17/09/2026
🔀 84 % befragter Beschäftigter in informations-, projekt- oder wissensbasierten Tätigkeiten erleben unklare oder widersprüchliche Ziele und Prioritäten. 87 % dieser Beschäftigten fehlt häufig die Zeit oder Kapazität für eine ausreichende Abstimmung im Team.¹
Viele Teams arbeiten engagiert, verlieren aber Wirkung durch fehlende Orientierung, Abstimmung und Verbindlichkeit. Mehr Selbstorganisation löst diese Probleme nicht automatisch. Entscheidend ist, ob Freiräume, Orientierung und Verantwortung als System zusammenpassen.
Fünf Gestaltungsfaktoren können Führungskräften helfen, Zusammenarbeit gezielter zu organisieren:
✔️ Selbstbestimmung ermöglichen: Klären Sie konkret, welche Entscheidungen Teams eigenständig treffen dürfen.
✔️ Alignment herstellen: Sorgen Sie dafür, dass Ziele und Prioritäten von allen gemeinsam verstanden werden.
✔️ Transparenz schaffen: Machen Sie Fortschritte, Zielabweichungen und relevante Veränderungen für das Team sichtbar.
✔️ Motivation ermöglichen: Beseitigen Sie Hindernisse und schaffen Sie Bedingungen, unter denen Eigenverantwortung entstehen kann.
✔️ Kompetenz prüfen: Stellen Sie sicher, dass neue Verantwortung mit den notwendigen Fähigkeiten einhergeht.
Das Fundament bildet Vertrauen – denn Zweifel, Fehler und Kritik müssen offen angesprochen werden können. Gute Zusammenarbeit entsteht deshalb nicht allein durch bessere Kommunikation. Auch Entscheidungsräume, Führungsverhalten und gemeinsame Orientierung bestimmen, wie wirksam Teams tatsächlich zusammenarbeiten.
Wie Führungskräfte diese Voraussetzungen schaffen, vertieft unser 2-tägiges Präsenzseminar „Führungskompetenzen gezielt entwickeln“ am 29. und 30. Oktober in Köln.
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¹ Atlassian, The State of Teams 2026.