oezpa Institute Gmbh - Akademie & Consulting

oezpa Institute Gmbh - Akademie & Consulting Consulting, Training, Coaching, Weiterbildung. Damit ist die "Berufsbegleitende Weiterbildung in Coaching" von oezpa durch den DBVC anerkannt.

In intensiver Kooperation mit einem internationalen Netzwerk an Spezialisten und führenden Wissenschaftlern bieten wir Ihnen prozessorientierte Beratung, innovative Seminare und Trainings und praxisorientierte Weiterbildungen. Mit Beschluss des DBVC-Vorstandes vom 08.09.2008 wird oezpa die Mitgliedschaft als Coaching-Weiterbildungsanbieter (DBVC) formal zuerkannt. Oezpa ist vom IOBC (International Organization for Business Coaching) als Coaching-Weiterbildungsanbieter anerkannt. Der hochkarätig besetzte oezpa-Beirat stellt dabei die kontinuierliche oezpa Unternehmensentwicklung sicher.

Shared Leadership - funktioniert das? Wir führen einen Piloten im Projektmanagementbereich eines industriellen Familienu...
26/07/2026

Shared Leadership - funktioniert das? Wir führen einen Piloten im Projektmanagementbereich eines industriellen Familienunternehmens durch:

Viele Organisationen investieren in die Entwicklung einzelner Führungskräfte. Doch was passiert, wenn die Herausforderungen so komplex werden, dass eine Person allein nicht mehr alle Antworten haben kann?

Genau hier setzt Shared Leadership an.
Craig L. Pearce und Jay A. Conger beschreiben Führung nicht als Aufgabe einer einzelnen Person, sondern als einen dynamischen Prozess, bei dem Verantwortung, Einfluss und Führung innerhalb eines Teams geteilt werden. Je nach Situation übernimmt diejenige Person die Führung, die über die größte Expertise verfügt. Konkret verteilen wir hier, gemeinsam mit der nächtshöheren Führungsrolle, die Aufgaben der ehemals direkten Führungskraft. Dabei bereinigen wir auch die Aufgaben. Gehen diese kritisch durch, ob sie noch erforderlich sind oder gestrichen werden können.

Das bedeutet jedoch nicht, dass Führungskräfte überflüssig werden. Im Gegenteil: Ihre Rolle wird anspruchsvoller. Sie schaffen Orientierung, fördern Vertrauen, entwickeln Menschen und gestalten Rahmenbedingungen, in denen andere Verantwortung übernehmen können.

Die Vorteile liegen auf der Hand: mehr Innovation, schnellere Entscheidungen, höheres Engagement und eine größere Anpassungsfähigkeit an Veränderungen.

Doch Shared Leadership entsteht nicht von selbst. Es braucht psychologische Sicherheit, klare Rollen, gemeinsame Ziele und eine Kultur, in der Verantwortung bewusst geteilt wird.

Aus Sicht unseres systemisch-psychodynamischen Organisationscoachings-Ansatzes stellt sich dabei eine wichtige Frage: Welche unbewussten Vorstellungen von Macht, Autorität und Verantwortung prägen unser Führungsverhalten?

Erst wenn diese Dynamiken reflektiert werden, kann aus einer Gruppe von Expertinnen und Experten ein Team werden, das tatsächlich gemeinsam führt.

Denn die Zukunft gehört nicht den Organisationen mit den stärksten Einzelkämpfern – sondern denjenigen, die kollektive Intelligenz wirksam nutzen.

Aktuell führen wir hierzu ein Beratungsprozess im Bereich Projektmanagement eines industriellen, sehr interessanten Familienunternehmen durch. Ein so genannter deutscher Tiger.

Unser vertiefender Artikel (BLOG) hierzu:
https://lnkd.in/ex4ziqfZ

Wir beginnen unsere Coaching-Weiterbildungen mit einem Demo-Coaching:Bereits im ersten Modul führt die Weiterbildungslei...
23/07/2026

Wir beginnen unsere Coaching-Weiterbildungen mit einem Demo-Coaching:

Bereits im ersten Modul führt die Weiterbildungsleitung ein vollständiges Live-Coaching durch. Unsere Teilnehmenden erleben unmittelbar, wie professionelles Coaching in der Praxis aussieht.

Warum?
Weil man Coaching nicht nur verstehen, sondern erleben muss.
Während des Demo-Coachings können unsere Teilnehmenden beobachten, wie ein Coaching-Prozess entsteht – von der ersten Auftragsklärung über Hypothesenbildung und Interventionen bis hin zu neuen Erkenntnissen des Coachees.
Sie erleben dabei nicht nur die Methoden, sondern vor allem die Haltung, Präsenz und Prozessführung, die wirksames Coaching ausmachen.

Ein besonderer Mehrwert sind die methodischen live Metareflexionen der Weiterbildungsleitung. Immer wieder werden die eigenen Überlegungen transparent gemacht:
• Warum wurde genau diese Frage gestellt?
• Welche Hypothese stand dahinter?
• Warum wurde auf eine Intervention bewusst verzichtet?
• Welche Dynamiken waren gerade wahrnehmbar?

So erhalten unsere Teilnehmenden Einblicke in die Denk- und Entscheidungsprozesse eines erfahrenen Coaches – etwas, das in realen Coachings normalerweise unsichtbar bleibt.

Gleichzeitig geschieht etwas Zweites:
Unsere Teilnehmenden können das Coaching ohne eigenen Handlungsdruck auf sich wirken lassen. Sie beobachten nicht nur das Gespräch, sondern auch ihre eigenen Gedanken, Gefühle und Assoziationen. Dadurch schärfen sie ihre Wahrnehmung und entwickeln Schritt für Schritt ihren eigenen Coaching-Stil.

Unser Ziel ist nicht, dass unsere Teilnehmenden die Weiterbildungsleitung kopieren.
Unser Ziel ist, dass sie früh Orientierung gewinnen, unterschiedliche Möglichkeiten professioneller Coaching-Arbeit erleben und daraus ihre eigene authentische Haltung entwickeln.
Für uns ist das Demo-Coaching deshalb weit mehr als eine Demonstration von Methoden.
Es ist der Beginn einer professionellen Lernreise.

Denn Coaching lernt man: frau nicht allein durch Theorie – sondern durch bewusstes Erleben, Beobachten, Reflektieren und eigenes Ausprobieren.

Danach starten die Teilnehmenden bereits im ersten Modul eigene Coaching Aktivitäten. Dabei werden sie von der Weiterbildungszeit begleitet und angeleitet.

Machen Sie gerne mit: wir starten am 18. und 19. September in einem Kölner Kloster beziehungsweise online.

orgLAB & orgCAMP 2026:Wir werden Führungskräfte, PersonalerInnen, BeraterInnen, Professionals, TrainerInnen und Coaches ...
23/07/2026

orgLAB & orgCAMP 2026:

Wir werden Führungskräfte, PersonalerInnen, BeraterInnen, Professionals, TrainerInnen und Coaches am 16.-17. Oktober in Köln trainieren: orgLAB & orgCAMP.
www.oezpa.de

Warum scheitern gute Teams trotz guter Menschen?

Viele Führungskräfte suchen die Ursachen in Prozessen, Strukturen oder mangelnder Kompetenz.

Wilfred Bion zeigt in seinem Klassiker Experiences in Groups jedoch eine andere Perspektive: Teams arbeiten niemals nur an ihrer Aufgabe. Sie arbeiten immer auch an ihren Emotionen.

Neben der sichtbaren Arbeitsgruppe, die sich mit Zielen, Entscheidungen und Problemlösungen beschäftigt, existiert gleichzeitig eine zweite Ebene: die Grundannahmengruppe. Hier wirken unbewusste psychodynamische Prozesse wie Unsicherheit, Abhängigkeit, Hoffnung oder Angst – und sie beeinflussen häufig stärker das Verhalten als rationale Argumente.

Das erklärt, warum Teams manchmal…
… immer wieder dieselben Diskussionen führen.
… Verantwortung an die Führung delegieren.
… Schuldige suchen, statt Lösungen zu entwickeln.
… auf den „neuen Chef“ oder das „nächste Projekt“ hoffen.
… trotz hoher Kompetenz ihre eigentliche Aufgabe aus den Augen verlieren.

Für oezpa ist das eine der wichtigsten Erkenntnisse moderner Führung.

Führung bedeutet nicht nur, Ziele zu setzen oder Entscheidungen zu treffen. Gute Führung erkennt, was unter der Oberfläche geschieht. Sie hilft Teams, Unsicherheit auszuhalten, Emotionen zu verarbeiten und gemeinsam wieder denkfähig zu werden.

Genau hier setzt auch systemisch-psychodynamisches Organisationscoaching an. Es betrachtet nicht nur das Was, sondern auch das Wie der Zusammenarbeit. Es macht unbewusste Dynamiken sichtbar, unterstützt Führungskräfte dabei, diese zu verstehen, und stärkt die Fähigkeit von Teams, auch unter Druck arbeitsfähig zu bleiben.

In einer Zeit zunehmender Komplexität wird diese Kompetenz zu einem entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Denn nachhaltige Veränderungen gelingen nicht allein durch neue Strategien oder Prozesse – sie gelingen, wenn Menschen gemeinsam denken, lernen und handeln können.

Wer Gruppen versteht, führt Organisationen wirksamer.

Bion, W.: Experiences in Groups & LeadershipMost leadership challenges are not only about strategy, structures or proces...
20/07/2026

Bion, W.: Experiences in Groups & Leadership

Most leadership challenges are not only about strategy, structures or processes.

They are also about what happens beneath the surface.
More than 60 years ago, Wilfred Bion described a powerful insight in Experiences in Groups: every group operates on two levels at the same time.

The Work Group focuses on the task, collaboration and problem-solving.

At the same time, the Basic Assumption Group is influenced by unconscious psychodynamic processes such as anxiety, dependency, conflict or unrealistic hope. Under pressure, these hidden dynamics often become stronger than the actual task.

This perspective fundamentally changes how we understand leadership.

Resistance is not always resistance.
Conflict is not always personal.
Silence does not necessarily mean agreement.

Behind visible behaviour, there are often invisible group dynamics waiting to be understood.
One of Bion’s most valuable ideas is the container function of leadership. Effective leaders do more than provide answers. They create a space where uncertainty can be contained, emotions can be processed and the group can think together again.

In our experience as an executive coaching and organizational consulting institute leaders who understand group dynamics make better decisions, interpret difficult situations more accurately and create teams that remain effective even under pressure.

Understanding psychodynamic processes is therefore not a “soft” topic.
It is a strategic leadership capability.

www.oezpa.de



Source: Bion, W. R. (1961). Experiences in Groups and Other Papers. London: Tavistock Publications.

Executive Coaching Training morgen am Oezpa Group Institute – ONLINE:Was braucht es wirklich, um an der Spitze zu führen...
20/07/2026

Executive Coaching Training morgen am Oezpa Group Institute – ONLINE:

Was braucht es wirklich, um an der Spitze zu führen?
Führung auf Führungsebene unterscheidet sich grundlegend vom Management des täglichen Betriebs.
Von Führungskräften wird erwartet, dass sie viel mehr tun, als nur Ergebnisse zu liefern. Sie müssen in Unsicherheiten eine Richtung geben, die Unternehmenskultur gestalten, Menschen entwickeln und die langfristige Lebensfähigkeit ihrer Organisationen sicherstellen.

Aus meiner Erfahrung im Executive Coaching und in der Organisationsentwicklung glänzen herausragende Führungskräfte in zwölf Schlüsselbereichen:

• Strategisches Denken
• Systemdenken
• Bereitstellung von Richtung und Zweck
• Entscheidungsfindung unter Unsicherheit
• Führende Transformation
• Organisationsentwicklung
• Kultur prägen
• Entwicklung von Führungskräften
• Stakeholder-Management
• Selbstführung
• Kommunikation
• Unternehmerische Verantwortung: Führung auf höchster Ebene bedeutet nicht, alle Antworten zu haben. Es geht darum, die Bedingungen zu schaffen, unter denen Menschen und Organisationen gemeinsam erfolgreich sein können.

Die effektivsten Führungskräfte balancieren die heutige Leistung mit den Chancen von morgen. Sie verbinden strategische Klarheit mit Demut, Mut mit Empathie und Geschäftsleistung mit menschlicher Entwicklung.

Führung bedeutet nicht einfach, Komplexität zu managen – es geht darum, Klarheit innerhalb der Komplexität zu schaffen.

Here they are! What a great Organisation and team spirit!!! ❤️
20/07/2026

Here they are! What a great Organisation and team spirit!!! ❤️

Now we just need 200 participants. 😅It’s a great atmosphere. People say it’s like holiday. Which is a fantastic situatio...
20/07/2026

Now we just need 200 participants. 😅

It’s a great atmosphere. People say it’s like holiday. Which is a fantastic situation for a workday.

Worauf kommt es bei der Begleitung einer Open Space-Konferenz an?Eine Open Space-Konferenz lebt von der Selbstorganisati...
16/07/2026

Worauf kommt es bei der Begleitung einer Open Space-Konferenz an?

Eine Open Space-Konferenz lebt von der Selbstorganisation der Teilnehmenden. Gerade deshalb kommt der Begleitung – der Facilitation – eine besondere Bedeutung zu. Ihre Aufgabe besteht nicht darin, Inhalte vorzugeben, sondern einen Rahmen zu schaffen, in dem Menschen Verantwortung übernehmen, miteinander ins Gespräch kommen und gemeinsam tragfähige Lösungen entwickeln.

Eine gute Begleitung beginnt mit einer klaren Einführung. Die Teilnehmenden müssen verstehen, warum es keine vorgegebene Agenda gibt, weshalb sie ihre Themen selbst einbringen und warum Selbstorganisation kein Risiko, sondern eine große Chance ist. Erst wenn Vertrauen in den Prozess entsteht, entfaltet Open Space seine volle Wirkung.

Ebenso wichtig ist die Haltung der Facilitatorinnen und Facilitatoren. Sie begegnen der Gruppe mit Vertrauen, Offenheit und Neugier. Sie bleiben inhaltlich neutral, beobachten aufmerksam das Geschehen und greifen nur dort ein, wo der Prozess Unterstützung benötigt. Die Verantwortung für Inhalte und Ergebnisse bleibt jederzeit bei den Teilnehmenden.

Ein weiterer Erfolgsfaktor besteht darin, die Prinzipien und Gesetze des Open Space konsequent zu schützen. Dazu gehört insbesondere das Gesetz der zwei Füße. Teilnehmende werden ausdrücklich ermutigt, eine Gruppe zu wechseln, wenn sie dort weder lernen noch sinnvoll weiter beitragen können. Dadurch entstehen neue Verbindungen, frische Perspektiven und bereichsübergreifender Wissenstransfer.

Auch die sogenannten „Bienen“ und „Schmetterlinge“ verdienen besondere Aufmerksamkeit. Rollen, die Teilnehmende einnehmen können. Während Bienen Ideen zwischen den Arbeitsgruppen transportieren, entstehen durch Schmetterlinge und ihre informellen Gespräche oft überraschende Impulse und Innovationen. Eine gute Begleitung schafft bewusst Raum für beide Formen des Austauschs.

Besonders wertvoll ist es, wenn Spannungen und unterschiedliche Sichtweisen nicht vorschnell aufgelöst werden. Unterschiedliche Perspektiven sind häufig Ausdruck wichtiger organisationaler Fragestellungen. Die Aufgabe der Facilitation besteht darin, einen respektvollen Dialog zu ermöglichen und die Gruppe darin zu unterstützen, diese Unterschiede produktiv zu nutzen.

Schließlich achtet die Begleitung darauf, dass aus guten Gesprächen konkrete Ergebnisse entstehen. Erkenntnisse werden dokumentiert, Verantwortlichkeiten benannt und nächste Schritte vereinbart. So wird aus einem inspirierenden Dialog ein nachhaltiger Entwicklungsprozess.

Unsere Erfahrung aus zahlreichen Großgruppenveranstaltungen zeigt: Die wirksamste Facilitation ist oft diejenige, die kaum wahrgenommen wird. Sie schafft Orientierung, Sicherheit und Vertrauen – und ermöglicht es den Menschen im Raum, ihre gemeinsame Intelligenz für die Zukunft ihrer Organisation zu nutzen.

Bereiten uns auf die Moderation einer Großgruppe mit 200 Teilnehmenden vor.
16/07/2026

Bereiten uns auf die Moderation einer Großgruppe mit 200 Teilnehmenden vor.

Adresse

Wasserburg Buschfeld
Erftstadt
50374

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 18:00
Dienstag 09:00 - 18:00
Mittwoch 09:00 - 18:00
Donnerstag 09:00 - 18:00
Freitag 09:00 - 18:00

Telefon

+4922279215700

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