30/07/2026
KI einsetzen, ohne vorher zu wissen, ob sie wirklich etwas bringt? Genau das soll vermieden werden. Das KI-Servicezentrum Berlin-Brandenburg lässt Unternehmen erst testen, bevor sie investieren.
Gerade kleine und mittlere Unternehmen sehen sich beim Einstieg in KI häufig mit zwei Hürden konfrontiert: dem fehlenden Zugang zu Rechenressourcen und dem fehlenden Wissen bzw. den fehlenden Kompetenzen.
Lasse Kohlmeyer, der Leiter des KI-Servicezentrums, beschreibt den Ansatz deshalb sehr klar: „Unser Leitmotiv ist: Testen, bevor man investiert.“
Unternehmen können sich für Pilotprojekte bewerben und gemeinsam mit dem Servicezentrum einen funktionsfähigen Prototyp für eine konkrete Anwendung entwickeln. Dabei geht es nicht darum, KI um jeden Preis einzusetzen. Unternehmen sollen herausfinden können, was für ihren Betrieb tatsächlich funktioniert und welchen Nutzen eine Anwendung bringt.
Kohlmeyer sieht besonders großes Potenzial in der Informationsverarbeitung. Viele Unternehmen arbeiten täglich mit großen Mengen an Texten, Dokumenten und Daten. Werden geeignete Abläufe automatisiert, können deutliche Zeitgewinne entstehen.
Neben Pilotprojekten bietet das KI-Servicezentrum unter anderem Workshops, Erstberatungen sowie Zugang zu technischer Infrastruktur und Know-how.
KI spielt dabei eine besondere Rolle: Sie eröffnet neue Möglichkeiten, birgt aber auch Risiken. Gerade deshalb sollten neue Anwendungen nicht isoliert betrachtet werden. Wer KI, Cloud-Dienste und digitale Prozesse im Unternehmen einführen möchte, muss von Anfang an auch Fragen zu Daten, Zugängen und IT-Sicherheit mitdenken.
Passend dazu schon jetzt vormerken: Am 4. September findet von 9:30 bis 15:30 Uhr der 15. IT-Sicherheitstag Mittelstand in Halle 17 der TH Wildau statt.
👉 Anmeldung zum 15. IT-Sicherheitstag: https://events.ihk-ostbrandenburg.de/b?p=IT-Sicherheitstag2026
👉 Mehr über das KI-Servicezentrum, konkrete Pilotprojekte und Einsatzmöglichkeiten für Unternehmen gibt es im aktuellen FORUM: http://ihk-obb.de/1r