05/09/2022
Wenn man sich einen Welpen anschafft, dann geht’s auch sofort mit der Erziehung los. Man sagt, dass der Hund sitz machen soll, er reagiert und man springt euphorisch umher, lobt und gibt Leckerlis.
Das ist ein Belohnungszyklus und das macht man so lange bis der Hund verstanden hat, was Sitz heißt.
Belohnungszyklen beherrschen unser Unterbewusstsein und das nicht nur auf die positive Weise.
Vielleicht kennt ihr das: In eurem Leben habt ihr sicherlich Menschen, mit denen ihr diese langen Gespräche führt über ein bestimmtes Thema. Sei es der Sport oder die toxische Beziehung.
Dann sagt diese Person: „Ja ich hab's verstanden, ich verspreche es, ich werde es jetzt umsetzen und Gas geben!“
Und was passiert?
Sechs Monate später und es ist wieder die Person mit dem selben Thema und einem wird bewusst, dass der Belohnungszyklus an einem falschen Standpunkt stattfindet.
Es gibt also drei Phasen im Zyklus:
1. Mensch führt negative Handlung aus
2. Motivationsrede, Ansprache, Bestrafung
3. Verschlechterung oder Stagnation der Situation
Als Führungsposition macht man häufig den Fehler sich zu sehr auf seine Lowperfomer zu konzentrieren und formuliert oftmals die Aufmerksamkeit als Bestrafung. Alle Leute im Unternehmen wissen, wenn der Chef mit einem reden will, dann ist das ein schlechtes Zeichen.
Man sollte lieber den Fokus darauf legen, dass die Mitarbeiter Lust haben Aufmerksamkeit von Chef zu bekommen, weil es eine positive Reaktion auf eine gute Tat sein sollte.
Wenn man es einmal verstanden hat, dann es ist ein sehr mächtiges Tool.