27/08/2026
Die meisten kennen humanoide Roboter aus Tanzvideos. Das ist ungefähr so aussagekräftig, wie einen Gabelstapler beim Driften zu filmen.
In echten Werken tun diese Systeme längst etwas anderes. Sie sortieren und kommissionieren, setzen Trays um, transportieren Kisten, bedienen Maschinen und Stationen. Nicht in einer Forschungshalle, sondern in laufender Produktion.
Und sie sparen dort Zeit an Stellen, an denen man sie nicht zuerst vermutet:
Der Walker S2 von UBTECH wechselt seinen Akku selbstständig in unter drei Minuten. Kein Ladestopp, keine Schichtübergabe.
Dem Atom von Dobot macht ein Mensch einen neuen Griff einmal vor, dann kann er ihn. Kein Programmierer für jede neue Teilevariante.
Der A2 von AgiBot navigiert autonom und ist im Test 106 Kilometer am Stück gelaufen.
Der eigentliche Hebel ist aber die Bauform. Ein Humanoid passt sich an eure Umgebung an, statt dass ihr die Linie für ihn umbaut. Er greift an denselben Regalen, drückt dieselben Taster, geht durch dieselben Türen. Genau da liegt der Unterschied zur klassischen Industrierobotik, die immer eine standardisierte Umgebung braucht.
Deshalb bringen wir fünf aktuelle Systeme zu unseren Kunden in die Halle und lassen sie einen Tag lang echte Aufgaben durchspielen. Mit ihren Teilen, ihren Kartons, ihren Stationen. Danach erarbeiten wir gemeinsam, welche Anwendungsfälle sich rechnen.
Was die Systeme heute können und wo sie aussteigen, steht im Magazin..
Fünf Humanoide, ein Tag: Was Roboter heute wirklich können h