22/05/2026
Jeden Tag werden in Deutschland Millionen Kassenbons gedruckt. Doch kaum jemand kann auf Anhieb erklären, wie aus einer weißen Papierrolle eigentlich ein scharfer Beleg entsteht.
Die Antwort liegt in der Beschichtung.
Thermopapier enthält einen farblosen Farbstoff und einen chemischen Entwickler, die erst durch Wärme miteinander reagieren. Der Druckkopf eines Thermodruckers erhitzt die Stellen, an denen Pixel entstehen sollen, auf etwa 80 bis 90 Grad Celsius. Dort verbinden sich die Stoffe und färben das Papier schwarz. Keine Tinte, kein Toner, kein Farbband.
Was das im Alltag bedeutet:
Geschwindigkeit. Der Beleg ist in Sekundenbruchteilen fertig.
Wartungsarmut. Keine Patronen, kein Farbband, nur gelegentliche Reinigung des Druckkopfs.
Kompakte Bauweise. Genau deshalb sind mobile EC-Terminals und Handgeräte möglich.
Wichtig zu wissen: Seit 2020 ist Bisphenol A in der EU für Thermopapier verboten. Wer heute neue Rollen kauft, bekommt BPA-freie Ware. Bei Dicom ist das ohnehin Standard, alle Rollen werden BPA-frei in Deutschland produziert.
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