Friese Management GmbH

Friese Management GmbH Die Friese Management GmbH bietet Beratung und Management. Ihr Unternehmen wird nachhaltig optimiert

Vortragsreihen für Schüler und StudierendeIch sehe es als meine Aufgabe an, einen Beitrag zu leisten, dass junge Mensche...
10/05/2019

Vortragsreihen für Schüler und Studierende

Ich sehe es als meine Aufgabe an, einen Beitrag zu leisten, dass junge Menschen neugierig und interessiert sind an wirtschaftlichen Themen.

Ich biete Gymnasien, Berufskollegs sowie Hochschulen im Bereich Wirtschaft und Verwaltung praxisorientierte Vortragsreihen an.

Sachthemen verbinde ich mit Praxiswissen aus meiner über 40-jährigen Berufstätigkeit in einem internationalen Familienunternehmen und meiner selbständigen Tätigkeit als Unternehmensberater für mittelständische Unternehmen in der Region.

Fragen und Diskussionsrunden beleben meine Vortragsreihen und sorgen für individuelle Weiterbildung.

Wenn Sie an Vorträgen interessiert sind, nehmen Sie gerne unter Telefon 0172-2811020 oder unter meiner Email Adresse ([email protected]) Kontakt auf.

Was sind Ihre Wunschthemen? Schreiben Sie mir gerne an [email protected]

Unser Statement aus 2018 zum Thema Meeting-Kultur ist aktueller denn je. Noch immer werden zu viele Stunden in Meetings ...
04/05/2019

Unser Statement aus 2018 zum Thema Meeting-Kultur ist aktueller denn je. Noch immer werden zu viele Stunden in Meetings verschwendet: Elon Musk macht es vor, dass jeder darauf achten sollte, die Zeit anderer Menschen nicht zu verschwenden – dies gilt insbesondere auch für Meetings: https://www.impulse.de/management/selbstmanagement-erfolg/bessere-meetings/7359423.html

Folgende „Regeln“ sorgen für effizientere Meetings:
Die Anzahl der Meetings sinkt rapide, wenn ausschließlich Vorgesetzte nach geregelten Abläufen Meetings einberufen. Diese Meetings werden wie folgt geplant:

- Bei der Termin-Ankündigung sollte der Inhalt in klaren, fragenden Aufgabenstellungen konkretisiert werden. „Woran liegt es, dass die Zahlen in
2018 um 10 % schlechter waren als im Vorjahr?“

- Geben Sie die geplante Zeit vor und halten diese konsequent ein. Führen Sie
gegebenenfalls Folgemeetings.

- In der Terminankündigung bitten Sie darum, Fragen und Vorschläge zur
Agenda zu mailen, damit diese in der endgültigen Agenda integriert und zeitlich
terminiert werden.

- Bestimmen Sie einen Moderator, der die Tagesordnungspunkte ankündigt,
Sprecher aufruft, Zeiten kontrolliert und für die Sitzungsdisziplin (Telefone aus,
keine Nebengespräche etc) sorgt.

- Meetings, die im Stehen abgehalten werden, verlaufen kürzer.

- Ein Meeting ist keine zweite Mittagspause. Verzichten Sie auf Schnittchen und
andere Zwischenmahlzeiten. Reichen Sie Wasser und Kaffee.

- Verlassen Sie ein Meeting, wenn Sie nichts zum Meeting beitragen können.
Diese Entscheidung sorgt dafür, dass Mitarbeiter zukünftig gezielter eingeladen
werden.

- Kein Meeting ohne Entscheidung! Was ist das Ergebnis des Meetings? Wurden
die Fragen beantwortet und daraus Schlussfolgerungen gezogen? Das
Ergebnis wird ins Protokoll aufgenommen und vermerkt, wer bis wann
für die Umsetzung in welcher Weise verantwortlich ist.

- Halten Sie die Umsetzung der Maßnahmen nach. Nur so ist Ernsthaftigkeit in
der Umsetzung sichergestellt.

- Führen Sie eine Meeting-Statistik hinsichtlich Themen, Dauer, Anzahl der
Teilnehmer ein, um eine Eigenkontrolle in Sachen Effektivität zu ermöglichen.

- Erstellen Sie eine Feedback-Statistik, um Teilnehmer bewerten zu lassen, ob
die Zeit sinnvoll genutzt oder verschwendet wurde.

Ihr Harald Friese
Friese Management GmbH

Die Trendthemen der BeraterUnternehmensberater sind heute besonders gefordert, zu den Themen o Digitale Transformationo ...
21/02/2019

Die Trendthemen der Berater

Unternehmensberater sind heute besonders gefordert, zu den Themen
o Digitale Transformation
o Personalstrategie
o Künstliche Intelligenz
o Industrie 4.0
Auskunft und Input zu geben.

Laut der Befragung von Unternehmensberatungen sind Themen wie Blockchain, Analytics und Energie weniger nachgefragt.

In vielen Gesprächen mit Unternehmern habe ich erfahren, dass außerdem Informationsbedarf
o zur Leistungsmessung,
o zur Transparenz und
o zur Optimierung von Produktportfolios und
Strukturen, sowie der Steuerung von Prozessen
besteht.

NEU: Auf meiner Homepage finden Sie ab sofort unter Publikationen bereits veröffentliche Artikel zu den unterschiedlichsten Themen.

Und was interessiert Sie? Schreiben Sie mir gern, über welche Themen Sie mehr erfahren möchten.

Harald Friese
Friese Management

2019: Denken Sie an die Menschen in Ihrem Unternehmen!Das Jahr 2019 naht.Was meinen Sie? Wird in 2019 die Geschwindigkei...
21/12/2018

2019: Denken Sie an die Menschen in Ihrem Unternehmen!

Das Jahr 2019 naht.

Was meinen Sie? Wird in 2019 die Geschwindigkeit in unserem Berufs- und Privatleben weiter zunehmen?
Ich glaube: ja.

Der Druck auf die Arbeitskosten wird höher. Vor dem Hintergrund der
• weltwirtschaftlichen „Bewegungen“ durch Schaffung bzw. Erhöhung
von Zöllen,
• zunehmende Egoismen auch in den Volkswirtschaften dieser Welt,
• das Fortschreiten der Digitalisierung und der Künstlichen Intelligenz
mit den Auswirkungen auf Arbeitsprozesse und Geschäftsmodelle

wird von den Menschen noch mehr Effizienz, noch mehr Produktivität und damit eine noch stärkere Verdichtung der Arbeit verlangt.
Umso wichtiger wird es sein, dass Unternehmer, Führungskräfte und auch Mitarbeitende die „Mensch-lichkeit“ im Arbeitsleben nicht vergessen.

Für viele Menschen ist der Berufsweg noch lang; sie haben noch etliche Jahre zu arbeiten. Es gleicht einem „Berufs-Marathon“, den es zu schaffen gilt. Ankommen ist wichtig. Und da hilft es nicht, wenn diese Strecke in 100-Meter-Läufen absolviert wird. DAS werden unsere Mitarbeitende nicht schaffen. Und was hilft es Ihnen und uns als Gesellschaft, wenn der Marathon nach 5 km, nach 10 km oder nach 35 km abgebrochen wird und das Ziel nicht erreicht wird!?
Nehmen Sie bei sich selbst und Ihren Mitarbeitenden die Geschwindigkeit raus. Überlegen Sie, was wirklich wichtig ist für das Fortbestehen Ihres Unternehmens, Ihrer Organisationseinheit, Ihrer Institution. Wodurch schaffen Sie langfristige Wertsteigerung und Absicherung des Unternehmens und damit auch Absicherung der Mitarbeiter!?

Menschen definieren ihren Lebenssinn sehr stark durch die Arbeit, durch ihren Beruf. Es ist eine unternehmerische und eine gesellschaftliche Aufgabe, die Balance zwischen Arbeit und Kapital zu schaffen. Die soziale Marktwirtschaft mit dem Menschen im Mittelpunkt ist nach wie vor der Garant für den Wohlstand unserer Gesellschaft.
Lassen Sie es nicht bei der Floskel „Der Mensch steht im Mittelpunkt unseres Unternehmens“, sondern LEBEN Sie diesen Grundsatz. Jeder auf seine Weise und mit seinem Beitrag. Das fängt schon bei dem morgendlichen Grüßen der Mitarbeiter an. Geben Sie Ihren Mit-Menschen Aufmerksamkeit und Wertschätzung. Sie werden es mehrfach zurückbekommen. Das ist meine langjährige Erfahrung.

Auf ein gesundes, ein friedliches und ein fröhliches 2019. Leisten Sie auch Ihren Beitrag dazu.

War das Jahr 2018 für Sie gut?Geht es Ihnen auch so, dass Sie zum Jahresende „nach hinten sehen“ und das fast abgelaufen...
19/12/2018

War das Jahr 2018 für Sie gut?

Geht es Ihnen auch so, dass Sie zum Jahresende „nach hinten sehen“ und das fast abgelaufene Jahr R***e passieren lassen?
An den Weihnachtstagen oder „zwischen den Jahren“ wird überall der Jahresrückblick vorgenommen. Wie war das Sportjahr? Was ereignete sich in der großen und kleinen Politik? Welche gesellschaftlichen Veränderungen gab es ? …?

Ein persönlicher Rückblick ist meistens nicht so leicht. Ich kann mich nicht immer so an die Ereignisse in den ersten Wochen und Monaten des Jahres erinnern.

Da hilft die Sicht in den persönlichen Kalender und in die Fotos, die während des Jahres aufgenommen wurden. Schreiben Sie sich Stichworte auf und bewerten Sie die Ereignisse und Erlebnisse. Die zeitliche Distanz ist oftmals ein „Helfer“ in der Bewertung.

Da kommen die emotionalen Tiefen aber auch die Höhen des Jahres „zum Vorschein“. Gelingt es Ihnen, aus den „Tiefen“ die „lessons learned“ zu erkennen und abzuleiten, dann waren das irgendwie auch „gute Ereignisse“. Warum das? Aus den Tiefen ziehen Sie wichtige Erkenntnisse, die Sie auf zukünftige Erlebnisse gleicher oder ähnlicher Art anwenden können, so dass diese dann zu positiven Ergebnissen oder Erlebnissen werden können. Wieder ein Stück mehr Lebenserfahrung.

Und dann gibt es da noch die „Höhen“ – das, was positiv war, was uns Erfolge bescherte und uns Kraft und Energie gegeben hat. Diese zu erkennen, sie aufzuschreiben, auch diese zu bewerten und daraus die Kraft und Energie für die Zukunft zu nehmen, ist sehr wichtig in der persönlichen Weiterentwicklung.

Sie werden erkennen: das Jahr war doch „alles-in-allem“ gut. Es wurde viel erreicht. Das gibt dem Weihnachtsfest und dem Jahresausgleich eine besondere Freude.

Gönnen Sie sich diese!

Jahresende – die Geschwindigkeit nimmt noch einmal zuEs sind nur noch wenige Tage bis zum Jahresende. Die Hektik nimmt z...
17/12/2018

Jahresende – die Geschwindigkeit nimmt noch einmal zu

Es sind nur noch wenige Tage bis zum Jahresende. Die Hektik nimmt zu. Man hat das Gefühl, die Zeitrechnung endet am 31.12. Dringende und wichtige Aufgaben sind noch zu erledigen. Jeder räumt auf und will „sauber“ in das neue Jahr gehen.

Stoppen Sie diese „Rasanz“.
Lehnen Sie sich zurück, holen Sie Luft und gehen Sie „in-sich“.
Der ehemalige amerikanische Präsident und US-General Dwight D. Eisenhower „erfand“ die „Eisenhower-Matrix“.

Eine ganz einfache Methode (siehe Bild):
Sortieren Sie Ihre Aufgaben nach „wichtig und dringend“. DAS sind die Dinge, die Sie selbst und möglichst kurzfristig erledigen müssen. Alle anderen Themen/Aufgaben können Sie entweder delegieren, „auf später“ terminieren oder – was natürlich auch immer machbar ist – in den Papierkorb „werfen“ (verschieben).

Nach dieser Methode habe ich einige Jahre gearbeitet. Es hat mir das Leben durchaus erleichtert, und das meiner Mitmenschen ebenfalls.
Machen Sie zum Jahresende keine 100-m-Sprints und kommen dadurch völlig „außer Puste“. Legen Sie die letzte Strecke in diesem Jahr ruhig und besonnen zurück. Sie helfen sich und Ihren Mitmenschen.
Wie gesagt: es gibt noch ein 2019!

Erfolg und Misserfolg von Projektmanagement im Unternehmen (Teil 11):Setzen Sie das Projektergebnis um und stellen Sie d...
14/12/2018

Erfolg und Misserfolg von Projektmanagement im Unternehmen (Teil 11):

Setzen Sie das Projektergebnis um und stellen Sie den geplanten Nutzen sicher!

Wir erinnern uns: Nur 2,5 % der Unternehmen führen alle ihre Projekte zum Erfolg; 97,5% der Unternehmen eben nicht!
In den vorgenannten Punkten habe ich versucht, die wesentlichen Faktoren für ein erfolgreich abgeschlossenes Projekt aufzuzeigen.

Natürlich gibt es immer wieder Einflussfaktoren, die nicht rechtzeitig erkannt werden oder denen man hilflos ausgeliefert ist. Bei näherem Betrachten sind diese Herausforderungen zu meistern. Manchmal hilft auch die Nutzung der Umgehungsstraße, um ans Ziel zu kommen. Eine Weiterfahrt auf der Autobahn hilft nicht immer.
Das bedeutet konkret:
Der Projektverlauf ist genau zu beobachten. Prüfen Sie von Woche zu Woche, von Monat zu Monat, von Meilenstein zu Meilenstein, ob Sie bezüglich Kosten, Nutzen und Zeit noch im Plan des Projektes sind. Ist dies nicht der Fall, sollten Sie konsequent gegensteuern. Suchen Sie sich Alternativen – oder um in der Bildersprache zu bleiben: Nutzen Sie Umgehungsstraßen oder bauen Sie neue Wege.

Ist das Projekt nach den geplanten Kriterien erfolgreich abgeschlossen, fängt oftmals die (unliebsame) Arbeit erst an. Es geht um das Umsetzen. Vielleicht hilft ein Statement von David Starr Jordan (US-amerikanischer Zoologe):
„Weisheit ist zu wissen, was man als Nächstes tun sollte, Fähigkeit ist zu wissen, wie es geht, und Tugend, es einfach zu tun.“

Der Umsetzung der Maßnahmen und Handlungsfelder aus dem Projekt ist hohe Priorität und „Management-Attention“ zu geben. Nur so kommen die Projektziele auch „ins Leben“.
Ich habe sehr oft erlebt, dass ein gutes Kochbuch geschrieben wurde aber die Herstellung der Speisen nicht „projekt-gemäß“ erfolgte oder eben mit ganz anderen Ergebnissen als gewollt.
Erkenntnis: es schmeckte nicht mehr.
Lassen Sie nach Abschluss des Projektes nicht die Arbeit einstellen, sondern fordern Sie die sach- und zielgerechte Umsetzung. Nur so sind Sie auf Dauer erfolgreich.
Wenn das Projekt wirklich umgesetzt wurde und der Nutzen für Ihre Mitmenschen erkennbar ist, dann sind Sie ein großes Stück weiter auf dem Weg in Ihrem Unternehmen, erfolgreiches Projektmanagement zu machen und damit einen Beitrag für eine nachhaltige Wertsteigerung Ihres Unternehmens oder Ihrer Organisationseinheit geleistet zu haben.

Leopold von Ranke stellte fest: „Nichts ist überzeugender als Erfolg.“ Dem ist nichts hinzuzufügen, außer: feiern Sie diesen auch!

Erfolg und Misserfolg von Projektmanagement im Unternehmen (Teil 10):Managen Sie Ihre Stakeholder!Zunächst ist zu klären...
12/12/2018

Erfolg und Misserfolg von Projektmanagement im Unternehmen (Teil 10):

Managen Sie Ihre Stakeholder!

Zunächst ist zu klären, wer die (wichtigsten) Stakeholder sind. Haben Sie diese identifiziert, ist zu klären, was deren Interesse an einem (erfolgreichen) Projekt ist. Was sind deren Ziele?
Oder aber auch: Wer ist Projektgegner? Wer würde sich freuen, wenn dieses Projekt scheitert, und warum ist das so?

Sie sehen: Die Einbeziehung der Stakeholder und die Klärung deren Motive des Mitmachens oder des „Dagegen-Seins“ ist äußerst wichtig. Dies ist eine weitere Aufgabe für den Projektleiter in Verbindung mit dem Auftraggeber (Sponsor).

Stellen Sie sicher, dass Sie die wichtigsten Stakeholder hinter sich haben. Sie müssen die Notwendigkeit Ihres Projektes verstanden haben und wo immer es gefordert wird auch „hinter dem Projekt stehen“.

Nur so können Sie erfolgreich sein!
Viele Menschen brauchen Stabilität in Ihrer persönlichen und beruflichen Umgebung. Daher müssen Sie an vielen Stellen mit Widerstand rechnen.

Sie werden mit dem (offenen) Nein-Sager oder auch dem stillen „Nicht-Mitmacher“ konfrontiert. Veränderungen werden vielfach als Risiko gesehen, seltener auch als Chance.

Daher ist es ganz wichtig, die Meinungsmacher zu erkennen, sie zu begeistern von Ihrer Idee und von Ihrem Projekt. Sie müssen deren Probleme erkennen, dazu Lösungen entwickeln, um dann ein Commitment zum Projekt und zum Projektziel klar haben. Sie müssen hinter Ihnen stehen und Sie unterstützen; und das in guten und in schlechten Zeiten.

Also: begeistern Sie, informieren Sie und machen Sie ein gutes Stakeholder-Management. Ein weiterer wichtiger Baustein für einen erfolgreichen Projektabschluss.

Erfolg und Misserfolg von Projektmanagement im Unternehmen (Teil 9)Sorgen Sie für eine gute „interne“ und „externe“ Proj...
10/12/2018

Erfolg und Misserfolg von Projektmanagement im Unternehmen (Teil 9)

Sorgen Sie für eine gute „interne“ und „externe“ Projektkommunikation

Eine sach-, ziel- und zeitgerechte Kommunikation im Projekt ist sehr wichtig. Dazu hat der Projektleiter in Abstimmung mit dem Auftraggeber (Sponsor) und dem Lenkungsausschuss einen Kommunikationsplan zu erstellen.

Dieser Plan enthält Regeln, über was, wann, an wen und in welchem Umfang berichtet wird.
Die Kommunikation innerhalb des Projektes ist sicherzustellen. Nur so können die Aufgaben der einzelnen Funktionsträger (Teilprojektleiter und Arbeitspaketverantwortliche) wahrgenommen werden. Mangelnde Kommunikation sorgt für Missverständnisse, Konflikte und Widerstände.

Eine gute Projektkommunikation verlangt, dass alle Projektbeteiligte und Projektbetroffene sämtliche Informationen über Inhalt, Ziel, Vorgehensweise, Status, Hindernisse und Auswirkung erhalten.
Der gleiche Informationsstand sorgt für ein abgestimmtes zielorientiertes Vorgehen aller Projektteilnehmer.

Außerdem verlangt eine gute Kommunikation den regelmäßigen Austausch und die Motivation der Projektteilnehmer, so dass die Projektakzeptanz und Projektloyalität fortlaufend gewährleistet ist.
Die projektexterne Kommunikation versteht sich als Austausch mit dem Projektumfeld. Welche Schnittstellen bestehen? Der Informationsfluss zu jeweiligen betroffenen Partnern und Abteilungen sollte geregelt sein. Informationen und Absprachen sollten zügig und angemessen „dosiert“ erfolgen.

Weiterhin sind die Stakeholder soweit zu informieren, dass benötigte Entscheidungen auch getroffen werden können. Der Informationsbedarf der Beteiligten ist im Vorfeld zu klären.
Der Projektleiter verantwortet zusammen mit dem Auftraggeber letzten Endes, dass innerhalb und außerhalb des Projektes über alle wesentlichen Ereignisse, insbesondere über Abweichungen vom Nutzen-, Kosten- und/oder Zeitplan, berichtet wird.

Moderne technische Möglichkeiten sind zu nutzen. Dazu gehören Kommunikationsplattformen wie Webseiten, entsprechende Datenbanken, Nutzung von Cloud-Technologien, aber auch einfache „uralte“ Formen wie die persönlichen Gespräche sowie zeitnahe und sachgerechte Protokolle.

Noch ein Wort zur Ehrlichkeit: Informieren Sie immer wahrheitsgemäß. Wie bereits erwähnt, hilft es nicht, grüne Ampeln zu zeigen, obwohl das Projekt auf gelb oder gar rot steht.

Und nach erfolgreichem Abschluss eines Projektes sollten Sie sich und Ihre Mitstreiter auch feiern. Ein bisschen nach dem Motto „Tue Gutes und rede darüber“.
Es hilft Ihnen, Ihrem Team und insbesondere auch der Projektarbeit in Ihrem Haus.

Erfolg und Misserfolg von Projektmanagement im Unternehmen (Teil 8)Wählen Sie das „richtige“ Personal für die Projektorg...
07/12/2018

Erfolg und Misserfolg von Projektmanagement im Unternehmen (Teil 8)

Wählen Sie das „richtige“ Personal für die Projektorganisation aus.

Ein ganz wichtiger Aspekt eines erfolgreichen Projektes: Welche Fähigkeiten von Menschen brauche ich in dem jeweiligen Projektauftrag mit seinen erforderlichen Rollen, Besonderheiten und Herausforderungen?

Zunächst ist der „richtige“ Projektleiter auszuwählen. Neben einer bestimmten Fachkompetenz muss er oder sie über persönliche Fähigkeiten („Soft Skills“) verfügen.

Das Projekt ist „Unternehmen auf Zeit“. Demnach ist der Projektleiter auch „Unternehmer auf Zeit“. Das bedeutet: Er/Sie
• haben zu motivieren
• brauchen ein gewisses Fachwissen
• müssen Kommunikation und Konfliktmanagement beherrschen
• können die Stakeholder managen und
• müssen natürlich die (erfolgreichen) Methoden des Projektmanagements verinnerlicht haben und anwenden können.

Ein Wort zum Zeitbedarf eines Projektleiters: je nach Komplexität und Schwierigkeitsgrad eines Projektes hat er/sie einen großen Teil seiner Kapazität in das Projekt „zu stecken“.
Viele Projekte verlangen mindestens 30 bis 50 % seiner/ihrer Zeit, um sich ausreichend um das Projektmanagement zu kümmern, um einen erfolgreichen Projektabschluss sichern zu können.

In vielen Unternehmen werden Menschen zu Projektleitern bestimmt, bei denen diese Fähigkeiten und Zeitkontingente nicht zur Verfügung stehen.
Machen Sie hier keine faulen Kompromisse. Der falsche Kopf im Projekt ist ein wesentlicher Grund des Scheiterns; zu wenig Zeit ist ein weiterer Grund.

Auch Nachwuchskräfte sollten nicht zu früh diese Rolle übernehmen. Es braucht eine gewisse Führungserfahrung. Dann lieber die Nachwuchskräfte als Teilprojektleiter oder Mitarbeitende im Projekt „installieren“. Dort können sie Wissen und Können aufbauen. Eine gute Lösung können auch Tandems sein (erfahrener Projektleiter mit Nachwuchskraft als „Assistent“ …..).
Die Auswahl der richtigen Projektteilnehmer (als Teilprojektleiter, als sogenannte Arbeitspaketverantwortliche usw.) ist eine weitere wichtige Aufgabe.

Im Vorfeld muss klar sein, welche Rollen relevant sind und welche Kompetenz- und Erfahrungsprofile jeweils benötigt werden.
Im zweiten Schritt müssen die Mitarbeitenden ausgesucht werden, die zu den Rollenanforderungen am besten passen. Hierbei gibt es Limitierungen in der Kompetenz und in der zeitlichen Verfügbarkeit im Unternehmen.

Eine Lösung kann die Hinzunahme von Externen sein (die allerdings auch „Betreuungsaufwand“ generieren) oder/und eine konsequente Priorisierung der Projekte in dem Projektportfolio des Unternehmens.
Durch eine geschickte, weitreichende Personalarbeit können „Projektmanagement-Rollen“ entwickelt werden, in die Mitarbeiter mit „Geleitschutz“ hineinwachsen können.

05/12/2018

Erfolg und Misserfolg von Projektmanagement im Unternehmen
(Teil 7):

Sichern Sie die Qualität, identifizieren und reduzieren Sie die Risiken!

Die Sicherung der Qualität im Projektverlauf ist eine ganz wesentliche Aufgabe der Beteiligten. In jeder Phase des Projektes sollten Sie abgleichen, ob der Fortschritt im Projekt mit Ihren definierten Kriterien aus dem Projektauftrag im Einklang ist.

Erstellen Sie zwischendurch Tests, bauen Sie gegebenenfalls Prototypen und führen Sie Prüfungen im jeweiligen Status durch. Nur so können Sie sicherstellen, dass Sie im Projekt „auf Spur“ sind.
Das Thema „Qualität sicherstellen“ wird gern nach hinten geschoben. Die Einstellung „Das können wir später noch machen“ sollten Sie vermeiden.

Je früher Sie Abweichungen und Fehler feststellen, desto weniger haben Sie negative Auswirkungen auf das Projektergebnis, auf die Zeitziele, das Budget und auf die Aufwand-Nutzen-Erwartungen.

Ein weiteres wichtiges Thema für ein erfolgreiches Projekt ist die Identifikation und die Reduktion von Risiken im Projektablauf.
Risiken gibt es immer und überall. Worum geht es hierbei? Die Projektteilnehmer müssen Risiken IM Projekt und auch außerhalb des Projektes (mit Wechselwirkung IN das Projekt) erkennen, aufnehmen, bewerten und letztendlich managen. Hier sollten Sie bekannte Experten, die Steakholder und gegebenenfalls frühere Projektteilnehmen einbeziehen.

Die Monte-Carlo-Methode hilft bei der Bewertung von Großprojekten hinsichtlich der Risiken und der Unwägbarkeiten.
Hier wird zunächst die Frage gestellt (und beantwortet): Welche Faktoren sind in dem Projekt unsicher? Es werden daraus dann „was-wäre-wenn-Szenarien“ entwickelt. Dabei werden die Faktoren Zeit, Kosten, Budget jeweils bewertet und in Zahlenmodellen dargestellt.
Hier setzt nachfolgend das Risikomanagement ein; Lösungs-Alternativen werden erarbeitet und im sogenannten „Plan B“ dargestellt.

Ein weiteres „großes“ Risiko besteht vielfach in der „Überladung“ der Projektlandschaft im Grundsätzlichen. Einige Unternehmer und Führungskräfte neigen dazu, möglichst viele Themen „per“ Projektmanagement aufzugreifen. Hier ist zunächst zu klären, ob ein Problem beziehungsweise eine Herausforderung auch per „hands-on-Verfahren“ gelöst werden kann (dies soll heißen: in der Linienorganisation wird das Thema aufgegriffen und gelöst oder in einem kleinen „Task-force-Team“ (3 bis 5 „Experten“ werden zusammengeführt und lösen die Herausforderung) bearbeitet).

Falls die Methode des Projektmanagements sinnvoll und notwendig ist, so muss immer abgeglichen werden, ob der Organisation die zusätzliche Belastung durch ein Projekt (noch) zumutbar ist. Auffallend ist, dass im Projekt immer wieder dieselben „Helden/-innen“ mitarbeiten.

Vermeiden Sie „Projekt-Aktionismus“. Prüfen Sie immer nach Wichtigkeit und Dringlichkeit der relevanten Themen für das Unternehmen und priorisieren Sie.
Ob eine externe Unterstützung sinnvoll und notwendig ist, werden wir später „beleuchten“.

Erfolg und Misserfolg von Projektmanagement im Unternehmen(Teil 6):Setzen Sie verbindliche Termine, definieren Sie Meile...
03/12/2018

Erfolg und Misserfolg von Projektmanagement im Unternehmen
(Teil 6):

Setzen Sie verbindliche Termine, definieren Sie Meilensteine und erarbeiten Sie ein „sauberes“ realistisches Budget!

Setzen Sie immer ein Enddatum für ein Projekt. Nur so ist sichergestellt, dass die Projekt-Organisation sich richtig orientiert und organisiert im Projektablauf.
Verzögerungen verursachen nicht nur Kosten, sondern entgangenen Nutzen bzw. entgangenen Gewinn.

Kommunizieren Sie möglichst das Enddatum nicht nur in das Projekt, sondern auch an Ihre Steakholder und Führungskräfte. Hilfreich ist es, wenn Sie hierbei eine verbindliche Vereinbarung mit allen Beteiligten treffen.
Setzen Sie durchaus ambitionierte Zeitziele, bedenken Sie dabei jedoch: es muss realistisch und (mit sportlichem Ehrgeiz) erreichbar sein. Nur so bekommen Sie den Projektleiter und die Beteiligten „hinter sich“.

Meilensteine – sie werden alternativ auch als „Prüfpunkte“ bezeichnet - sind wichtige Zeitpunkte in einem Projekt.

Das Projekt besteht in der Regel aus verschiedenen Projektphasen:

• Projektinitiierung
• Projektdefinition
• Projektplanung
• Projektausführung
• Projektabschluss

Im Rahmen dieser Phasen (z.B. Projektausführung) werden weitere Meilensteine gesetzt, um sicherzustellen, dass sich das Projekt auf dem „richtigen Weg“ befindet.

Wird das Projektziel voraussichtlich erreicht? Welche Entscheidungen müssen getroffen werden? Wo gibt es Engpässe, wo Probleme? Sind wir noch in der Zeit? Stimmen die geplanten Kosten und der geplante Nutzen noch? … ? …?

Sie sehen: Ein Meilensteinplan mit der notwendigen Ernsthaftigkeit und Disziplin im Umgang ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor für das Gelingen eines Projektes.
Zu jeder Meilensteinsitzung wird der Lenkungsausschuss einberufen. In diesem Gremium werden die notwendigen Entscheidungen sofort oder zeitnah getroffen. Die benötigten Entscheidungsvorlagen sollten entsprechend ausgearbeitet sein.

Zu guter Letzt noch ein wichtiger Punkt: Das Projektbudget setzt sich im Wesentlichen aus dem Zeitaufwand der Mitwirkenden zusammen. Weiterhin sind benötigte Investitionen, IT-Equipment, Software und Betriebsmittel einzuplanen.
Das Budget ist ein wichtiges Element zur Steuerung des Projektes.
In bestimmten Zeitabständen erfolgt ein systematischer Abgleich der IST- mit den SOLL-Daten aus der Projektdefinition. Insbesondere ist zu prüfen, ob der jeweilige Status im Projekt noch mit dem Business Case übereinstimmt oder ob dort „Gefahr im Verzug“ ist. Zeitabweichungen, Kostenabweichungen, Nutzen- bzw. Ergebnisabweichungen müssen offen und ehrlich behandelt werden. Bei Abweichungen müssen Maßnahmen zur Zielerreichung überlegt und vereinbart werden. Im Projekt oder bei den Teilprojekten Grüne Ampel zu zeigen, obwohl Gelb oder gar Rot angebracht wären, hilft überhaupt nicht.

Meine Erfahrung zeigt, dass dieses Verhalten oft ein Grund für den Misserfolg im Projekt ist. Selbsttäuschung hilft Keinem! In einigen Fällen gilt dann „lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende“! Rechtzeitig die Reißleine zu ziehen, kann auch eine Lösung sein.

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Münsterlandstraße 28
Ennepetal
58256

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