13/08/2026
Du hast längst ein Team. Und trotzdem stehst du beim Kunden plötzlich wieder selbst vorne.
Nicht, weil du dich überall einmischen willst. Sondern weil du merkst: Eine Entscheidung hängt, ein Projekt droht zu kippen oder der Kunde braucht gerade mehr Orientierung, als dein Team ihm gibt.
Viele IT-Unternehmer kennen das.
Fachlich läuft alles sauber. Aber sobald die technische Diskussion am Business Case vorbeigeht, das Management eine andere Sprache braucht oder Unsicherheit entsteht, landet das Thema wieder beim Chef.
Dirk Cosmar aus der Geschäftsleitung der queo GmbH hat die Lage im Markt neulich ziemlich treffend beschrieben: Preisdruck, KI, vorsichtigere Kunden, neue Wettbewerber und veränderte Erwartungen im Management.
Da ist Druck auf dem Kessel.
Nur bringt es das Unternehmen nicht weiter, wenn Kundenführung deshalb dauerhaft an einer Person hängt. Dann wird jedes größere Thema wieder Chefsache, Verantwortung endet in Rückfragen und Delegation fühlt sich wie halbes Loslassen mit Bauchschmerzen an.
Kundenführung muss ins Team.
Als gemeinsamer Standard für Account Manager, Projektleiter und alle, die beim Kunden Verantwortung tragen. Damit sie erkennen, was hinter einer Anfrage steckt, Orientierung geben und bessere Entscheidungen möglich machen.
Erst dann entsteht echte Entlastung. Und beim Unternehmer wird wieder Kopf frei für Richtung, Entscheidungen und die Führung des Unternehmens durch diese Marktphase.
Danke, Dirk, fürs offene Teilen und Angreifen.