STZ-Consulting Group

STZ-Consulting Group Beratung vom Unternehmer für Unternehmen und Kommunen Unternehmensplanung vom Markt her. Tragfähige Innovationen. Coaching für Unternehmer und Führungskräfte.

STZ-Consulting Group ist eine Unternehmensberatung, die Unternehmen und Kommunen bei der Bewältigung von Veränderungsprozessen unterstützt von der Entwicklung tragfähiger Konzepte bis zur Umsetzung. Die Partner der STZ-Consulting Group haben langjährige Erfahrungen aus eigener operativer Führungs-Tätigkeit in Unternehmen, aus der Gründung und dem Aufbau von Unternehmen sowie in der Beratung. Schwe

rpunkte der Projektarbeit sind: Gestaltung von Geschäftsmodellen nach den Erfordernissen des Marktes und den Zielen der Gesellschafter. Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung von Wachstums-Vorhaben. Gutachten zu Geschäftskonzepten für Finanzierungsvorhaben. Auf der Basis operativer Erfahrung als Interimsmanager Transformationsprozesse durchführen und Projekte zum erfolgreichen Abschluss bringen. Kooperationen machen Unternehmen schlagkräftiger und reduzieren Risiken. Identifikation von Kooperationspartnern nach einer Analyse der Wertschöpfungskette und definiertem Anforderungsprofil, Gestaltung der Zusammenarbeit, Etablierung des laufenden Partnermanagements. Aufbau von Public-Private-Partnerships (PPP) zwischen Kommunen und Unternehmen, z.B. für die Gestaltung des Breitband-Ausbaus in der Fläche.

27/07/2025

Ein Rückblick auf neun Jahre mit dem Breitband-Kompetenzzentrum

Im Januar 2025 endete meine Zeit mit dem Kompetenzzentrum Gigabit.NRW, mein am längsten laufendes Projekt. Es begann 2016 zur richtigen Zeit, um Effekt beim Glasfaserausbau zu bringen. Obwohl damals die öffentliche Förderung noch auf die Ertüchtigung der Kupferdoppelader abhob. Die Etablierung der Breitband-Koordinatoren bei Kreisen und kreisfreien Städten war einer der Erfolgsfaktoren für die weitere Entwicklung.

Der Fokus auf den eigenwirtschaftlichen Ausbau und die Zusammenarbeit von Kommunen und Netzbetreibern hat geholfen, den Ausbau deutlich zu beschleunigen. Der immer noch weiter laufende Ausbau hat einen guten Stand erreicht, auch wenn es bis zu einem zufriedenstellenden Stand noch über 10 Jahre dauern wird und eine 100%-ige Versorgung nicht zu erreichen sein wird. Die Strukturen für den weiteren Ausbau sind vorhanden.

Mit dem Ergebnis des Projektes bin ich sehr zufrieden, es bleiben aber weiter zahlreiche Probleme zu lösen. Bei meinem ersten Glasfaser-Projekt für Kommunen 2007 war die Entwicklung noch nicht vorhersehbar. Dabei war auch zu der Zeit längst bekannt, dass nur Glasfaser die Infrastruktur für den steigenden Bedarf an Übertragungsraten darstellt. Bei meinem ersten Kontakt mit der Herstellung von Glasfaser-Leitungen 1983 war das allerdings für mich noch nicht absehbar.

Manche politischen Entscheidungen sind nur schwer zu verstehen. Warum lässt man die Verpflichtung zur Zusammenarbeit mit...
19/06/2023

Manche politischen Entscheidungen sind nur schwer zu verstehen. Warum lässt man die Verpflichtung zur Zusammenarbeit mit Dienstanbietern auslaufen? Service-Provider haben den schnellen Erfolg der Mobilfunknutzung in den 90er Jahren wesentlich befördert. Zudem haben Service-Provider (zumindest in den ersten Jahren) mit eigenen Mehrwertdiensten an der Marktentwicklung gearbeitet. In den letzten Jahren ist es zwar ruhiger geworden, aber da es auch im Mobilfunk wieder verstärkt einen Dienstewettbewerb geben sollte, halte ich es für richtig und sinnvoll, die Position der Service-Provider wieder zu stärken.

Bisher beherrschen Telekom, Vodafone und O2 das deutsche Handynetz. Eine neue Regelung könnte nun kleinere Anbieter stärken. Die Konzerne fürchten um ihre Investitionen.

Vor über zehn Jahren habe ich über den Dienstewettbewerb auf einer Glasfaser-Infrastruktur als wünschenswertes Ziel des ...
14/04/2023

Vor über zehn Jahren habe ich über den Dienstewettbewerb auf einer Glasfaser-Infrastruktur als wünschenswertes Ziel des Breitbandausbaus geschrieben. Für den typischen Nutzer wäre dies die beste Lösung und dem Infrastrukturbetreiber bringt es eine höhere Netzauslastung, gleichzeitig vemeidet es zusätzliche Tiefbauarbeiten und Verlegung von Leerrohrbündeln in einem so schon knappen Raum. Voraussetzung ist die technische Voraussetzung der Netze und die Bereitschaft zur Zusammenschaltung. Vielleicht könnte man die Verhandlung vor einer Aufbruchgenehmigung in Gebieten mit vorhandenem Glasfasernetz auch fordern? Hierzu müsste die Politik die Voraussetzung schaffen.

Ein generelles Verbot eines Überbaus erscheint mir dagegen nicht angemessen und auf der Grundlage des TKG auch nicht einfach und schon gar nicht zeitnah umsetzbar. Auch wäre es hilfreich, den gewollten "Infrastrukturwettbewerb" endlich auf Kupfernetze zu fokussieren. Bei Glasfasernetzen muss man dagegen vorab im Einzelfall prüfen. Neue Monopole, die entstehen könnten, wenn die Netzzusammenschaltung verweigert wird, wären sicher auch nicht erstrebenswert.

Fast drei von vier deutschen Haushalten fehlt der Zugang zu schnellem Internet. Vor allem die Telekom verzögert den zügigen Fortschritt: Statt mit Wettbewerbern zusammenzuarbeiten, sorgt sie vielerorts für einen Doppel-Ausbau. Als Hauptanteilseigner ist der Bund in der Pflicht.

Der Glasfaserrausbau kommt auch in Deutschland (endlich) mit deutlicher Dynamik an Fahrt aufgenommen. Die beschriebene P...
14/04/2023

Der Glasfaserrausbau kommt auch in Deutschland (endlich) mit deutlicher Dynamik an Fahrt aufgenommen. Die beschriebene Problematik des Überbaus von vorhandenen Glasfaser-Infrastrukturen ist bislang noch ein kleines Problem, kann aber mit den im Artikel richtig beschriebenen Konsequenzen an Brisanz gewinnen. Allerdings sollte man auch berücksichtigen, dass Überbau nicht gleich Überbau ist. Ist das vorhandene Netz nicht offen für eine Netzzusammenschaltung, ist ein Überbau legitim. Auch bei Gewerbegebieten kann es Gründe für einen Überbau geben und das gilt auch für andere Trassen, z.B. für Glasfaser-Direkt-Anschlüsse. Eine differenzierte Betrachtung ist hier angebracht. Allerdings ist ein Überbau aus taktischen Erwägungen und zur Schädigung von Wettbewerbern nicht geeignet den Ausbau insgesamt voranzubringen.

Die Deutsche Telekom baut mitunter auch solche Gebiete mit Glasfaser aus, die von der Konkurrenz bereits erschlossen wurden. Das ruft die Branchenverbände der Wettbewerber auf den Plan.

Der beigefügte Beitrag zeigt, wie sich der Wettbewerb um den Ausbau der Glasfasernetze in den letzten Monaten verschärft...
16/02/2023

Der beigefügte Beitrag zeigt, wie sich der Wettbewerb um den Ausbau der Glasfasernetze in den letzten Monaten verschärft hat. Für die Anbieter ist der Bau und Betrieb von Glasfaser-Infrastrukturen grundsätzlich wirtschaftlich attraktiv. Wettbewerb wird aber destruktiv, wenn ein Ausbau das Ziel verfolgt, das Geschäftsmodell eines Wettbewerbers zu schädigen, ihn bestenfalls fernzuhalten.

Ein solches Vorgehen ist zwar nicht im klassischen Sinne unlauter, schadet aber dem ausbau in der Fläche. Das ist insbesondere dann der Fall, wie hier geschildert, ein großer Anbieter wie die Deutsche Telekom nur den besonders attraktiven Teil der Kommune ausbaut, während ein Wettbewerber die gesamte Fläche versorgt hätte. In der konsequenz zieht sich der Ausbau länger hin und statt das vorhandene private Kapital effizient einzusetzen, wird vermutlich in manchen Fällen Steuergeld in Form von Fördermitteln benötigt, um die typischerweise unattraktiveren Randbereiche zu versorgen.

Der Überbau von vorhandenen Infrastrukturen kann in Einzelfällen sinnvoll sein, in der Fläche schadet er. Wie in dem Artikel ausgeführt, halte auch ich ein generelles Überbau-Verbot für schwer durchsetzbar. Stattdessen sollte man daraufhin wirken, grundsätzlich einen flächendeckenden Ausbau zu erreichen. Netzbetreibern, die dies nicht unterstützen, sollten betroffene Kommunen zumindest keine weitergehende freiwillige Unterstützung gewähren, die in der Regel in einem Kooperationsvertrag vereinbart wird.

Im Hinblick auf den weiterhin vorhandenen Bedarf beim Glasfaser-Ausbau ist ein destruktiver Wettbewerb eigentlich nicht nötig. Es gibt noch viele Regionen, die auf einen großflächigen Ausbau warten, so dass es nicht notwendig sein sollte, vorhandene oder geplante Infrastrukturen zu überbauen.

Deutschland muss digitaler werden. Und Geld für den Ausbau von Glasfasernetzen gibt es genug. Aber die Anbieter beharken sich, statt kräftig auszubauen. Mittendrin: die Deutsche Telekom.

Mit Glasfaser-direkt ist kurz nach Hello-fiber schon der zweite Glasfaser-Netzbetreiber in der Insolvenz. Das Ende des G...
15/02/2023

Mit Glasfaser-direkt ist kurz nach Hello-fiber schon der zweite Glasfaser-Netzbetreiber in der Insolvenz. Das Ende des Glasfaser-Booms in Deutschland bedeutet das aber sicher nicht, es sind weiterhin starke Anbieter mit guter Kapitalausstattung tätig. Tatsächlich hat sich der Wettbewerb innerhalb des letzten Jahres deutlich intensiviert und der Glasfaserausbau hat weiter an Dynamik gewonnen. Man kann davon ausgehen, dass das Geschäftsmodell unverändert nachhaltig profitabel ist.

Generell muss man bei der Einschätzung der Auswirkungen berücksichtigen, dass viele junge Unternehmen die ersten drei Jahre nicht überstehen. Beide Unternehmen gehören zu dieser Gruppe. Vielleicht gab es auch operative Fehler? Die im Artikel erwähnten Probleme durch die übernommene Eifel-net haben vermutlich auch nicht positiv auf das Image gewirkt.

Der Markt der Glasfaser-Anbieter bleibt sicher in Bewegung und das Ende der Zinserhebungen ist vermutlich auch in Sicht. Die Glasfaser-Quote wird sich in Deutschland in den nächsten Jahren weiter steigern.

Nach Hello Fiber hat jetzt auch die Glasfaser Direkt einen Insolvenzantrag gestellt. Hinter beiden Glasfaser-Ausbauern standen Kapitalversprechen von ausländischen Investoren, die diese aber zurückgenommen hatten.

In Krefeld kommt der Glasfaser-Ausbau voran, ein gesunder Wettbewerb wirkt offensichtlich befruchtend.
06/01/2023

In Krefeld kommt der Glasfaser-Ausbau voran, ein gesunder Wettbewerb wirkt offensichtlich befruchtend.

KREFELD BUSINESS ist der Verbund von Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG), der Grundstücksgesellschaft (GGK) und des Wirtschaftsdezernates der Stadt Krefeld (WDI).

Mit HelloFiber verabschiedet sich anscheinend der erste der innden letzten beiden Jahren neu entstandene oder vom region...
05/01/2023

Mit HelloFiber verabschiedet sich anscheinend der erste der innden letzten beiden Jahren neu entstandene oder vom regionalen zum überregionalen Anbieter entwickelte Glasfaserbetreiber schon wieder aus dem deutschen Markt.

Aus meiner Sicht ist das aber kein Zeichen für eine sinkende Attraktivität des Geschäftsmodells. Der Bau und Betrieb von Glasfaser-Infrastrukturen ist ein nachhaltig attraktives Geschäftsmodell - auch für Finanz-Investoren. Im Vergleich dazu war das Geschäftsmodell der Preselection-Anbieter in den 90er Jahren eigentlich von Anfang an als kritisch zu betrachten.

Vermutlich wird es auch im Markt der Glasfaser-Netzbetreiber in den nächsten Jahren zu Konsolidierungen kommen, die aber wohl keine Auswirkungen auf die Nutzer haben werden. Der Verkauf des Kabelnetzanbieters Unitymedia von Liberty Global an Vodafone ist nur ein Beispiel für Gesellschafterwechsel.

Der eigenwirtschaftliche Glasfaser-Ausbau in Deutschland wird wohl auch in desem Jahr dynamisch weitergehen.

Liberty Networks Germany hat mit seiner Marke Hello Fiber kaum mehr als ein Jahr geschafft. Zurück bleiben begonnene FTTH-Ausbaugebiete.

Für die Stadt Essen funktioniert der Wettbewerb im Telekommunikationsmarkt und zeigt positive Früchte. Gemäß der beigefü...
14/12/2022

Für die Stadt Essen funktioniert der Wettbewerb im Telekommunikationsmarkt und zeigt positive Früchte. Gemäß der beigefügten Pressemitteilung wird das neu gegründete Unternehmen Ruhrfibre 153.000 Haushalte mit Glasfaser versorgen und das ohne bestehende Glasfaser-Netze zu überbauen. Für die Beteiligten an dem Projekt, einschließlich der Vodafone, dürfte es ein erfolgreiches Vorhaben werden, den offenen Netzen sollte die Zukunft gehören!

Die Stadt Essen treibt den Ausbau des Glasfasernetzes im Stadtgebiet weiter voran. Im März hatte der Stadtrat der Gründung einer gemeinsamen Netzgesellschaft zugestimmt, um innerhalb des Projektes "ruhrfibre" ein integriertes Glasfasernetz zu erschließen. Der Vertrag konnte inzwischen geschlossen...

09/12/2022

Der gestrige Breitbanddialog beschäftigte sich mit drängenden Fragen zum Ausbau von Glasfaser-Infrastrukturen in NRW. Statt mit Vorträgen wurden vom Auditorium ausgewählte Fragen im direkten und intensiven Dialog zwischen Gigabit-Koordinatoren und mit Experten diskutiert. Ich habe schon länger keine so engagierte Diskussion zu Breitband-Themen erlebt. Dabei wurden nicht nur aktuelle und zu erwartende Probleme erörtert, sondern auch Lösungsansätze und Anforderungen entwickelt.

Unter dem Link finden sich weitere Informationen in einem Post des Kompetenzzentrums Gigabit.NRW.

... der gute alte SMS-Dienst. Ich habe ihn 1994 eher widerwillig in das Diensteangebot von debitel aufgenommen. Im Hinbl...
06/12/2022

... der gute alte SMS-Dienst. Ich habe ihn 1994 eher widerwillig in das Diensteangebot von debitel aufgenommen. Im Hinblick auf die Akzeptanz und das Umsatz- und Ergebnispotential habe ich mich deutlich geirrt und den folgenden Boom habe ich nicht erwartet. Dass die Hochzeiten mittlerweile vorbei sind, ist dagegen wenig erstaunlich, da es mittlerweile doch attraktivere Dienste gibt. Auch aufgrund der damals fehlenden Tastatur habe ich mich nie mit der SMS angefreudet und würde ihn auch nicht vermissen.

Mit dem Gruß "Merry Christmas" begann vor 30 Jahren das Zeitalter der SMS. Anfänglich als Nischentechnologie belächelt, eroberte der Short Message Service die Welt - um dann wieder verdrängt zu werden.

Es ist erfreulich, dass die Deutsche Telekom jetzt endlich das tempo beim glasfaser-Ausbau steigern will, nachdem man si...
05/12/2022

Es ist erfreulich, dass die Deutsche Telekom jetzt endlich das tempo beim glasfaser-Ausbau steigern will, nachdem man sich (zu) lange mit der Aufrüstung der Kupfernetze aufgehalten hat. Für den flächendeckenden Glasfaser-Ausbau in Deutschland braucht es die Anstrengungen aller Netzbetreiber, nicht nur der "altenativen" und jüngeren.

Noch besser wäre es, wenn der Ausbau weitgehend auf den Überbau bereits bestehender oder im Bau befindlicher Glasfaser-Infrastrukturen verzichten würde. Für diese Fällen gibt es bekanntlich die Möglichkeit zu Mitnutzung und Netzzusammenschaltung (mit und ohne Open-Access-Verpflichtung).

Bei der derzeitigen Ausbau-Dynamik scheint das Ziel, bis 2025 50% der Haushalte die Möglichkeit für einen Glasfaser-Anschluss zu eröffnen, durchaus machbar. Eine Vollversorgung bis 2030 ist schon ambitionierter.

Es gibt aber eine Reihe von Hindernissen wie z.B. den Fachkräftemangel. Die Dauer der Genehmigungsverfahren ist aber eher in Ausnahmefällen das größte Hindernis. Zu Verzögerungen bei Genehmiguingen kommt es aber z.B. bei Autobahn- und Eisenbahn-Querungen, bei Naturschutzprüfungen und bei der Prüfung auf Kampfmittel. Hier erwarte ich kein besonderes Beschleunigungspotenzial, auch nicht durch die zögerliche Digitalisierung der Fachverfahren.

Ende 2024 soll Glasfaser der Deutschen Telekom zehn Millionen Haushalte erreichen. Das wären etwa doppelt so viel wie derzeit.

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