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TINA Solution Wir sind die Summe unserer Erfahrungen - deshalb können wir das Leben nur vorwärts leben und rückwärts verstehen. Keine Lösung?!? Frag mich mal.😉

Wenn uns jedoch immer wieder dieselben Themen begegnen, steckt häufig eine besondere Botschaft dahinter.

25/05/2026

Wiederkehrendes Scheitern wird häufig als Charakterschwäche missverstanden. Die Neurowissenschaft erzählt eine andere Geschichte. Das Gehirn ist stark kontextabhängig, und Motivation, Selbstkontrolle sowie emotionale Regulation werden tief durch die Umgebung geprägt, in der sie operieren.

Reize, Hindernisse, Lärm, Stressbelastung und soziale Signale beeinflussen alle, wie das Gehirn Belohnung verarbeitet und Aufmerksamkeit verteilt. Ein Gehirn, das gegen eine chaotische oder reizreiche Umgebung kämpft, verbraucht kognitive Ressourcen allein damit, sich über Wasser zu halten. Diese Kosten sind real und summieren sich über den Tag.

Deshalb können gezielte Umgebungsveränderungen — bessere Beleuchtung, weniger Lärm, weniger sichtbare Versuchungen, mehr Bewegung, klarere Strukturen und stärkere soziale Unterstützung — Verhaltensveränderungen erzeugen, die unverhältnismäßig groß wirken im Vergleich zum investierten Aufwand. Das Gehirn wird nicht überlistet. Seine Aufgabe wird einfach leichter gemacht.

Fortschritt beginnt nicht immer damit, härter zu versuchen. Manchmal beginnt er damit, zu verändern, wo und wie man es versucht.

Bilder wurden mit KI generiert und dienen lediglich zur Veranschaulichung.

Quellen: Meredith, W.J. & Silvers, J.A. (2024). Experience-dependent neurodevelopment of self-regulation in adolescence. Developmental Cognitive Neuroscience, 66, 101356.

So isses… manches lässt sich nicht einfach schön reden - PUNKT.
21/05/2026

So isses… manches lässt sich nicht einfach schön reden - PUNKT.

Wer hat eigentlich das Gerücht in die Welt gesetzt, dass es unbedingt nötig ist, in jeder noch so beschissenen Situation irgendwas Positives finden zu müssen, das oft und gern mit dem unsäglichen Satzanfang »Aber das Gute daran ist ja, dass …« eingeleitet wird. Wenn an Weihnachten alle Züge nach Hause zu deiner Familie ersatzlos gestrichen werden, du aber das Geld für die Fahrkarte erstattet bekommst, dann bist du trotzdem am 24. Dezember nicht bei deinen Liebsten. Wenn deine ganze Bude abfackelt, aber immerhin deine wichtigsten Dokumente nicht unter der Matratze, sondern in einem außerhäuslichen Safe gelagert waren, dann ist die Wohnung trotzdem unbewohnbar. Und wenn jemand tragisch stirbt, es aber immerhin alles ganz schnell ging, dann ist der geliebte Mensch trotzdem für immer fort. ⁠

Nicht in jedem stinkenden Kackhaufen verbirgt sich ein Körnchen Goldstaub, das es zu finden gilt. Keine Pointe. Und etwas anderes zu behaupten, ist oft schlichtweg die Verhöhnung eines Schmerzes, an dem absolut gar nichts gut ist. An dem auch nichts Gutes herbeigeredet werden muss. Manchmal braucht es einfach kein aufmunterndes »Kopf hoch!«, denn es gibt Situationen im Leben, in denen es absolut angemessen ist, dass der Kopf zwischen den Schultern verschwindet und die Tränen fließen, als gäb’s kein Morgen. Dann braucht es Taschentücher und jemanden, der sieht und versteht und hält, statt »etwas Gutes daran« zu suchen.⁠

Schon klar, dass hinter dieser verzweifelten Geste (zumindest im besten Fall) der Wunsch steht, zu trösten. Aber ganz ehrlich: Wie viel hilfreicher wäre es, wenn wir Menschen uns alle mal mit der gleichen Motivation darin üben würden, die Ärmel hochzukrempeln, um auch mal gemeinsam Leid zu tragen, statt Schmerzbrocken jeglicher Gewichtsklasse mit einer vermeintlich guten Seite relativieren zu wollen. Lasst mal alle die Kleinrede- und Schönmalerei-Energie in Schmerz-Halte-Muskeln umwandeln. Um uns gegenseitig stützen zu können in Situationen, in denen es einfach ein Hohn ist, Sätze zu sagen, die mit »Aber das Gute daran« beginnen. Egal, wie gut sie gemeint sind.

18/05/2026

Derzeit ist »Grenzen setzen« in unserer flauschigen Reflexions-Bubble eine Art Trendsport. Gut so. Und auch eine logische Entwicklung. Denn: Je mehr wir ein Bewusstsein für mentale Gesundheit entwickeln, desto mehr tröpfelt auch ein Bewusstsein für unsere ganz individuellen Belastungspunkte in unser Leben. Und das phrasige »Grenzen setzen« ist dabei ein zentraler Punkt. Was für manche Menschen selbstverständlich ist, ist für andere eine Herausforderung. Denn hat man jahrelang alle Bedürfnisse um sich herum bedient, außer die eigenen, hat man die eigenen Bedürfnisse regelrecht aus dem Leben katapultiert. Dann, wenn man immer verfügbar war, nur nicht für sich selbst. Dann, wenn man allen Verständnis entgegengebracht hat, sich selbst aber hart beurteilt hat. Damit einhergehend hat man auch eine gewisse Verlässlichkeit der Selbstvernachlässigung geschaffen. Denn selbst wenn man immer noch 100 Prozent gibt, nehmen andere lediglich wahr, dass es weniger ist, wenn man vorher 150 Prozent gegeben hat. Menschen gewöhnen sich daran. Und jede*r, die*der erfolgreich anfängt, Grenzen zu ziehen, merkt schnell, dass damit auch die eine oder andere Verbindung gehen muss – oder entlarvt wird, weil man merkt, dass die Bedingung für diese Beziehung eigentlich nur die Selbstvernachlässigung war. ⁠

Und dann schwelt da oft noch die Wut nach all dem Leid, der Trennung und den Konflikten, die folgen, wenn man sich aus dem eigens dekorierten Raum befreit hat. Wut darüber, dass man in etwas investiert hat, was nun einknickt und wo man nie etwas zurückbekommen hat. Wut, weil man nicht gesehen wurde. Wut darüber, dass man nicht schon vorher die Tapete abgerissen hat und so vieles all die Zeit darunter verborgen blieb. Wut auf sich selbst, Wut auf leere Versprechen und leere Worte. Und das ist vollkommen normal innerhalb dieses Prozesses. Weil diese Wut eben aus dem Schmerz heraus entsteht, den man hinter der Tapete gefunden hat. Aber diese Wut hat auch einen Nutzen: Sie zeigt auf, wie wichtig es war, sich selbst zu retten, zu priorisieren. Denn eine Tapete kann noch so dekorativ sein: Wenn das Gemäuer dahinter marode ist, fallen auch die Bilder von den Luftschlössern irgendwann herunter.

14/05/2026
11/05/2026

Ein weiser Mann 👨🏻

Ich wurde gerade noch mal dran erinnert…. Und freue mich stets mit meinen Klienten über die guten Erfahrungen, die sowoh...
09/05/2026

Ich wurde gerade noch mal dran erinnert…. Und freue mich stets mit meinen Klienten über die guten Erfahrungen, die sowohl psychisch gesunden wie auch beeinträchtigen Menschen sehr erfolgreich helfen. 🧠

Aus der Trauma-Therapie abgeleitet und weiterentwickelt, dient diese Methode nicht nur bei akuten Themen, sondern ebenfalls bei länger zurückliegenden Problemen zu deren Bewältigung. ✅

Und das ebenfalls in 3-5 Sitzungen… und wenn’s besonders gut läuft, manchmal sogar schon in einer etwas längeren…da guckste was?!? 👀

https://www.facebook.com/share/1ApqfAf4jr/?mibextid=wwXIfr

💡wingwave ist seit 2006 in über 20 Hochschulstudien (Diplom-, Doktor-, Master- und Bachelorarbeiten) beforscht worden. Davon wurden auch 21 an Universitäten durchgeführt. Die Forschungsergebnisse sind eine Besonderheit im Coaching-Kontext!

💡Die gesamte wingwave-Forschung wurde und wird mit Probanden durchgeführt, die als psychisch gesund zu bezeichnen sind - demnach haben sich alle Studien dem Thema Coaching und Leistungsoptimierung gewidmet und nicht dem Thema Heilbehandlung. Alle Probanden erhielten in allen Interventions-Studien durchschnittlich nur 100 Minuten wingwave-Coaching.

https://wingwave.com/coaching/forschung-und-erfolgskontrolle/

Deshalb ist die Arbeit mit psychisch beeinträchtigten Menschen auch nicht für jeden gut geeignet - es bedarf einer profe...
05/05/2026

Deshalb ist die Arbeit mit psychisch beeinträchtigten Menschen auch nicht für jeden gut geeignet - es bedarf einer professionellen Haltung und viel Resilienz, sich von Negativität fernzuhalten.

Schwierig wird’s nur, wenn’s ein ganzer Landstrich ist, der darunter leidet - da hilft nur noch ein Umzug. 📦

Die meisten Menschen haben es erlebt — ein Raum mit einem angespannten Kollegen oder einem Partner in schlechter Stimmung wird betreten, und man verlässt ihn irgendwie schlechter gelaunt. Das ist kein Zufall. Es ist emotionale Ansteckung, und der Mechanismus dahinter ist in der sozialen Neurowissenschaft gut dokumentiert.

Der Prozess läuft in drei Phasen ab. Innerhalb von Millisekunden der Interaktion mit jemandem wird unbewusst dessen Mimik, Körperhaltung und Tonfall gespiegelt. Das Gehirn registriert diese körperlichen Veränderungen und interpretiert sie als Signale über den eigenen emotionalen Zustand — ein Prozess, der als affärentes Feedback bezeichnet wird. Diese Signale übersetzen sich in echte Gefühle, die den inneren Zustand mit dem der anderen Person in Einklang bringen.

Negativität verbreitet sich leichter als Positivität — aufgrund eines evolutionär entwickelten Negativitätsbias. In der Vorfahrenwelt war es ein Überlebensvorteil, die Angst oder Anspannung eines Stammesmitglieds schnell aufzunehmen. Heute macht dieser Mechanismus das Nervensystem hochempfindlich für soziale Stresssignale wie die Frustration eines Kollegen oder die Feindseligkeit eines Partners.

Chronische Exposition gegenüber negativen sozialen Umgebungen hat messbare physiologische Folgen. Wiederholte Aktivierung der Stressreaktion flutet den Körper mit Cortisol. Über die Zeit hinweg unterdrückt anhaltend erhöhtes Cortisol die Immunfunktion, stört den Schlaf und erhöht Entzündungen — eine körperliche Belastung, die dem Kämpfen gegen eine leichte Erkrankung vergleichbar ist.

Die gute Nachricht: Das Bewusstsein für emotionale Ansteckung ist selbst schützend. Zu erkennen, dass eine Stimmung absorbiert statt selbst erzeugt wird, schafft den Raum, zu reagieren statt zu re-agieren.

Bilder wurden mit KI generiert und dienen lediglich zur Veranschaulichung.

Quellen: Hatfield, E., Cacioppo, J. T., & Rapson, R. L. (1993). Emotional contagion. Current Directions in Psychological Science, 2(3), 96–99. / Nummenmaa, L., et al. (2012). Bodily maps of emotions. Proceedings of the National Academy of Sciences, 111(2), 646–651.

Ihr seid also in bester Gesellschaft falls ihr Bedarf habt 😉
03/05/2026

Ihr seid also in bester Gesellschaft falls ihr Bedarf habt 😉

01/05/2026

Solche Entscheidungen brauchen Mut…
Schade, dass alle darunter leiden.😌

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