Pferdepension Mönchescher Hof

Pferdepension Mönchescher Hof Der Mönchescher Hof ist ein landwirtschaftlicher Betrieb im Fam.-besitz u. bietet Innen-, Außen- u. Paddockboxen für ca. 55 Pferde. Neu ab 2018 Offenstall.

06/08/2025
21/01/2023
18/10/2022

Für alle Stallbesitzer/Trainer da draußen!
Als Profi im Pferdegeschäft lange und hart gelernt:

1. Es ist einfach, mit seinen Kunden Freundschaft zu schliessen. Sie werden zu einer Familie, mit der man viel Zeit verbringt. Am Ende tun sie jedoch das Beste für sich. Und für Sie und Dich sind diese Wege möglicherweise nicht die gleichen. Bereite Dich darauf vor dass sie Dir das Herz brechen. Deshalb: Trenne geschäftliche und private Beziehungen.

2. Die Leute werden Deiner Erfahrung nicht immer vertrauen und sie hinterfragen. Sie werden denken, dass sie es besser wissen, weil sie es in einem Buch gelesen oder online gesehen haben. Versuche nicht es jedem Recht zu machen, führe deinen Stall so, dass du nachts gut schlafen kannst. Die Meinung des Kunden mag anders sein, als Deine Überzeugungen. Das kann Konfrontation, harte Gespräche und sogar die Bitte an die Leute bedeuten, weiter zu ziehen.

3. Pferde sind zu 99 % einfach. Es sind die Leute, die mit ihnen kommen, die die Dinge kompliziert machen.

4. Denke daran, die Pferde immer in den Mittelpunkt zu stellen.

5. Die Leute werden Dich immer beurteilen und Meinungen haben. Je besser du bist, desto mehr Neider wirst Du haben.

6. Erfolg wird nicht an Schleifen und Platzierungen, sondern in glücklichen Tieren und Deiner Lebensqualität gemessen.

7. Es gibt immer eine Ausnahme – Folge dem System, das für Dich funktioniert, nicht was in den Büchern steht.

8. Wenn Du Dich darüber ärgerst, dass jemandes Auto vor dem Stall vorfährt, ist es an der Zeit, diese Person weiterfahren zu lassen. Dein Stall sollte ein glücklicher Ort sein. Es braucht buchstäblich nur einen schlechten sauren Apfel, um die ganze Atmosphäre und Dynamik in einem Stall zu ruinieren.

9. Lass sie gehen.... wenn jemand fort geht, sei nicht verärgert. Ignoriere, was sie sagen. Nimm es nicht persönlich. Nicht jeder Stall passt zu jeder Person.

10. Dies ist auch ein Geschäft. Wenn eine Person oder ein Pferd nicht für Dich arbeitet oder die Entlohnung Deine Kosten nicht ausgleicht, ist es Zeit für denjenigen zu gehen. Die Ausnahme hiervon sind Ihre Pferde im Ruhestand, siehe Nr.

11. Pferde haben nur eine begenzte Zahl an Sprüngen, Ritten, oder Starts. Vergeude Deine Pferde nicht. Bringe Deinen Schülern bei, dass sie keine Maschinen sind. Du bist es Deinen pensionierten Pferden schuldig, ein sicheres, komfortables und würdevolles Ende zu haben.

12. Euthanasie ist für einen Pferdebesitzer keine Schande. Immer besser eine Woche zu früh als eine Sekunde zu spät. Verurteile niemanden wegen seiner Gründe dafür.

13. Die meisten Kunden fallen in zwei Kategorien. Diejenigen, die „anstrengend“ sind, sind - offen in ihrer Meinung und werden Situationen frontal angehen. Der zweite ist der ruhige Typ, der kein Wort sagt und nicht offen mit Ihnen über seine Erwartungen oder Probleme spricht. Du hast keine Ahnung, dass sie ein Problem haben, bis es zu spät ist. Die Leute dazwischen sind die Kunden, die Du möchtest. Sie werden langfristig da sein.

14. Kenne deinen Wert. KENNE DEINEN WERT. Deine Zeit und Erfahrung hat einen monetären Wert. Tue nichts umsonst, selbst wenn du die Person magst. Jedes bisschen Zeit oder Mühe, das Du Deinen Kunden widmest, hat einen Wert. Wenn Du selbst also deine Bemühungen nicht wertschätzt, wird es ein Kunde auch nicht tun.

15. Sei ehrlich. Es ist nicht immer leicht. Aber in diesem Geschäft dauert es ewig, um einen guten Ruf aufzubauen, und Sekunden, um ihn zu zerstören.

16. Denke daran, dass Pferde gefährlich sind. Gehe immer nach bestem Wissen und Gewissen vor, wenn Du mit Pferden und Schülern arbeitest. Ihr Leben und Dein eigenes Leben kann sich augenblicklich ändern…

17. Im Voraus bezahlt werden. Führe gute Aufzeichnungen. Die Leute gehen nicht in den Lebensmittelladen und fragen nach Essen, das sie erst nächste Woche bezahlen. Gute Geschäftspraktiken sind für alle nachvollziehbar und setzen einen Rahmen für deine Kunden.

18. Preiserhöhungen normalisieren. Dienstleistungsbranchen, insbesondere solche wie unsere, fühlen sich immer „schuldig“, wenn sie die Preise erhöhen. Du bist nicht da, um das Hobby eines anderen zu subventionieren. Sind Deine Kosten gestiegen, sollten das auch Deine Preise tun.

19. Du bist in der Verantwortung. Die Fehler Deiner Mitarbeiter fallen in auf Dich zurück. Deshalb habe ihm Auge was sie tun.

20. Nimm Dir Zeit für Familie und Ruhe. Zu Viele von uns werden vom Stress den Erwartungen in dieser Branche ausgebrannt. Am Ende kommen und gehen Schüler und Kunden. Deine Familie ist, was du hinterlassen wirst.

Danke für das Lesen meiner Gedanken. Ich hoffe, es kann einigen von Euch Unterstützung geben und vielleicht einigen Menschen helfen, die ihre Reise in diese Branche beginnen.

Geschrieben von Rhea Distefano
Fühlen Sie sich frei den Text zu kopieren (aus dem englischen von PRL)

Hinzufügen möchte ich: es gibt immer wieder auch großartige Kunden und Pferde auf die man sich jeden Tag freut. Deshalb machen wir diese Arbeit mit großer Freude und viel Engagement - und doch ist es wichtig auch auf sich selbst zu achten. Es geht nur im Team 💕💕💕 Eure Petra RL

07/07/2022

Chapeau, PETA.

Als Pferdefrau bin ich kein Fan dieses Vereins, als PR-Frau muss ich vor den Kollegen jedes Mal aufs Neue den Hut ziehen. Ein Pferd stolpert unglücklich und muss erlöst werden. Und PETA nutzt die Chance, um 1,2 Millionen Menschen in Deutschland das Reiten zu verbieten.

Kann PETA Menschen das Reiten verbieten? Natürlich nicht!

Tut PETA mehr, als in Boulevardmedien das Unmögliche zu fordern? Natürlich nicht!

Und doch geht er weiter: Der Zersetzungsprozess. Ein guter PR’ler, der mit einem Arbeitsaufwand von rund 2 Stunden pro Monat den Deutschen Reitsport in die Mangel nimmt.

Der langfristige Erfolg ist unverkennbar. Wer dieser Tage auf Google “Reiten” eingibt, bekommt als ersten Vorschlag “Ist Reiten Tierquälerei?”. In den Sozialen Medien lassen sich Ahnungslose über die empathielosen und erfolgsgeilen Reiter aus, die ihre Pferde wechseln, wie andere die Unterhosen.

Dass die Ausbildung eines Pferdes Jahre dauert? Dass die Reiter teils mehr Zeit mit ihren Pferden als mit ihren Familien verbringen? Dass die Ausbildung Unsummen verschlingt? Dass ein gutes Sportpferd den Wert von mindestens einem hübschen Haus hat? Alles unwichtig. PETA hat ja gesagt: Reiter sind böse und Reitpferde werden gnadenlos verheizt und ersetzt. Und wenn die Reiter im Fernsehen böse sind, dann gilt das natürlich auch für Lieschen Müller und ihren Haflinger, der 2 x im Jahr eine E-Dressur läuft.

Oftmals frage ich mich, ob eine fundierte Diskussion mit PETA überhaupt möglich wäre. So reißerisch die Artikel auch sind; teils sind sie ohne jeden Funken von Sachverstand geschrieben. PETAs Angriff gegen die Pferdezucht im Frühjahr hat mich gelinde gesagt sprachlos gemacht. Reichweitenstark bezeichnete der Verein jeden Tierzüchter quasi als Zuhälter, der seine Tiere zum unnatürlichen Geschlechtsakt zwingt. Haben Sie jemals einen 600 Kilo schweren Hengst in der Nähe einer rossigen, 600 Kilo schweren Stute erlebt? Wer lebensmüde genug ist, kann sich gerne mal dazwischenstellen und mir zeigen, wie man irgendwen zu irgendwas zwingen kann.

Trotzdem ist von den Verbänden nur wenig Gegenwehr zu beobachten. Denn eines ist sicher: In wenigen Wochen ist der Aufruhr abgeklungen. Und nur selten bekommt eine Disziplin 2 x ihr Fett weg. Also atmet man auf, wenn beim nächsten Mal ein anderes Lager betroffen ist.

Ist tot stellen wirklich die beste Strategie? Denn die “Aufhänger” sind da, die Negativ-Schlagzeilen, auf die PETA aufbaut.

Es gibt schlechte Eltern – trotzdem würde nie jemand allen Menschen das Kinderkriegen verbieten. Es gibt schlechte Hundehalter – trotzdem würde nie jemand die Hundehaltung verbieten. Aber wir Reiter sehen zu, wie ein guter PR’ler wenige Unfälle und schwarze Schafe nutzt, um über 1 Millionen Pferdeliebhaber durch den Dreck zu ziehen.

Bleibt die Frage: Was kann man tun?

Unschöne Bilder dürfen im Pferdesport ausnahmslos nie toleriert werden und schwarzen Schafen gehört schnell und hart der Prozess gemacht.

Die Verbände und Veranstalter brauchen gute Kommunikationsabteilungen, die Themen und ggf. auch Probleme breitentauglich erklären können und proaktiv den Dialog mit den Medien suchen. Unfälle passieren auf der Koppel, in der Stallgasse und leider auch beim Reiten. Das kann man nicht schönreden, aber erklären und daraus Konsequenzen für die Zukunft ziehen.

Und zuletzt dürfen es Ottonormalreiter nicht müde werden, mit den Ahnungslosen zu streiten. Denn wenn die letzten Stimmen der Vernunft verstummen, dann verlieren wir alle.

08/03/2022

Julia Molokova trifft eine schwere Entscheidung, aus purer Verzweiflung. Sie hat Angst, dass ihre Pferde von einer Bombe getroffen werden.

03/03/2022

Gesunde, leistungsfähige Pferde sind das Ziel aller Züchter. Die International Association of Future Horse Breeding, kurz IAFH, unterstützt sie dabei dieses Ziel zu erreichen. Die unter dem Dach der IAFH zusammenarbeitenden Pferdezuchtorganisationen – aktuell sind das der Holsteiner Verband, di...

Adresse

Mönchescher Hof
Esch
53501

Öffnungszeiten

Montag 07:00 - 22:00
Dienstag 07:00 - 22:00
Mittwoch 07:00 - 22:00
Donnerstag 07:00 - 22:00
Freitag 07:00 - 22:00
Samstag 07:00 - 21:00
Sonntag 07:00 - 21:00

Telefon

+4915122370063

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