21/04/2026
📍 WimKI – Umsetzungsworkshop in Stuttgart
Gestern im Workshop wurde eines sehr deutlich:
Digitalisierung im Handwerk funktioniert dann besonders gut, wenn sie konkrete Probleme im Alltag löst.
Ein paar Beispiele aus den vorgestellten Umsetzungen:
👉 Intranet als zentrale Wissens‑ & Informationsplattform
Statt verstreuter Infos, einzelner Zettel oder „weiß nur Person X“ entsteht ein zentraler Ort für Wissen, Regeln, Abläufe und wichtige Informationen.
Der große Nutzen:
• neue Mitarbeitende finden sich schneller zurecht
• Wissen wird nicht mehr gesucht, sondern gefunden
• Verantwortung und Zuständigkeiten werden klarer
👉 Digitale Formulare zur Erfassung von Wissen & Informationen
Ob Bestellungen, Anträge oder Rückmeldungen aus dem Betrieb: Informationen werden strukturiert erfasst und gehen nicht mehr verloren.
Das spart Zeit, reduziert Rückfragen und macht Auswertungen überhaupt erst möglich – statt Bauchgefühl gibt es endlich Überblick.
👉 Kernprozesse sichtbar machen – Beispiel Abrechnungsprozess
Besonders eindrucksvoll war die Darstellung eines zentralen Abrechnungsprozesses – mit dem Wissen, dass die hierfür verantwortliche Person bald in Rente geht.
Durch die strukturierte Darstellung wird das Prozesswissen gesichert, übertragbar und unabhängig von einzelnen Köpfen.
Ein riesiger Schritt für Zukunftssicherheit und Kontinuität im Betrieb.
💡 Mein Fazit:
Es geht nicht um „Digitalisierung um der Digitalisierung willen“.
Es geht darum, Wissen zu sichern, Abläufe zu klären und Betriebe handlungsfähig für die Zukunft zu machen – Schritt für Schritt, praxisnah und realistisch.
Großen Respekt an alle beteiligten Betriebe für die Offenheit und den Mut, sich genau mit diesen Themen auseinanderzusetzen.