Korrekturlesen in Lippe

Korrekturlesen in Lippe Für viele ist die Anfertigung wissenschaftlicher Arbeiten schon im formalen Bereich ein Buch mit sieben Siegeln. Hier kann ich helfen.

Schüler wissen, wie wichtig korrektes Schreiben auch für den späteren Beruf ist. 50 % halten fehlerfreies Schreiben für ...
30/01/2026

Schüler wissen, wie wichtig korrektes Schreiben auch für den späteren Beruf ist.
50 % halten fehlerfreies Schreiben für nötig, um von den anderen ernst genommen zu werden!

Hier das Ergebnis einer aktuellen Umfrage...
Tipp: Bitte die Rechtschreibung der Bildüberschrift prüfen... ;-)

08/11/2025

Mehr als 30 % der Deutschen haben Schwierigkeiten beim korrekten Schreiben und Lesen selbst häufig benutzter Wörter... Die Gründe sind sehr vielseitig. Allerdings kann man durch gezieltes Üben durchaus seine Probleme verringern. Man muss nur wollen... Falls Sie hierbei Hilfe benötigen, melden Sie sich bitte...

13/03/2025

Testen Sie Ihr Wissen...
Fehler in den Bereichen Leertasten, Groß-/Kleinschreibung, Zusammen-/Getrenntschreibung, Satzzeichen.
“Mit Einführung der neuen Rechtschreibung ist jedermann verunsichert, ob er z.B. beim Tippen seiner Privatpost auch die allgemein verbindlichen Regelungen des Duden, die seit mehreren Jahren bereits Gültigkeit haben, richtig angewendet hat.– Etwa 40% aller Befragten ist sich im Bereich der neuen Deutschen Rechtschreibung und Zeichensetzung zur Zeit nicht sicher. Fast jeder fünfte ist es leid, das die Änderungen für zuviele oft nicht nachvollziehbar sind.“
Wenn Sie acht Fehler finden, sind Sie schon fast fit.
Vielleicht finden Sie aber auch alle.
Dann gratuliere ich Ihnen!

02/10/2024

Liebe M.,
Gratulation zum 2. Staatsexamen in Geschichte und Philosophie!
Vielen Dank, dass ich Sie von den ersten Semesterarbeiten bis jetzt begleiten und Ihnen bei der Korrektur der Arbeiten, der Examens-Unterrichtsentwürfe... helfen konnte.
Bleiben Sie gesund!

01/06/2024

Gerade gelesen:
„Zuvor war er bereits als Honorararzt und zuletzt als kommissarischer Chefarzt in der Fachklinik in Bad Salzuflen tätig gewesen." Hier wird das Plusquamperfekt in einem einzelnen Hauptsatz benutzt. Das Plusquamperfekt (vollendete Vergangenheit/Vorvergangenheit) ist nur dann gebräuchlich, wenn im Zusammenhang (Haupt- und Nebensatz) die Zeitenfolge deutlich gemacht werden soll.
Erkläre die verwendeten Tempusformen!
1) Er kommt nach Hause, nachdem er gearbeitet hat.
2) Er kam nach Hause, nachdem er gearbeitet hat.
3) Er kam nach Hause, nachdem er gearbeitet hatte.
4) Er ist nach Hause gekommen, nachdem er gearbeitet hat.
5) Er ist nach Hause gekommen, nachdem er gearbeitet hatte.
Wer etwas Sprachverständnis hat, stellt die Unterschiede fest!

Auf das oben genannte Beispiel übertragen, müsste es dort heißen:
Zuvor war er bereits als Honorararzt und zuletzt als kommissarischer Chefarzt in der Fachklinik in Bad Salzuflen tätig.
oder:
Zuvor ist er bereits als Honorararzt und zuletzt als kommissarischer Chefarzt in der Fachklinik in Bad Salzuflen tätig gewesen.

Die Form der Plusquamperfekts (war ... gewesen) ist jedenfalls hier nicht richtig.
Der Gebrauch des Plusquamperfekts im alleinstehenden Hauptsatz (ohne weiteren inhaltlichen Zusammenhang) ist gerade in eher ungebildeten Schichten sehr häufig anzutreffen - aber im Schriftdeutsch eben falsch!

13/03/2024

Selbst bei Wohnungsanzeigen (Angebote oder Suche) können Flüchtigkeitsfehler beim Tippen oder unvollständige Angaben dazu führen, dass man keinen Erfolg hat. Auch hier helfe ich gerne.

16/11/2023

Gendern...
Anlass ist ein gefundenes Schreiben, das wie folgt beginnt:
„Liebe VereinsmitgliederInnen..."
Sinn eines gendergerechten Schreibens und Sprechens soll sein, alle Geschlechter einzuschließen. Dazu gehören: männlich, weiblich und auch divers.
Also nicht: „Arzt", wenn sowohl der Arzt und auch die Ärztin gemeint ist. Der Duden schlägt hier schon immer vor: „Arzt/Ärztin".
Mit dem Schrägstrich wird deutlich, dass sowohl die eine männliche als auch die andere weibliche Form gemeint ist. Ein diverser Arzt ist hier sprachlich nicht erkennbar.
Die Mehrzahl der dudenkonformen Schreibweise „Lehrer/-innen" oder auch „Lehrer/Lehrerinnen" erweitern Genderbefürworter zu „Lehrer*innen", „Lehrer_innen" oder „Lehrer:innen", um mit dem Sternchen, dem Unterstrich oder dem Doppelpunkt neben der männlichen und weiblichen Form auch diverse Lehrkräfte mit einzubeziehen.
Verfechter der alten Schreibweise „Lehrer" weisen auf den Begriff des generischen Maskulinum hin. Damit ist gemeint, dass der Begriff „Lehrer" in erster Linie eine Berufsbezeichnung ist – und kein Hinweis auf das biologische Geschlecht der Lehrperson.
Ein ganz anderes Problem zeigt sich, wenn man jetzt diese Verschriftlichung „Lehrer_in", „Lehrer:in", „Lehrer*in" in einem Vortrag aussprechen muss. Hier wird ein Glottisschlag an der Stelle des Unterstrichs, des Doppelpunktes oder Sternchens vorgeschlagen.
Wer noch etwas Luft bei seinem Vortrag hat, dem ist aber unbenommen, weiterhin „Lehrerinnen und Lehrer" zu sagen. Damit hat er auch noch gezeigt, dass er die Damen aus Höflichkeit zunächst anspricht.
Die geschätzt 1–2 % diversen Personen, die statistisch im Raum vorhanden sind, werden ihm das hoffentlich nicht übelnehmen.
Zu den „VereinsmitgliederInnen": Der Schreiber hat übersehen, dass „das Vereinsmitglied" grammatikalisch als Neutrum eingestuft ist. Also ist hier keine weitere Veränderung notwendig!

06/06/2023

Gerade habe ich die umfangreichen Unterlagen für die beiden Unterrichtsstunden lesen und korrigieren dürfen, die bei einer zweiten Staatsprüfung von dem Lehreranwärter vorzulegen sind. Damit werden die fachliche, lehrplangerechte und didaktische Seite der Unterrichtsstunde ausführlich dargestellt, um der mehrköpfigen Prüfungskommission zu zeigen, dass der Unterricht nach den zwei Jahren Referendariatszeit angemessen vorbereitet und durchgeführt weden kann. Die Anforderungen sind nach Bundesland verschieden. Viel Erfolg!
Am Rande: Ich habe die Erfahrung gemacht, dass formale Fehler in den Unterlagen gerne vorgeschoben werden, wenn der Prüfer sich über inhaltliche Dinge gar nicht erst steiten will.

19/05/2023

Wie ist es richtig?
email, Email, e-mail oder E-Mail?
Im Duden ist aufgeführt: E-Mail.
Das zusammengesetzte Wort aus der Abkürzung für „elektronisch" (e) und dem ins Deutsche übernommene englische Wort für Brief („Mail") wird mit einem Bindestrich verbunden und als Substantiv „E-Mail" geschrieben.
Das gleiche Vorgehen ist anzutreffen bei T-Shirt („textiles Hemd"), U-Bahn, S-Bahn, T-Träger, U-Rohr...
Einzelbuchstaben werden mit dem Grundwort durch Bindestrich verbunden.

12/05/2023

Was verrät ein von Fehlern strotzender Beitrag in den sozialen Medien? Mögliche Antworten wären:
- Der Verfasser geht oberflächlich mit der Sprache um...
- Der Verfasser hat es nicht besser gelernt...

Die Sprachwissenschaft geht davon aus, dass Denken ohne ausreichende Sprachkenntnisse nicht möglich ist. Der Mensch neigt dazu, zum Beispiel neuen Gegenständen oder Erfindungen jeweils auch neue Begriffe zuzuordnen.
Das gilt auch für bestimmte grammatische Bereiche, die die Beziehungen der Wörte im Satz untereinander bestimmen.
Die korrekte Verwendung der Kasus Nominativ, Genitiv, Dativ und Akkusativ - des Indikativs oder Konjunktivs... das alles dient dazu, die Welt um sich herum mit der Sprache möglichst genau zu erfassen, um sich dann einer anderen Person präzise mitteilen zu können.
Mitteilung geschieht durch das Sprechen oder das Schreiben. Daher ist fehlerfreies Schreiben auch das Ergebnis logischen Denkens.
Umgekehrt gilt aber nicht, dass fehlerhaftes Schreiben zwangsläufig auf fehlerhaftes Denken zurückzuführen ist - wohl aber auf Oberflächlichkeit und Nachlässigkeit.
Wer mehrere Sprachen gut beherrscht (und öfter hin und her übersetzt) wird feststellen, dass die unterschiedliche Grammatik – so zum Beispiel die in den Sprachen unterschiedliche Stellung des finiten Verbs – die Konstruktion eines Satzes je nach Sprache gedanklich anders angeht.

Vor wenigen Tagen durfte ich eine sehr interessante Masterarbeit (Uni Bielefeld) im Bereich Philosophie bearbeiten. Es g...
24/02/2023

Vor wenigen Tagen durfte ich eine sehr interessante Masterarbeit (Uni Bielefeld) im Bereich Philosophie bearbeiten. Es ging um den Einsatz von Gedankenexperimenten im Philosophieunterricht, hier am Beispiel „Der bewusstlose Geiger".
Wer dieses Gedankenexperiment nicht kennt, findet eine visuelle Darstellung hier:

Ein berühmter Geiger leidet an einer Krankheit und nur Sie besitzen die richtige Blutgruppe, um ihn zu retten. Sie werden entführt und Ihr Blutkreislauf wird mit demjenigen des Geigers verbunden. Damit er überlebt, müssen Sie neun Monate mit ihm ausharren. Was wiegt schwerer? Das Leben des Geige...

25/01/2021

Jahreszahl 2021: Liest man zwanzigeinundzwanzig oder zweitausendeinundzwanzig?

2016 hat der Duden festgestellt:
»Die Jahreszahlen von 1100 bis 1999 werden nach Hundertern zusammengefasst.
Man sagt also für 1997 neunzehnhundertsiebenundneunzig (nicht: [ein]tausendneunhundertsiebenundneunzig). Die Jahreszahlen ab 2000 werden dagegen nach Tausendern zusammengefasst. Man sagt also für 2011 zweitausend[und]elf.«
Also gilt: zweitausendeinundzwanzig.
Angelehnt an den englischen/amerikanischen Leseweisen wird auch zwanzigeinundzwanzig gesagt.-
Wir kennen das von Orwells Buch 1984 - neunzehnvierundachzig - statt (korrekt) neunzehnhundertvierundachtzig.

Adresse

Am Klüter Bach 11
Detmold
32758

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Korrekturlesen in Lippe erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Teilen