Hugo-Konzept

Hugo-Konzept hugo-konzept ist mehr als ein Lachen.

23/02/2026

Was wäre, wenn …

… wir Menschlichkeit nicht nur fordern,
sondern definieren?

Anlässlich des 15-jährigen Jubiläums des ambulanten Kinder und Jugendhospizdienstes Sonnenschein in Bad Mergentheim durfte ich ein Gedankenexperiment teilen.

Was wäre, wenn wir bei Krankheit, Leid und Tod
nicht wegsehen,
sondern ansehen und würdigen?

Was wäre, wenn Würde nicht an Leistungsfähigkeit gebunden wäre?

Was wäre, wenn Berührbarkeit keine Schwäche,
sondern eine gesellschaftliche Kompetenz wäre?

Gerade in einer Zeit von Beschleunigung, Effizienzdenken und technologischer Transformation stellt sich eine grundlegende Frage:

Wer wollen wir sein, wenn es ernst wird?

Mein Impuls lädt zu einem Perspektivwechsel ein.
Für Fachkräfte.
Für Führung.
Für uns als Gesellschaft.

Mein herzlicher Dank gilt dem ambulanten Kinder und Jugendhospizdienst Sonnenschein für das Vertrauen und die wertvolle Arbeit, die dort täglich geleistet wird.















18/11/2025
Der zweite Teil des SWRheimat Drehs war im Hospiz und thematisiert mein Umgang mit Trauer.Herzlichen Dank liebes SWRheim...
13/11/2025

Der zweite Teil des SWRheimat Drehs war im Hospiz und thematisiert mein Umgang mit Trauer.

Herzlichen Dank liebes SWRheimat Team Julia, Corinna, Franka.

Besonders möchte ich mich beim Trägerverein Hospiz Bietigheim-Bissingen für die Offenheit und Wertschätzung für meine Arbeit und die Dreharbeiten bedanken.

Auch der Verein Hilfen für Krebskranke Heilbronn-Franken ermöglicht, dass Clownsvisiten auf der Onkologie und Palliativststion stattfinden können.

🌿 Welthospiztag 2025 – Hospiz, Heimat für alle 🌿Heute ist Welthospiztag.Ein Tag, der mich immer wieder innehalten lässt....
11/10/2025

🌿 Welthospiztag 2025 – Hospiz, Heimat für alle 🌿

Heute ist Welthospiztag.
Ein Tag, der mich immer wieder innehalten lässt.

Im Hospiz bekomme ich oft zu spüren, dass Heimat kein Ort sein muss.
Heimat entsteht, wenn ein Mensch wahrgenommen wird.
Wenn jemand einfach mit seinem ganzen Menschsein da ist.

Als Klinikclown darf ich kleine Momente der Leichtigkeit schaffen.
Nicht als Bespaßung, sondern als Begegnung – auch wenn Worte fehlen.
Ein feiner Humor, der den Raum öffnet für das, was uns zutiefst menschlich macht.

Der Tod gehört zum Leben.
Er erinnert uns daran, wie verletzlich und verbunden wir sind.
Und dass jeder Mensch das Bedürfnis hat, gesehen zu werden.

Vielleicht liegt in dieser Erkenntnis ein stiller Mut:
das Leben bewusster zu leben,
einander offener zu begegnen,
und Menschlichkeit mitten im Alltag Raum zu geben.

🦋
Ich bin dankbar, Teil dieser Arbeit zu sein.
Und ich wünsche mir, dass wir gemeinsam weiter darüber sprechen –
über das Leben, das Lachen, das Sterben, das Dasein.

pic: Thorsten HeinzelmannText: Tanja LandesBewusste Momente erlebe ich als Klinikclown  . Dies ermöglicht mir in meiner ...
18/08/2025

pic: Thorsten Heinzelmann
Text: Tanja Landes

Bewusste Momente erlebe ich als Klinikclown . Dies ermöglicht mir in meiner Kraft zu bleiben und gleichzeitig meine Aufmerksamkeit meinem Gegegnüber zu schenken.

In meinen Seminaren erfahren Teilnehmende einen feinfühligen Wechsel aus theoretischem Hintergrundwissen und erfahrungsorientierten Übungen.

Innere Stabilität und ermöglichen den Umgang mit schweren Themen.

Eigene Grenzen erkennen und wahrnehmen ermöglichen den Zugang zu unbewussten Ressourcen.

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Es ist mir bewusst, dass es von außen betrachtet, oft schwer nachvollziehbar scheint, dass ein   ins   oder auf die   ge...
16/08/2025

Es ist mir bewusst, dass es von außen betrachtet, oft schwer nachvollziehbar scheint, dass ein ins oder auf die geht.

„Da müssen Sie sich aber gut abgrenzen“, war die Reaktion einer Dame, als sie mich nach meinem Arbeitsfeld fragte. „Ich grenze mich nicht ab, ich bleibe offen und durchlässig“, war meine Antwort. Dies versetzte mein Gegenüber in Staunen.

In meinen Begegnungen mit Patienten und An- und Zugehörigen versuche ich die im Raum wahrzunehmen. Wichtiger sind die physischen und psychischen Schmerzzustände meines Gegenübers, die ich berücksichtige. Gleichzeitig suche ich nach einem positiven Moment und würdige damit den Abschied, das Leid, aber auch das gelebte Leben.

Viktor E. Frankl sah in der geistigen Dimension des Menschen eine Trotzmacht, die allen Widrigkeiten standhält. Ich erlebe diese Kraft als unerschütterlichen Kern eines jeden Menschen.

Dieser unerschütterliche Kern ist nicht immer zugänglich. In der Begegnung „mute“ ich dies den Menschen dennoch zu. Auch ohne Worte, allein aufgrund meiner inneren Haltung kann einen eröffnet werden.

„Vielleicht sind wir auf der Welt, um unsere Endlichkeit zu begreifen“, war das Resümee der Dame und dabei sah sie mich beseelt an. Ich hatte mir ein Pullover bei ihr gekauft und ich fragte mich, wie wir in dieses tiefsinnige Gespräch gerutscht sind.

Wo sind Sie zwischen „Tür und Angel“ in ein tiefsinniges Gespräch geraten?

Als  ,  , in Palliative Care ist meine Berufsbekleidung die rote Nase und mein Kostüm. Wesentlich in der Begegnung ist m...
08/08/2025

Als , , in Palliative Care ist meine Berufsbekleidung die rote Nase und mein Kostüm. Wesentlich in der Begegnung ist meine innere Haltung.

Um in eine Interaktion zu treten, orientiere ich mich u.a. an Viktor E. Frankls Menschenbild:

- stellt neben der körperlichen und seelischen Dimension die geistige Dimension des Menschen in den Mittelpunkt.

- Er sieht in dieser Dimension eine Kraft, die weder greif-, sicht- oder messbar ist.

Ein Aspekt der geistigen Dimension ist die Verantwortlichkeit. VerAntwortung im Sinne von einer Antwort auf die Herausforderungen, die das Leben stellt.

Mit diesem und inneren Haltung trete ich in Kontakt.

Dies bedeutet für mich in der Begegnung und Interaktion:

- Auch angesichts schwerer Krankheit oder des nahenden Todes anerkenne und würdige ich den Weg, den mein Gegenüber bis dahin gegangen ist.

- Ich traue den Patienten zu, dass sie Antworten auf Sinnfragen finden.

- Meine eigenen Werte spielen dabei keine Rolle.

Zur Folge hat dies im , dass:
- kranke Menschen die Interaktion als
ehrlich empfinden.
- kranke Menschen sich lebendig
erleben.
- kranke Menschen sich gesehen
fühlen.

Für wie relevant hälst Du das Menschenbild eines Klinikclowns auf der Palliativstation und im Hospiz?

Ich freue mich, dass ich Teil dieses Buches sein darf. Herzlichen Dank Sylvia Sänger und Bernhard Klenk
22/09/2024

Ich freue mich, dass ich Teil dieses Buches sein darf. Herzlichen Dank Sylvia Sänger und Bernhard Klenk

Ich freue mich euch meine neue Homepage vorstellen zu dürfen. Den Link findet ihr in der Bio.Über Feedback freue ich mic...
18/12/2021

Ich freue mich euch meine neue Homepage vorstellen zu dürfen. Den Link findet ihr in der Bio.
Über Feedback freue ich mich.
Herzlichen Dank für das sehr angenehme Fotoshooting und Birgit Gündisch für deine Geduld beim Homepage erstellen!!!

Adresse

Mörikestr . 5
Heilbronn
74399

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