01/06/2021
Wir lesen immer wieder, dass ein Brötchenbringdienst schädlich fürs Klima sei, dabei ist genau das Gegenteil der Fall! 🌎🌱
Sonntagmorgen, Regen - aber einer muss los und die Brötchen besorgen... 🥴
Die meisten von Ihnen kennen dieses Gefühl.
Zu Fuß ist es zu weit und mit dem Rad zu fahren ist für die meisten bei dem Wetter auch keine Option.
Also schnell ins Auto, rein in die Bäckerei und zurück mit den frischen Brötchen.
Auch wenn der Bäcker nur um die Ecke ist, fahren viele Leute diese Ministrecke mit dem Auto.
"Warum auch nicht? Schließlich ist es bequem und geht schnell. Die paar Meter schaden dem Klima wohl nicht." 🤷♀️
➡️ Hätten Sie gewusst, dass 61% der Wege zum Bäcker morgens mit dem Auto gefahren werden?
▪️Dabei ist die Hälfte aller Autofahrten kürzer als sechs Kilometer!
➡️ Wussten Sie, dass solange der Motor noch kalt ist, der Verbrauch des Autos auf den ersten Kilometern etwa 1,5 bis 2-fach über dem Normwert liegt?
▪️Entsprechend hoch ist somit auch der CO2-Ausstoß!
Erst bei einem warmen Motor stellt sich der Normalbetrieb ein und der Verbrauch sinkt auf das übliche Niveau.
Je mehr Leute also morgens "die paar Meter" mit dem kalten Motor zum Bäcker fahren, desto höher ist der CO2-Ausstoß...
🚗💨 🚙💨 🚕💨
Viel besser ist es doch, sich eine Mitfahrgelegenheit für Ihre Frühstücksbrötchen zu buchen oder nicht? 😉
Denn es ist weitaus sinnvoller, dass ein Fahrer von der Bäckerei aus auf seinem Nachhauseweg - in einer zuvor optimierten Route - mehrere Stopps einlegt, als dass jeder morgens einzeln mit dem Auto zum Bäcker fährt. 🙃