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Was eine Tafel Schokolade über gutes Nachhaltigkeitsmarketing zeigt 🍫Viele Unternehmen haben Angst vor Zahlen in der Kom...
26/05/2026

Was eine Tafel Schokolade über gutes Nachhaltigkeitsmarketing zeigt 🍫
Viele Unternehmen haben Angst vor Zahlen in der Kommunikation.

„Zu trocken.“
„Zu kompliziert.“
„Interessiert doch niemanden.“

Ich glaube, das Gegenteil ist der Fall.
Denn gute Daten schaffen Vertrauen, wenn man sie gut erzählt.

Ich habe kürzlich ein schönes Beispiel gesehen:
Eine Schokoladenmarke hat auf ihrer Verpackung nicht einfach nur „nachhaltig“ draufgeschrieben, sondern konkret gezeigt, wie sich der Verkaufspreis verteilt.
👉 Wie viel geht in Produktion?
👉 Wie viel in Umweltprojekte?
👉 Was passiert konkret mit dem Geld?

Und plötzlich werden aus abstrakten Nachhaltigkeitsversprechen greifbare Informationen.

Genau das ist aus meiner Sicht die spannende Zukunft von Nachhaltigkeitskommunikation:
Nicht nur schöne Bilder und Claims – sondern Fakten, die kreativ inszeniert werden.

Denn Daten müssen nicht langweilig sein.
Man kann sie emotional, verständlich und visuell stark erzählen.

Vielleicht ist das sogar die größere Chance für Marken:
👉 Weniger vage Nachhaltigkeitsbotschaften.
👉 Mehr nachvollziehbare Geschichten mit echten Zahlen dahinter.

Und ganz ehrlich:
Das schafft oft deutlich mehr Vertrauen als die nächste grüne Hochglanzkampagne.

👉 Wo habt ihr zuletzt ein gutes Beispiel für transparente Nachhaltigkeitskommunikation gesehen?

Transparenz schafft Vertrauen.Und Vertrauen ist heute die vielleicht wichtigste Währung für Marken.In einer Welt, die vo...
21/05/2026

Transparenz schafft Vertrauen.

Und Vertrauen ist heute die vielleicht wichtigste Währung für Marken.
In einer Welt, die von Social Media, Informationsflut und schneller Meinungsbildung geprägt ist, entscheiden Kund:innen oft in Sekunden. Vertrauen aufzubauen ist schwer. Und es zu verlieren ist einfach und geht schnell.

Genau hier kommt Transparenz ins Spiel.
Wer nachvollziehbar zeigt, wie Produkte entstehen, wie Entscheidungen getroffen werden und welche Schritte auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit erfolgen, schafft Orientierung. Und damit Vertrauen.

Wichtig dabei:
Transparenz heißt nicht, alles offenzulegen.
Es geht nicht darum, jede Zahl, jede Marge oder jedes Detail preiszugeben.
Es geht darum, Prozesse verständlich zu machen. Den Weg sichtbar zu machen. Erklärbar zu sein.

Das ist der Unterschied zwischen Offenlegung und echter Transparenz.
Unternehmen, die das verstehen, haben einen klaren Vorteil:
Sie werden glaubwürdiger, resilienter und langfristig stärker in ihrer Marke.

👉 Denn am Ende gewinnt nicht die lauteste Kommunikation, sondern die nachvollziehbarste.

Was Audits wirklich zeigen. Und warum Strategie oft nur auf dem Papier existiert.Was mich in Audits immer wieder überras...
14/05/2026

Was Audits wirklich zeigen. Und warum Strategie oft nur auf dem Papier existiert.

Was mich in Audits immer wieder überrascht:

Nicht fehlender Wille. Nicht mangelndes Interesse. Sondern eine gewisse Oberflächlichkeit im System.

Und die ist selten absichtlich.

Viele Menschen arbeiten in klaren Strukturen, in Silos, in ihren Verantwortungsbereichen und funktionieren dort sehr gut. Selbst auf höheren Ebenen wird es zwar strategischer gedacht, aber im Alltag dominiert etwas anderes:

👉 Das Operative.

Ich habe früher oft den Fehler gemacht, zu weit nach vorne zu denken.
Zu strategisch, zu langfristig.

Die Realität in Unternehmen ist eine andere:
Es geht um das Hier und Jetzt. Um das nächste Projekt. Die nächste Entscheidung. Die nächste Herausforderung.

Strategie entsteht oft nicht aus einem großen Masterplan, sondern aus vielen operativen Schritten, die sich irgendwann zu etwas Größerem zusammensetzen.

Das ist weder gut noch schlecht – aber es ist wichtig, das zu verstehen, wenn man Veränderungen anstoßen will.

👉 Nachhaltigkeit muss anschlussfähig sein an den Alltag im Unternehmen. Sonst bleibt sie Theorie.

Wie ist eure Erfahrung: Wird in eurem Unternehmen eher strategisch gedacht – oder operativ gehandelt?

Was für ein schöner Seminar-März. 🙌In den letzten Wochen war ich wieder viel unterwegs, unter anderem in Düsseldorf, Dil...
12/05/2026

Was für ein schöner Seminar-März. 🙌

In den letzten Wochen war ich wieder viel unterwegs, unter anderem in Düsseldorf, Dillingen an der Donau und rund um München für verschiedene Inklusions- und Medienkompetenzseminare.

Diese Termine machen einfach unglaublich viel Spaß.

Besonders spannend finde ich, wie sehr sich die Themen gerade verändern. KI, Social Media und digitale Medienkompetenz spielen inzwischen eine riesige Rolle, sowohl für Teilnehmende als auch für betreuende Personen in den Einrichtungen.

Denn digitale Teilhabe ist heute ein wichtiger Teil von Inklusion.

Es geht darum, sicher zu kommunizieren, Inhalte einordnen zu können und vor allem auch selbst sichtbar zu werden.

Genau deshalb liebe ich diese Workshops so sehr:
Weil dort echte Teilhabe entsteht.

👉 Welche Rolle spielt digitale Medienkompetenz aus eurer Sicht heute für Inklusion?

Nachhaltigkeitskommunikation braucht zwei Dinge gleichzeitig: Lautstärke und Disziplin. 🌿Fehlt eines davon, wird es prob...
23/04/2026

Nachhaltigkeitskommunikation braucht zwei Dinge gleichzeitig: Lautstärke und Disziplin. 🌿

Fehlt eines davon, wird es problematisch.

Aktuell verändert sich gerade viel in der Welt der Nachhaltigkeitskommunikation. Denn ab Ende März treten in Deutschland neue wettbewerbsrechtliche Vorgaben in Kraft, die auf den EU-Richtlinien zur Bekämpfung von Greenwashing basieren.

Es wird also klarer definiert, was in der Nachhaltigkeitskommunikation zulässig ist – und was nicht. Es darf nur noch kommuniziert werden, was von Unternehmen konkret nachweisbar ist. Wenn Kampagnen diese Regeln ignorieren, können die verantwortlichen Unternehmen für Falschaussagen künftig abgemahnt werden. Dies eröffnet natürlich Wettbewerbern, Umweltverbänden oder Verbraucherschutzorganisationen viele neue Perspektiven, Greenwashing zu melden und einzuschränken.

Aber es gibt noch eine zweite, mindestens genauso wichtige Perspektive:

Vertrauen.

Denn natürlich sollen Unternehmen über Nachhaltigkeit sprechen.
Wenn Unternehmen sich bemühen, Strategien entwickeln und Projekte umsetzen, dann muss das auch kommuniziert werden dürfen.

Die entscheidende Frage ist nur: wie.

Meine wichtigsten Grundregeln für erfolgreiche Nachhaltigkeitskommunikation:

– Bei den Fakten bleiben
– Superlative vermeiden
– Konrekte Kommunikation statt vager Claims
– Transparenz statt Euphemismen
– Vertrauen statt kurzfristige Aufmerksamkeit

Oder anders gesagt, wie es schon bei McCann hieß:

The truth. Well told.

Denn Kampagnen, die versuchen, mit übertriebenen Nachhaltigkeitsversprechen schnellen Erfolg zu erzielen, sehen wir immer wieder.

Und kurzfristig funktioniert das manchmal sogar, aber langfristig zahlen Marken dafür einen hohen Preis. Die Beispiele dafür kennen wir alle.

Mich interessiert Ihre Perspektive:

Wo liegt für Sie die richtige Balance zwischen wirkungsvoller Nachhaltigkeitskommunikation und Greenwashing-Risiken?

Viele Marketeers sind gerade verunsichert.Das ist zumindest meine Erfahrung aus vielen Gesprächen.Da hört man dann Sätze...
21/04/2026

Viele Marketeers sind gerade verunsichert.

Das ist zumindest meine Erfahrung aus vielen Gesprächen.

Da hört man dann Sätze wie:
„Am liebsten sagen wir gar nichts mehr.“
„Dann können wir wenigstens nichts falsch machen.“

Man kann das verstehen.

Gerade jetzt, wo neue Regeln für Nachhaltigkeitsaussagen kommen, entsteht Unsicherheit. Auch wenn diese Regeln eigentlich für mehr Klarheit sorgen sollen. Das eigentliche Problem liegt aber oft woanders.

In vielen Unternehmen hat Marketing ein bisschen Respekt vor zwei Bereichen: Legal. Und auch Nachhaltigkeitsmanagement.

Legal, weil dort stark auf Risiken geschaut wird.
Und Nachhaltigkeit, weil der Nachhaltigkeitsmanager schnell als „Spaßbremse“ wahrgenommen wird.

Dabei ist er oder sie eigentlich das Gegenteil: Der Datenpool im Unternehmen.

Dort liegen die Zahlen, aus denen starke Kommunikation entstehen kann. Zum Beispiel ist es sehr erzählenswert, wenn eine 70 % CO₂-Reduktion in einem Prozess stattfindet.

Eine fantastische Aussage für Marketing, wenn diese auch belastbar ist.

Genau hier liegt die Chance:
Wenn Marketing, Nachhaltigkeit und Legal zusammenarbeiten, entsteht Sicherheit. Und aus Sicherheit entstehen gute Geschichten.

Mich würde interessieren:
Seht ihr aktuell eher Greenwashing-Risiken – oder eher Green Hushing im Marketing?

Das Ende des grünen Geschwafels.Mit den neuen europäischen Regeln zu Green Claims verändert sich gerade einiges in der N...
16/04/2026

Das Ende des grünen Geschwafels.

Mit den neuen europäischen Regeln zu Green Claims verändert sich gerade einiges in der Nachhaltigkeitskommunikation. Ab sofort müssen Unternehmen ihre Green Claims auf Nachfrage mit Fakten untermauern können.

Ich sehe dabei zwei mögliche Entwicklungen für Nachhaltigkeitskommunikation.

Die eine, und das wäre die bessere: Unternehmen nutzen endlich die Daten und Fakten, die im Nachhaltigkeitsmanagement ohnehin entstehen, und machen daraus gute Kampagnen.
Denn dort liegen oft spannende Geschichten.

Zum Beispiel:
✔ messbare Verbesserungen in Prozessen
✔ konkrete Fortschritte bei Produkten
✔ echte Zahlen

Nehmen wir eine Aussage wie:
✔ 70 % weniger CO₂ bei Produkt XY

Das ist eine starke Botschaft.
Die Frage ist nur: Verstehen die Menschen draußen, was diese Zahl bedeutet? Vielleicht muss man sie visualisieren oder besser erzählen.

Und genau aus dieser Überlegung kann eine gute Kommunikation entstehen.

Die andere Entwicklung und die sehe ich leider auch häufig: sind weiterhin vage Aussagen.
Als Beispiel:
✔ „Wir sind grün.“
✔ „Nachhaltigkeit ist Teil unserer DNA.“
Das klingt gut, sagt aber wenig.

Und viele solcher Aussagen werden mit den neuen Regeln ohnehin nicht mehr zulässig sein, weil sie schlicht nicht belegbar sind.

Die eigentliche Veränderung ist deshalb ziemlich einfach:
🌿 Weniger Geschwafel. Mehr konkrete Aussagen.

Und wenn man es richtig macht, kann daraus sogar eine bessere und kreativere Nachhaltigkeitskommunikationentstehen.

Welche Green Claims werden eurer Meinung nach als Erstes aus der Kommunikation verschwinden?

Die meisten Greenwashing-Fallen baut man sich selbst.Nicht aus böser Absicht. Sondern aus Nähe zum eigenen Produkt.Das i...
14/04/2026

Die meisten Greenwashing-Fallen baut man sich selbst.

Nicht aus böser Absicht. Sondern aus Nähe zum eigenen Produkt.

Das ist erst einmal völlig normal.

Marketing in Unternehmen ist meist sehr eng mit Produkt und Marke verbunden. Man kennt jedes Detail. Man fühlt das Produkt.

Und genau das ist auch wichtig.

Aber diese Nähe hat eine Kehrseite.

Man beginnt, sich im eigenen System zu bewegen. Prozesse entwickeln ein Eigenleben. Teams arbeiten in Silos.

Und irgendwann dreht man sich – bildlich gesprochen – im eigenen Saft.

Genau hier entstehen viele Greenwashing-Risiken.

Typische Muster sind zum Beispiel:

– Silo-Denken zwischen Marketing, Kommunikation und Nachhaltigkeit
– das „Not invented here“-Prinzip: externe Perspektiven werden ausgeblendet
– eine starke Showtime-Kultur: Kampagnen müssen perfekt und fertig sein
– wenig Raum für Work-in-Progress oder kritische Fragen

Das Problem dabei:

Viele dieser Risiken erkennt man von innen kaum noch.

Ein unabhängiger Blick von außen stellt andere Fragen:

– Welche Claims tauchen immer wieder auf?
– Wo fehlen Belege oder Fakten?
– Welche Prozesse führen zu Risiken?

Und oft zeigt sich dabei:

Die größten Greenwashing-Fallen sind keine Kommunikationsprobleme.

Sondern Prozessprobleme.

Die meisten Greenwashing-Fälle beginnen nicht mit einer Lüge.Sondern mit internen Strukturen.Wenn ich mir Nachhaltigkeit...
09/04/2026

Die meisten Greenwashing-Fälle beginnen nicht mit einer Lüge.
Sondern mit internen Strukturen.
Wenn ich mir Nachhaltigkeitskommunikation in Unternehmen anschaue, sehe ich immer wieder ähnliche Muster.

Es sind nicht unbedingt falsche Absichten.

Es sind Strukturen und Prozesse, die Unternehmen in Greenwashing-Fallen laufen lassen.

Diese drei Greenwashing Fallen sehe ich immer wieder:

1️⃣ Silo-Denken
Marketing möchte kommunizieren. Nachhaltigkeitsmanagement bremst. Legal warnt.
Wenn diese Bereiche nicht zusammenarbeiten, entstehen zwei Extreme:
– Green Hushing: Man traut sich gar nichts mehr zu sagen.
– Greenwashing: Man kommuniziert zu schnell und zu ungenau.
Beides hilft niemandem.

2️⃣ Die „Showtime“-Mentalität
Ein Produktlaunch.
Eine Messe.
Ein großer Kampagnenmoment.
Und bis zu diesem Datum muss alles perfekt aussehen.
Dieser Druck führt manchmal dazu, dass Kommunikation größer inszeniert wird als das, was tatsächlich dahintersteht.
Kurzfristig funktioniert das vielleicht.
Langfristig kann es zum Problem werden.

3️⃣ Fehlende Strategie
Nachhaltigkeitskommunikation braucht eine klare Grundlage.
Ohne Nachhaltigkeitsstrategie – und ohne Kommunikationsstrategie – entsteht schnell operative Hektik: Posts, Kampagnen, Claims.

Aber wenn irgendwann jemand fragt:
„Was ist eigentlich eure Strategie?“
… und niemand eine klare Antwort hat, wird es schwierig.

Mein Eindruck aus vielen Gesprächen:
Greenwashing entsteht oft dort, wo Strategie und Prozesse fehlen.

Dabei liegt genau hier das größte Potenzial.
Mich würde interessieren:

Welche dieser Greenwashing-Fallen seht ihr in Unternehmen am häufigsten?

Was der vegane Apfel & das glutenfreie Wasser gemeinsam haben 🍎Beide Bezeichnungen sind eigentlich korrekt. Und trotzdem...
02/04/2026

Was der vegane Apfel & das glutenfreie Wasser gemeinsam haben 🍎
Beide Bezeichnungen sind eigentlich korrekt. Und trotzdem sind sie irreführend.

Denn weder ein Apfel muss als vegan gekennzeichnet werden, noch Wasser als glutenfrei. Es sind Selbstverständlichkeiten. Eigenschaften, die jedes Produkt dieser Art per Definition ohnehin hat.

Genau hier beginnt ein oft übersehener Teil von Greenwashing:
mit Selbstverständlichkeiten werben, um Nachhaltigkeit oder besondere Verantwortung zu suggerieren.

Ich habe neulich in einem Schuhladen einen Sneaker gesehen – komplett aus Kunststoff. Groß darauf: „vegan“. Technisch natürlich korrekt. Aber was soll diese Information wirklich sagen? Dass kein Leder verarbeitet wurde? Ja. Aber bei einem reinen Plastikschuh ist das keine besondere Leistung, sondern schlicht logisch.

Solche Aussagen sind selten justiziabel, weil sie faktisch stimmen.
Aber sie führen Kund:innen gedanklich in eine Richtung, die so nicht beabsichtigt sein dürfte: „Das Produkte hier ist irgendwie nachhaltiger, bewusster, verantwortungsvoller.“

Und genau da wird es problematisch.

Nicht alles, was wahr ist, ist auch fair in der Kommunikation.
Und nicht jede korrekte Aussage ist automatisch eine ehrliche.

Mit den neuen EU-Vorgaben zu Green Claims rückt genau das stärker in den Fokus: Werbeaussagen dürfen keine Bedeutung von Nachhaltigkeit vorgaukeln, die die Produkte real gar nicht tragen.
Am Ende geht es weniger um Rechtssicherheit und mehr um Glaubwürdigkeit.

Adresse

Im Wännele 19
Freiburg Im Breisgau
79112

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