29/08/2024
Ein Flug zur "Blauen Stunde", vorbei am Chemiepark Marl.
Der Chemiepark Marl, mit einer Fläche von 6 km², 55 km Straßennetz, ca. 120 km Schienennetz, 30 km Rohrbrücken, 1.200 km Rohrleitungen,2 Kläranlagen, 3 Kraftwerken, ca. 900 Gebäuden, 100 Produktionsanlagen und einer Fertigung von ca. 4 Mio. t Produkten pro Jahr, ist der größte Produktionsstandort der Evonik Industries AG und der drittgrößte Verbundstandort in Deutschland.
Zahlreiche große internationale Unternehmen, u.a. Air Liquide, Air Products, Ashland, DOW, Evonik Industries AG, INEOS Styrenics, Sasol und VESTOLIT sind hier angesiedelt.
Der Chemiepark Marl beschäftigt ca. 7.000 Mitarbeiter.
Die drei Kraftwerke mit Kraft-Wärme-Kopplung liefern eine Gesamtleistung von über 300 MW und mehr als 1000 t Dampf/Stunde.
Er verfügt über folgende Gasnetze: Stickstoff, drei Druckstufen (3, 5 und 200 bar), Sauerstoff, drei Druckstufen, Ethylen (16 bar), Erdgas, zwei Druckstufen (28 und 6 bar), Ammoniak, zwei Druckstufen (0,5, und 2,5 bar) und Wasserstoff, drei Druckstufen(15, 30 und 325 bar).
Es stehen Rohrleitungen u.a. für Ethylen, Propylen, Acetylen, Rohmethan, Cumol, Vinylchlorid, Benzol, Ethylenoxid und Methanol zur Verfügung.
Der Chemiepark Marl bietet Hafenanlagen mit Anbindung an Rhein und Nordsee durch Wesel-Datteln-Kanal, Binnenumschlag für Schiffsladungen bis 2.000 t, verfügt über große Tanklagerkapazitäten.
Er bietet ein ca. 120 km langes Gleisnetz mit eigenem Frachtbahnhof und Container-Terminal, sowie eine Anbindung an das Schienennetz der Deutschen Bahn.
Das Straßennetz des Chemiepark Marl erstreckt sich über ca. 55 km und bietet durch eine Anbindung über die A52 einen direkten Zugang an das europäische Autobahnnetz.
(Informationen aus den Webseiten des Chemieparks und des ChemSite e.V.)
Ein Flug zur "Blauen Stunde", vorbei am Chemiepark Marl.Der Chemiepark Marl, mit einer Fläche von 6 km², 55 km Straßennetz, ca. 120 km Schienennetz, 30 km R...