Stadtentwicklungsprojekte bedeuten nicht nur tiefgreifende Veränderungen in der Stadtgesellschaft und im gebauten öffentlichen Raum. Eine Veränderung der Stadtinfrastruktur betrifft auch immer die Menschen, die dort arbeiten und leben. Wie aber schafft man es, die unterschiedlichen Bedürfnisse der verschiedenen Akteure, die städtebaulichen und finanziellen Rahmenbedingungen und die Ziele von Polit
ik und Verwaltung miteinander in Einklang zu bringen, um daraus eine Aufgabenstellung für Planer zu formulieren? PLAN.KOOPERATIV arbeiten an der Schnittstelle von Entscheidungsträgern, Planern und Nutzern. Unser Ziel, das Raumwissen, die Bedürfnisse und Präferenzen der Menschen vor Ort in Planungen einzubeziehen. Dazu müssen Menschen in die Lage versetzt werden, den Planungsprozess und die Planungsaufgabe an sich zu verstehen. Im Bereich Bürgerbeteiligung wird häufig ein stadtplanerisches Verständnis vorausgesetzt, welches die Menschen nicht von vornherein mitbringen. Deshalb müssen Beteiligungsprozesse so aufgebaut sein, dass die Menschen schrittweise und spielerisch begreifen, was einzelne Ideen aus stadtplanerischer Sicht bedeuten, wie sie den Raum verändern und welche mittel- und langfristigen Konsequenzen sie nach sich ziehen. Jedes Bauvorhaben und jeder Planungsschritt benötigt den passenden Beteiligungsprozess und das entsprechende Beteiligungswerkzeug. Gemeinsam identifizieren wir mit euch die Herausforderungen und Ziele des Beteiligungsprojekts und ermitteln die jeweiligen Themenschwerpunkte. Eine gezielte Kampagne stellt dann den ersten Schritt in die Öffentlichkeit dar, um auf einer möglichst großen Basis durch unterschiedliche Online- und Präsenzformate die Bedürfnisse der Menschen vor Ort zu ermitteln, zu interpretieren und daraus eine Handlungsempfehlung abzuleiten. Mit unserer Hilfe gewinnt ihr belastbare Ergebnisse, die nahtlos in den Fachplanungsprozess einfließen können.