14/10/2026
Videoüberwachung im öffentlichen Raum: Was ist erlaubt und wo wird es schnell teuer? 📹⚖️
Vandalismus, Diebstahl und unbefugter Zutritt nehmen zu. Gleichzeitig greift jede Kamera in die Rechte von Passanten ein. Genau in diesem Spannungsfeld stehen Kommunen, Unternehmen und Sicherheitsdienste.
Spannend ist schon die Definition: Öffentlich ist nicht nur, was der Stadt gehört, sondern alles, was frei betreten werden kann. Auch ein offener Kundenparkplatz oder der Vorplatz einer Baustelle kann also dazugehören.
Erlaubt ist Videoüberwachung nur, wenn vier Dinge gleichzeitig erfüllt sind: berechtigtes Interesse, Erforderlichkeit, Verhältnismäßigkeit und Transparenz.
Nicht erlaubt ist die dauerhafte, flächendeckende Beobachtung von Straßen und Plätzen. Wer hier Fehler macht, riskiert Bußgelder im sechs- oder siebenstelligen Bereich und im Schadensfall sogar Probleme mit der Versicherung. 🚨
Die gute Nachricht: Klar abgegrenzte Risikobereiche wie Zufahrten, Materiallager oder Baustellenzonen dürfen gesichert werden, wenn öffentliche Flächen maskiert sind und nur im Ereignisfall aufgezeichnet wird.
Im Karussell findest du die wichtigsten Regeln und 5 Tipps für eine rechtssichere Kameraüberwachung auf einen Blick. 👉 Speicher dir den Post für dein nächstes Sicherheitskonzept.
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