Martin Breese

Martin Breese Wir steigern Abschlussquoten
bei erklärungsbedürftigen & hochpreisigen Gütern. Für Entscheider im Mittelstand & Konzern
20+ Jahre Vertriebsexpertise

10/06/2026

Einkäufer drücken nicht nur Preis. Sie reduzieren Risiko. Wer das versteht, verhandelt strategischer und schützt Marge.

Gute Verhandlungstrainings simulieren deshalb nicht nur Kundengespräche, sondern echte Einkaufslogik.

09/06/2026

Rabatte sind nicht das Hauptproblem. Das Hauptproblem sind einseitige Konzessionen ohne Gegenleistung. Genau das müssen technische Vertriebler trainieren.

„Wenn deine Vertriebler häufig ‚noch Kleinigkeiten‘ kostenlos zusagen, brauchst du eine Konzessionsmatrix.“

08/06/2026

„Zu teuer“ ist kein Einwand. Es ist ein unpräzises Signal. Gute Verkäufer geben darauf keinen Rabatt, sondern stellen erst die richtige Diagnose.

„Welche Antwort geben deine Verkäufer aktuell auf ‚zu teuer‘? Genau dort sieht man den Trainingsstand.“

04/06/2026

Viele Preisprobleme entstehen nicht im Einkaufsgespräch, sondern in der schlechten Vorbereitung. Wer Wert, Risiko und Gegenleistungen nicht vor der Verhandlung klärt, landet automatisch im Rabattmodus.

28/05/2026

„Ich wollte mal fragen, ob Sie unser Angebot erhalten haben.“

Bitte streichen Sie diesen Satz aus Ihrer Angebotsnachverfolgung.

Er ist höflich.

Aber schwach.

Er liefert keinen Mehrwert.
Er führt den Kunden nicht.
Er bringt die Entscheidung nicht weiter.

Und er bringt den Vertrieb in eine passive Rolle.

Professionelle Angebotsnachverfolgung bedeutet nicht:

„Haben Sie schon entschieden?“

Sondern:

„Welche Informationen fehlen noch für die Entscheidung?“

Das ist ein großer Unterschied.

Gerade im Maschinenbau und in der Medizintechnik ist nach dem Angebot oft noch viel offen:

* technische Rückfragen,
* interne Abstimmung,
* Budgetfreigabe,
* Qualitätsanforderungen,
* regulatorische Fragen,
* Servicekonzept,
* Abnahmekriterien,
* Wettbewerbsvergleich,
* Vertragsdetails.

Wenn der Vertrieb nach dem Angebot nur wartet, verliert er Einfluss.

Bessere Follow-up-Fragen sind:

„Welche Punkte sind für Ihre interne Entscheidung noch offen?“

„Sollen wir die Optionen gemeinsam nach Wirtschaftlichkeit bewerten?“

„Gibt es aus Sicht von Technik, Einkauf oder Qualität unterschiedliche Bewertungskriterien?“

„Wo sehen Sie aktuell noch Risiken in der Umsetzung?“

„Was müsste geklärt sein, damit Sie eine Entscheidung treffen können?“

Mein Grundsatz:

Nachfassen ist nicht Betteln. Nachfassen ist Verkaufsführung.

Und noch wichtiger:

Komplexe Angebote sollten nie einfach per E-Mail versendet werden.

Sie sollten präsentiert werden.

Mit Termin.
Mit Kontext.
Mit klarer Empfehlung.
Mit nächstem Schritt.

26/05/2026

Bei komplexen Investitionen geht es nicht nur um Leistung und Preis. Entscheider wollen Sicherheit, Klarheit und interne Rechtfertigungsfähigkeit.

Schreiben Sie „Sicherheit“, wenn Sie Ihre Angebote stärker auf Entscheidungssicherheit ausrichten möchten.

22/05/2026

Im B2B-Vertrieb entscheidet selten nur eine Person. Ein gutes Angebot muss dem Ansprechpartner helfen, die Lösung intern zu vertreten.

Schreiben Sie „Angebot“, wenn Sie die Struktur dafür möchten.

Preisverhandlungen beginnen nicht erst im Gespräch. Sie beginnen im Angebot. Wer den Wert nicht sichtbar macht, provozie...
21/05/2026

Preisverhandlungen beginnen nicht erst im Gespräch. Sie beginnen im Angebot. Wer den Wert nicht sichtbar macht, provoziert Preisvergleiche.

Schreiben Sie „Preis“, wenn Sie Ihre Preisargumentation im Angebot verbessern möchten.

20/05/2026

Technische Merkmale sind wichtig. Aber sie verkaufen nicht automatisch. Entscheider brauchen die Übersetzung in wirtschaftlichen, prozessualen und psychologischen Nutzen.

Kommentieren oder schreiben Sie „Nutzen“, wenn Sie das Nutzenraster möchten.

Zu frühe Angebote kosten Zeit, Marge und Abschlusschancen.Gerade im technischen Vertrieb ist die Angebotserstellung oft ...
19/05/2026

Zu frühe Angebote kosten Zeit, Marge und Abschlusschancen.
Gerade im technischen Vertrieb ist die Angebotserstellung oft aufwendig. Wer hier zu früh kalkuliert, ohne die Entscheidungskriterien, Beteiligten und Ausgangssituation zu kennen, macht sich schnell vergleichbar.
Das Ergebnis:
Das Angebot landet beim Einkauf, Positionen werden verglichen und am Ende entscheidet scheinbar nur noch der Preis.
Deshalb gilt:
Vor jedem Angebot muss sauber qualifiziert werden.
Drei Fragen helfen dabei:

Welche Entscheidung soll unser Angebot ermöglichen?

Nach welchen Kriterien vergleichen Sie?

Wer ist in die Entscheidung eingebunden?

Wer diese Fragen nicht stellt, verkauft nicht.
Er kalkuliert nur.
Schreiben Sie „Checkliste“, wenn Sie wissen möchten, welche Fragen vor jedem Angebot gestellt werden sollten.

Adresse

Jena
07751

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