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herzens-bindung.de  Trageberatung in und um Gersthofen Du möchtest dein Baby tragen, weißt aber nicht wie und womit? Ich helfe für und gemeinsam finden wir für euch das passende!

04/05/2020

Leider mussten auch wir in der Hebammenpraxis Herzenskind in Gersthofen unseren Bet… Martina Graf needs your support for Herzenskind # Gersthofen-bleibt-stark

22/04/2020

Im Internet kursiert die angsteinflößende Meldung, dass Atemschutzmasken bei Kindern durch Atemlähmungen (CO2-Rückatmung) tödlich sein können.

In Anbetracht dessen, dass seit kurzem in vielen Bundesländern eine öffentliche Maskenpflicht (zB Supermarkt, Bus, Bahn) (Bayern: ab 7.Lebensjahr, dh ab 6. Geburtstag , ab 27.4.2020) eingeführt wurde, ist diese Nachricht natürlich für alle Eltern sehr besorgniserregend!

1. Die bisherigen Vorsichtsmaßnahmen gelten weiterhin! Unnötige Menschenkontakte, Hygienemaßnahmen, sowie das Einhalten von Mindestabstand- gelten trotz Maskepflicht!

2. Kinder, die sich nicht an diese Regeln halten (können) sollten nicht unnötig in die Öffentlichkeit gehen (insbesondere die, die unkontrolliert rumrennen). Babies werden i.d.R. von euch getragen und wenn ihr euch an die Regeln halten, sind eure Babies sicher.

3. Die Maskenpflicht betrifft (Bayern) NICHT Kinder unter 6 Jahren! Ab 6 Jahren können sie sich gut an "Maskenregeln" halten und sich auch dazu äußern, ob die Maske sie beim Atmen stört, also keine Angst vor unbemerkten Ersticken.

4. Die eingeführte Alltagsmaske dient dem Schutz ANDERER Menschen!

5. Wenn kleine Kinder noch nicht in der Lage sind, sich an die "Maskenregeln" zu halten, kann das kontraproduktiv sein, denn um sich vor einer Infektion zu schützen (Erinnerung: die allermeisten Kinder scheinen einen natürlichen Schutz gegen COVID19 zu haben) sollen sie sich nicht im Gesicht anfassen, wenn die Maske aber Rutscht/stört, fassen sie sich umso häufiger ins Gesicht!

6. Es wurde NICHT das Tragen medizinischer MASKEN empfohlen! Selbstgenähte Masken (Anleitung auf der Seite des BVKJ (Berufsverbandes für Kinder- und Jugendärzte) zu finden) z.B. reichen völlig aus, diese sind deutlich luftdurchlässiger als die FFP2/3 Masken und ermöglichen einen guten Gasaustausch!

7. Kinder sollen Masken nur benutzen, wenn sie in der Öffentlichkeit (zb Bus, bahn, Supermärkte) sind (nicht zum Beispiel zum Schlafen, d.h. die Zeit in der die Kinder die Masken tragen ist begrenzt, sie sind wach und stehen unter Beobachtung der Eltern!

8. Wenn das Kind sich ständig die Maske vom Gesicht reißt/anfasst/nicht richtig trägt (über Nasenrücken und Kinn) macht das Tragen sowieso keinen Sinn. Kinder unter 3 Jahre machen wohl eher nicht mit 🙂

9. für die Kinder, die die Maskenpflicht betrifft: Kinder atmen mehr Luft ein, als sich unter der Maske sammeln kann. Durch den Atemsog atmet das Kind also auch frische Luft durch die durchlässige Stoffmaske hindurch. Kurzzeitig eine Maske zu tragen ist kein Problem.

10. Beim toben/spielen sollten sie keine Masken tragen, da sie sich z.B. am Gummizug verletzen können. Toben und spielen: daheim oder ohne "Menschenkontakt" draußen.

11. keep in mind: es gibt Kinder, bei denen aufgrund Immundefekte die Gesichtmasken viel häufiger und länger im Einsatz sind als man jetzt von euren Kindern erwartet!

Bitte: Entspannt euch ein bisschen.

Anmerkung!
Ich weiss, dass viele sich wundern, was das jetzt soll mit Masken und Schals etc. Und viele werden wieder leichtsinnig, weil die zahlen der neuinfizierten etwas abgefallen sind (das sind nur die nachgewiesenen!) . Gestern habe ich auch das Argument gehört, dass die Kliniken doch allles im Griff haben, was das ganze Theater denn solle. Erzählt das mal meinem Kollegen mit Augenringen und Überlastung auf den Intensivstationen!
Wir haben die Situation deshalb noch einigermaßen im Griff, WEIL wir vorsichtig sind und sein müssen. Corona ist nicht in zwei Monaten weg!

Deine Désirée

02/04/2020
05/03/2020

Die evolutionäre Verhaltensforschung klassifiziert Menschenkinder als „Traglinge“. Dass Kinder viel getragen wurden, ergibt sich auch aus den ursprünglichen nomadischen Subsistenzverhältnissen, die über 99% der menschlichen Stammesgeschichte geprägt haben. Tatsächlich ist der Säugling von seiner anatomischen Ausstattung her auf den Hüftsitz „vorbereitet“ – noch heute ziehen Säuglinge unwillkürlich die Beinchen an, wenn sie hochgehoben werden und bereiten so aktiv das Anhocken der Beinchen im Hüftsitz vor. Auch im Kulturvergleich werden Säuglinge in der überwiegenden Mehrzahl der Kulturen von Erwachsenen oder älteren Kindern getragen. Beim Tragekonzept handelt es sich damit nicht um eine moderne Erfindung sondern um ein in der menschlichen Stammesgeschichte verwurzeltes Verhalten.

Dass getragene Babys insgesamt weniger Unruhe zeigen, zeigen inzwischen auch Interventionsstudien an frühgeborenen Säuglingen.

Wie sehr das Getragen-Werden in uralten evolutionären Programmen verwurzelt ist, zeigt ein Befund der Verhaltensforschung – er lässt Eltern und Betreuer regelmäßig den Kopfschütteln: auf dem Spielplatz können die kleinen Abenteurer ihre Beinchen sehr wohl benutzen. Geht es aber an den Nachhauseweg, so werden sie plötzlich lahm und schlaff und wollen partout auf den Arm genommen werden. Dieses Verhalten ist kein Erziehungsfehler, sondern erklärt sich aus den Bedingungen, die in der Menschheitsgeschichte bis in die jüngste Vergangenheit geherrscht haben. Da wurde es für kleine Kinder immer dann gefährlich, wenn sich die Gruppe in Bewegung setzte: Wie leicht hätten die Kleinen von einem im Gebüsch lauernden Tier geschnappt werden können, wie leicht in einen Bach stolpern können? Nicht in der Gruppe geborgen und getragen zu sein bedeutete nur allzu leicht ein Rendezvous mit dem Tod.

Quelle: Herbert Renz-Polster
Bild: need babys

17/01/2020
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21/12/2019

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Eine Warnung vorweg: Dieser Beitrag macht schlechte Laune. Wer ihn erst nach der Weihnachtszeit lesen will: mein vollstes Verständnis. Eine zweite Warnung noch dazu: Was ich hier beschreibe ist so…

17/11/2019

10 Dinge, die ich von Astrid Lindgren, Pippi Langstrumpf und anderen Protagonisten gelernt habe, für den Umgang mit Kindern in Kita und Schule.

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