20/08/2026
💚 Ich hatte letztens beim Abholen einer Too Good To Go-Tüte einen Gedanken, der mich seitdem nicht mehr loslässt …
Wer aus der Gastronomie kommt, kennt diesen Moment:
Der Tag ist vorbei. Die Gäste sind gegangen. Die Küche schließt.
Und trotzdem sind noch Lebensmittel da.
Gutes Essen. Mit guten Zutaten. Von Menschen gekocht, die Zeit und Arbeit hineingesteckt haben.
Und dann findet dieses Essen keinen Abnehmer mehr. 😔
Genau deshalb finde ich die Idee von Too Good To Go so genial. 💚
Aber beim letzten Abholen dachte ich plötzlich:
💡 Was wäre, wenn Too Good To Go nicht an der Ladentür enden müsste?
Was wäre, wenn es intelligente 24/7 Food Rescue Points gäbe?
Keine klassischen Verkaufsautomaten.
Sondern gemeinsame Abholstationen für die Gastronomie einer ganzen Region.
Stellt euch vor:
🍝 Das italienische Restaurant stellt 4 Portionen ein.
🥘 Der Gasthof nebenan 6 Gerichte.
🥐 Die Bäckerei ihre Überraschungstüten.
🥗 Ein Hotel Salate und Frühstücksangebote.
🍰 Das Café seine letzten Kuchenstücke.
Alles an einem gemeinsamen Standort.
Der Kunde reserviert digital. 📱
QR-Code erhalten.
Zum Food Rescue Point fahren.
Scannen.
Fach öffnet sich.
Essen gerettet. 💚
Und das vielleicht sogar dann, wenn Restaurant, Hotel oder Bäckerei längst geschlossen haben.
Genau da musste ich an unser Unternehmen NAF – New Age of Food denken.
Wir beschäftigen uns schon lange damit, wie Gastronomie durch Technologie auch außerhalb klassischer Öffnungszeiten verkaufen kann.
Foodautomaten.
Digitale Vorbestellung.
Warensteuerung.
Mehrweg.
Rückgabesysteme.
Warum also diese Welten nicht miteinander verbinden?
Und man könnte noch einen Schritt weitergehen:
🟢 REGIONAL
Ein Gericht wird regulär verkauft.
🟡 LAST CHANCE
Später wird der Preis automatisch reduziert.
💚 FOOD RESCUE
Bevor gutes Essen übrig bleibt, bekommt es noch eine letzte Chance.
Vielleicht wird aus einer Portion für 10,90 € am Nachmittag eine Last-Chance-Portion für 8,90 € und am Abend ein Food-Rescue-Angebot für 5,90 €.
Nicht weil das Essen plötzlich weniger wert ist.
Sondern weil wir ihm eine weitere Chance geben.
Und anschließend? ♻️
Mehrweg-Bowl zurückgeben → reinigen → neu befüllen → wieder in den Kreislauf.
So könnten irgendwann vier Dinge zusammenkommen:
💚 Lebensmittel retten
🍴 regionale Gastronomie stärken
🤖 Digitalisierung nutzen
♻️ Verpackungsmüll reduzieren
Natürlich müsste man viele Fragen lösen: Kühlkette, HACCP, Logistik, Schnittstellen, Abrechnung und Standorte.
Aber vielleicht sollte man nicht zuerst fragen:
„Warum sollte das funktionieren?“
Sondern:
„Warum probieren wir es nicht einfach einmal aus?“ 🚀
Mit ein paar Restaurants.
Mit ein oder zwei Standorten.
Und dann lassen wir die Zahlen und vor allem die Kunden entscheiden.
Denn vielleicht brauchen wir gar nicht mehr Essen.
Vielleicht müssen wir nur dafür sorgen, dass das gute Essen, das bereits da ist, den richtigen Menschen zur richtigen Zeit erreicht. 💚
Auf den Teller statt in die Tonne.
Was meint ihr?
👉 Würdet ihr euer Too Good To Go-Angebot auch abends oder nachts an einem solchen 24/7-Pickup-Point abholen?
Ich bin wirklich gespannt auf eure Meinung. 💚