11/06/2026
Manche Auflagen schützen die Umwelt.
Manche verhindern einfach nur Projekte.
Es gibt Anforderungen, die sinnvoll sind. Die Natur schützen, Nachbarn schützen, Risiken minimieren.
Und es gibt Anforderungen, die kein Betrieb der Welt verhältnismäßig umsetzen kann.
Den Unterschied kennen die wenigsten — außer diejenigen, die täglich darin arbeiten.
Was mich wirklich antreibt, ist nicht der Papierkram. Es ist der Eindruck, der sich in den letzten Jahren verfestigt: Durch immer komplexere Auflagen sollen Projekte nicht reguliert werden — sie sollen verhindert werden.
Das sehe ich bei Windenergieprojekten. Bei Entsorgungsanlagen. Bei PV-Flächen.
Und das ärgert mich. Nicht, weil ich Vorschriften grundsätzlich ablehne — sondern weil ein funktionierendes Wirtschaftssystem erneuerbare Energien und funktionierende Entsorgung braucht. Beides gleichzeitig.
Was bei uns deshalb Pflicht ist:
Wir akzeptieren keine Anforderung blind. Wir prüfen, ob sie verhältnismäßig ist, ob sie rechtlich haltbar ist — und wenn nicht, sprechen wir das aus.
Manchmal eckt man damit an. Aber man weiß immer, woran man bei uns ist.
Seht ihr das auch so — oder habt ihr das Gefühl, dass die Anforderungen in den letzten Jahren eher besser oder schlechter geworden sind?