Sarah Klein - Beratung für Frauen und Paare

Sarah Klein - Beratung für Frauen und Paare Individuelle systemische Beratung für Einzelpersonen und Paare. Ich biete Termine vor Ort oder online an. Wann bist du bei mir richtig? Du stehst im Mittelpunkt.

Melde dich bei mir, um ein kostenloses Erstgespräch zu vereinbaren. Du hast ein Thema, bei dem du dich im Kreis drehst? Du bist in einer Situation, die dich belastet? Dir steht eine Veränderung bevor und du bist dir nicht sicher, wie du damit umgehen möchtest? Du weißt nicht genau, was die nächsten Schritte für dich sein könnten? Du hast den Wunsch, dass sich etwas verändert? Warum eine Beratung m

achen? Ich bin überzeugt davon, dass es hilfreich ist, wenn man Entwicklungsprozesse gemeinsam angeht. Dass du oder auch ihr als Paar mit meiner Unterstützung – offen, respektvoll, allparteilich, klar und kompetent – weiterkommt als für euch allein. Deine Anfrage und ein erstes Gespräch über die Situation sind kostenfrei und unverbindlich. "Es ist schwierig die Lösung eines Problems in sich selbst zu finden. Es ist unmöglich die Lösung in jemand anderem zu finden." In der Beratung geht es darum, Muster zu erkennen, Impulse zu geben und gemeinsam kleine Schritte zu entwickeln. Du bist es wert. Es gibt im Alltag wenig Raum für Unzufriedenheit, Traurigkeit, Zerrissenheit oder einen Ort, an dem man sein Chaos im Kopf sortieren kann. Ich biete genau dafür einen Raum: sicher, vertraulich, erfahren und verständnisvoll. Die Anzahl der Termine ist individuell, in vielen Fällen genügen 3 – 6 Sitzungen, um eine Veränderung zu erleben. Je nach Anliegen (wie zB beruflicher Veränderung) ist auch eine längerfristige Begleitung möglich. Meine Beratung richtet sich in erster Linie an Frauen und Paare, aber ich berate selbstverständlich Personen jeden Geschlechts, unabhängig von Identität, sexueller Orientierung oder Religionszugehörigkeit. Eine Beratung ist auch auf Englisch oder Spanisch möglich.

Beim Auftauchen von Eifersucht lohnt es sich, dieser auf den Grund zu gehen. Dabei helfen Fragen wie: Ist die Eifersucht...
15/05/2023

Beim Auftauchen von Eifersucht lohnt es sich, dieser auf den Grund zu gehen. Dabei helfen Fragen wie: Ist die Eifersucht im Außen oder im Innen begründet? Ist sie vielleicht ein Zeichen für eine Angst vor dem Vergleich? Oder kommt sie durch Selbstzweifel? Einem Mangel an Sicherheit? Liegt ihr ein Besitzanspruch zugrunde? Kommt sie aus einer anderen Zeit, zB durch Erfahrungen aus dem Elternhaus? Gibt es ein Objekt der Eifersucht?

Du kannst die Eifersucht für dich nutzen, denn Eifersucht zeigt dir deine inneren Wunden. Nimm den Schmerz an als deinen Schmerz an. Nur du kannst sie beseitigen. Beschäftige dich mit deiner Eifersucht und höre ihr gut zu. Zeigt sie dir vielleicht, dass deine Grenzen in der Beziehung nicht geachtet werden? Entspringt sie deinem Bedürfnis nach Kontrolle? Erst wenn du verstanden hast, warum sie wann auftaucht, kannst du aktiv etwas ändern.

Eifersucht ist ein sehr häufiges Thema in meinen Beratungen und wirkt sich oft sehr negativ auf die Beziehung aus. Die gute Nachricht ist: aus meiner Sicht ist Eifersucht ein „dankbares“ Thema, das sogar dabei hilft, schnell zu Ursachen von Schwierigkeiten zu kommen. Es ist ein Thema, das sich in den meisten Fällen auflösen lässt, sodass meiner Erfahrung nach meist bereits nach kurzer Zeit die Eifersucht kein Thema mehr ist.

Welche Erfahrungen habt ihr mit Eifersucht gemacht?



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Mir geht es in der Beratung unter anderem darum, den Möglichkeitsraum zu vergrößern. Vielleicht kennst du das Gefühl „wi...
17/01/2023

Mir geht es in der Beratung unter anderem darum, den Möglichkeitsraum zu vergrößern. Vielleicht kennst du das Gefühl „wie in einem Tunnel“ zu sein. Mit Glück siehst du Licht am Ende des Tunnels, aber er kommt dir lang und dunkel vor und es sieht für dich so aus, als gäbe es keine Abzweigung, keinen Ausweg aus der aktuellen Situation.

Nun gibt es 2 Möglichkeiten: Man kann sich mit dem Tunnel von innen heraus beschäftigen und ihn bearbeiten oder man sucht sich ein Thema, das ganz weit weg erscheint.

Man könnte zum Beispiel eine Zeitreise machen in eine andere Epoche und überlegen, wann man früher gerne gelebt hätte und welche Eigenschaften jeweils besonders zum Tragen gekommen wären und warum. Und möglicherweise finden wir dadurch plötzlich Stärken, die im Tunnel helfen, ein Hilfsmittel, vielleicht verändert sich sogar der Tunnel, weil sich der Blick verändert hat, sich neue Möglichkeiten auftun, die man im Tunnel vorher nicht gesehen hat.

Nicht immer sieht man sofort eine krasse Veränderung. Aber der Blick hat sich geweitet, das Gefühl keinen oder nur einen möglichen Ausweg zu haben ist weg. Genau wie der Fokus auf „diese eine Schwierigkeit“ und es entstehen stattdessen neue Ideen – teilweise zarte Pflänzchen – wie es auch gehen könnte.



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Vertrauen ist so ein Begriff, der in nahezu jeder Paarberatung fällt. Viele sprechen davon, dass sie ihre:r Partner:in n...
09/01/2023

Vertrauen ist so ein Begriff, der in nahezu jeder Paarberatung fällt. Viele sprechen davon, dass sie ihre:r Partner:in nicht mehr vertrauen können, weil sie enttäuscht wurden. Im Kern geht es meistes darum, dass eine Verabredung nicht eingehalten wurde: zB „sie ist mir nicht treu gewesen“.

Vertrauen hat wahnsinnig viele Aspekte, als Konstrukt in Verbindung mit einer anderen Person empfinde ich persönlich den Begriff als wenig hilfreich. Aus meiner Sicht geht es bei Vertrauen in erster Linie darum, zu lernen, sich selbst zu vertrauen. Daran zu arbeiten, sich zuzutrauen, mit jeder Situation umgehen zu können. Dazu gehört auch Verabredungen zu verhandeln, möglicherweise auch neu auszuhandeln.

Für diese Verhandlungen ist es essentiell, sich besser kennenzulernen und sich mit sich selbst und seinen Bedürfnissen zu beschäftigen. Ein „nicht erfüllen“ bspw. eines bestimmten Maßes an Sicherheit ist dann ein „nicht einhalten“ einer klaren Verabredung. Jede:r kann für sich entscheiden, wie sie oder er damit umgehen will. Es bedeutet dann aber nicht (mehr), dass man allgemein nicht vertrauen kann oder der eigene Selbstwert dadurch Schaden nimmt.

Daher setzen wir uns in der Beratung sehr gezielt mit den eigenen Bedürfnissen auseinander. Ziel des Differenzierungsprozesses ist es, bereit und fähig zu sein, sich selbst zu vertrauen. Diese Fähigkeit ist aus meiner Erfahrung eine Grundvoraussetzung, um echte und freie Liebe erleben zu können.

Jede:r von uns ist so viele. Wir können Freund:in, Parter:in, Tochter, Schwester, Mutter, Ehefrau, Chef:in, Kolleg:in, M...
26/12/2022

Jede:r von uns ist so viele. Wir können Freund:in, Parter:in, Tochter, Schwester, Mutter, Ehefrau, Chef:in, Kolleg:in, Mitarbeiter:in, Expert:in, Vereinsmitglied, Schwägerin, Schwiegertochter …. sein und das alles sogar mehrfach und gleichzeitig. Jede dieser Rollen ist mit Verantwortungen und Erwartungen verknüpft, die die Kommunikation stark beeinflussen. Es kann herausfordernd sein, wenn mehrere Rollen zusammenfallen, man bspw. gleichzeitig Schwiegertochter und Mitarbeiter:in ist. Es kann auch sein, dass wir uns eine Rolle sehr wünschen, die der Mutter zum Beispiel.

In Partnerschaften kommen auch die Rollenkonflikte zum Tragen, die nicht zwangsläufig etwas mit der Partner:in direkt zu tun haben. Ich habe die Beobachtung gemacht, dass die partnerschaftliche Situation als umso schwieriger wahrgenommen wird, umso mehr Konflikte jede:r Einzelne in seinen Rollen hat, zB innerhalb des Verhältnisses zur Mutter oder bei Problemen mit der Chef:in.

Daher macht es Sinn, sich zuerst über seine Rollen bewusst zu werden und dann damit auseinanderzusetzen, welche Erwartungen man an sich selbst und welche von außen an einen gestellt werden. Welche Verantwortung man bewusst übernehmen möchte und welche Konflikte man wo lösen muss, um die Partnerschaft nicht zu überfrachten. Ich arbeite in diesem Fall gerne mit Räumen, in denen sich bestimmte Personen befinden, was bei der Zuordnung von Themen extrem hilfreich ist.

Es gibt die unterschiedlichsten Definitionen von Zuhause. Klar ist: Die Welt unser Zuhause. Wie kommt es, dass so viele ...
18/12/2022

Es gibt die unterschiedlichsten Definitionen von Zuhause. Klar ist: Die Welt unser Zuhause. Wie kommt es, dass so viele das Menschen vergessen?

Was bedeutet für dich ‚Zuhause‘? Ist es dein Geburtsort? Deine aktuelle Wohnung? Eine bestimmter Erinnerung? Ein Gefühl? Ein Geruch? Ein Mensch? Klar ist auch: dein Körper ist dein Zuhause. Kümmerst du dich so gut um ihn, wie er es verdient hat?

Inzwischen kann ich sagen: Für mich ist mein Kopf ist mein Zuhause; ein Ort an dem ich gerne und viel Zeit verbringe. Das war nicht immer so und ich bin überzeugt, es liegt auch daran, dass ich in die dunkelsten Ecken geschaut und mich meinen Dämonen gestellt habe. Mich mit meinem Verhalten, meinen Gefühlen und meinen Beziehungen auseinandergesetzt habe. Ich bin so dankbar, mir selbst ein liebevolles Zuhause bieten zu können, dass von niemandem abhängig ist und ich kann nur raten: schaut hin, traut euch und widmet euch euch selbst. Ihr müsst das auch nicht alleine tun, es gibt Unterstützungsangebote, die zu dem passen, wie tief und auf welche Art und Weise ihr in eure Themen eintauchen wollt.

Bei aller Selbstliebe hat jede:r Dinge, die ihr oder ihm weniger gut gefallen -seien es Äußerlichkeiten oder bestimmte V...
02/12/2022

Bei aller Selbstliebe hat jede:r Dinge, die ihr oder ihm weniger gut gefallen -seien es Äußerlichkeiten oder bestimmte Verhaltensweisen.

Was aber ist, wenn wir genau dafür geliebt werden? Für Dinge, mit denen wir nicht zufrieden sind? Für unsere vermeintlichen Fehler? Wie kommt es, dass wir Komplimente dann schlechter annehmen können?

Wie wäre es, wenn wir unserem Gegenüber zugestehen, einen ganz eigenen Blick zu haben, die Dinge anders zu bewerten als wir? Wenn wir andere Sichten ernstnehmen, auch wenn sie nicht unserer Sicht entsprechen? Zu akzeptieren, dass unsere Sichtweise nur eine von vielen ist und es immer auch andere Bewertungsmöglichkeiten gibt?

Wir können uns fragen, wie sehr eine Abwesenheit unserer vermeintlichen Schatten und Fehler die Beziehung zu anderen Menschen überhaupt positiv verändern würde? Die Feststellung, dass dem meist nicht so ist, kann sehr befreiend sein.

Foto von der wunderbaren Simone Sohl Fotografie

Es werden aktuell hitzige Diskussionen über Care-Arbeit geführt. Ich stimme voll und ganz zu, dass man diese sichtbar ma...
18/11/2022

Es werden aktuell hitzige Diskussionen über Care-Arbeit geführt. Ich stimme voll und ganz zu, dass man diese sichtbar machen sollte. Ein viel diskutiertes Begriff ist die ‚ME-Time‘. Die einen merken an, dass abends auf dem Sofa sitzen – während die Kinder schlafen und aufwachen könnten – keine ME-Time wäre. Für die anderen wiederum ist es überlebensnotwendige ME-Time abends z.B. eine Stunde Trash-TV zu schauen.

Ich fände es für die Diskussion hilfreicher, wenn man zum Beispiel über verschiedene Level von Me-Time sprechen würde, ähnlich der Bedürfnispyramide von Maslow, wo menschliche Grundbedürfnisse unten und die Selbstverwirklichung oben auf der Pyramide stehen. Je kleiner die Kinder, desto herausfordernder ist es, schon das untere Level zu erfüllen, und umso seltener wird eine wirklich frei gestaltbare ME-Time möglich sein. Aber nicht unmöglich. Die Frage ist, welche Art und wie viel Me-Time brauchst du? Pro Tag? Pro Woche? Pro Jahr? Was ist ein ‚Muss‘, was ein ‚Kann‘? Wer kann dich dabei wie unterstützen?

Was für dich Me-Time ist, weißt nur du selbst und sollte niemand bewerten. Je besser du dich selbst kennst und je klarer dir deine Bedürfnisse sind, umso weniger überfordert wirst du dich im Alltag fühlen und umso konkreter kannst du Hilfe einfordern, sollte es doch mal so sein.









Im Laufe einer Bewerbungsphase – speziell, wenn diese etwas länger dauert – ist es sehr schwer, nicht in Panik zu verfal...
08/11/2022

Im Laufe einer Bewerbungsphase – speziell, wenn diese etwas länger dauert – ist es sehr schwer, nicht in Panik zu verfallen. Trotzdem lohnt es sich, auf sein Gefühl zu hören. Die Zeit, die du arbeitend verbringst, ist wertvoll.

Wenn du dich irgendwo bewirbst und schließlich zu einem Gespräch eingeladen werden solltest, dann lass dich nicht blenden von Gehalt oder einem schönen Büro. Schau dir stattdessen die Mitarbeiter und Führungskräfte dort an. Die Chancen sind hoch, dass du im Laufe der Zeit genauso handeln wirst wie sie. Entspricht das deinen Werten? Finde ein Umfeld, in dem du dich wohlfühlen kannst. Kannst du dort deine Stärken einbringen? Etwas beitragen? Kannst du dort wachsen? Die Menschen müssen nicht zwangsläufig genau so sein wie du, du kannst auch lernen und dich inspirieren lassen.

Wenn du dich im Vorfeld mit solchen Fragen auseinandergesetzt hast und mit dem Herzen dabei bist, dann spüren Arbeitgeber das. Dort sitzen auch nur Menschen, die sich ein:e geeignete:n Kandidat:in wünschen.

Wenn du nicht weißt, was du eigentlich suchst oder was dich bisher daran gehindert hat, einen passenden Job für dich zu finden, dann melde dich gerne bei mir.



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Trauer oder Verlust kann jeden treffen. Du bist auf der Suche nach Heilung und wünscht dir nichts mehr, als dass der Sch...
20/10/2022

Trauer oder Verlust kann jeden treffen. Du bist auf der Suche nach Heilung und wünscht dir nichts mehr, als dass der Schmerz aufhört?

Die Frage, die sich stellt, ist: wie kann eine individuelle Heilung für dich aussehen? Es gibt keinen Weg zurück zu dem „Davor“. Trotzdem lohnt es sich sehr, nicht aufzugeben. Heilung ist ein Prozess, der Geduld, Durchhaltevermögen, Mut, einen sicheren Raum und (professionelle) Unterstützung benötigt.

Ich verstehe Heilung als ein vorsichtiges Ankommen bei dir selbst, dich so anzunehmen, wie und wer du wirklich bist, mit allen Facetten. Eine Balance zu finden, zwischen dem Schmerz und dem, was dir Stärke verleiht. Möglicherweise kann es für dich hilfreich sein, deinen Schmerz zu füttern, sodass er nicht mehr so laut sein muss. Für mich ist Heilung nicht der Fokus auf die Reparatur, sondern das (Wieder-)Entdecken der Dinge, die trotz allem noch da sind, vielleicht sogar neu entstanden sind.

„Obwohl sie auf breiter Front angeprangert wird, legt die Untreue eine Beharrlichkeit an den Tag, um die sie die Ehe nur...
14/10/2022

„Obwohl sie auf breiter Front angeprangert wird, legt die Untreue eine Beharrlichkeit an den Tag, um die sie die Ehe nur beneiden kann.“ (Esther Perel)

Untreue ist immer ein großer Vertrauensbruch in einer Beziehung. Trotzdem ändert sie nichts daran, dass wir uns alle wünschen zu lieben, sei es weiter zu lieben oder wieder neu zu lieben. Wenn einem Untreue widerfährt, bricht oft eine Welt zusammen. Trauer und Schmerz darüber haben ihre volle Berechtigung. Mit einer Einstellung wie „ich kann niemandem mehr vertrauen“ machen wir es uns allerdings zum einen sehr einfach, zum anderen verbauen wir uns zukünftig wertvolle Chancen. Liebe und Bedürfnisse sind viel zu komplex, um sie auf Schuld und Unschuld, Opfer und Täter, gut und böse zu reduzieren.

Stellen wir uns doch lieber die Frage: Welche Momente haben Weichen in welche Richtung gestellt? Woher kam das Bedürfnis nach Anziehung, Intimität, Heimlichkeit? Was bringt jemanden dazu, eine Mauer einzureißen, die mit viel Mühe errichtet wurde? Ist Trennung wirklich die einzig mögliche Konsequenz? Und was fängt man an mit Unverständnis und Mitleid, wenn man sich entscheidet, beim Partner zu bleiben? Wie könnte man es schaffen, dass solch ein Ereignis die Liebe vielleicht sogar ehrlicher, offener und widerstandsfähiger machen kann?

Meine Rolle in diesem Prozess ist es, einen geschützten Raum zu schaffen, in dem die unterschiedlichen Erlebnisse und Gefühle Gehör finden und etwas mehr gegenseitiges Verständnis erfahren können.

Ich kann jedem Paar nur empfehlen, sich in ruhigen Zeiten mit Untreue auseinanderzusetzen. Zu besprechen, wie man mit unerfüllten Bedürfnissen umgehen möchte. Paarberatung würde fast jedem Paar guttun, leider kommen wir oft erst ins Spiel, wenn schon viel kaputt gegangen ist. Trotzdem ist meine Erfahrung, es lohnt sich und es gibt immer mehr Möglichkeiten, als man im ersten Moment sehen kann.



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Willst du schnell gehen, geh allein. Willst du aber weit gehen, geh mit jemandem zusammen. Ricky Gervais

Als persönliche Krise wird eine Situation bezeichnet, durch die eine große Unsicherheit und Hilflosigkeit bei einer Pers...
05/10/2022

Als persönliche Krise wird eine Situation bezeichnet, durch die eine große Unsicherheit und Hilflosigkeit bei einer Person entsteht. Bisherige Strategien helfen oft nicht, diesen als unerträglich wahrgenommenen Zustand zu überwinden. Jede*r kann eine Krise haben, diese ist kein Zeichen von Schwäche, sondern in erster Linie eine neue Situation, in der sich die Faktoren sehr schnell und unkontrolliert ändern.

Man unterscheidet NORMATIVE KRISEN, die auch als „Entwicklungsaufgaben“ bezeichnet werden, wie z.B. eine Geburt. Diese Krisen sind tendenziell vorhersehbar, es existieren z.B. bereits bewährte Rituale, die bei einer Stabilisierung helfen können.
Auf der anderen Seite gibt es NICHT NORMATIVE KRISEN, die plötzlich entstehen, auf die man sich nicht vorbereiten kann. Dann gilt es, neue, eigene Mechanismen und Rituale zu schaffen. Das ist allein oft schwierig.

Die Krise ist umso ausgeprägter, je schwerwiegender die Situation eingestuft wird und je weniger Ressourcen man meint für die Überwindung der Krise zur Verfügung zu haben. Diese zwei Bereiche dienen in der Beratung oft als Anknüpfungspunkte, sich im ersten Schritt mit der Krise selbst auseinanderzusetzen und im Anschluss konkrete und hilfreiche Strategien zu entwickeln.

Mein dringender Rat ist: sucht euch professionelle Unterstützung in Zeiten einer Krise. Jemanden, der ein Sicherheitsnetz für euch spannt und euch in diesem schwierigen Prozess unterstützt.

Wann hast du das letzte Mal etwas getan, vor dem du Angst hattest? Etwas, dass du vorher noch nie gemacht hast? Ich spre...
15/09/2022

Wann hast du das letzte Mal etwas getan, vor dem du Angst hattest? Etwas, dass du vorher noch nie gemacht hast? Ich spreche ausdrücklich nicht von echten Ängsten, sondern von Dingen, die auf den ersten Blick vielleicht unangenehm sind. Nichts, was du unbedingt tun musst, sondern etwas, das du eigentlich gerne tun würdest. Entscheide selbst und nur für dich, was das sein könnte. Nehme dir nur vor es überhaupt zu tun und mache dich nicht von den Erwartungen anderer abhängig.

Kleine Hürden zu überwinden und so Erfolgserlebnisse für dich zu generieren kann sehr bereichernd sein. Mut lässt sich trainieren und ein gestärktes Selbstbewusstsein kann dir in anderen Bereichen helfen, z.B. in Bewerbungsprozessen oder Sicherheit geben bei schwierigen Entscheidungen.



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