31/08/2017
102 elektrische Kilometer in einer Stunde
Ein Renault Zoe Fahrer aus Erfurt gewinnt die e-Reichweiten-Challenge in Erfurt. Der Wettbewerb erforderte Intelligenz für die richtige Route und ein sensibles Füßchen für die Balance aus Tempo und Verbrauch für ein Elektroauto.
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Das Elektroauto den Verbrennern ebenbürtig sind, zeigte die heute von der Innoman veranstaltete e-Reichweiten-Challenge in Erfurt. Ziel war es, möglichst viele elektrische gefahrene Kilometer in einer Stunde zu schaffen. Damit sollte gezeigt werden, dass ein Elektroauto mehr als nur ein Einkaufsfahrzeug ist.
Mit 102 Kilometern konnte der Renault-Zoe Fahrer aus Erfurt den Wettbewerb für sich entscheiden. Mit dem richtigen Gefühl für Tempo und Verbrauch seines Fahrzeuges legte er auf einer Strecke zwischen Erfurt und Artern natürlich die meisten Kilometer auf der Autobahn zurück.
Dass mehr als 100 Kilometer in der Stunde keine Kleinigkeit ist, weiß Frank Schnellhardt, Geschäftsführer der Ilmenauer Innovationsberatung aus eigener Erfahrung, da er häufig mit dem Dienst Zoe von Jena nach Ilmenau mit 130 km/h gerade mit einer Akkufüllung schafft. Und das sind nur 90 Kilometer.
Auf der anderen Seite sind auch 160 Kilometer kein Problem für den kleine Zoe. Dies jedoch nur über Land und mit Finger- oder Fußspitzengefühl. Mit den diesjährigen Modellen von Renault, BMW oder Opel sieht dies jedoch schon besser aus. Mehr als 200 Kilometer Reichweite sind für diese schon kein Problem mehr.
Der Gewinner wird jetzt jedoch seine Leistung mit einem Gutschein der Umweltministerin Anja Siegesmund für ein Essen in einer Erfurter Gaststätte genießen.
Wer selber auch mal Elektroauto fahren möchte kann sich noch bis zum 3.9.2017 im Internet unter "Elektrisch durch Thüringen" bewerben.
Ilmenau, 30.08.2017