24/03/2026
🧠📚Kennst du den Begriff „Homo Oeconomicus“? So wird in der klassischen Ökonomie der Mensch als rationaler Entscheider eingeordnet. Er sammelt alle Informationen, wägt sie nüchtern ab und trifft die optimale Entscheidung.
In der Realität funktioniert unser Gehirn jedoch anders.
Beim Investieren betrachten wir Informationen häufig durch einen mentalen „Rahmen“. In der Finanzpsychologie nennt man das Framing: Informationen, die unsere Meinung bestätigen, nehmen wir stärker wahr – widersprüchliche blenden wir eher aus.
🏠Ein typisches Beispiel ist der Home Bias. Weil uns heimische Unternehmen vertraut sind, sind deutsche Aktien in vielen Depots überproportional vertreten – obwohl ihr Anteil an der globalen Marktkapitalisierung deutlich kleiner ist.
Die Folge kann eine geringere Diversifikation sein und das Übersehen von Chancen außerhalb des vertrauten Marktes.
Ein möglicher Gegenansatz: das eigene Depot regelmäßig kritisch hinterfragen und breit streuen.
🔎 Mehr Wissenswertes aus der Finanzpsychologie und eine Checkliste, wie du Denkfehler erkennst und vermeidest, findest du hier: https://ow.ly/SC1j50YsKJH
👉 Investieren birgt Risiken. Der Wert einer Anlage und Erträge daraus können sinken oder steigen. Investoren erhalten den investierten Betrag gegebenenfalls nicht in voller Höhe zurück. Dies ist eine Marketingmitteilung herausgegeben von Allianz Global Investors GmbH, https://ow.ly/oHla50YsKJG