30/01/2026
„Die Schließung des Hauses drohte“, wurde Katja Linstädt in der Berichterstattung zitiert. Wladimir Krygier widerspricht dieser Aussage. „Wir hatten zum Zeitpunkt der Übergabe schon mehrere Gespräche mit anderen, potenziellen Nachfolgern erfolgreich geführt. Wir haben nicht von heute auf morgen aufgehört, sondern ein halbes Jahr lang an einer Übergabe gearbeitet“, so Krygier. Es sei bewusst einem großen Pflegedienst-Anbieter aus der Region abgesagt worden. „Wir haben uns für eine Übergabe an Katja Linstädt entschieden, weil sie schon lange bei uns gearbeitet hat, wir sie kennen und wissen, dass sie für das Konzept der Seniorenwohngemeinschaft brennt.“ Es habe zu keinem Zeitpunkt die Gefahr einer Schließung des „Haus Donstorf“ aus Mangel an Nachfolgern oder aus anderen Gründen gedroht.
Katja Linstädt und Nina Recker bestätigen die Sicht von Krygier und betonen, es sei nicht ihre Absicht gewesen, dessen jahrelange Arbeit in Misskredit zu bringen. „Wir sind dem Vorbesitzer sehr dankbar, dass er uns als Nachfolgerinnen das Vertrauen geschenkt hat, und wollen uns entschuldigen, dass es durch die Aussagen zu Missverständnissen gekommen ist. (Quelle: Diepholzer Kreisblatt, 29.01.2026)