Jan Schleifer - Kommunikation & Coaching

Jan Schleifer - Kommunikation & Coaching Jan Schleifer unterstützt Dich dabei entspannt und erfolgreich mit Männern zusammenzuarbeiten. Fü Mehr erfährst Du unter www.jan-schleifer.de

Jan Schleifer ist Coach, Berater für Kommunikation und Amazon Bestseller Autor. In seinen Coachings, Seminaren und Webinaren entschlüsselt er für Dich die Codes der männlichen Kommunikation, Denk- und Verhaltensmuster. Aus seiner fast 20-jährigen Praxis als Berater sowie als Business und Management Coach weiß er, dass Du Dir als Frau, die erfolgreich sein will, einen entscheiden Vorteil für Deine

Karriere sicherst, sobald Du die Sprach- und Verhaltenscodes der Männer verstehst.
»Hast Du auch manchmal den Eindruck, Männer benutzen zwar die gleichen Worte, sprechen aber eine andere Sprache?«
Jan unterstützt und begleitet weibliche Führungskräfte, Unternehmen sowie besonders Unternehmerinnen entspannter einen besseren Job zu machen, die eigenen Karriere zu planen, weniger Stress mit den Kollegen zu haben und das Gehalt zu bekommen, dass Du verdienst. In seinen Vorträgen übersetzt er die Sprache von Männern für Frauen und erkläre auch das »Wieso« hinter den Worten. Denn im Verständnis liegt der Schlüssel des Verstehens und der größtmögliche Hebel für den eigenen Erfolg. Als Teilnehmerin seiner Workshops, Trainings und Webinare erfährst Du die Hintergründe der unterschiedlichen Sprach-, Denk- und Handlungsweisen von Männern. Du entdeckst gleichzeitige, welchen Einfluss Du selbst hast und wie Du diesen zu Deinem eigenen Erfolg einsetzt. In den individuellen Coaching-Sessions ergründest Du Deine Visionen und Ziele, die Dich zu täglichen Höchstleistungen anspornen, um Deinen eigenen Erfolg und die ganz individuelle Karriere langfristig erfolgreich zu planen. Als Coach und Autor von Muttersprache Mann arbeitet Jan mit Frauen, die nach einer neuen, einfachen und erfolgreichen Kommunikation und Zusammenarbeit mit Männern suchen.

Ich bin jetzt seit fünf Jahren Polizeibeauftragte und ich habe wirklich ganz fantastische   in der   kennengelernt. Mit ...
16/11/2021

Ich bin jetzt seit fünf Jahren Polizeibeauftragte und ich habe wirklich ganz fantastische in der kennengelernt. Mit einer großen Gelassenheit, Souveränität, Empathiefähigkeit und Kommunikationsfähigkeit. Wenn wir Themen haben und bearbeiten müssen, stellen mein Team und ich hier immer wieder fest, dass wir manchmal nur eine Initialzündung zu geben und darauf hinzuweisen brauchen und dann wird das ganz hervorragend bearbeitet“, erklärt .  
 
”Das gibt es und das muss man einfach auch erwähnen, damit hier nicht so ein einseitig Bild entsteht. Es gilt natürlich, Dinge zu optimieren: Das ist zum einen der offene Umgang mit konstruktiver Kritik, der stattfinden muss und zum anderen auch eine gewisse Fehlerkultur. Wir haben beispielsweise festgestellt, dass es eigentlich ein Verfahren, eine anonymisierte Rückmeldung für die Führungskräfte gibt, die innerhalb der gesamten Landesverwaltung in Schleswig-Holstein gilt. Das heißt, die Mitarbeitenden bekommen die Gelegenheit ganz anonym, ihre Führungskraft zu bewerten. Es wird der Führungskraft gegenüber offengelegt und dann gibt es idealerweise dazu ein Gespräch, bei dem niemand offenlegen muss, was er angekreuzt hat. Aber es gibt dann einen Austausch über Führung, über Dinge, die gut laufen, über Dinge, die vielleicht nicht so gut laufen. Es gibt eben die Möglichkeit für die Führungskraft, sich zu reflektieren und auch vielleicht Dinge zu ändern oder anzupassen. Nun haben wir festgestellt: Obwohl es eigentlich verpflichtend vorgesehen ist, dieses Rückmeldeverfahren regelmäßig durchzuführen, ist es eher der Regelfall, dass es diese Verfahren überhaupt nicht gibt. Innerhalb der Landespolizei und auch in der Verwaltung gibt es da sicherlich generell Nachholbedarf.“
 
”Ich finde, dass es einfach mit dazugehört, sich dieser Kritik zu stellen, über Defizite offen zu sprechen, an sich zu arbeiten und hier auch dem Anspruch der Mitarbeitenden besser gerecht zu werden. Ich sehe es eben doch mit Besorgnis, dass es zu dieser Art der Kommunikation gar nicht kommt.“

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„Ich habe zwar eigentlich die Vision gehabt, ganz anders zu arbeiten und eine ganz andere Art von Arbeitsplatz zu schaff...
12/11/2021

„Ich habe zwar eigentlich die Vision gehabt, ganz anders zu arbeiten und eine ganz andere Art von Arbeitsplatz zu schaffen, aber habe gemerkt, dass mir damals einfach ein bisschen die Fantasie gefehlt hat. Am Ende bin ich sehr stark in die von meinen Chefinnen und Chefs gelernten Muster verfallen“, erinnert sich Lisa Jaspers, Gründerin von und mit Co-Autorin des Buches Starting a Revolution.

„Am Anfang würde ich sagen, habe ich mich zwar bemüht, Sachen anders zu machen. Beispielsweise bei , da waren wir von Beginn an alle sehr flexibel. Aber im Bezug darauf, wie meine eigene Rolle im Unternehmen war und auch die , da muss ich sagen, habe ich halt einfach nicht viel neu geschaffen. Auch weil ich einfach nicht so wirklich wusste, wie ich das machen soll.“

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„De facto ist die   am Schluss immer geteilt“, sagt Hanno Burmester, Gründer und Managing Partner von Unlearn Consulting...
26/09/2021

„De facto ist die am Schluss immer geteilt“, sagt Hanno Burmester, Gründer und Managing Partner von Unlearn Consulting & Development „weil wir ja zusammen in einem sind und dies gestalten. Ich glaube, es ist wichtig, dass wir neu verhandeln, welche Verantwortung wir dem politischen Raum zukommen lassen wollen.“
 
„Ich glaube, dass am Schluss jede:r Einzelne entscheiden kann, wie viel Fleisch sie/er essen will. Die Frage, wie dieses Fleisch produziert wird, ist aus meiner Sicht überhaupt keine Entscheidung, die man als Individuum treffen können sollte. Also: Kaufe ich jetzt das, wo Tiere total leiden mussten oder kaufe ich das, wo es den Tieren einigermaßen gut ging – im Wissen, dass immer ein Tier sterben muss, wenn ich Fleisch esse? Ich glaube, das ist eine Frage, die muss die entscheiden. Wo setzen wir ? Wo begrenzen wir die Auswahl dessen, was aktuell in einem sogenannten freien Markt möglich ist?
 
Wollen wir zum Beispiel verbieten, dass Tiere auf ganz schädliche Art und Weise gehalten werden können - in dem Wissen, dass Menschen dann nicht mehr in diesem ethisch moralischen Dilemma stecken, zwischen dem eigenen Geldbeutel und dem Wohl des Tieres und auch der Bauern entscheiden zu müssen? Ich glaube, dass wir da eine Politik brauchen, die sich viel stärker ermächtigt, diese Grundsatzentscheidung zu treffen, sodass der Rahmen für alle klar ist, und das Thema Verantwortung nicht outgesourct wird auf die einzelnen Bürgerinnen und Bürger. Ich finde das einfach falsch an der Stelle.”
 
„Die Politik hat sich in den vergangenen Jahren oder Jahrzehnten aus der Verantwortung gestohlen und wurde gleichzeitig auch ein Stück weit aus der Verantwortung gedrängt.  Eben weil es mit Beginn der neunziger Jahre diese massive Welle gab, die gesagt hat: Am Schluss wird der Markt es regeln, jetzt wo Kapitalismus als grundlegende Form der Ökonomie global den Siegeszug angetreten hat. Und da haben wir halt jetzt ein globales Experiment gehabt, das an vielen Stellen tierisch schief gegangen ist.”

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„De facto ist die   am Schluss immer geteilt“, sagt Hanno Burmester, Gründer und Managing Partner von Unlearn Consulting...
26/09/2021

„De facto ist die am Schluss immer geteilt“, sagt Hanno Burmester, Gründer und Managing Partner von Unlearn Consulting & Development „weil wir ja zusammen in einem sind und dies gestalten. Ich glaube, es ist wichtig, dass wir neu verhandeln, welche Verantwortung wir dem politischen Raum zukommen lassen wollen.“
 
„Ich glaube, dass am Schluss jede:r Einzelne entscheiden kann, wie viel Fleisch sie/er essen will. Die Frage, wie dieses Fleisch produziert wird, ist aus meiner Sicht überhaupt keine Entscheidung, die man als Individuum treffen können sollte. Also: Kaufe ich jetzt das, wo Tiere total leiden mussten oder kaufe ich das, wo es den Tieren einigermaßen gut ging – im Wissen, dass immer ein Tier sterben muss, wenn ich Fleisch esse? Ich glaube, das ist eine Frage, die muss die entscheiden. Wo setzen wir ? Wo begrenzen wir die Auswahl dessen, was aktuell in einem sogenannten freien Markt möglich ist?
 
Wollen wir zum Beispiel verbieten, dass Tiere auf ganz schädliche Art und Weise gehalten werden können - in dem Wissen, dass Menschen dann nicht mehr in diesem ethisch moralischen Dilemma stecken, zwischen dem eigenen Geldbeutel und dem Wohl des Tieres und auch der Bauern entscheiden zu müssen? Ich glaube, dass wir da eine Politik brauchen, die sich viel stärker ermächtigt, diese Grundsatzentscheidung zu treffen, sodass der Rahmen für alle klar ist, und das Thema Verantwortung nicht outgesourct wird auf die einzelnen Bürgerinnen und Bürger. Ich finde das einfach falsch an der Stelle.”
 
„Die Politik hat sich in den vergangenen Jahren oder Jahrzehnten aus der Verantwortung gestohlen und wurde gleichzeitig auch ein Stück weit aus der Verantwortung gedrängt.  Eben weil es mit Beginn der neunziger Jahre diese massive Welle gab, die gesagt hat: Am Schluss wird der Markt es regeln, jetzt wo Kapitalismus als grundlegende Form der Ökonomie global den Siegeszug angetreten hat. Und da haben wir halt jetzt ein globales Experiment gehabt, das an vielen Stellen tierisch schief gegangen ist.”

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"Was heißt Male Mobilisation eigentlich? Ich glaube, dass diese Mobilisierung bei   vor allem in die Richtung der   dies...
14/09/2021

"Was heißt Male Mobilisation eigentlich? Ich glaube, dass diese Mobilisierung bei vor allem in die Richtung der dieses gehen muss. Deswegen halte ich es für so wichtig, dass wir viel mit und unter Männern über unsere Systemerfahrungen sprechen: Was machen diese Systeme mit uns? Wie geht es uns denn damit? Ich glaube, dass wir schnell identifizieren werden, dass wir uns aus einem sehr engen Rollenrepertoir bedienen“, sagt Robert Franken, Feminist, Berater und Speaker und Experte für Diversity und Inklusion. „Hierin liegen der Schlüssel und die Antwort auf die Frage ’Was habe ich (als Mann) eigentlich davon, bei der Veränderung dieses patriarchalen Systems zu helfen?’ Denn der Umgang mit , also mit Menschen, die völlig anders sind als man selbst, macht erstmal überhaupt keinen Spaß. Wer aus seiner Komfortzone rausgeht, kommt irgendwann in ein Lernen. Aber was unter Vielfalt und Diversity im Unternehmenskontext momentan gern transportiert wird, ist ein sehr buntes und sehr fröhliches Bild. Diese Botschaft finde ich sehr schwierig, weil es unfassbar anstrengend ist, sich mit Menschen auseinanderzusetzen, die nicht so sind wie man selbst. Das kennen wir aus diesen typisch monokulturellen Führungsebenen: Da kennt man sich, da werden schnelle Entscheidungen getroffen, da vertraut man sich bis zu einem gewissen Grad, man fühlt sich in dieser Ingroup, wie in so einer gut geölten Maschine. Und alles, was anders ist, stört erstmal. Ich sage gern: Diversity sucks”, erläutert Robert Franken und fügt an: „Das heißt, es ist wahnsinnig viel Arbeit und Aufwand notwendig, um in positive zu bringen. Dann bin ich beim positiven Erleben, aber bis ich dort bin, ist es sehr mühsam und das ist etwas, was in dieser ganzen Debatte ganz oft sehr stark ins Hintertreffen gerät, unterschätzt wird nicht benannt wird. Und was folglich zu ganz viel Frust individuell, aber auch auf organisationaler Ebene führt.”

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Sobald wir Arbeit neu denken und eher die   in den Fokus rücken, dann brauchen wir konsequenterweise auch neue Parameter...
08/09/2021

Sobald wir Arbeit neu denken und eher die in den Fokus rücken, dann brauchen wir konsequenterweise auch neue Parameter für das Bemessen von Arbeit und Leistung. „Wenn ich weiß, was ich machen möchte, was ich erreichen möchte, woran ich arbeiten kann und mit wem ich mich dafür abstimmen muss, bedeutet es, dass ich da schon eine gewisse Struktur habe, die mir hilft, mich zu sortieren, mich zu strukturieren und die Arbeit zu priorisieren“, erläutert Anna Yona, Co-Gründerin von .shoes. „Und innerhalb dieser Struktur versuchen wir, größtmögliche zu lassen. Wir möchten gar nicht, dass eine Person sich in irgendeiner Form abmeldet oder sowas. Wir wollen gar nicht wissen, wo die Leute sind, was sie gerade machen, sondern dass jede:r es wirklich mit Eigenverantwortung betrachtet. Ich weiß ja was ich erreichen möchte.“

„Ich glaube, es ist sehr wichtig Zeiten zu schaffen, in denen der virtuelle Lärm gedämpft wird. Wir haben quasi Kommunikationsinseln geschaffen: Zeiten, zu denen viel kommuniziert wird, in denen ich Meetings vereinbaren kann et cetera. Andererseits haben wir möglichst kommunikationsfreie Zeiten, sodass man fokussiert an einem Thema arbeiten kann. Ich schalte alles andere ab, bin nicht erreichbar und das ist auch vollkommen in Ordnung.“

„Wir haben jeden Tag eine solche Insel, die sich immer ein bisschen verschiebt, damit wir auch Leute mit Teilzeit gut abgedeckt bekommen. Das Ziel ist, diese Zeiten zu schaffen, in denen man guten Gewissens sagen kann: Ich bin nicht erreichbar. Unser Ziel ist mittelfristig dahin zu kommen, dass wir uns komplett von befreien können. Also, dass wir sagen können: ‚Du bringst dich voll ein, wir stecken zusammen Ziele fest und du bekommst dafür ein volles Gehalt. Aber das Ziel ist, du bist nach maximal 30, 32 Stunden fertig, weil sehr viel mehr konzentrierte Arbeit und Kommunikation braucht es im Prinzip nicht.‘ Das heißt, wenn ich 40 Stunden brauche, um eine Arbeit zu erledigen, habe ich sowieso irgendwo ein Problem. Da muss ich sowieso gucken, was da gerade nicht gut läuft.“

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Wer anständige Ergebnisse in der Beratung erzielen will, braucht zwingend eine saubere  . Zu wissen, wohin es gehen soll...
01/09/2021

Wer anständige Ergebnisse in der Beratung erzielen will, braucht zwingend eine saubere . Zu wissen, wohin es gehen soll, was die Herausforderungen sind, wo jede:r der Beteiligten die individuellen Challenges verortet, ist die Basis und schafft Klarheit für alle. „Also ich habe irgendwann beschlossen, dass ich nur noch mit Menschen arbeiten will, die wirklich, wirklich Lust auf haben“, erklärt Marion King, Gründerin der Les Enfants Terribles. „Ich merke durch unsere klare und Meinung zum Thema neue, gute Arbeit kommen einfach ganz andere Menschen. Es kommen nicht mehr diese Chefs, die sagen: 'Könnten Sie mal dafür sorgen, dass mein Team funktioniert?' Sondern es kommen nur noch Leute, die sagen: 'Ich weiß, dass es was mit mir zu tun hat, dass ich mich verändern muss und ich suche jemanden, der mich darin unterstützt.'

"Diese ganzen Hoffnungen 'Wenn ich dann in diesen Prozess komme und wir wahnsinnig tolle Workshops gemacht haben, dann wird es schon etwas nützten' - das ist nicht meine Rolle und Aufgabe als Beraterin. Ich habe einfach keine Lust mehr, Leute in der Organisation zu enttäuschen. Es ist einfach verantwortungslos zu sagen: 'Hey, aber dieses Mal ist wirklich ganz anders.' Das ist einfach nicht in Ordnung."

"Der andere Teil ist: Es braucht einfach Veränderungskompetenzen für Change oder , um so einen Prozess zu gestalten. Nur weil ein:e Berater:in reinkommt und Post-its klebt, heißt es nicht, dass die Mitarbeiten das machen können. Je mehr wir in Richtung Selbstorganisation, gehen, wo die Mitarbeitenden ganz anders involviert in die Organisation und die in die Gestaltung der Organisation sind, kann ich denen nicht einfach alles vor die Füße werfen und sagen: 'Jetzt mach mal agil oder mach mal Selbstorganisation so!'. Da braucht es ganz viel Kompetenz, ganz viel Wahrnehmung, Selbstreflektion und unheimlich viel gute Kommunikations- und Dialogfähigkeit. Es braucht Formate, die man aber lernen muss."

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„Mein Appell geht weiter und sagt, wir müssen als   überall unabhängig sein. Das gilt natürlich auch für Frauen, die in ...
04/08/2021

„Mein Appell geht weiter und sagt, wir müssen als überall unabhängig sein. Das gilt natürlich auch für Frauen, die in Beziehungen sind und die vielleicht auch in Beziehungen sind, weil sie ganz große Angst haben, nicht in einer Beziehung zu sein. Ich unterstelle wirklich, dass es sehr viele Frauen gibt, die sich wirklich lange in unglücklichen Beziehungen aufhalten oder die irgendwie alles tun, um in einer Beziehung sein, weil sie eben Angst vor dieser und vor Single-Shaming haben“, sagt (Dr. Gunda Windmüller), freie Journalistin und Autorin. „Insofern würde ich auch sagen, wir müssen überall unabhängig und stark sein und wer sich als Frau nicht selbst genug sein kann, der hat, glaube ich, tatsächlich ein Problem. Das gilt für alle Menschen, aber für Frauen ist es durch die ein größeres Problem“, erklärt sie. „Ich glaube nicht unbedingt, dass das Zerrbild der autarken, starken Frau aus den Religionen stammt. Die Religionen waren ja nicht vor uns da, sondern Religionen sind auch und Kulturartefakte. Wie auch immer sie niedergelegt wird, ob in der Form von religiösen Mythen, antiken Theaterstücken, Schriften, philosophischer oder literarischer Natur, das ist ja alles Kultur. Kultur geht Hand in Hand mit der Art, wie wir unser Leben organisieren und wie wir unser Leben auch auf einer ökonomischen, soziologischen Ebene gestalten. Und daher ist die Geschichte der der Frau, soweit ich weiß, wirklich weltweit sehr, sehr etabliert und sehr, sehr, sehr alt. Auch trotz all der Minibeispiele, die immer angeführt werden von irgendwelchen Gruppierungen, wo es dann eben auch weibliche Gottheiten gab oder Frauen eine gewisse Art von politischer Macht hatten. Das ist einfach wirklich ein globales Phänomen, das Jahrtausende alt ist“.

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„In der Tat haben wir ganz viele unterschiedliche Ansätze erfahren. Wir haben in Organisationen gearbeitet, wo der Gesch...
23/07/2021

„In der Tat haben wir ganz viele unterschiedliche Ansätze erfahren. Wir haben in Organisationen gearbeitet, wo der Geschäftsführer selbst sich an einem offenen Ausbildungsprogramm, das Corporate Happiness offen anbietet, beteiligt hat und der gesagt hat: ,Ich schaue mir das jetzt mal selbst an, ich möchte mich selbst weiterentwickeln und dann gucke ich mal, ob das auch was für mein Unternehmen ist.‘ Und wir hatten eine Human Resources Managerin, die mal geguckt hat, weil sie etwas für ihre Mitarbeiter machen wollte. Ich kann mich auch an eine Personalreferentin erinnern, die ganz normal das Ausbildungsprogramm bei uns gemacht hat. Danach hat sie einfach sehr klug die richtigen Leute rangezogen, die sie benötigte, um damit zum Management zu gehen und vorzustellen, damit es dann konzernweit ausgerollt werden konnte,“ erklärt .ganster, Trainerin bei Corporate Happiness, Business Coachin und Yoga-Lehrerin. „Es gab auch einmal ein Team (einer Finanzabteilung), mit dem wir gearbeitet haben, und deren Chefin, die sehr offen war und dann sagte ‚Wir machen das jetzt!‘ Woraufhin sich in dieser Finanzabteilung so viel verändert hat, dass auf einmal auch der Rest des Unternehmens drauf aufmerksam geworden ist und sich fragte ,Was ist denn eigentlich bei dieser Finanzabteilung los?‘ Daraus ist dann sogar ein ganzes Inhouse Programm entstanden. Deswegen ist es unserer Erfahrung nach am erfolgreichsten, wenn von oben und gleichzeitig aus der Mitte heraus passiert. Wenn wir mit den und mit denen aus der Belegschaft, die freiwillig mitmachen und etwas verändern wollen, arbeiten, erreichen wir am meisten. Am Ende ist es natürlich so, wie das bei Unternehmenskultur ja immer ist: Es dauert einfach lange, es ist einfach ein jahrelanger Prozess, denn eine hat sich über vielleicht Jahrzehnte entwickelt und ist von so vielen unterschiedlichen Menschen geprägt worden, dass es schwierig ist etwas zu verändern.“

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Aus Studien und auch aus Episode 38 mit Selma Fehrmann wissen wir,  dass 40 Prozent unseres   |sempfindens vom eigenen  ...
21/07/2021

Aus Studien und auch aus Episode 38 mit Selma Fehrmann wissen wir, dass 40 Prozent unseres |sempfindens vom eigenen bestimmt wird und wir positive Emotionen selber produzieren können. Ob über Musik hören, Dankbarkeitsübungen oder lustige Tier-Videos. Jede:r kann seine Laune selbst verbessern. „Ich glaube, dass jede:r wissen sollte, was hilft, wenn es ihr/ ihm schlecht geht,“ erklärt .ganster , Trainerin bei Corporate Happiness, Business Coach und Yoga-Lehrerin. „Und damit meine ich nicht - und das ist in dieser ganzen Happiness-Diskussion wirklich total wichtig-dass ich negative ganz bewusst wegschiebe, weil die nicht gut sind und ich mir immer einrede ‚Ich bin jetzt gut drauf und stehe dabei vor dem Spiegel und lache mich noch zwanzig Mal an.‘ Das nennt man dann Verdrängen. Es geht nicht darum, negative Emotionen zu vermeiden oder in eine Schublade zu stecken und zu sagen: ,Nee, nee, nee, nee, nee wir machen hier jetzt Happiness.‘ Wir werden oft mit diesem Aspekt konfrontiert und da ist ganz klare Antwort: ,Nein, darum geht's nicht!‘ Ich glaube, jeder von uns kennt solche Tage und es gibt im Leben Höhen und Tiefen. Das Leben ist nicht immer rosarote Wolke und ich glaube, die Frage ist dann eben: Kann ich diese Tiefen durch das Praktizieren von positiven Emotionsförderern verkürzen, um nicht so lange in einem solchen Loch zu verweilen? Ich muss diese vielleicht unangenehme Emotion annehmen, hinschauen und mich frage, wieso ist diese Emotion denn jetzt da? Negative Emotionen haben nämlich ihren Zweck und sind sehr wertvoll und sehr wichtig für uns.“

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Die Reaktionen auf den Ansatz von Birk Grüling, freier Journalist und Autor, in Kreisen von Männern, in der Familie, bei...
14/07/2021

Die Reaktionen auf den Ansatz von Birk Grüling, freier Journalist und Autor, in Kreisen von Männern, in der Familie, bei Freunden Bekannten und Kollegen sowie Fremden sind ganz unterschiedlich. „Ich habe eine Filterblase von , die alle arbeiten oder ganz lange in waren und sich auch um klassische nicht scheren,“ erzählt Birk. „Ich muss ganz ehrlich sagen, ich habe mal im Studium so mit fünfundzwanzig gesagt: ‚Oh, mit dreißig oder fünfunddreißig möchte ich Chefredakteur sein.‘ Ich kann mir das heute überhaupt nicht mehr vorstellen. Aber ich habe auch Freunde, die sehen sich in der klassischen Ernährer-Rolle, sehen ihre Kinder eigentlich in der Woche nur abends und haben am Wochenende Zeit für die Familie. Auch die gibt es, ist auch ok. Man(n) muss immer noch sehen, dass es auch eine Frau dazu geben muss, die das mitmacht. Neben dem braucht es das passende Frauenbild.“

Der Bruch, in den Rollenbildern und im Selbstverständnis, das bestätigen auch zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen, kommt mit der Geburt des Kindes. „Bevor mein Sohn zur Welt kam, hatten wir eine vollkommen gleichberechtigte Beziehung. Ich habe damals schon gekocht und den Haushalt anteilig bestritten. Wir haben beide genau so viel verdient, fast auf den Cent genau,“ erklärt Birk. „Trotzdem sind wir in diese typischen Rollenmuster für fast zwei Jahre abgerutscht. Ich verdiene das Geld und meine Frau geht in Teilzeit arbeiten. Es geht vielen Leuten so, die als gleichberechtigte Paare in den Kreissaal gehen und mit dem Familienbild der sechziger Jahre wieder rauskommen.“

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In der Theorie der sozialen    funktioniert es genauso: In einer Zeit des fundamentalen   brauchen wir viele verschieden...
09/07/2021

In der Theorie der sozialen funktioniert es genauso: In einer Zeit des fundamentalen brauchen wir viele verschiedene Prototypen. Die, die sich durchsetzen können, werden skaliert. „Ich sage zu unserem Team immer, dass wir zwar Impact- und Social-Entrepreneure sind, aber unsere eigentliche Rolle die von System-Entrepreneuren ist,“ erklärt .claudl Claudia Winkler, Mitbegründerin von Goood und „Das heißt, wir versuchen, einen Beitrag zu leisten, dass sich Systeme verändern. Was wäre, wenn in Deutschland beispielsweise Vodafone genau das gleiche Modell übernehmen würde, wie wir?“ fragt Claudia und beantwortet selbst: „Dann würde ich sagen, dass dieses das Größte ist, was uns passieren kann, weil wir dann richtig Wirkung auf der Welt initiiert haben. Wenn die übernehmen würden, dass sie auch 10 Prozent in nachhaltige Projekte geben, dann würden da Millionen in nachhaltige Projekte fließen. Und das wäre das Schönste, was uns passieren könnte und wir müssten nicht einmal dafür arbeiten. Wir hätten die Welt quasi nebenbei im Schlaf verändert, weil wir irgendjemanden inspiriert haben.“

Dann wäre das eine Geschäftsfeld zwar erst einmal weg, aber die dahinterliegende Frage ist laut Claudia „Was ist deine Rolle? Wie siehst du dein Business? In allen unseren Unternehmen glauben wir daran, eine nachhaltige Zukunft gestalten zu können und die Wege sind vielfältig. Einer der Wege ist Mobilfunk. Das ist noch nicht der letzte Weg. Es gibt so viele Wege für uns, wo wir unser Wissen einbringen können.“

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