03/12/2025
Vielen, vielen lieben Dank an alle „Pflegemenschen“ der cura seniore GmbH. Eure wertvolle Arbeit mit und an unseren Patient*innen erfüllt jeden Tag mit so viel Herz.
Durch euer Engagement, eure Fürsorge und eure wunderbaren Ideen bereichert ihr das Leben der Menschen, die uns allen so sehr am Herzen liegen.
Ihr seid wirklich etwas ganz Besonderes.
Hier noch eine kleine Geschichte vom Weihnachtsmann, welcher heute unsere Einrichtung besucht hat 🥰
Das kleine Pflegemensch-bin-ich
In einem hellen, freundlichen Pflegeheim arbeitete eine Pflegekraft. Nicht besonders groß, nicht besonders laut – aber voll Wärme, Händen, die trösteten, und einem Herzen, das nie müde wurde.
Doch manchmal, wenn die anderen Pflegenden mit schnellen Schritten und vollen Plänen an ihr vorbeihuschten, fragte sie sich:
„Wer bin ich eigentlich zwischen all den Aufgaben? Und bin ich genug?“
Eines Morgens brachte sie Frau Kunze das Frühstück.
„Du bist die Sonne hier drinnen“, sagte die ältere Dame und lächelte.
Die Pflegekraft spürte ein warmes Kribbeln. Vielleicht… vielleicht bin ich ja doch jemand Wichtiges?
Später half sie Frau Müller beim Spaziergang.
„Du gibst mir Sicherheit“, sagte sie dankbar.
Wieder spürte sie dieses Kribbeln. Sicherheit – das klingt groß.
Doch als sie später überlegte, murmelte sie:
„Sonne… Sicherheit… Trost… aber wer bin ich denn nun?“
Also machte sie sich auf den Weg.
Sie fragte den Therapeuten:
„Bin ich wie du?“
„Nein“, lachte dieser. „Du hast deine ganz eigene Art, Menschen Mut zu geben.“
Sie fragte die Pflegedienstleitung:
„Bin ich wie du?“
„Nein“, sagte die Leitung. „Du bist die, die Nähe schenkt, wenn es darauf ankommt.“
Sie fragte sogar den Chef:
„Bin ich wie du?“
„Nein“, brummte der Mann. „Du bist die Person, die dafür sorgt, dass niemand hier allein ist.“
Die kleine Pflegekraft setzte sich auf eine Bank im Garten.
Sie dachte nach.
Sie hörte die Stimmen der Bewohner, die sie riefen, die nach ihr fragten, weil sie sich bei ihr sicher fühlten.
Und plötzlich platzte es aus ihr heraus:
„Ich bin ich!
Ich bin Pflege!
Ich bin wichtig!
Ich bin ein Pflegemensch !“
Von da an ging sie mit einem leisen, aber beständigen Funkeln durch die Gänge.
Nicht perfekt.
Nicht unermüdlich.
Aber voller Menschlichkeit.
Und jedes Mal, wenn jemand fragte, wer sie sei, antwortete sie mit einem Lächeln:
„Ich bin ein Pflegemensch und ich mache den Unterschied