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📍 Wir freuen uns darauf, die "Tage des Innehaltens" wieder veranstalten zu können: Es gibt noch freie Plätze!
10/06/2021

📍 Wir freuen uns darauf, die "Tage des Innehaltens" wieder veranstalten zu können: Es gibt noch freie Plätze!

✨ „Tage des Innehaltens“ in Schloss Rechtenthal/ Südtirol vom 30.06. bis 04.07.2021
Seit der Gründung der Akademie der Muße im Jahr 2013 veranstalten wir die „Tage des Innehaltens“ in Südtirol. 2020 musste die traditionelle Veranstaltung im Mai Corona-bedingt ausfallen, im September konnte sie aber bereits wieder stattfinden – dann mit einem ausgeklügelten Hygienekonzept. Das hat so wunderbar und perfekt funktioniert, dass wir uns nun auf die kommenden 👉 „Tage des Innehaltens“ vom 30. Juni bis 4. Juli freuen.
Zumal wir diese Auszeit in interessanter Gesellschaft gerade alle gut brauchen können und uns auf anregende Begegnungen ganz besonders freuen.
Inmitten herrlicher Weinberge oberhalb des Kalterer Sees gelegen, ist Schloss Rechtenthal ein wunderbarer Ort, um sich eine Pause vom Alltag zu gönnen. Bei Meditationen, Impuls-Vorträgen, geführten Spaziergängen, Ausflügen und Zeiten der Stille heißt es, das Hamsterrad anzuhalten und das Kopfkarussell zu stoppen. So viel können wir zu den Programminhalten bereits verraten: Anselm Bilgri wird zum Thema sprechen und Nikolaus Birkl Herausforderungen bei Veränderungen referieren. Und zwei Nachmittage wird der zertifizierte Forest Therapy Guide Martin Kiem zum Thema , bestreiten. Es gibt noch freie Plätze!
https://www.akademie-der-musse.de/angebot/seminare/tage-des-innehaltens/

01/03/2021

Einer der wichtigsten Sätze der Systemtheorie lautet "... und es könnte auch ganz anders sein!" In einer Welt ununterbrochenen Wandels kann uns dieser Satz davor bewahren, bei Überraschungen mit Unsicherheit zu reagieren, und uns dazu führen, uns neu-gierig für das Plötzliche zu öffnen.

Genau so ging es mir, als ich das neue Buch von Robert Habeck "Von hier an anders" in die Hand nahm, ich erwartete zu Beginn dieses Wahljahres eine grüne Streitschrift und die bekannten Argumentationsmuster, nach denen "wir" (also die Grünen) recht haben und die anderen eben nicht. Doch welch eine Überraschung! Da tritt ein Politiker aus dem gewohnten Ring der Politik und betrachtet alles, was er in dem Ring und außen herum wahrnehmen kann, mit Abstand und in Ruhe. Er beschreibt, beschreibt, beschreibt mit Blicken aus allen Richtungen und ohne parteipolitische Brille. Eine ruhige, scharfsinnige und analytische Darstellung der Entwicklungen unserer Gesellschaft in den letzten Jahrzehnten. Habeck macht die unzähligen Paradoxe sichtbar, in denen Gesellschaft stattfindet. Er zeigt z. B., dass Globalisierung genauso viele Schattenseiten hat wie De-Globalisierung, feinsinnig führt er vom Ob der Globalisierung zum Wie, – es ließen sich viele Beispiele für seine systemisch-philosophischen Betrachtungsweisen finden.

Es tut gerade heute gut, zu wissen, dass solches Gedankengut in der Spitzenebene der Politik existiert, – mir jedenfalls.

Zeit der Muße – In diesen neu geschaffenen Räumen ist dann Platz für  ,  ,  , neues  !
22/10/2020

Zeit der Muße – In diesen neu geschaffenen Räumen ist dann Platz für , , , neues !

✨ Vertrödelte Zeit ist nicht vertan
Der Sommer mit seinen Ausflügen, Grillevents und sportlichen Aktivitäten ist vorbei. Draußen fallen die Blätter, es wird kalt, Herbststürme sind vorhergesagt. Ferien ohne lange Reisen, lange, dunkle Abende und Wochenenden stehen an, vielleicht sogar Feiertage ohne Feiern.
Man möchte sich verkriechen, im kuscheligen Bett bleiben mit Wahl- bzw. Abwechslungsweise Tee, Kaffee oder etwas Stärkerem, einer erbaulichen Lektüre und die Welt Welt sein lassen. Oder einfach nur dasitzen, aus dem Fenster schauen und die fallenden Blätter beobachten. Nur, wäre da nicht das schlechte Gewissen, das sich mahnend meldet und moniert, dass man die Zeit schnöde vertrödelt.
Aber ist so verbrachte Zeit wirklich schlecht verbrachte Zeit? Müssen wir immer irgendetwas tun, um den Tag „sinnvoll“ zu verbringen? Ist es wirklich sinnstiftender immer alles durchzuplanen und zu -takten und vollzustopfen mit Terminen und Aktionen?
Ein Treffen kann sich als vertane Zeit herausstellen, ein Kauf, der Besuch eines Events. Aber vertrödelte Zeit ist selten vertan. Vertan ist unsere Zeit, wenn wir sie mit Dingen und Tätigkeiten verbringen, die eigentlich nicht in unserem Interesse sind. Etwas ist vertan, unwiderruflich verspielt, wenn man die Zeit bereut, die man so verbracht hat, ein Gefühl, das tiefer geht.

Zeit zu vertrödeln sollte man sich erlauben, denn Zeit der ist gelebtes und genossenes Leben.

📍 Was bleibt uns anderes übrig, als der momentanen Situation noch irgendeinen positiven, zukunftsweisenden Aspekt abzuri...
22/10/2020

📍 Was bleibt uns anderes übrig, als der momentanen Situation noch irgendeinen positiven, zukunftsweisenden Aspekt abzuringen?
->Zeit für & !

✔️ Die Schwierigkeit ist nicht, neue Ideen zu finden, sondern den alten zu entkommen.
– John Maynard Keynes

Der Mensch ist ein , sagt der Volksmund. Gewohnheiten, gelernte Abläufe wirken beruhigend, stabilisierend. Insbesondere für Kinder – und dann auch wieder für alte Menschen – sind gleich strukturierte Abläufe, Rituale, Fixpunkte besonders wichtig. Gibt es Abweichungen vom „Normalen“, ändern sich festgesetzte Uhrzeiten und Termine, kann eine Feier nicht so stattfinden, wie sonst auch, fallen gewohnte Tages- und Wochenrituale aus, verunsichert das – den einen mehr, den anderen weniger. Gewohnheiten bringen Stabilität und Ordnung ins Chaos des Lebens. Und momentan wirbeln die und ihre Auswirkungen auf viele Lebensbereiche unseren Alltag ganz schön durcheinander – auch wiederum bei dem einen mehr, bei dem anderen weniger.

Wenn also nun schon alles „anders“ ist als „normal“, dann fällt es vielleicht leichter, nicht nur die Schränke, sondern auch das Oberstübchen aufzuräumen und ausgediente Rituale, Gewohnheiten und Vorstellungen auszurangieren. Eine Pandemie als hinzustellen, scheint frivol.
Aber, was bleibt uns anderes übrig, als der momentanen Situation noch irgendeinen positiven, zukunftsweisenden Aspekt abzuringen?
-> Misten wir also aus und öffnen uns für . Problemstellungen, die erfordern, gibt es genug.

16/10/2020

✨ Heimweh
– was für ein Wort. Darin steckt „Heim wie heimelig“, aber auch „weh wie Schmerz“. Heimweh, das bedeutet die Sehnsucht, fern von Zuhause, nach der Geborgenheit des Vertrauten.
Wenn man jung ist, will man die Ferne erkunden, raus aus der Enge des Gewohnten. Vielleicht erobert man sich im Laufe des Lebens eine Wahlheimat, wo man sich dann auch geborgen und aufgehoben fühlt, die Landschaft liebt und vertraute Menschen um sich herum hat. Merkwürdigerweise gewinnen aber mit zunehmendem Alter auch die Orte der Kindheit wieder an Bedeutung. Es wird einem ein wenig weh ums Herz, wenn man im Geiste die Straßen seiner Kindheit und frühen Jugend wieder durchläuft, an die Wohnung denkt, in der man mit den Eltern gelebt hat. Lange hat man geglaubt, das alles hinter sich gelassen zu haben. Auf einmal sind sie wieder da, die Gefühle, die Gerüche, Erinnerungen aus einer weit zurückliegenden Zeit.

Wir bleiben unser Leben lang das Kind unserer Eltern, auch, wenn wir erwachsen sind und vielleicht selber Kinder haben. Die Welt unserer Kindheit und Jugend prägt unsere innere Landschaft für unser Leben. Auch wenn wir meist bei „Heimweh“ als Erwachsene nicht mehr an unser Elternhaus denken, sondern unsere Wahlheimat vermissen.
Ein ganz anderer Gedanke zum Thema Heimweh: Wie wird es den Geflüchteten gehen, die fern ihrer Heimat in einer völlig fremden Welt und Kultur gelandet sind, deren Elternhäuser zerstört sind und deren vertraute Straßen nicht mehr existieren?

  - läuten den Herbst ein!
11/10/2020

- läuten den Herbst ein!

✔️ „Der Herbst ist der Frühling des Winters“ –
ein berühmtes Zitat von Henri de Toulouse-Lautrec, das uns psychisch aufbauen kann, wenn jetzt die Tage wieder kürzer bis kurz werden und die dunklen Wintermonate bevorstehen.

In der Tat kann man den Herbst auch als Beginn von etwas Neuem sehen. Der Sommer mit Hitzewellen, Mückenplage und gefühltem Ausgehzwang ist vorbei, und es beginnt ein neuer Abschnitt im Zyklus der Natur.
Viele Menschen lieben gerade den : das Farbenspiel der bunten Blätter in Gelb-, Orange- und Rottönen, die klare Luft, die in unseren Breitengraden meist gemäßigten Temperaturen – nicht umsonst spricht man von der goldenen Jahreszeit. Zeit, die aus dem Schrank zu holen und einen Gute-Laune-Tee aufzubrühen. Auch das Gartenjahr geht in den „zweiten Frühling“, denn viele Pflanzen lassen sich auch im Winter kultivieren. Und kulinarisch bietet der Herbst traditionell einiges für den Gourmet wie und Wildgerichte, neuen Wein und Zwiebelkuchen, viele wunderbare Herbstgerichte mit Äpfeln und Birnen, Pilzen und Maronen.

Der Herbst – etwas ist vorbei und etwas Neues beginnt, wobei die Jahreszeiten nicht abrupt enden und beginnen, sondern es ist ein kontinuierlicher , eines geht ins andere über. Ein Prozess, der das ganze Universum betrifft – sogar die Sterne. Der Rhythmus des Vergehens und Werdens bestimmt alles Sein. Sehen wir dem Frühling des Winters gelassen entgegen und freuen uns auf kuschelige Abende, Spaziergänge mit raschelndem Herbstlaub und auf kulinarische Highlights.

📍  Apfel essen, Opa und Oma besuchen, selbst der Jahresurlaub, der Flug in den Süden, war für viele von uns eine Selbstv...
11/10/2020

📍 Apfel essen, Opa und Oma besuchen, selbst der Jahresurlaub, der Flug in den Süden, war für viele von uns eine Selbstverständlichkeit.

✨ Alltag ist nicht banal.
Unser Alltag ist zumeist bestimmt von banalen Tätigkeiten. Frühstücken, zur Arbeit fahren, Kinder abholen, einkaufen, kochen, Filme anschauen, Sport machen – alltägliche, gewöhnliche Dinge, die wir tausendmal gemacht haben. Unbedeutend, ohne Besonderheiten – halt.
Ganz anders und neu schauen wir auf diese banalen Dinge, wenn wir eine schlimme Diagnose bekommen oder die Rahmenbedingungen sich komplett ändern, wie jetzt in der Pandemie. Auf einmal sind Abläufe und Gewohnheiten so nicht mehr möglich Wie wichtig und bereichernd etliche vermeintliche Kleinigkeiten und gewohnte Situationen sind, merken wir erst, wenn sie wegfallen oder unerreichbar sind – im warmen Meer schwimmen, zum Tanzen gehen, mit Freunden ausgelassen feiern.
• Wie bewusst werden Menschen den Geschmack eines Apfels oder eines guten Weins genießen, deren Geschmackssinn nach einer -Erkrankung wiederkehrt?

• Wie wunderbar mag es für die Großeltern sein, nach Wochen der , von Kindern und Enkeln wieder in den Arm genommen zu werden?

Apfel essen, Opa und Oma besuchen, das waren noch vor Monaten keine besonders bemerkenswerten Vorkommnisse. Selbst der Jahresurlaub, der Flug in den Süden, war für viele von uns eine Selbstverständlichkeit.

Also sicher eine gute Idee, auch das vermeintlich Banale bewusster zu schätzen und zu genießen.

Wirtschaft neu denken
02/10/2020

Wirtschaft neu denken

✨. Wirtschaft neu denken
Endlose Lieferketten und -wege, grenzenloses Wachstum bei endlichen Ressourcen, Vielfliegerei und Statusmeilen – unsere Sicht darauf hat sich geändert und auf einmal haben all diese Themen eine andere Dringlichkeit bekommen. Wovor Klimaschützer schon lange warnen, wird nun durch die Pandemie erst recht infrage gestellt und neue Konzepte sind gefragt. Die Circular Economy mit ihren ökologisch-regenerativen Ansätzen, Firmen die das Gemeinwohl zum Geschäftsziel erklären oder das Prinzip der „Steward Ownership“ sind – teilweise gar nicht mehr so – neue Ansätze.
Das moderne Konzept der Kreislaufwirtschaft wurde bereits 1990 vom britischen Wirtschaftswissenschaftler David W. Pearce eingeführt. Bei der Circular Economy werden, Energie- und Materialkreisläufe geschlossen, so dass sich , Abfall und minimieren. Verringern ließen sich negative Auswirkungen in der Produktion bereits durch langlebigere Konstruktionen und nicht auf Wegwerf produzierte Güter, durch Reparatur und Wiederverwendung und letztendlich auch Recycling.

Seit 2010 gibt es in einigen Bundesstaaten der USA – und seit 2015 auch in Italien – die Unternehmensform „Benefit Corporation“. Sie hat das Ziel, privatwirtschaftlichen Nutzen mit dem besser in Einklang zu bringen. Deutschland kennt eine ähnliche Rechtsform, die der gemeinnützigen GmbH. Mittlerweile gibt es mehr als 2600 B-Corp-zertifizierte Unternehmen weltweit. Beim Konzept des "Steward-Ownership" werden Produkte und Dienstleistungen im Einklang mit gewinnorientierter Ausrichtung von gesellschaftlichem Wert geschaffen. „Verantwortungseigentum“ ermöglicht, die Unabhängigkeit und eines Unternehmens rechtlich bindend zu verankern. Die Gewinne sind Mittel zum Zweck, nicht Selbstzweck. Unternehmen in Verantwortungseigentum verpflichten sich dem Prinzip der Selbstbestimmung, die Stimmrechte liegen bei den aktiven UnternehmerInnen, sowie dem der Vermögensbindung.

👉 So gibt es etliche neue – und nicht mehr ganz so neue – Ansätze, wie wir in Zukunft produzieren und wirtschaften können, ohne die Ausbeutung von Mensch und Natur weiter voranzutreiben.

📍 Hilft sehr häufig!
02/10/2020

📍 Hilft sehr häufig!

✔️ Unsicherheiten ertragen
2020 mutet uns einiges zu. Vieles steht auf dem Prüfstand, im Privaten sowie beruflich. Und wie wird das weitergehen? Dass es keiner weiß, wirklich keiner, wann die „neue“ wieder passé sein wird und die normale Normalität wieder gilt – und ob überhaupt jemals alles, oder zumindest vieles, wieder so sein wird wie anno 2019, verunsichert uns alle ganz schön.
Einige sprechen davon, dass ihnen der „Boden unter den Füßen weggezogen wird“, anderen ist es nur „ganz schön mulmig“ angesichts der Unwägbarkeiten. Je nach Lebensumständen, in denen wir (fest)stecken. Was wir jetzt dringend brauchen, war kürzlich in einem Artikel zu lesen: Ambiguitätstoleranz. Solch ein gewichtiges Wort, da fühlt man sich doch gleich besser.
Aber, das heißt was?

Der Lateiner weiß es natürlich: „ambiguitas gleich Mehrdeutigkeit, Doppelsinn“. Und Wikipedia weiß es auch: „Die Fähigkeit, mehrdeutige Situationen und widersprüchliche Handlungsweisen zu ertragen.“ Die Frage ist bloß, wie gelangt man zu dieser Fähigkeit, wenn uns schon widersprüchliche Tweets ferner Präsidenten aus der Fassung bringen oder unklare, mehrdeutige Ansagen der vertrauten Partnerin, des Partners?

Wichtige Grundregel: tief durchatmen, Moment der Muße finden, mit Zuversicht nach vorne schauen. Hilft nicht immer, aber manchmal.

25/09/2020

✔️ Auf der Suche nach dem Rest

25/09/2020

📍 Wer weiß. Wer weiß...

In diesem Sinne wünsche ich ein schönes Wochenende!
18/09/2020

In diesem Sinne wünsche ich ein schönes Wochenende!

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