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⚠️ SCHWERER FALL VON TIERQUÄLEREI IN HEIDELBERG-BOXBERGHinweise gesucht! Am Abend des 4. Oktober 2026 wurde unsere Tierr...
06/10/2026

⚠️ SCHWERER FALL VON TIERQUÄLEREI IN HEIDELBERG-BOXBERG

Hinweise gesucht!

Am Abend des 4. Oktober 2026 wurde unsere Tierrettung zu einem etwa vier Monate alten Kater nach Heidelberg-Boxberg gerufen.

Der kleine Kater befand sich bei unserem Eintreffen bereits in einem äußerst kritischen Zustand. Er wurde durch unseren Mitarbeiter vor Ort erstversorgt und anschließend unverzüglich in eine Tierklinik gebracht.

Seine Körpertemperatur betrug zu diesem Zeitpunkt nur noch etwa 34 °C.

In der Klinik wurde alles versucht, um sein Leben zu retten. Leider waren seine Verletzungen und sein Zustand so schwer, dass er trotz aller Bemühungen verstarb.

Was anschließend festgestellt wurde, macht diesen Einsatz für uns besonders schwer zu begreifen:

Nach den uns vorliegenden Informationen wurden im Analbereich des jungen Katers Spuren von Sperma festgestellt.
Die weiteren Umstände und die strafrechtliche Bewertung sind Gegenstand der ermittelnden Kriminalpolizei.

Der Gedanke daran, was dieses gerade einmal wenige Monate alte Tier möglicherweise durchmachen musste, bevor es gefunden wurde, ist kaum auszuhalten.

Aber Fassungslosigkeit allein reicht nicht.

Wir möchten, dass dieser Fall aufgeklärt wird.

Deshalb bitten wir insbesondere Menschen aus Heidelberg-Boxberg und Umgebung:

Wer am 4. Oktober 2026 etwas Auffälliges beobachtet hat, wer den kleinen Kater kannte, weiß, woher er stammt, oder andere Informationen besitzt, die für die Ermittlungen von Bedeutung sein könnten, sollte sich bitte bei der örtlichen Polizei melden.

Bitte verbreitet keine Namen, Fotos oder Vermutungen über mögliche Täter in den sozialen Medien. Hinweise gehören zu den Ermittlungsbehörden. Eine öffentliche Vorverurteilung hilft weder dem Tier noch den laufenden Ermittlungen.

Gleichzeitig möchten wir diesen Fall öffentlich machen, weil Gewalt gegen Tiere nicht verschwiegen werden darf.

Dieser kleine Kater hatte keine Stimme, um erzählen zu können, was ihm widerfahren ist.

Wir können ihm unsere geben.

Wir hoffen sehr, dass geklärt werden kann, was in dieser Nacht geschehen ist – und dass die verantwortliche Person gefunden und zur Rechenschaft gezogen wird.

🕯️ Kleiner Mann, es tut uns leid, dass unsere Hilfe zu spät kam 🌈

Bad Dürkheim -  Rehbock stürzt zwischen zwei Hauswände – aufwendige RettungsaktionHeute wurden wir zu einem außergewöhnl...
21/09/2026

Bad Dürkheim - Rehbock stürzt zwischen zwei Hauswände – aufwendige Rettungsaktion

Heute wurden wir zu einem außergewöhnlichen Einsatz gerufen. Ein Rehbock war zwischen zwei Hauswände geraten und rund drei Meter tief in einen extrem schmalen Spalt gestürzt. Aus eigener Kraft gab es für das Tier keine Möglichkeit mehr, diesen zu verlassen.

Zunächst wurde die Polizei verständigt. Diese nahm Kontakt mit dem zuständigen Jagdpächter auf. Nachdem von dort kein Einsatz übernommen wurde, wurden schließlich wir um Unterstützung gebeten.

Auch wenn wir für diesen Einsatz keine Kosten geltend machen können, war für uns klar: Hier braucht ein Tier Hilfe. Also machten wir uns auf den Weg zur Einsatzstelle.

Vor Ort zeigte sich schnell, wie schwierig die Situation tatsächlich war. Der Rehbock befand sich tief zwischen den beiden Gebäudewänden. Der Spalt war so schmal, dass eine konventionelle Bergung kaum möglich war. Gleichzeitig musste unbedingt verhindert werden, dass sich das Tier durch Stress, Abwehrbewegungen oder einen panischen Befreiungsversuch verletzt.

Nach einer Sichtung der Situation und der Abwägung der verschiedenen Möglichkeiten entschieden wir uns für die aus unserer Sicht schonendste und tierschutzgerechteste Vorgehensweise: Der Rehbock wurde aus sicherer Distanz sediert.

Nach etwa sechs Minuten zeigte die Sedierung Wirkung und der Bock ging kontrolliert nieder. Nun konnten wir ihn vorsichtig aus dem engen Spalt bergen.

🦌 Der Rehbock konnte unverletzt befreit werden.

Anschließend brachten wir ihn wieder oberhalb der Fundstelle in sein angestammtes Revier. Damit war unser Einsatz allerdings noch lange nicht beendet. Wir blieben bei dem Tier und überwachten es über drei Stunden, während es sich von der Sedierung erholte.

Erst als sichergestellt war, dass der Rehbock wieder ausreichend wach und orientiert war und sich ohne erkennbare Probleme bewegen konnte, war der Einsatz für uns beendet.

Nach einem unfreiwilligen Absturz, mehreren Stunden zwischen zwei Hauswänden und einer aufwendigen Rettung konnte der Bock schließlich wieder dorthin zurück, wo er hingehört: in sein Revier und zurück in die Freiheit. 🦌🌳

Für uns war es ein Einsatz ohne Vergütung, aber ganz sicher kein Einsatz ohne Wert.

19/08/2026
14/05/2026

Heute mussten wir leider Abschied nehmen von unserer lieben Jutta.

Viel, viel zu früh musstest du diese Welt verlassen.
Mehr als ein Jahrzehnt warst du bereits für unsere Segler im Einsatz. Keine Rettungsfahrt war dir zu weit und ein „zu spät“ gab es für dich nicht. Auch bei unserem Umzug aus Ludwigshafen warst du dabei und hast geholfen, wo du nur konntest.

Manchmal hättest du gerne das ein oder andere WM-Spiel in voller Länge gesehen oder wenigstens ein paar Minuten Handball geschaut. Doch im Zweifel lief das Radio im Auto, während du wieder unterwegs warst, um Leben zu retten.

Egal ob ein kleines nacktes, frisch geschlüpftes Seglerkind in der Nähe von Nürnberg dringend zu uns musste oder ein Alpensegler in Freiburg Hilfe brauchte – du hast dich auf den Weg gemacht. Für jedes noch so kleine Lebewesen.

Selbst wenn die Chancen schlecht standen, hast du gekämpft und damit hunderten Seglern eine zweite Chance geschenkt.

An manchen Tagen bist du neben deinem Vollzeitjob und deinem Einsatz im Tierheim mehrere Fahrten hintereinander gefahren und hunderte Kilometer unterwegs gewesen – einfach, weil Hilfe gebraucht wurde.

Liebe Jutta, vielleicht erreichen dich diese Zeilen, wo auch immer du jetzt bist.

Danke für alles.
Nun passt du auf die Segler am anderen Himmel auf.

Hier wirst du uns – und vor allem den Seglern – unglaublich fehlen. 🖤

Exotischer Einsatz in Heidelberg: Venezuela-Ornament-Vogelspinne im Schlafzimmer einer WGAm frühen Morgen wurden wir zu ...
05/05/2026

Exotischer Einsatz in Heidelberg: Venezuela-Ornament-Vogelspinne im Schlafzimmer einer WG

Am frühen Morgen wurden wir zu einem eher ungewöhnlichen Fund nach Heidelberg alarmiert: In einer WG befand sich plötzlich eine Venezuela-Ornament-Vogelspinne, fachlich Psalmopoeus irminia, im Schlafzimmer. Das Tier war offenbar über die geöffnete Balkontür in die Wohnung gelangt.

Bei dieser Art handelt es sich nicht um eine harmlose „Hausspinne“, sondern um eine schnelle, baumbewohnende Vogelspinne aus Südamerika, die in der Terraristik als anspruchsvolle und durchaus wehrhafte Art bekannt ist. Ihr Gift gilt im Vergleich zu vielen anderen amerikanischen Vogelspinnenarten als stärker beziehungsweise „scharfer“. Nach einem Biss können unter anderem starke lokale Schmerzen, Brennen, Rötung, Schwellung, Juckreiz, Übelkeit, Schwindel oder in Einzelfällen auch stärkere Reaktionen auftreten. Für gesunde Erwachsene ist ein Biss in der Regel selten lebensbedrohlich, dennoch ist bei solchen Tieren klare Vorsicht geboten. Besonders Menschen mit Allergien oder empfindlichen Reaktionen auf Insektenstiche sollten kein Risiko eingehen. Medizinische Fallberichte beschreiben bei Psalmopoeus-irminia-Bissen vor allem lokale Schmerzen, Rötung, Schwellung und Brennen.

Wir sicherten die Vogelspinne fachmännisch, ruhig und ohne unnötige Gefährdung für Bewohner, Einsatzkräfte oder Tier. Anschließend wurde sie gesichert transportiert und an das Reptilium Landau übergeben. Das Reptilium ist Deutschlands größter Reptilienzoo und verfügt über entsprechende Erfahrung im Umgang mit Reptilien, Spinnen und anderen Exoten.

Solche Einsätze zeigen immer wieder, warum fachkundige Tierrettung und spezialisierte Einsatzmittel wichtig sind. Exotische Tiere gehören nicht in ungeschulte Hände, schon gar nicht in Stresssituationen mitten in einer Wohnung. Wer eine größere Spinne, Schlange oder ein anderes exotisches Tier findet, sollte Abstand halten, Türen schließen, das Tier nicht bedrängen und keine eigenständigen Fangversuche unternehmen.

Bitte informiert in solchen Fällen die zuständige Behörde, Polizei, Feuerwehr oder einen spezialisierten Tierschutznotdienst. So wird verhindert, dass Menschen verletzt werden und das Tier unnötig leidet.

https://gofund.me/3a20aa0a4
26/04/2026

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