19/06/2026
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Mit einer orangefarbenen Bank setzt die Stadt Göttingen auf dem Bahnhofsvorplatz ein sichtbares Zeichen gegen geschlechtsspezifische und häusliche Gewalt. Die Bank mit der Aufschrift „Kein Platz für Gewalt gegen Frauen“ soll nicht nur Aufmerksamkeit für das Thema schaffen, sondern Betroffenen konkrete Hilfe zugänglich machen: Über einen angebrachten QR-Code, der zur Webseite des Gleichstellungsbüros führt. Dort können lokale Beratungs- und Unterstützungsangebote für gewaltbetroffene Frauen und Kinder, unter anderem vom .goettingen, .goettingen und , schnell und niedrigschwellig gefunden werden.
„Die orangefarbene Bank steht symbolisch für Haltung, Solidarität und gesellschaftliche Verantwortung. Sie macht deutlich: Gewalt gegen Frauen ist keine Privatsache, sondern betrifft die gesamte Gesellschaft“, erklärt Oberbürgermeisterin Petra Broistedt . „Gleichzeitig schaffen wir einen einfachen Zugang zu regionalen Hilfsangeboten. Niemand soll mit Gewalt allein bleiben müssen.“
Anna Maierl, die kommunale Koordinatorin zur Umsetzung der Istanbul-Konvention der Stadt Göttingen, fügt hinzu: „Mit dieser Aktion setzt die Stadt Göttingen einen Teil der Istanbul-Konvention um, nämlich die in Artikel 13 verankerte Verpflichtung zur Sensibilisierung und gesellschaftlichen Bewusstseinsbildung für das Thema Geschlechtsspezifische Gewalt.“
Zudem steht die Aufstellung der Bank in Zusammenhang mit dem Aktionsplan zur Bekämpfung geschlechtsspezifischer und häuslicher Gewalt in der Region Göttingen, der am Freitag, 12. Juni 2026, vom Rat der Stadt verabschiedet wurde. Der Aktionsplan verfolgt das Ziel, Prävention, Schutz, Information und Unterstützung für Betroffene weiter auszubauen und die Umsetzung der Istanbul-Konvention auf kommunaler und gesellschaftlicher Ebene sichtbar zu stärken.