Laura Pönisch Begleiten.Beraten.Bewegen

Laura Pönisch Begleiten.Beraten.Bewegen Ich begleite erschöpfte Mütter, die zwischen Job, Kindern und Mental Load kaum noch Luft haben und merken, dass sie schneller genervt reagieren als früher.

14/04/2026

Ich bin Erfahrungsexpertin.

Nicht, weil ich das sein wollte.
Sondern weil das Leben mich an Punkte gebracht hat, an die ich nie wollte.

Und ja, diese Erfahrungen verändern den Blick.
Sie machen sensibler für Zwischentöne.
Für das, was nicht gesagt wird.
Für das, was andere oft übersehen.

Aber:
Erfahrung allein macht noch keine Begleitung.
Nur weil ich selbst durch etwas gegangen bin,
heißt das nicht automatisch, dass ich andere professionell dadurch führen kann.

Dafür braucht es Wissen.
Fachwissen.
Reflexion.

Und die Fähigkeit, das Eigene vom Gegenüber zu trennen.

Erst beides zusammen macht für mich echte Begleitung aus:
Erfahrung und fundiertes Wissen. 🤍

09/04/2026

Du sitzt endlich auf dem Sofa.
Der Kaffee ist noch warm.
Ein Moment, auf den du dich gefreut hast.
Dein Partner „kümmert sich“ ja gerade um die Kinder.

Und dann geht’s los.
„Mama!“
Die Hose ist nicht auffindbar.
Deine Tochter weint, weil sie gestürzt ist.
Es klingelt. Der Nachbar steht vor der Tür.

Und plötzlich bist du wieder mittendrin.
Nicht, weil du willst.
Sondern weil du die Einzige bist, die den Überblick hat.

Die weiß, wo die Hose liegt.
Die merkt, was dein Kind gerade wirklich braucht.
Die entscheidet, wer jetzt zuerst dran ist.

Und während andere glauben, sie helfen,
läuft in deinem Kopf längst wieder alles zusammen.

Das ist Mental Load.

Nicht die Aufgaben machen dich müde.
Sondern dass alles bei dir landet. Immer.

Dass selbst deine Pause nur so lange dauert,
bis jemand merkt, dass er dich braucht.

Und genau da setzt Erschöpfung an. 🤍

Du bist nicht zu sensibel.
Du trägst einfach zu viel allein.
Und das darf sich verändern.

07/02/2026

Du sagst „Passt schon“.
Nicht, weil es stimmt.
Sondern weil du weißt, was sonst kommt.

Erklärungen.
Diskussionen.
Rechtfertigungen.
Noch ein Gespräch, für das du gerade keine Kraft mehr hast.

Du hast den ganzen Tag getragen.
Gedacht.
Organisiert.
Entschieden.

Und abends ist da einfach nichts mehr übrig.

Dieses „Passt schon“ ist kein Desinteresse.
Kein Rückzug.
Es ist Selbstschutz.

Nicht, weil dir die Beziehung egal ist –
sondern weil Diskussionen mehr Energie kosten, als du noch hast.

🤍 Wenn du dich hier wiedererkennst:
Du bist nicht falsch.
Du bist müde vom Tragen.

💬 Kennst du dieses „Passt schon“ auch?
Du darfst mir gern schreiben – privat oder hier.

02/02/2026

Ich glaube, das ist leichter gesagt als getan. Denn: Du wirst deinen Partner nicht ändern können. Du kannst noch so viel Aufgaben verteilen, noch so viel planen – es wird nicht so laufen, wie du es gewohnt bist.

Und genau darum liegt es an dir: Grenzen setzen. Aufgaben abgeben. Pausen einfordern. Punkt.

Jeder Schritt, den du für dich gehst, macht deinen Alltag leichter – und zeigt deinem Partner, dass Mitverantwortlich ist.

31/01/2026

Es tut mir leid, dass ich so ehrlich bin, aber früher war Erziehung nicht besser – sie war nur einfacher, weil wir ein völlig falsches Bild vom Kind hatten.

In vielen Haushalten galt jahrzehntelang die Haarer‑Erziehung (nach Johanna Haarer, Die deutsche Mutter und ihr erstes Kind) als Norm: Das Kind sollte ruhig sein, sich fügen, funktionieren wie ein kleiner Erwachsener. Gefühle, Bedürfnisse, Tränen – all das hatte wenig Raum. Das wirkte „überschaubar“ und kontrollierbar.

Heute wissen wir so viel mehr über Kinder, Bindung und Entwicklung. Wir sehen, dass Kinder Gefühle ausdrücken müssen, bevor sie sie regulieren lernen. Wir verstehen, dass Nähe, Sicherheit und Beziehung die Grundlage von allem sind.
Und trotzdem begegnen uns diese alten Muster immer wieder, gerade wenn der Alltag voll ist:
Wir wollen geduldig und gelassen sein – aber unter Druck und Stress fällt es uns schwer. Nicht weil wir schlecht sind, sondern weil wir in alten Wegen verankert sind, in Glaubenssätzen, die tief in unserem Nervensystem sitzen: „Das Kind darf nicht weinen, es muss sich benehmen.“

Dann schimpfen wir, wir meckern, wir fühlen uns überfordert – und wundern uns, warum es nicht so klappt wie wir es eigentlich wissen wollen.

Früher hat man sich kaum Gedanken gemacht – Gefühle wurden nicht gesehen, Bedürfnisse nicht gehört. Das machte vieles leichter im Moment, aber nicht besser für die Beziehung, für die Kinder und auch nicht für uns selbst.

💡 Heute dürfen wir erkennen:
Wissen ist wichtig – aber wir brauchen Raum, Ruhe und Entlastung, um dieses Wissen wirklich umzusetzen.
Und wir brauchen Mitgefühl für uns selbst, wenn wir merken, wie tief alte Wege in uns verankert sind.

29/01/2026

Weil ich niemanden brauche, der mir hilft.

Ich brauche jemanden, der aktiv an meinem Leben teilnimmt.
Jemanden, der merkt, wann Aufgaben anfallen, sie sieht, verantwortlich handelt – ohne dass ich es ihm ständig sagen muss.

Wenn ich ihm immer wieder erklären muss:
„Kannst du bitte den Müll runterbringen?“
„Kannst du bitte einkaufen gehen?“
„Kannst du bitte die Wäsche legen?“

…dann ist das für mich erschöpfend. Ich nehme ihm ständig die Verantwortung ab – und genau das ist es, was an Kraft zieht.

Ich will, dass mein Partner selbst sieht, was getan werden muss. Dass er aktiv mitarbeitet, Verantwortung übernimmt – nicht, weil er helfen „muss“, sondern weil es sein Leben und unser Leben ist.

Wie siehst du das?

27/01/2026

Stell dir das mal kurz vor.
Wenn wir alles Geld der Welt in einen großen Topf werfen und gerecht aufteilen, hätte jeder Mensch etwa 36.000 €.

Kein Luxus.
Aber genug, um einmal durchzuatmen.

Und trotzdem leben so viele Mütter in einem dauerhaften Mangelgefühl.
Nicht nur finanziell – sondern emotional, körperlich, mental.
Zu wenig Zeit.
Zu wenig Unterstützung.
Zu wenig Raum für sich selbst.
Nach außen „läuft alles“.
Familie. Alltag. Funktionieren.
Innen aber: Daueranspannung. Sorgen. Verantwortung für alles und jeden.

Und dann kommt dieser Satz:
„Ich darf mich nicht beschweren. Anderen geht es schlechter.“
Aber weißt du was?

Mangel entsteht nicht nur durch fehlendes Geld.
Er entsteht, wenn eine Person dauerhaft mehr gibt, als sie hat.
Und das ist kein individuelles Versagen.
Das ist ein System, das auf Kosten von Müttern funktioniert.
Vielleicht geht es also nicht darum, härter zu werden.
Sondern ehrlicher.

Und darum, dir selbst zu erlauben, genug zu brauchen.

💭 Was bedeutet „Genug“ für dich – gerade in deinem Mama-Alltag?

25/01/2026

Ist dir schon mal aufgefallen, dass entspannte Mütter oft gar nicht wissen, was gerade in der Welt passiert?

Und weißt du was? Das ist völlig in Ordnung. 🙏

Natürlich ist es schlimm, wenn irgendwo etwas passiert – die Lagerhalle in der Nachbarstadt abbrennt, Unfälle, Katastrophen. Aber gleichzeitig dürfen wir uns die Erlaubnis geben, nicht immer alles mitbekommen zu müssen.

Unser Gehirn ist auf Negatives besonders scharf. Nachrichten sind oft negativ, sie beeinflussen unseren Gemütszustand – völlig verständlich. Aber wir können nicht jede Krise kontrollieren, wir können nicht jede schlechte Nachricht sofort „lösen“.

Was wir können: uns schützen. Uns bewusst entscheiden, wann wir Informationen aufnehmen und wann wir uns eine Pause gönnen. Unsere mentale Energie ist begrenzt – gerade als Mutter, wenn der Alltag schon alles abverlangt.

Es geht nicht darum, ignorant zu sein. Es geht darum, Prioritäten für dein Wohlbefinden zu setzen. Denn nur wer innerlich ruhig ist, kann auch für andere da sein – ohne dabei selbst unterzugehen. 💛

Und du? Wie gehst du damit um, dass die Welt draußen immer lauter wird, während dein Kopf Ruhe braucht? Schreib mir ein 💛, wenn du dich darin wiedererkennst.

23/01/2026

Alles, was du erlebst, hängt miteinander zusammen.
Deine Gedanken. Deine Gefühle. Und das, was dein Körper daraus macht.

Man kann sich das wie ein Dreieck vorstellen:

Gedanken – was du über eine Situation denkst
Gefühle – was das emotional in dir auslöst
Körper & Verhalten – wie dein Körper reagiert und was du tust

👉 Deine Gedanken beeinflussen deine Gefühle.
👉 Deine Gefühle beeinflussen dein Verhalten und deinen Körper.
👉 Und dein Verhalten wirkt wieder zurück auf deine Gedanken.

Beispiel aus dem Alltag einer erschöpften Mutter:

Situation:
Dein Kind hört nicht, alles dauert ewig, du bist sowieso schon müde.

Gedanke:
„Ich krieg das einfach nicht hin.“
„Andere Mütter schaffen das doch auch.“
„Mit mir stimmt was nicht.“

Gefühl:
Überforderung, Schuld, Hilflosigkeit, innere Unruhe.

Körper & Verhalten:
Der Nacken ist hart wie Stein, der Kopf pocht.
Du wirst schneller gereizt, ziehst dich innerlich zurück oder funktionierst nur noch.

Und jetzt das Entscheidende:

Ändert sich der Gedanke – zum Beispiel zu
„Ich bin gerade erschöpft, nicht unfähig.“
oder
„Das ist gerade viel – und das darf so sein.“

… dann verändert sich oft auch das Gefühl.
Und dein Körper kann ein kleines Stück loslassen.

Nicht sofort.
Nicht perfekt.
Aber spürbar.

💛 Das bedeutet nicht, dass du dich nur „anders denken“ musst.
Sondern dass Erschöpfung kein persönliches Versagen ist – sondern ein Zusammenspiel aus dem, was du denkst, fühlst und viel zu lange trägst.

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Freiberg
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