28/09/2026
Sein Werk, als er von der Schule kam.
Staunend stand ich daneben und hab zugeschaut, wie er gewütet hat, das ganze ging über 20 Minuten lang so.
Stolz und aufgedreht kam er von der Schule, nichts Besonderes vorgefallen, keine Wut, keine schlechte Laune und offenbar war es in ihm doch wild und aufgewühlt. Und das hat er nach außen gegeben, ohne dass er dafür Worte gebraucht hätte.
Und das ist wieder mal die große Erkenntnis, bzw. die Bestätigung, dass Kinder ihre Emotionen spüren und Ideen haben, wie sie diese nach draußen geben und verarbeiten können. Wenn wir sie denn halt auch lassen, gell. Und unter uns, das war laut, das war chaotisch, das war kraftvoll! Und doch wusste ich, dass das ein so wichtiger und wertvoller Prozess ist, den ich auf keinen Fall unterbinden darf.
Denn mittlerweile wissen wir, dass Emotionen und Stress im Körper als Energie „gespeichert“ werden, wenn wir sie nicht entladen. Bei Tieren zeigt sich das im Zittern nach einer Bedrohung. Bei Kindern zeigt sich das oft genau in solchen intensiven, körperlichen Aktionen.
Nach neuen, intensiven Erfahrungen, wie der ersten Schulwoche, braucht das Nervensystem oft eine sympathische Aktivierung mit klarem Ende – lautes, kontrolliertes Toben und Wüten wie in diesem Fall, kann genau diesen Übergang zurück in einen ventralen, ruhigen Zustand unterstützen.
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Ich freue mich so sehr auf diese Reise!