31/05/2026
20 Hunde. Eine große Wiese. Graureiher vor uns.
Für viele Hunde ein Grund, sofort loszustarten.
Für mich eine Gelegenheit zu überprüfen, ob das Training auch dann funktioniert, wenn es wirklich gebraucht wird.
Deshalb arbeite ich mit einem akustischen Abbruch über den Namen des Hundes. Nicht als Drohung. Nicht als Strafe. Sondern als Information:
„Lass das. Komm gedanklich wieder zu mir.“
Der Name eines Hundes sollte mehr sein als nur ein Geräusch vor dem Füttern. Er sollte Bedeutung haben. Orientierung geben. Kommunikation ermöglichen.
Und genau deshalb trainieren wir solche Situationen nicht erst dann, wenn der Hund bereits hinter dem Wild herläuft. Wir bereiten ihn darauf vor, bevor es ernst wird.
Ein guter Rückruf ist Gold wert.
Ein sauber aufgebauter Name kann noch wertvoller sein.
Denn manchmal reicht ein einziges Wort, um aus einer schlechten Entscheidung wieder eine gute zu machen.
Wie reagiert dein Hund, wenn du nur seinen Namen sagst?