15/05/2026
„Ohne das geht gar nichts mehr.“ So sieht der Alltag im heutigen Einzelhandel aus. Für Mandy Roth-Grycza ist Social Media kein vorübergehender Trend oder eine zusätzliche Spielerei, sondern ein fester Bestandteil ihrer Arbeit.
Sie führt das Altstadtkind, einen Kinderladen in der Großen Straße in , mitten in der Altstadt. Anfang 2024 hat sie das Geschäft übernommen, in dem sie zuvor angestellt war. Aus „Gänseblümchen“ wurde „Altstadtkind“ – mit neuem Namen, neuem Logo und einem klaren Bekenntnis zum Handel vor Ort.
Wer ein kleines Geschäft führt, konkurriert heute vor allem mit dem Onlinehandel.
Mandy Roth-Grycza begegnet diesem Umstand jedoch nicht mit Rückzug, sondern mit mehr Sichtbarkeit. Sie postet regelmäßig neue Produkte und Aktionen, beantwortet individuelle Anfragen und bleibt mit ihren Kunden in Kontakt. Das kostet Zeit. Aber das gehört für sie dazu.
„Diese Kundenpflege ist ebenso wichtig wie die generelle Sichtbarkeit.“
Genau darin liegt ein wichtiger Punkt für viele Händler in der Region: Social Media ist längst kein Zusatz mehr. Es ist Teil von Kundenbindung, Beratung und Wahrnehmung.
Das „Altstadtkind“ zeigt, wie lokaler Handel funktionieren kann: mit persönlicher Beratung, einem klaren Sortiment, besonderen Ideen wie Geschenkboxen und einem Paketshop, Nähe zur Stadt und echtem Kontakt zu den Menschen.
Oder, um es mit den Worten von Mandy Roth-Grycza zu sagen: „Jeder Grund, in den Laden zu kommen, bringt Aufmerksamkeit.“ Für dieses Konzept wurde sie 2025 von uns mit dem Existenzgründerpreis Oderland-Spree in der Kategorie „Nachfolge“ ausgezeichnet. Es ist eine Geschichte über Mut, Handel, Sichtbarkeit und darüber, warum lebendige Innenstädte Menschen brauchen, die Verantwortung übernehmen.
Den ganzen Beitrag gibt es im FORUM, dem Wirtschaftsmagazin der IHK Ostbrandenburg: http://ihk-obb.de/forum-altstadtkind