10/12/2018
Erfolg und Misserfolg von Projektmanagement im Unternehmen (Teil 9)
Sorgen Sie für eine gute „interne“ und „externe“ Projektkommunikation
Eine sach-, ziel- und zeitgerechte Kommunikation im Projekt ist sehr wichtig. Dazu hat der Projektleiter in Abstimmung mit dem Auftraggeber (Sponsor) und dem Lenkungsausschuss einen Kommunikationsplan zu erstellen.
Dieser Plan enthält Regeln, über was, wann, an wen und in welchem Umfang berichtet wird.
Die Kommunikation innerhalb des Projektes ist sicherzustellen. Nur so können die Aufgaben der einzelnen Funktionsträger (Teilprojektleiter und Arbeitspaketverantwortliche) wahrgenommen werden. Mangelnde Kommunikation sorgt für Missverständnisse, Konflikte und Widerstände.
Eine gute Projektkommunikation verlangt, dass alle Projektbeteiligte und Projektbetroffene sämtliche Informationen über Inhalt, Ziel, Vorgehensweise, Status, Hindernisse und Auswirkung erhalten.
Der gleiche Informationsstand sorgt für ein abgestimmtes zielorientiertes Vorgehen aller Projektteilnehmer.
Außerdem verlangt eine gute Kommunikation den regelmäßigen Austausch und die Motivation der Projektteilnehmer, so dass die Projektakzeptanz und Projektloyalität fortlaufend gewährleistet ist.
Die projektexterne Kommunikation versteht sich als Austausch mit dem Projektumfeld. Welche Schnittstellen bestehen? Der Informationsfluss zu jeweiligen betroffenen Partnern und Abteilungen sollte geregelt sein. Informationen und Absprachen sollten zügig und angemessen „dosiert“ erfolgen.
Weiterhin sind die Stakeholder soweit zu informieren, dass benötigte Entscheidungen auch getroffen werden können. Der Informationsbedarf der Beteiligten ist im Vorfeld zu klären.
Der Projektleiter verantwortet zusammen mit dem Auftraggeber letzten Endes, dass innerhalb und außerhalb des Projektes über alle wesentlichen Ereignisse, insbesondere über Abweichungen vom Nutzen-, Kosten- und/oder Zeitplan, berichtet wird.
Moderne technische Möglichkeiten sind zu nutzen. Dazu gehören Kommunikationsplattformen wie Webseiten, entsprechende Datenbanken, Nutzung von Cloud-Technologien, aber auch einfache „uralte“ Formen wie die persönlichen Gespräche sowie zeitnahe und sachgerechte Protokolle.
Noch ein Wort zur Ehrlichkeit: Informieren Sie immer wahrheitsgemäß. Wie bereits erwähnt, hilft es nicht, grüne Ampeln zu zeigen, obwohl das Projekt auf gelb oder gar rot steht.
Und nach erfolgreichem Abschluss eines Projektes sollten Sie sich und Ihre Mitstreiter auch feiern. Ein bisschen nach dem Motto „Tue Gutes und rede darüber“.
Es hilft Ihnen, Ihrem Team und insbesondere auch der Projektarbeit in Ihrem Haus.