11/10/2024
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Alles, alles sind nur Geschichten.
Geschichten.
Wer will sich davon beeindrucken lassen?
Ist nur eine Geschichte unwahr, könnte jede Geschichte unwahr sein. Alles enthält Lügen, Unwahrheiten und gleichsam Wahrheiten.
Wer will entscheiden, was Lüge ist und was wahr?
Interessante Ansichten, mehr teilen wir nicht miteinander. Resultate unserer Vergangenheit, Erlebnisse, Prägungen aus Kindheit, Vorleben und denen unserer Ahnen.
Wir dürfen nicht eintauchen in den Morast, ihn nicht einatmen und in uns aufnehmen. Es gibt genug Beispiele von mutigen Menschen aus dem sogenannten Widerstand, denen es dabei nicht gut ergangen ist. Männer, denen ich es nicht angesehen habe. Männer, die aufgeräumt zu sein schienen und erhaben über den Dingen stehend.
Doch was müssen wir tun?
Nichts und alles. Klingt paradox, ist es aber nicht.
Von allem, was wir bisher getan haben, müssen wir abrücken und uns lösen. Nichts hat davon Bestand, weder in dieser Welt noch in der Welt, die uns hiernach erwartet.
Alles dürfen wir nutzen, was uns zur Verfügung steht, um die Weltwieder in Lot zu bringen, die aus den Fugen geraten ist. Es gibt keine von Menschen formulierte Regel, die hierüber steht. Keine.
Wir müssen uns allem verweigern, was nicht hilfreich ist und allem öffnen, was gut ist. Die Kunst ist das Eine vom Anderen zu unterscheiden.
Wie erfahren wir was richtig und was falsch ist?
Nun, die Wahrheit liegt im universellen Feld. Nur dort. Jede Antwort, jede Wahrheit ist darin enthalten und muss nur abgerufen und empfangen werden. Es gibt Talente, die haben eine besondere Begabung dazu. Hellsichtige, hochsensible und mit starker Intuition ausgestattete Menschen, die einfach wissen, was richtig und was falsch ist. Ich selbst bin davon noch weit entfernt und durfte oft nur kurz einen Blick erhaschen. Einiges davon hat mich erschreckt, überrascht. Anderes fühlte sich an wie Heimkehr und Zuhause.
Wer glaubt, dass es lange dauert und viel Entsagung bedeutet, liegt falsch. Das erste Tor, das wir durchschreiten müssen ruht auf zwei Säulen, eine ist die Entscheidung und die andere ist der Eid.
Wir müssen uns ganz und gar der richtigen Seite verschreiben und dürfen im Voranschreiten nicht nachlassen bis das Ziel erreicht ist. Wir dürfen uns nicht einreden lassen, dass wir getrennt seien. Wir sind es nicht. Wir sind es nie. Das mag ernüchternd oder enttäuschend klingen, aber das ist nun mal so.
Die finstere Seite wird sich immer wieder erheben, solange nur eine einzige Zelle übrigbleibt. Das ist wie mit Krebs. Der ist selten gut für den Körper und die übrigen Körperzellen können davon angesteckt werden. Man muss die Schwäche seines Gegners studieren, um die Punkte zu kennen, wo er sich nicht wehren kann. Dafür beobachte ich sie, ich studiere ihre Schriften und was sie sagen. Daher kam auch die Idee der flexiblen Kooperation. Sie stammt vom Feind.
Warum sollte man nicht von ihm lernen und es für eine gute Sache besser machen?
Glaubt keine Geschichten.
Bild:
Alexander Weichsel, Pixabay