AKTAS LEE Management Consultants GmbH

AKTAS LEE Management Consultants GmbH Wir sind spezialisiert auf M&A, Fördermittel, Finanzierung und die Erstellung von Businessplänen. Gründung bis hin zur Unternehmenserweiterung.

Die AKTAŞ LEE Management Consultants GmbH wurde gegründet in 2004 und ist ein deutsch-türkisches Dienstleistungsunternehmen mit Sitz in Dortmund. Wir verstehen uns als Mittler zwischen Menschen, Unternehmen und Institutionen in unternehmerischen Belangen. Dabei begleiten wir unsere Kunden in allen Unternehmensphasen: von der Ansiedlung bzw. Neben der strategischen Gründungs-und Unternehmensberatun

g schaffen wir durch unsere Fördermittelberatung einen signifikanten Mehrwert für unsere Kunden. Darüber hinaus sind wir mit unseren fundierten Kenntnissen der ethnischen Ökonomie ein verlässliche Ansprech-und Kooperationspartner für Institutionen.

📄 100 Bewerbungen. Und jetzt? Vor einigen Wochen saß ein Ingenieur bei uns im Büro.52 Jahre alt, über 25 Jahre Berufserf...
03/07/2026

📄 100 Bewerbungen. Und jetzt?

Vor einigen Wochen saß ein Ingenieur bei uns im Büro.

52 Jahre alt, über 25 Jahre Berufserfahrung. Er hatte sich über die Jahre vom Projektingenieur bis in eine leitende Position hochgearbeitet. Eigenheim, Familie, ein gutes Einkommen. Eigentlich lief alles in geordneten Bahnen.

Dann kam die Kündigung.

Nicht, weil seine Leistung nicht gestimmt hätte. Sein Arbeitgeber baut Stellen ab.

Im Gespräch erzählte er, dass er bereits zahlreiche Bewerbungen verschickt hat. Einige Unternehmen haben abgesagt, viele haben sich gar nicht erst zurückgemeldet.

In wenigen Wochen wechselt er in eine Transfergesellschaft. Dort wird er Bewerbungstrainings besuchen, seinen Lebenslauf überarbeiten und weiter nach einer neuen Stelle suchen.

Natürlich hofft er, möglichst schnell wieder einen passenden Job zu finden. Und genau das wünschen wir ihm auch. 🤝

Trotzdem ließ uns nach dem Gespräch eine Frage nicht los:

Was passiert, wenn auch nach 50 oder 100 Bewerbungen kein passendes Angebot kommt?

Gerade erfahrene Fachkräfte und Führungskräfte bringen oft genau die Fähigkeiten mit, die Unternehmen erfolgreich machen. Sie führen Mitarbeiter, verantworten Budgets, entwickeln Kundenbeziehungen und treffen unternehmerische Entscheidungen. Allerdings meist im Auftrag anderer.

Deshalb sprechen wir in solchen Gesprächen manchmal auch über einen Weg, den viele zunächst gar nicht auf dem Schirm haben: 💡

Die Übernahme eines bestehenden Unternehmens.

Der Unterschied zu einer Neugründung ist erheblich. Man startet nicht bei null, sondern übernimmt ein Unternehmen mit Kunden, Mitarbeitern, etablierten Prozessen und einem funktionierenden Geschäftsmodell.

Jedes Jahr suchen in Deutschland rund 109.000 mittelständische Unternehmen einen Nachfolger. Gleichzeitig wächst die Zahl der Unternehmer, die eine Betriebsschließung in Betracht ziehen, häufig auch deshalb, weil sie keine tragfähige Nachfolgelösung finden.

Eine Unternehmensübernahme ist sicher nicht für jeden der richtige Weg.

Aber vielleicht lohnt es sich, gerade in einer solchen Situation nicht nur den Stellenmarkt im Blick zu haben, sondern auch den Markt für Unternehmensnachfolgen. 🚀

Frage an alle Angestellten aus meinem Netzwerk und darüber hinaus:

💬 Wäre eine Unternehmensübernahme für euch grundsätzlich eine Option oder würdet ihr ausschließlich nach einer neuen Festanstellung suchen?

2 Mio. € Kaufpreis. 20 Mitarbeiter. Nur 50.000–60.000 € Eigenkapital.Klingt unrealistisch?Ist es nicht.Durch die steigen...
19/06/2026

2 Mio. € Kaufpreis. 20 Mitarbeiter. Nur 50.000–60.000 € Eigenkapital.

Klingt unrealistisch?
Ist es nicht.

Durch die steigende Zahl von Insolvenzen im Mittelstand denken aktuell immer mehr Ingenieure, Vertriebsprofis und Führungskräfte über eine Unternehmensübernahme nach.

Das größte Hindernis ist dabei meist nicht die Erfahrung oder Kompetenz – sondern das Eigenkapital.
Dabei gibt es Wege, eine Übernahme auch mit wenig Eigenkapital zu strukturieren.

4 Möglichkeiten, die viele nicht kennen:

1️⃣ Verkäuferdarlehen
Der Verkäufer finanziert einen Teil des Kaufpreises selbst.
✅ Weniger Eigenkapital nötig
✅ Starkes Signal für Banken
❌ Verkäufer bleibt im Risiko

2️⃣ Earn-out
Ein Teil des Kaufpreises wird aus zukünftigen Gewinnen bezahlt.
✅ Entlastet die Finanzierung
✅ Verkäufer profitiert vom Erfolg
❌ KPIs müssen sauber definiert werden

3️⃣ Bürgschaftsbank
Bei fehlenden Sicherheiten übernimmt die Bürgschaftsbank einen Teil des Risikos.
✅ Erhöht die Finanzierungschancen
✅ Oft bessere Kreditkonditionen
❌ Zusätzliche Kosten

4️⃣ Haftungsfreistellung von KfW und Landesförderbanken
Förderbanken übernehmen einen Teil des Risikos der Hausbank.
✅ Erleichtert die Kreditvergabe
✅ Besonders interessant bei Nachfolgelösungen
❌ Fördervoraussetzungen beachten

Fazit:
Die meisten glauben, eine Firmenübernahme scheitert am Eigenkapital.
In der Praxis scheitert sie oft am fehlenden Wissen über die richtigen Finanzierungsinstrumente.
Wer diese vier Bausteine geschickt kombiniert, kann deutlich größere Unternehmen übernehmen, als viele für möglich halten.

Welche dieser Möglichkeiten war Ihnen bisher am wenigsten bekannt? 👇

Wirtschaft schlägt Alarm: Mehr als 140 Industriepleiten pro Monat.Laut WiWo haben zuletzt gut 800 deutsche Industrieunte...
05/06/2026

Wirtschaft schlägt Alarm: Mehr als 140 Industriepleiten pro Monat.

Laut WiWo haben zuletzt gut 800 deutsche Industrieunternehmen Insolvenz angemeldet; zehntausende Arbeitsplätze sind betroffen.

Was in solchen Berichten oft abstrakt klingt, erleben wir in unserem Beratungsalltag inzwischen ganz konkret.

Seit einigen Monaten sitzen immer häufiger Menschen bei uns im Büro: hervorragend ausgebildete Fach- und Führungskräfte, Ingenieure, Vertriebsleiter oder Manager.

Viele von ihnen sind Anfang 50. Mitten im Leben.
Plötzlich geht es nicht mehr nur um einen Job.

Es geht um das Haus.
Um die Zukunft der Familie.
Um Verantwortung, die schwerer wiegt als jede schlaflose Nacht.

Bewerbungen? Für viele fast aussichtslos.
Arbeitslosengeld? Oft nicht genug, um die Hausrate zu tragen.

Und genau hier beginnt für manche ein neuer Weg.

Einige beginnen, nach einer echten unternehmerischen Chance zu suchen.

Denn während gut ausgebildete Menschen ihre berufliche Zukunft verlieren, finden erfolgreiche Mittelständler keinen Nachfolger.

Häufig sind es Ingenieure oder erfahrene Fach- und Führungskräfte, deren Arbeitgeber insolvent wird. Anfang 50, Familienvater, Hausfinanzierung, Kinder, Verantwortung.

Über Plattformen wie Nexxt-Change stoßen sie auf mittelständische Unternehmen mit Nischenprodukten: erfolgreich, technologisch stark, oft patentgeschützt und nicht einfach kopierbar.

Auf der anderen Seite stehen Unternehmer im fortgeschrittenen Alter, die seit Jahren nach einem geeigneten Nachfolger suchen. Nach jemandem, dem sie ihr Lebenswerk anvertrauen können.

Hier begegnen sich zwei Menschen, die beide eine Lösung suchen.
Der eine will sein Lebenswerk sichern.
Der andere seine Zukunft retten.

Wir wurden als Unternehmensberater hinzugezogen und analysierten das Unternehmen im Detail. Die Zahlen waren stark. Die Finanzen solide. Das Geschäftsmodell funktionierte. Der Markt war vorhanden. Das Produkt hatte Zukunft.

Doch es gab ein Problem: Das Eigenkapital war knapp. Fast das gesamte Vermögen steckte im Eigenheim.

Also entwickelten wir gemeinsam mit dem Verkäufer eine tragfähige Lösung.
Mit dieser Struktur gelang es, Banken und Fördermittelgeber zu überzeugen. Trotz geringem Eigenkapital konnte die Finanzierung aufgestellt werden.

Das Ergebnis?

Nicht nur eine Familie wurde vor dem finanziellen Absturz bewahrt.
Auch 20 weitere Familien behalten ihre Sicherheit, weil ihre Arbeitsplätze erhalten bleiben.

Aus einer Kündigung wurde ein Neuanfang.
Aus Verzweiflung wurde Verantwortung.
Aus einem Familienvater wurde ein Unternehmer, der bereit ist, ein Lebenswerk weiterzuführen und seine eigene Erfolgsgeschichte zu schreiben.
Die Insolvenzwelle in der Industrie ist real.

Aber sie zeigt auch: Dort, wo klassische Karrierewege enden, können neue unternehmerische Wege entstehen — wenn Erfahrung, Mut, Beratung und passende Nachfolgelösungen zusammenkommen.

https://www.wiwo.de/erfolg/trends/insolvenzwelle-30.000-industriejobs-in-deutschland-in-gefahr/100227934.html

Almanya’da iş yeri kuranlara veya büyütenlere devlet teşvik fırsatıKfW (Alman devlet teşvik bankası), girişimcilere verd...
02/04/2026

Almanya’da iş yeri kuranlara veya büyütenlere devlet teşvik fırsatı
KfW (Alman devlet teşvik bankası), girişimcilere verdiği desteği ciddi şekilde artırdı. Bu değişiklik; hem yeni iş kurmak isteyenler, hem genç işletmelere (5 yaşına kadar), hem de şirket devralmayı düşünenler için çok önemli.

Neler değişti?
1 Aralık 2025’ten bu yana girişimcilere verilen teşvikler kapsamında azami kredi tutarı 125 bin Euro’dan 200 bin Euro’ya çıkarıldı. İşletme sermayesi için kullanılabilecek üst sınır da 50 bin Euro’dan 80 bin Euro’ya yükseltildi.

Bu neden önemli?
Çünkü bugün iş kurmak da, şirket devralmak da eskisine göre çok daha pahalı.
Satın alma bedelleri yükseldi.
Başlangıç maliyetleri arttı.
Yatırım ihtiyacı büyüdü.
Üstelik Almanlara nazaran yabancı kökenli insanlar devlet teşviklerinden çok az faydalanmakta.
Pek çok iyi fikir, iyi bir fikir olduğu için değil, finansman bulunamadığı için hayata geçirilemiyor.
İşte bu değişiklik tam da bu noktada devreye giriyor.

Özellikle önemli olan şu:
Bu program yalnızca klasik yeni girişimler için veya genç işletmelerin büyümesi için değil, şirket devri süreçleri için de kullanılabiliyor. Ayrıca öz sermaye zorunlu değil. Üstelik KfW, bankanın kredi riskinin yüzde 80’ini üstleniyor. Bu da finansmana erişimi önemli ölçüde kolaylaştırabiliyor.

Sonuç ne?
Daha fazla finansman.
Daha fazla hareket alanı.
Daha fazla fırsat.

Benim görüşüm:
Bu küçük bir güncelleme değil.
Bu, Almanya’da girişimciler ve şirket devralmak isteyenler için güçlü bir mesaj.
Şu anda iş kurmayı, iş yerini büyütmeyi, bir şirket satın almayı ya da devralmayı düşünen herkesin bu programı mutlaka yakından incelemesi gerekir.

Erfolgreiche Übernahme! 🛠️Vor etwa neun Monaten kam ein ambitionierter Handwerksmeister mit dem Ziel zu uns, eine seit ü...
27/02/2026

Erfolgreiche Übernahme! 🛠️

Vor etwa neun Monaten kam ein ambitionierter Handwerksmeister mit dem Ziel zu uns, eine seit über 30 Jahren bestehende, etablierte Gerüstbaufirma zu übernehmen. Fachlich top, hoch motiviert und mit einem klaren Plan im Kopf, aber mit wenig Eigenkapital. Genau diese Kombination erleben wir gerade häufiger.

Die bisherigen Inhaber haben selbst Migrationshintergrund, sind beide knapp über 70 und suchen seit über zwei Jahren eine Nachfolge. Ohne Erfolg. Nicht, weil der Betrieb schlecht läuft, sondern weil Zulassungen fehlen oder Banken die Finanzierung nicht mitgehen wollen.

Die Financial Due Diligence war insgesamt positiv. Die eigentliche Herausforderung kam danach. Einen Businessplan und ein Finanzierungskonzept aufzubauen, das wirklich trägt, und Banken davon zu überzeugen, diesen Weg mitzugehen, war deutlich anspruchsvoller als die Analyse selbst. Am Ende hat sich der Finanzierungsprozess über sechs Monate gezogen. Viele Gespräche, Rückfragen, Nachweise, neue Unterlagen.

Später haben wir erfahren, dass selbst der Steuerberater nicht mehr daran geglaubt hat, dass diese Nachfolge noch finanzierbar ist. Mit viel Einsatz, klarer Struktur und einem Konzept, das Schritt für Schritt belastbar wurde, haben wir unseren Kunden durch diesen Prozess begleitet und zum erfolgreichen Abschluss geführt.

Seit dem 01.01.2026 ist unser Kunde nun Inhaber und baut den Betrieb mit vollem Elan weiter aus. Durch die steueroptimierte Kaufstruktur und die geplanten Verbesserungen könnte sich der Kaufpreis statt in sieben Jahren bereits in zwei bis drei Jahren amortisiert haben. 📈

Ein Wahnsinnshebel❗

Migranten als Chance In der aktuellen RUHR Wirtschaft habe ich einen interessanten Bericht zum Thema „Unterschätzter Wir...
20/02/2026

Migranten als Chance

In der aktuellen RUHR Wirtschaft habe ich einen interessanten Bericht zum Thema „Unterschätzter Wirtschaftsfaktor: Migrantische Gründungen“ gelesen, den ich gerne hier teilen möchte.

Diese Debatte beschäftigt mich sowohl beruflich als auch persönlich seit über 20 Jahren. Schon zu Beginn meiner unternehmerischen Tätigkeit habe ich versucht, regionale Institutionen davon zu überzeugen, dass es nicht nur ein Integrationsaspekt ist, sondern eine zentrale Standort- und Zukunftsfrage für unsere Wirtschaft. Umso mehr freut es mich, dass diese Erkenntnis nun, nach mehr als 20 Jahren, zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Ein paar Punkte aus dem Beitrag, die ich mir notiert habe:
-NRW gehört zu den Hochburgen für Gründungen durch Menschen mit Einwanderungsgeschichte.
-Der Anteil an allen Selbstständigen liegt inzwischen bei 27 Prozent in NRW.
-In einer Befragung mit 828 Gründerinnen und Gründern aus den Jahren 2022 bis 2024 zeigt sich: Über 90 Prozent gründeten neu, nur 7,1 Prozent nannten eine Unternehmensübernahme. Zum Vergleich: Laut KfW entfielen 2024 deutschlandweit insgesamt 17 Prozent der Existenzgründungen auf Übernahmen oder Beteiligungen.

Aus wirtschaftlicher Sicht stellt sich damit eine Kernfrage: Wie gut schaffen wir Rahmenbedingungen, damit dieser Unternehmergeist nicht ungenutzt bleibt, sondern in Gründungen, Wachstum und auch Übernahmen mündet?
Denn eines zeigt der Beitrag sehr deutlich: Unternehmergeist ist längst da. Menschen, die anpacken, Risiken eingehen, Chancen im Markt erkennen, Familien versorgen und Teams aufbauen.

Genau deshalb macht der Artikel auch deutlich, worauf es jetzt ankommt:
Wenn wir „Migranten als Chance“ wirklich ernst nehmen, dann nicht als Schlagwort, sondern als Auftrag. Wir müssen Hürden abbauen, Potenziale freisetzen und Übergänge ermöglichen. Damit könnten wir sogar die kommende Babyboomer-Lücke schließen (siehe vorherige Posts).

Hier würde mich die Meinung aus meinem Netzwerk interessieren. Was denkt ihr darüber? Lasst uns gemeinsam diskutieren.

Firmenkauf in Deutschland aktuell die günstigste Assetklasse?Als Diplom-Ökonom und Unternehmensberater schaue ich bei Fi...
13/02/2026

Firmenkauf in Deutschland aktuell die günstigste Assetklasse?

Als Diplom-Ökonom und Unternehmensberater schaue ich bei Firmenübernahmen immer auch über den Tellerrand hinaus und vergleiche den Kaufpreis bewusst mit alternativen Anlageformen wie Immobilien oder Aktien.
Denn aus Investorensicht stellt sich vor allem eine Frage:
Wie schnell trägt sich das Investment aus dem laufenden Ertrag?
Also: Amortisationsdauer bzw. Multiplikator.

In der Praxis werden Unternehmen häufig mit Multiplikatormethoden bewertet, nach dem Prinzip Ertragskraft (z. B. EBIT) oder Umsatz × Faktor, abgeleitet aus Vergleichswerten ähnlicher Unternehmen. Wie hoch dieser Multiple ausfällt, hängt dann vor allem von Branche, Unternehmensgröße und dem Risikoprofil ab.

Jetzt betrachten wir die verschieden Investmentklassen:
🏠 Immobilien
In vielen Märkten liegen Kaufpreise häufig beim 20 bis 30 Fachen der Jahresnettokaltmiete.
📈 Aktien
Aktien werden oft über das KGV bewertet und lagen historisch grob bei rund dem 15 Fachen des Jahresgewinns.
🏭 Unternehmenskauf
Laut DUB (Deutsche Unternehmerbörse) liegen die branchenübergreifenden Durchschnittswerte der EBIT Multiples bei Ø 5,7. Heißt vereinfacht: Ein Unternehmen mit 100.000 Euro EBIT (nach Geschäftsführergehalt) wird rechnerisch aktuell zu einem Kaufpreis von rund 570.000 Euro gehandelt.
Die letzte Firmenübernahme, die wir betreut haben, wurde sogar mit dem Multiplikator 4 bewertet. Unser Kunde, der neue Inhaber, ist mit vollem Elan gestartet und rechnet damit, Umsatz und Gewinn um 50 % zu steigern sodass sich das Investment sogar nach zwei Jahren amortisieren wird. Unglaublich, aber wahr!

Und genau hier liegt für mich der strategische Reiz:
Man kauft nicht nur Substanz, sondern Cashflow, Kunden, Prozesse und ein Team.
Und wenn man Vertrieb, Digitalisierung, Kosten oder Struktur operativ verbessern kann, wirkt eine Übernahme schnell wie ein echter Cashflow-Hebel.

Wo ist hier der Haken? Lass uns gerne darüber austauschen.

Stilllegung statt Verkauf?Laut KfW denkt jedes vierte Unternehmen über Stilllegung nach, nicht über Verkauf.🤔 Wenn Nachf...
06/02/2026

Stilllegung statt Verkauf?
Laut KfW denkt jedes vierte Unternehmen über Stilllegung nach, nicht über Verkauf.

🤔 Wenn Nachfolger fehlen und der Druck steigt, warum werden trotzdem so viele Betriebe nicht verkauft, sondern einfach geschlossen?
Die Antwort ist oft unbequem, aber praktisch:
Stilllegung ist der Plan B, wenn ein Verkauf zu spät vorbereitet wird. Nicht weil das Unternehmen wertlos ist, sondern weil der Weg zum Deal zu chaotisch wirkt.

💡 Die Logik dahinter
Ein Käufer entscheidet nicht nur nach Sympathie oder Preis. Er entscheidet nach einem simplen Kriterium:
Kann dieses Unternehmen auch ohne den Inhaber stabil laufen und verlässlich geplant werden?
Wenn diese Frage nicht klar mit „Ja“ beantwortbar ist, werden Interessenten vorsichtiger, Banken zäher, Prozesse länger.
Und irgendwann sagt der Inhaber: „Dann lieber Schluss.“

🔎 Die 3 häufigsten Gründe, warum Verkauf „zu schwer“ wirkt
1. Inhaberabhängigkeit:
Kunden, Entscheidungen, Wissen, alles läuft über eine Person.
2. Zahlen vorhanden, aber keine Erklärung:
Buchhaltung ist da. Aber keine klare Story: Was ist wiederholbar, was ist einmalig, was treibt Marge?
3. Struktur nicht greifbar:
Verträge, Zuständigkeiten, Risiken, alles irgendwo, aber nicht sauber geordnet.

🎯 Der kleine Fahrplan, der Plan B verhindert
Was Unternehmer tun können, damit ein Verkauf realistischer wird:
1.Abhängigkeiten reduzieren: Wer trägt Kunden und Tagesgeschäft ohne Inhaber?
2. Kundenrisiken transparent machen: Top Kunden, Laufzeiten, Konzentration plus Gegenmaßnahmen.
3. Informationen strukturiert bereitstellen: ein einfacher, vollständiger Datenraum.
4. Kennzahlen definieren: wenige KPIs, die Leistung erklären und vergleichbar machen.
5. Investitionen priorisieren: wertrelevant zuerst, Optionales später.
6. Rollen und Übergabe festlegen: Zeitplan, Verantwortungen, Verkäuferrolle nach Closing.

👉 Nachfolgelücke ist das Umfeld. Übernehmermangel ist der Engpass. Und Stilllegung wird dann zur Realität, wenn Betriebe nicht verkaufsfähig gemacht werden.


Über Fachkräftemangel wird viel gesprochen.Aber der Engpass sitzt eine Ebene höher:Es fehlen Menschen, die Unternehmen ü...
30/01/2026

Über Fachkräftemangel wird viel gesprochen.
Aber der Engpass sitzt eine Ebene höher:

Es fehlen Menschen, die Unternehmen übernehmen und führen.
Denn was passiert, wenn die Babyboomer in den nächsten Jahren in Rente gehen und keine Nachfolge da ist?
Dann fehlen nicht nur Mitarbeiter. Dann fehlen Entscheider, Arbeitgeber, Ausbilder, Investoren.

📊 Die Lage in Zahlen (und warum das größer ist, als viele denken)
Laut KfW waren 2025 bereits 57 % der mittelständischen Unternehmerschaft 55 Jahre oder älter. Vor 20 Jahren waren es nur 20 %.

Und die IHKs bestätigen die Zuspitzung aus der Praxis:
2024 gab es fast 10.000 Beratungen mit abgabewilligen Unternehmen (+16 %, Rekord).
Bei rund 5.620 Betrieben steht kein Nachfolgeinteressent gegenüber.
27 % der beratenen Unternehmen erwägen die Schließung und in 92 % dieser Fälle liegt es daran, dass kein Nachfolger gefunden wird.

🔎 Was das bedeutet
Arbeitsplätze verschwinden nicht, weil die Aufträge fehlen, sondern weil die Übergabe scheitert.
Regionen verlieren Wertschöpfung, weil Betriebe schließen statt übergeben zu werden.
Know-how geht verloren, das über Jahrzehnte aufgebaut wurde.
Und oft hängt daran auch die Altersvorsorge der Inhaberfamilie.

⏳ Vielleicht ist das die Chance unserer Zeit
Nicht bei Null gründen, sondern ein laufendes Unternehmen übernehmen: mit Team, Kunden, Cashflow und echtem Impact.

2018 war sie noch Werkstudentin.Heute kommt sie als Gründerin zurück und zwar zu uns.Mich hat eine ehemalige Mitarbeiter...
27/01/2026

2018 war sie noch Werkstudentin.
Heute kommt sie als Gründerin zurück und zwar zu uns.

Mich hat eine ehemalige Mitarbeiterin aus Bochum besucht. Im Gepäck: eine kleine Torte mit unserem Unternehmenslogo. Ein starkes Zeichen und ehrlich gesagt auch ein Moment, der stolz macht.

Denn das Besondere ist nicht nur die Torte, sondern die Geschichte dahinter:
Sogar unsere ehemaligen Mitarbeiterinnen kommen heute zu uns, wenn es um die Gründung ihres eigenen Unternehmens geht. Dass sie uns dabei bewusst bevorzugt, zeigt mir vor allem eins: Unsere Kompetenz wird geschätzt und unser Beitrag wirkt über die gemeinsame Zeit hinaus.

✨Wenn du das liest: Danke für deinen Besuch und viel Erfolg für deinen nächsten Schritt.

Adresse

MallinckrodtStr. 230
Dortmund
44147

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 17:00
Dienstag 09:00 - 17:00
Mittwoch 09:00 - 17:00
Donnerstag 09:00 - 17:00
Freitag 09:00 - 17:00

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