurch die Hinterhand nach hinten heraus schiebt statt unter zu treten.
Versuche es, wenn du das nächste Mal auf dem Pferd sitzt selber einmal aus. Wie reagiert dein Pferd wenn du dein Bein Verspannt bzw wenn du deine Verspannung wieder löst? Tritt es gleich nachdem du deine Verspannung im Bein aufgibst weiter unter den Schwerpunkt oder braucht es ein paar Schritte um es zu versuchen? Nimmst du noch an anderen Stellen deines Körpers bzw. den deines Pferdes Veränderungen wahr? Schreib mir doch einfach deine Erfahrung unten in die Kommentare

Die Motorikschleife verbildlicht sehr schön, wie alles mit allem ob nun direkt oder indirekt ,miteinander verbunden ist....
26/10/2021

Die Motorikschleife verbildlicht sehr schön, wie alles mit allem ob nun direkt oder indirekt ,miteinander verbunden ist. Zieht oder schiebt man an einem Ende, wirkt sich dieses an noch ganz anderen Stellen aus. So wie es auch im Körper eines jeden Pferdes oder von uns Reitern ist. Spannend wird es wenn diese zwei Individuen (Reiter und Pferd) aufeinander treffen und sich gegenseitig beeinflussen. Wenn unser Pferd einen verspannten Rücken hat, merken wir es u.a. daran, dass es uns nicht gut sitzen lässt und wir evtl mit Rückenschmerzen vom Pferd steigen. Lässt die Leistung unseres Pferdes plötzlich nach, die Hinterhand tritt nicht mehr so aktiv unter oder es geht auf einer Hand nicht mehr so schön rund, könnte die Ursache dafür auf seinem Rücken sitzen. Denn haben wir als Reiter mal "Rücken" und sind deswegen steif, können wir der Bewegung unseres Pferdes nicht so gut folgen, wodurch wir unser Pferd blockieren und es in seiner Fähigkeit einschränken. Alles hängt mit allem zusammen.
In den nächsten Posts soll es u.a. darum gehen welche Zusammenhänge mir immer wieder begegnen und woran wir denken können wenn es mal wieder irgendwo hakt.
Hast du irgendwelche Wünsche oder möchtest du zu irgendwelchen Zusammenhängen etwas lesen, so schreibe mir einfach 😊

https://www.pferderevue.at/magazin/ausbildung/2016/05/wie_viel_vorwaertsbrauchtmeinpferd.htmlDas richtige Tempo ist eine...
08/03/2020

https://www.pferderevue.at/magazin/ausbildung/2016/05/wie_viel_vorwaertsbrauchtmeinpferd.html
Das richtige Tempo ist eine wichtige Grundlage, ganz unabhängig davon wie wir unsere Pferde einsetzen. Da mir im Unterricht öfter auffällt, dass es hier immer wieder zu Unklarheit kommt, poste ich mal diesen Artikel, der das Thema meiner Meinung nach ganz gut beschreibt.

Zu eilig oder untertourig - beides ist für das Pferd ungesund. Pferderevue-Autorin Dr. Britta Schöffmann erklärt, warum das richtige Grundtempo so wichtig ist und wie man es findet.

Alternativ funktioniert es auch gut stehend an einer Wand oder mit einem Igelball statt Tennisball 🙂
15/06/2017

Alternativ funktioniert es auch gut stehend an einer Wand oder mit einem Igelball statt Tennisball 🙂

Runde Sache

14/08/2016
14/08/2016

Der Iliopsoas !
Einer der wichtigsten Muskeln für das Pferd und auch für seinen Reiter.

Teil I
Heute geht es um die Funktion von diesem Muskel für den Reiter.
Denn er hat großen Einfluss auf das Becken, die Bauchmuskulatur und vor allem den stabilen Sitz des Reiters auf dem Pferderücken.

Der Musculus Iliopsoas ist der kräftigste Beuger im Hüftgelenk und ist daher ein wichtiger Muskel für das Stehen, Gehen und Laufen. Als typischer Haltemuskel mit überwiegend langsam zuckenden roten Muskelfasern neigt er jedoch zu Verkürzungen und muss daher regelmäßig gedehnt werden.
Zudem ist er einer der Hauptauslöser von Rückenschmerzen. Und wer kennt diese Schmerzen nicht ?!
Vor allem im Bereich der Lendenwirbelsäule sind unspezifische Rückenschmerzen kein seltenes Problem.
Sehr selten sind spezifische Ursachen wie ein Bandscheibenvorfall oder eine Infektion für die Schmerzen verantwortlich. In 98% der Fälle sind Rückenschmerzen auf Spannungsstörungen oder Degenerationen in der Muskulatur zurück zu führen.
Nicht zuletzt ist unser bewegungsarmer Lebensstil daran schuld -> denn ein gesunder schmerzfreier Körper braucht gesunde und kräftige Muskulatur.

Aber warum ausgerechnet der Iliopsoas ?

Den Iliopsoas betrachten wir eng mit genau diesem Lebensstil.
Man kann es drehen und wenden wie man will -> der Mensch sitzt zu viel.
Ob auf der Arbeit, im Auto, abends auf der Couch, am Esstisch oder eben bei unserem Hobby, das Reiten.
Mit der Sitzhaltung geht eine konstante Hüftbeugung einher.
Und da wären wir beim Iliopsoas - dem stärksten Hüftbeuger !

Die Lage des Iliopsoas.

Dieser Muskel sitzt sehr tiefliegend im Darmbein- und Hüftbereich.
Er besteht aus zwei Anteilen. Dem M. Iliacus, der die Innenfläche des Darmbeins ausfüllt, und dem M. Psoas der seinen Ursprung höher an den Querfortsätzen der Lendenwirbelkörper hat.

Wie funktioniert er ?

Beide Anteile ziehen gemeinsam, von innen kommend, hinten an den oberen Abschnitt des Oberschenkelknochens. Dadurch kann er neben der Wirkung als Hüftbeuger, auch das Bein nach außen drehen.

Und woher nun der Rückenschmerz?

Dies kann schon durch den Ursprung des Psoas erahnt werden, der sich ja wie eben beschrieben im Lendenwirbelbereich befindet. Zudem muss man verstehen, das ein Muskel, der schwach oder verkürzt ist schlecht ausgeprägt und schlecht ansteuerbar ist.

Der Iliopsoas kann also durch die dauernde Sitzhaltung verkürzen (passive Beweglichkeit) aber auch zu schwach ausgeprägt und ansteuerbar sein (aktive Beweglichkeit).

Und so könnt ihr euren Iliopsoas testen:

Passive Beweglichkeit; dazu legt euch auf den Rücken und zieht mit beiden Händen ein Knie an die Brust. Hebt sich dabei das andere langgestreckte Bein vom Boden ab, liegt eine Verkürzung vor. Ist eine Verkürzung fortgeschritten kann diese bereits optisch durch eine Beckenkippung nach vorne erkannt werden -> ein Hohlkreuz entsteht.

Aktive Beweglichkeit; stellt euch hierzu mit dem Rücken an die Wand, das Steißbein behält durchgehend Kontakt zur Wand.
Nun hebt ihr ein Knie über 90 Grad an. Ist die Bewegung nicht über 90 Grad möglich, wird über ein seitliches Abknicken der Hüfte kompensiert. Oder dein Knie sinkt nach 15-20 Sekunden bis zur 90 Grad Position ab. Dann ist dein Iliopsoas zu schwach.

Um eine gesunde Beweglichkeit und Kraft in der Hüfte zu erhalten bzw wiederzugewinnen kann jeder selbst einiges tun.
Weniger sitzen wäre das Einfachste, aber oft nicht möglich. Doch beginnt mobil zu sitzen und ändert häufig eure Position beim Sitzen.
Zudem beginnt euren Bewegungsspielraum in der Hüfte vollständig auszunutzen. In Workouts werden hierfür gerne korrekte und tiefe Squats verwendet. Doch auch im Alltag könnt ihr beginnen aus der Beinkraft vollständig in die Hocke zu gehen und euch mit eben dieser Kraft wieder aufzurichten.

Vom Becken zum Bauch!

Und nun wird es noch komplexer. Denn auch eine starke Bauchmuskulatur ist wichtig für den Erhalt von der Hüft- und Lendenwirbelsäulenfunktion.

Einmal zur Veranschaulichung:

Schwache Bauchmuskulatur erlaubt dem Becken vor zu kippen
-> diese Beckenkippung lässt eine Verkürzung bzw Deaktivierung des M. Iliopsoas zu
-> dies hemmt nun die Aktivierung der Gesäßmuskulatur
-> Ausbleiben der Gesäßmuskelaktivierung und der verkürzte Iliopsoas verhindern eine korrekte, komplette Hüftstreckung
-> dadurch begeben sich die Lendenwirbel in eine nicht funktionelle Streckung (als Ausgleich) = ein Hohlkreuz entsteht um die fehlende Streckung in der Hüfte auszugleichen.

Somit gilt, die Kraft der Bauchmuskulatur und die Hüft- bzw. Beckenmobilität sind eng miteinander verbunden.

Das heißt aber auch, das Problem liegt nicht immer da wo der Schmerz sitzt.

Was nun eine perfekte Überleitung zum Pferd wäre, denn hier sitzt das Problem schließlich auch oft im Sattel ;-)

Und wenn der Störfaktor Mensch auch noch einen verkürzten Iliopsoas hat, eine schwache Bauchmuskulatur, eine eingeschränkte Beckenmobilität und einen instabilen Oberkörper. ... Dann wird es Zeit für BE in Balance 😉

Quellen der Abbildungen:
"Prometheus - LernAtlas der Anatomie, 2. Auflage" 2009, von Markus Schünke, Erik Schulte, Udo Schumacher, Markus Voll und Karl Wesker.

"ABC OF THE HORSE Atlas" 2002, von Pauli Grönberg.

09/12/2015
Reiten ist Sport!Im Reitsport geht es vorwiegend um die Gymnastizierung und das Training der Pferde. Doch Reiten ist Tea...
19/09/2015

Reiten ist Sport!
Im Reitsport geht es vorwiegend um die Gymnastizierung und das Training der Pferde. Doch Reiten ist Teamsport! Es besteht zu 50% aus dem Pferd und 50% aus dem Reiter. In jeder anderen Sportart ist es völlig normal, dass der Sportler durch gezieltes Training auf seine Aufgabe vorbereitet und gefördert wird, nur der Reiter wird noch häufig vernachlässigt oder gar vergessen. Dabei hat ein gut trainierter Reiter großen Einfluss auf die Gesundheit und Leistungsfähigkeit seines Pferdes. Nur ein fitter Reiter mit einem losgelassenem Sitz kann das Pferd optimal unterstützen, anstatt es in seiner Bewegung zu stören. Allerdings gehört der Reitsport zu den komplexesten und anspruchvollsten Sportarten überhaupt. Kraft, Ausdauer, Balance, Beweglichkeit und Koordination sind für einen effektiven Sitz und Hilfengebung notwendig, lassen sich jedoch nur im geringen Maße beim Reiten selbst trainieren. Effektiver um muskuläre Dysbalancen und evtl. andere Defizite gezielt anzugehen und somit die Reitqualität und das eigene Wohlbefinden zu steigern ist ein gezieltes, systematisch aufgebautes Fitnesstraining. Wer also sich und seinem Pferd etwas Gutes tun möchte sollte ab und an seine Reithose gegen eine Sporthose eintauschen und etwas für seine eigene Fitness tun.

Wollen wir ein Pferd als Reittier nutzen, müssen wir uns einige Gedanken machen damit es diesen „Job“ auch lange, freudi...
17/10/2013

Wollen wir ein Pferd als Reittier nutzen, müssen wir uns einige Gedanken machen damit es diesen „Job“ auch lange, freudig ausführen kann ohne gesundheitliche Beschwerden zu entwickeln.

Dabei sind der Kopf-Halsbereich, die Vorhand und der Rücken potenzielle Schwachstellen in denen sich ohne entsprechende Förderung früher oder später Probleme in der Rittigkeit oder gar ernsthafte gesundheitliche Probleme einstellen können.
In der Hinterhand steckt die mögliche Leistungsfähigkeit. Die aktiven Schubkraft kann die Schwachstellen vor Überlastungen schützen. Hier steckt der "Motor" des Pferdes

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27446

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