Fellnasencouch

Fellnasencouch Hundeverhaltenstrainer und zertifizierter Ernährungsberater

04/11/2017
25/08/2017

Mal kopiert. Gut geschrieben:

Gedanken über unseren Status als Hundebesitzer...
Es ärgert uns sehr, dass wir uns als Hundebesitzer von sehr vielen Seiten anfeinden lassen müssen. Unsere Hunde verursachen Schmutz. Unsere Hunde bellen. Unsere Hunde laufen "überall" herum und womöglich sogar unangeleint. Unsere Hunde werden als gefährlich eingestuft, wenn sie jemanden anspringen.
Wir lieben unsere Hunde. Wir machen uns aber täglich zum Gespött zahlreicher Menschen!
Und: Wir machen uns zu Zielscheiben für Hundehasser, Rentner, Jogger, Fahrradfahrer, Forstmenschen, Nachbarn und... und... und...!
Haben wir auch "Freunde"? Natürlich! Die sitzen in den Finanzgremien der Regierung und natürlich zwangsläufig in der Wirtschaft, die wir ja allein mit rund 4 Milliarden Euro im Jahr doch recht tatkräftig unterstützen.
Wir stellen uns die Frage: Hat sich schon mal jemand bei uns bedankt, weil unsere Hunde offensichtlich eine Vielzahl von Arbeitsplätzen sichern und das dauerhaft und zuverlässig? Hat jemals ein Mensch das Wort "DANKE" in den Mund genommen, da das Steueraufkommen aus Hundesteuer auch in die Finanzierung der Kitas fließt?
Haben wir je ein Dankesschreiben der Kommune erhalten, weil wir jährlich einige hundert Euro an Hundesteuer zahlen, die die Gemeinde für alles, nur nicht für Tiere verwendet?
Wurden aus Mitteln der Hundesteuer jemals für die Hunde "Spielplätze", also Hundewiesen gebaut? Vielleicht mal Badeteiche? Oder nur ein winziges Freilaufgebiet, wo man sich mit anderen Vogelfreien ungestört zum Austausch treffen kann?
Was uns richtig ankratzt ist aber das Wissen, dass unsere Hunde bis heute nicht als soziale, lebende, denkende und fühlende Wesen angesehen werden. Sie sind "Luxusgüter", die entsprechend besteuert und gemaßregelt werden. Da denkt niemand daran, dass Hunde wundervolle Sozialpartner sind, die Alten, Kranken und Behinderten helfen. Hunde verlängern unser Leben, machen uns gesünder und wir verkommen nicht als Couch-Potatoes. Wir sparen also auch noch den Krankenkassen Geld!
Allen Rentnern, die uns mit den Hunden heute frohgemut beschimpfen, beleidigen und bedrohen sei mal gesagt: Auch IHR braucht vielleicht mal einen Therapiehund, der Euch besucht und Freude bringt. Und zwar dann, wenn menschliche Besucher schon lange die Segel vor Eurer ewigen Nörgelei gestrichen haben!
Seit Millionen von Jahren begleiten Hunde den Menschen und wie danken wir es? Wir besteuern, kontrollieren, beobachten, zeigen an, maßregeln und schätzen ein. Wir beuten aus, und zwar mental und finanziell.
Hunde sind gern gesehen, wenn sie Blinden die Augen ersetzen, wenn sie Drogen, Falschgeld und Sprengstoff finden und wenn sie einen Verbrecher jagen. Sozialkompetente Tätigkeiten nennt man das wohl!
Aber für die meisten Menschen sind Hunde doch nur eins: Ein lästiges Luxus-Übel! Wesen, denen man Intelligenz, Sozialverhalten, Konfliktbewältigung und die Fähigkeit zu emotionalen Regungen einfach pauschal abspricht! Allenfalls Forschungsobjekte sind sie.
Und wir Hundemenschen? Wir sind ohnehin alle komplett verblödet. Warum? Wir lieben unsere Hunde. Wir reden mit ihnen, leben in einem sozialen Verband mit ihnen. Wir versorgen unsere Hunde, wie wir einen kranken Verwandten versorgen würden. Wir weinen um unsere Hunde, wenn sie sterben und wir beerdigen sie so, wie man eben jemanden beerdigt, den man sehr geliebt hat. Wir teilen unsere Couch mit unseren Hunden, manchmal unser Essen, immer aber unsere Liebe.
Und dann gibt es noch die Individuen, die wir nicht als Menschen bezeichnen würden. Die, die ihre Hunde ausbeuten, quälen, brechen und misshandeln. SIE sind diejenigen, um die sich unser Staat kümmern müsste. Denen das Handwerk gelegt werden muss, die vor Steuern ersticken sollen. Aber das wäre ja zu einfach!
Bei über 5 Millionen Hunden in deutschen Haushalten ist es einfacher, sich an deren Haltern schadlos zu halten, als an den vergleichsweise wohl wenigen Menschen, die aus reiner Profitgier die "Ware Hund" für sich ausnutzen.
Vielleicht sollte unsere Regierung in Bund, Land und Kommune endlich einmal darüber nachdenken und adäquat handeln. Mal im Sinne der Tiere und deren Halter. Mal moralisch das Tier zu sehen und als das, was es ist: Ein fühlendes, denkendes Wesen, welches uns als Menschen das Leben ein Stückchen lebenswerter macht. In einer Zeit, wo echte menschliche Freundschaften rar geworden sind und wir uns manchmal nur auf die Liebe unseres Tieres verlassen können. Das aber zu 100% und in allen Lebenslagen!

22/07/2017

Vielen Dank Soffi für den Hinweis.-)

Ich muß leider bekannt geben, das Hundeverhaltenstrainer nicht mehr gebraucht werden. Es gibt - sagen wir vorsichtig - einen Laden. Dort kann man für jegliche Verhaltensproblematiken beim Hund leckere und bestimmt durchaus schmackhafte Globuli kaufen.

Schau mir gerade die leckeren Dinger für das Leinenziehen an.

Ein netter Hinweis, das diese auch für andere Tiere geeignet sind.
Also rein in den Frosch und Wellensittich und die laufen "bei Fuß".

Nun ist meine Ironie zu Ende...

Ich kann mir wirklich nicht vorstellen, das man so einen Mist kauft.
Bitte unterstützt keine Scharlatane. Wenn jemand dagegen rechtlich vorgehen möchte, ich bin dabei.

Bin immer wieder überrascht, was für Hilfsmittel - gerade für den Hundesport - erfunden werden. Immer wieder geeignete G...
25/05/2017

Bin immer wieder überrascht, was für Hilfsmittel - gerade für den Hundesport - erfunden werden. Immer wieder geeignete Gegenstände unter Schmerzen mit den Hund zu arbeiten. Für seinen Sport und die erreichten Ziele muß man natürlich sowas haben....

11/03/2017

Bin zwar auch kein Freund von Tierärzte, die meinen das Verhaltensproblem auf dem Behandlungstisch klären und erklären zu können, aber der Mann spricht mir aus der Seele:

"Vorwerfen kann und will ich ihm aber seine sture Verweigerungshaltung gegenüber der wissenschaftlichen Entwicklung der letzten 25 Jahre in der Hunde-Verhaltenskunde. Das ganze methodische Konzept Millans ist aus heutiger wissenschaftlicher Sicht absolut ungültig und einer gedeihlichen Beziehung zwischen Mensch und Hund extrem abträglich."

"Wer Cesar Millan als Hundetrainer für kompetent hält und seine Arbeit für richtig deklariert, hat keine Ahnung von Hunden."

http://www.tierarzt-rueckert.de/blog/details.php?Kunde=1489&Modul=3&ID=19336

...und vergib ihm seine Schuld: Cesar Millan! - Ulm - Tierarzt Ralph Rückert, seit 1989 steht Ihnen die Kleintierpraxis in Ulm / Neu-Ulm zur Verfügung.

Sehr interessanter Artikel über einen hochgelobten Hundetrainer, der mit seinen negativen Methoden oft mit Videos bei Se...
09/03/2017

Sehr interessanter Artikel über einen hochgelobten Hundetrainer, der mit seinen negativen Methoden oft mit Videos bei Seminaren auftaucht wie man es NICHT machen soll -):

http://www.dogsinthecity.at/2017/03/08/die-fuenf-hartnaeckigsten-mythen-ueber-den-hundefluesterer/

Wann auch immer der amerikanische Hundeflüsterer im deutschsprachigen Raum einen seiner umstrittenen Auftritte ankündigt, brechen heftige Diskussionen vom Zaun. Das angegriffene Idol wird verteidigt, koste es was es wolle. Legitimiert wird die mangelnde Expertise des…

06/11/2016

Barf, Hund-Wolf-Vergleich

Grundsätzlich ist mir persönlich egal, welche Glaubensrichtung man als Hundebesitzer bzgl . Hundeernährung einschlägt. Ich bin nur immer begeistert, wenn das Argument erwähnt wird, das
der Wolf ein reiner Fleischfresser ist und demzufolge die einzig vernünftige Ernährungsform das Barfen wäre. Problem hierbei ist nur, dass die Kenntnisse vom Wolf auf dem Märchen Rotkäppchen beschränkt sind.

Dieses Thema wurde in einem Interview mit Herrn Kurt Kotrschal (Wolfforschungszentrum www.wolfscience.at) aufgegriffen. Bekannt auch über sein Buch: Wolf - Hund - Mensch.

Der Einfachheit halber, erwähne ich gewisse Aussagen aus dem Interview und lasse diese unkommentiert:

- Wölfe sind hauptsächlich Jäger und Fleischfresser. Trotzdem nehmen sie nicht unerhebliche Mengen an Obst und Gemüse zu sich. Das lässt sowohl bei Gehegewölfen als auch bei frei lebenden Tieren beobachten. Wölfe sind also keine reinen Fleischfresser, sondern "Gemischtfresser".

- Im Unterschied zu Hunden können Wölfe Getreide- und Milchprodukte nicht gut verwerten. Ihr Verdauungsapparat ist dafür nicht gemacht. Demgegenüber hat sich der Hund über einen Zeitraum von 35.000 Jahren an die unterschiedlichen Lebensräume des Menschen angepasst. Als die Menschen ...Ackerbau und Viehzucht betrieben, stellte sich ihre Ernährung allmählich auf Getreide- und Milchprodukte um. Nach und nach passte sich der Verdauungsapparat der Menschen und der Hunde an die veränderte Nahrung an.

- Wie bei uns Menschen gibt es regionale Unterschiede. So ernähren sich beispielsweise die Inuit von Fleisch und Fett. Gleiches gilt für die Hunde. Es ist nicht anzunehmen, dass der Verdauungsapparat eines "Inuit-Hundes" mit dem eines Pudels oder Dackels zu vergleichen ist.

30/10/2016

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Herne
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