Waldwahrheit

Waldwahrheit Waldwahrheit arbeitet ausschließlich in gemeinnützigem Sinne. Das Gemeinwohl und die Nutzung in Form starker Nachhaltigkeit stehen im Vordergrund.

Der naturnahe Wald steht im Mittelpunkt, nicht ein berufsständisches oder wirtschaftliches Interesse. Waldwahrheit ist ein kritisches Forum für einen offenen Diskurs über Anspruch und Wirklichkeit deutscher Waldpolitik. Sie richtet sich an Bevölkerung, Politik, Fachwelt und Wissenschaft. Schwerpunkt ist der öffentliche Wald und seine Vorbildfunktion. Datenschutzerklärung Stand 28.04.2019
Der Betr

eiber dieser Facebook-Seite greift für die hier angebotenen Informationen auf die technische Plattform und die Dienste der Facebook Ireland Ltd., 4 Grand Canal Square Grand Canal Harbour, Dublin 2, Ireland zurück. Wir weisen Sie darauf hin, dass Sie diese Facebook-Seite und ihre Funktionen in eigener Verantwortung nutzen. Dies gilt insbesondere für die Nutzung der interaktiven Funktionen, zum Beispiel Kommentieren, Teilen, Bewerten. Beim Besuch dieser Facebook-Seite erfasst Facebook unter anderem Ihre IP-Adresse sowie weitere Informationen, die in Form von Cookies auf Ihrem PC vorhanden sind. Diese Informationen werden verwendet, um dem Betreiber dieser Facebook-Seite statistische Informationen über die Inanspruchnahme der Facebook-Seite zur Verfügung zu stellen. Nähere Informationen hierzu stellt Facebook unter folgendem Link zur Verfügung:
http://de-de.facebook.com/help/pages/insights
Die in diesem Zusammenhang über Sie erhobenen Daten werden von der Facebook Ltd. verarbeitet und dabei gegebenenfalls in Länder außerhalb der Europäischen Union übertragen. Welche Informationen Facebook erhält und wie diese verwendet werden, beschreibt Facebook in allgemeiner Form in seinen Datenverwendungsrichtlinien. Dort finden Sie auch Informationen über Kontaktmöglichkeiten zu Facebook sowie zu den Einstellmöglichkeiten für Werbeanzeigen. Die Datenverwendungsrichtlinien sind unter folgendem Link verfügbar:
http://de-de.facebook.com/about/privacy
Die vollständigen Datenrichtlinien von Facebook finden Sie hier:
https://de-de.facebook.com/full_data_use_policy
In welcher Weise Facebook die Daten aus dem Besuch von Facebook-Seiten für eigene Zwecke verwendet, in welchem Umfang Aktivitäten auf der Facebook-Seite einzelnen Nutzern zugeordnet werden, wie lange Facebook diese Daten speichert und ob Daten aus einem Besuch der Facebook-Seite an Dritte weitergegeben werden, wird von Facebook nicht abschließend und klar benannt und ist uns nicht bekannt. Beim Zugriff auf eine Facebook-Seite wird die Ihrem Endgerät zugeteilte IP-Adresse an Facebook übermittelt. Nach Auskunft von Facebook wird diese IP-Adresse anonymisiert (bei "deutschen" IP-Adressen) und nach 90 Tagen gelöscht. Facebook speichert darüber hinaus Informationen über die Endgeräte seiner Nutzer (zum Beispiel im Rahmen der Funktion „Anmeldebenachrichtigung“); gegebenenfalls ist Facebook damit eine Zuordnung von IP-Adressen zu einzelnen Nutzern möglich. Wenn Sie als Nutzerin oder Nutzer aktuell bei Facebook angemeldet sind, befindet sich auf Ihrem Endgerät ein Cookie mit Ihrer Facebook-Kennung. Dadurch ist Facebook in der Lage nachzuvollziehen, dass Sie diese Seite aufgesucht und wie Sie sie genutzt haben. Dies gilt auch für alle anderen Facebook-Seiten. Über in Webseiten eingebundene Facebook-Buttons ist es Facebook möglich, Ihre Besuche auf diesen Webseiten zu erfassen und Ihrem Facebook-Profil zuzuordnen. Anhand dieser Daten können Inhalte oder Werbung auf Sie zugeschnitten angeboten werden. Wenn Sie dies vermeiden möchten, sollten Sie sich bei Facebook abmelden beziehungsweise die Funktion "angemeldet bleiben" deaktivieren, die auf Ihrem Gerät vorhandenen Cookies löschen und Ihren Browser beenden und neu starten. Auf diese Weise werden Facebook-Informationen, über die Sie unmittelbar identifiziert werden können, gelöscht. Damit können Sie unsere Facebook-Seite nutzen, ohne dass Ihre Facebook-Kennung offenbart wird. Wenn Sie auf interaktive Funktionen der Seite zugreifen (zum Beispiel "Gefällt mir", "Kommentieren", "Teilen", "Nachrichten"), erscheint eine Facebook-Anmeldemaske. Nach einer etwaigen Anmeldung sind Sie für Facebook erneut als bestimmte/r Nutzerin/Nutzer erkennbar. Informationen dazu, wie Sie über Sie vorhandene Informationen verwalten oder löschen können, finden Sie auf folgenden Facebook Support-Seiten:
https://de-de.facebook.com/about/privacy #
Wir als Betreiber dieser Facebook-Seite erheben und verarbeiten darüber hinaus keine Daten aus der Nutzung dieser Facebook-Seite. Daten, die Sie uns über den Facebook-Messenger übermitteln, werden nur für den in der Persönlichen Nachricht (PN) angegebenen Zweck verwendet und nicht an Dritte weitergegeben. Nach Erfüllung des Zwecks werden die Daten beim Betreiber dieser Facebook-Seite gelöscht, sind aber weiterhin auf Facebook verfügbar. Bei Fragen zu unseren Facebook-Seiten können Sie uns unter kweberbundataol.com erreichen. Weitere Informationen zu Facebook und anderen Sozialen Netzen und wie Sie Ihre Daten schützen können, finden Sie auch auf www.youngdata.de
Erstellt unter Zuhilfenahme der Mustererklärung von
https://www.datenschutz.rlp.de/…/Muster_Datenschutzerklaeru…

Es ist wichtiger, statt eine wahrscheinlich falsche Antwort zu geben, zuerst die richtigen Fragen zu stellen. Ich stelle...
06/11/2025

Es ist wichtiger, statt eine wahrscheinlich falsche Antwort zu geben, zuerst die richtigen Fragen zu stellen.

Ich stelle eine Frage, die mich bewegt, weil sie die ökologischen, thermodynamischen und systemtheoretischen Perspektiven miteinander verknüpft und suche nach einer Antwort. Diese Antwort ist vorläufig, thesenhaft und unvollständig. Sie soll auf der Suche nach einem besseren Verständnis Hinweise geben und Orientierung ermöglichen.
Die Frage ist:
„Wenn ein selbstorganisiertes lebendiges System einen Energieinput benötigt, wie ist die Energiebilanz, wenn dieses System durch menschliche Eingriffe gestört wird?“
Der Antwort versuche ich mich in meinem 84. Waldbrief zu nähern. Er kann als PDF Datei unter nachstehendem Link heruntergeladen werden.
https://bund-helmstedt.de/fileadmin/helmstedt/pdf/84-Waldbrief-01-11-2025-Energiebilanz-lebendiger-Systeme.pdf

https://bund-helmstedt.de/fileadmin/helmstedt/pdf/80-Waldbrief-06-09-2025-Staatsforstwirtschaft-heute.pdfEs war im Frühs...
27/10/2025

https://bund-helmstedt.de/fileadmin/helmstedt/pdf/80-Waldbrief-06-09-2025-Staatsforstwirtschaft-heute.pdf

Es war im Frühsommer 2010, als ich abends um 21:30 Uhr einen Anruf erhielt. Ein Dozent der Fakultät Ressourcenmanagement an der HAWK-Fachhochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen teilte mir mit, dass ein Symposium mit dem Thema „wem gehört der Wald?“ in Göttingen geplant sei. Er fragte, ob ich bereit sei, einen Beitrag zu leisten. Der alte Geist der Bodenreinertragslehre sei wieder eingekehrt in die Lehre und Köpfe der Studenten.

Er sei froh, dass er noch in diesem Jahr in den Ruhestand gehe. Ich sagte zu, und in der Phase der Vorbereitung wurde mir klar, dass die zwei Lager der Vertreter einer Bodenreinertragslehre mit ihren 160-jährigen Wurzeln und der Waldreinertragslehre als Gegenentwurf des Forstwissenschaftlers Karl Geyer in späten 19. Jahrhundert bis heute zu keinem Ausgleich gefunden haben. Im Gegenteil: der unauflösbare Gegensatz von Waldwirtschaft als einer Form von höchstem Nutzen und gleichzeitig höchsten Gewinn wird durch den Rentabilitätsgedanken gesteuert.
Foto: Henning Städtler

https://bund-helmstedt.de/fileadmin/helmstedt/pdf/83-Waldbrief-18-10-2025-Kahlschlag-UH.pdfDer 83. Waldbrief vom 18.10.2...
19/10/2025

https://bund-helmstedt.de/fileadmin/helmstedt/pdf/83-Waldbrief-18-10-2025-Kahlschlag-UH.pdf
Der 83. Waldbrief vom 18.10.2025 befasst sich mit der rechtlichen Situation des Kahlschlags.

Der ehemalige Leiter des Waldbaulehrstuhls an der Georg-August-Universität in Göttingen, Professor Burkhard v. Lübke, definierte den Kahlschlag 1992 im Forstarchiv 63. Jahrgang:

„Im Anhalt an WIEDEMANN (1926) sollte unter Kahlschlag eine Fläche verstanden werden, die durch einen einzigen oder durch mehrere innerhalb von 1 – 2 Jahren aufeinanderfolgende Hiebe geräumt wird und so groß ist, dass der ökologische Einfluss von Nachbarbeständen in den Hintergrund tritt. Dazu muss der Abstand zum Nachbarbestand mindestens eine Baumlänge, d.h. rund 30 m überschreiten.“

Das entspricht einer Flächengröße von ca. 0,07 ha. Nach Lübke beginnt also der negative ökologische Einfluss beim Überschreiten dieser Fläche. Bestände, in die größere Kahlschläge gelegt werden, sind Lebensraum für hunderte Arten: Insekten, Flechten, Pilze, Vögel und Säugetiere.

- Mit dem Kahlschlag verschwinden Mikrohabitate wie Totholz, Baumhöhlen und strukturreiche Kronen.
- Viele Arten sind auf die Kontinuität alter Bäume angewiesen und können sich nicht schnell an neue Pflanzungen anpassen.
- Durch den Wegfall der Beschattung steigt die Sonneneinstrahlung → schnellere Humusmineralisierung.
- Nährstoffe wie Stickstoff werden ausgewaschen, was zu einer Verarmung des Bodens führt.
- Bodenverdichtung durch schwere Maschinen behindert die Wasseraufnahme und das Wurzelwachstum. Die mechanische Verformung empfindlicher Böden ist in Jahrhunderten nicht regenerierbar.
- Alte Wälder speichern große Mengen Kohlenstoff – sowohl oberirdisch als auch im Boden.
- Nach Kahlschlägen sinkt der Kohlenstoffgehalt im Waldboden über Jahrzehnte hinweg.
- Das stabile Mikroklima alter Wälder (Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Windschutz) geht verloren. Dies wirkt sich negativ auf empfindliche Arten und die Regenerationsfähigkeit (Resilienz) des Ökosystems aus.
- Besonders in Hanglagen steigt das Risiko von Bodenerosion und Vernässung.
- Ohne Baumkronen fehlt die Interzeption von Regenwasser, was zu Überflutung und Auswaschung führt.

Lesen Sie im Waldbrief weiter...

In meinem 81. Waldbrief beschreibe ich meine Beobachtungen im Rieseberg nach dem Trockenjahr 2018 und die danach erfolgt...
16/10/2025

In meinem 81. Waldbrief beschreibe ich meine Beobachtungen im Rieseberg nach dem Trockenjahr 2018 und die danach erfolgte Waldentwicklung.

https://bund-helmstedt.de/fileadmin/helmstedt/pdf/81-Waldbrief-20-09-2025-Trockenjahre-7-Jahre-danach-im-Naturwald-Rieseberg.pdf

https://bund-helmstedt.de/fileadmin/helmstedt/pdf/82-Waldbrief-04-10-2025-Heinrich-Cotta.pdfMit der Niederlage bei Water...
14/10/2025

https://bund-helmstedt.de/fileadmin/helmstedt/pdf/82-Waldbrief-04-10-2025-Heinrich-Cotta.pdf

Mit der Niederlage bei Waterloo am 18. Juni 1815 endete Napoleons Herrschaft auch der letzten 100 Tage. Der große Eroberer und Erneuerer Europas verbrachte seine ihm verbliebenen Jahre in der Verbannung auf St. Helena, wo er 1816 in Longwood House dem französischen Marineoffizier Immanuel de Las Cases, einem Historiker und engen Vertrauten, seine Memoiren diktierte. Sie trugen als europäischer Bestseller „Mémorial de Sainte-Hélène“ wesentlich zu Legendenbildung bei und schufen eine Verbindung zwischen Bonapartismus und liberalem Denken des 19. Jahrhunderts.
Im Jahr 1816 befand sich auch Alexander von Humboldt in einer Phase intensiver wissenschaftlicher und publizistischer Arbeit in Europa, insbesondere in Paris, wo er mit Reiseberichten begann und sich der Auswertung und Systematisierung seiner Forschungsergebnisse widmete. Johann Wolfgang von Goethe arbeitete zur gleichen Zeit an naturwissenschaftlichen Studien, insbesondere zur Farbenlehre und Morphologie, und die Bearbeitung des Faust II nahm Gestalt an. Die Entstehung einer neuen Bildung naturwissenschaftlich/philosophischer Prägung und eine allgemeine politische Liberalisierung, zunächst als eine Vorstellung der bürgerlichen Bildungseliten, entfaltete ihre Wirkung auch auf das wissenschaftliche Weltbild.

In dieser Zeit des Aufbruchs schrieb der Königlich Sächsische Oberforstrat und Direktor der königlichen Forstakademie und der königlichen Forstvermessung, Johann Heinrich Cotta, am 1. Dezember 1816 in Tharandt das Vorwort seines Buches „Anweisung zum Waldbau“. Es erschien 1817 in der Arnoldischen Buchhandlung zu Dresden und sollte sein berühmtestes Werk werden.

Der am 30. Oktober 1763 im Forsthaus Kleine Zillbach geborene und am 25. Oktober 1844 in Tharandt gestorbene Cotta war zu dieser Zeit bereits eine Berühmtheit auf seinem Gebiet. Er pflegte Kontakt mit Johann Wolfgang von Goethe, mit dem ihn die gemeinsame Leidenschaft des Sammelns geologischer Funde verband, und gilt als einer der Begründer deutscher Forstwissenschaft.
Dieses Vorwort war nicht nur eine Begründung dafür, warum er dieses Buch schrieb. Es war ein Paukenschlag. Es brachte den Boden der Erkenntnis mit jedem Satz zum Beben. Cotta hielt einer forstwissenschaftlichen Elite seiner Zeit den Spiegel vor, deren akademische Selbstgefälligkeit und Unfehlbarkeit den Grundstein für 200 Jahre forstwirtschaftlicher Fehlentwicklung bis in die heutigen Tage legte. „Gäbe es keine Menschen im Wald, würde dieser größer und fruchtbarer werden“. „Sonst hatten wir keine Forstwissenschaft und Holz genug; jetzt haben wir die Wissenschaft, aber kein Holz“. „Wälder bestehen am besten da, wo es keine Forstwissenschaft gibt“. „Der gute Forstmann lässt die Wälder geringer werden, der schlechte verdirbt sie“.

Jeder Satz ein Weckruf. Dabei beweist er bereits im Vorwort seine Fähigkeit zur Differenzierung: „Auch der gute Forstwirt lässt also die Wälder geringer werden, aber nur da, wo es nicht zu verhindern ist. Der schlechte hingegen verdirbt sie überall.“ Es sei ein sicheres Zeichen von „Seichtheit“, wenn jemand alles zu wissen glaube. Was der erste im Forsthaushalte für ausreichend halte, sei bald erlernt, und die systematischen Lehrsätze des anderen seien dem Gedächtnis bald eingeprägt. Und er resümiert: „Bei der Ausübung verhält sich aber die Kunst des ersten zur gründlichen Forstwissenschaft, wie die Quacksalberei zur wahren Heilkunde, und der andere erkennt den Wald oft vor Bäumen nicht“.

Cotta stellt fest: „der gute Forstwirt nimmt den höchsten Ertrag aus dem Walde,ohne den Boden zu verderben; der schlechte verdirbt diesen, während er vielleicht nur die Hälfte des Warenertrags bezieht.“ Als die Ursachen, warum man noch so weit im Forstwesen zurück sei, macht er fest, dass man oft etwas für gut halte und dafür ausgebe, was nur eine Zeit lang gut sei, späterhin aber im Forsthaushalt schädlich werde. Er erkennt, „dass die besten Erfahrungen mit den Männern absterben, die sie gemacht haben, und dass dagegen viele ganz einseitige Erfahrungen von den bloß schreibenden Forstmännern so viel mal nachgeschrieben werden, bis sie am Ende als Glaubensartikel dastehen, denen niemand mehr zu widersprechen wagt, sie mögen noch so einseitig oder irrig sein.“ Er deckt mit brillanter Offenheit einen durchNachhaltigkeitsphrasen vernebelten fundamentalen forstwissenschaftlichen Irrtum auf, wonach es möglich und vertretbar sei, mit künstlichen Mitteln forsttechnischen Einsatzes mehr Holz aus dem Wald zu holen, als dieser bereit sei, dauerhaft zu geben. „Der Mensch kann es besser als die Natur“, sagt hingegen der schlechte Forstwirt nach Cotta. Das ist bis in die Gegenwart das Kernverständnis der etablierten Forstwissenschaft. „Der Mensch kann die Naturgesetze nicht überlisten und nur das dem Wald entnehmen, was dieser zu geben bereit ist, ohne dauerhaft Schaden zu nehmen“, sagt der gute Forstwirt nach Cotta. Dieses Grundverständnis muss bis in die Gegenwart um seine Anerkennung kämpfen.

Cotta ist bis heute von den Meinungsführern nicht verstanden worden. Das ist das kollektive Versagen eines immer noch geachteten Berufsstandes in der heutigen Zeit. Heinrich Cotta distanziert sich von dem Dünkel, die eigenen Ansichten für die einzig wahren zu halten. Er nehme, schreibt er, „sehr gern jede bessere Belehrung“ an. Ich folge ihm da gerne.
Karl-Friedrich Weber

"Warum BUND und NABU so wenig Einfluss auf die Politik habenDas Artensterben schreitet unaufhaltsam voran. Die großen Na...
28/10/2024

"Warum BUND und NABU so wenig Einfluss auf die Politik haben

Das Artensterben schreitet unaufhaltsam voran. Die großen Naturschutzverbände NABU und BUND könnten es stoppen – doch leider sind sie viel zu zahm geworden. Es gibt nur eine Lösung: Wir Naturfreunde müssen uns neu organisieren. Ein Vorstoß

Von Matthias Schreiber, Johanna Romberg"

https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/naturschutzverbaende-sind-zahnlose-tiger-die-umwelt-hat-keine-guten-anwaelte-mehr?fbclid=IwZXh0bgNhZW0CMTEAAR1O0zstf5vbBNTGXBzdhfPJGhthwHgmkNtwMDw9dNWrb1w6OES3M6F1erY_aem_-IdDo6oF5JeVFajlYxjveQ&sfnsn=scwspwa

Matthias Schreiber und Johanna Romberg wissen, worüber sie schreiben. Schreiber als einer der führenden Fachleute auf dem Gebiet des Naturschutzes in Niedersachsen hat jahrzehntelang seinen Sachverstand in die Verbände NABU und BUND eingebracht. Ihm geht es wie mir: auch ich bin seit 65 Jahren Mitglied im NABU (früher DBV) und war jahrzehntelang in führender Verantwortung des BUND. Schreibers Analyse in einer Außenbetrachtung beschreibt die Wirklichkeit. Er will Augen öffnen und mahnen und das in konstruktiver Weise, weil wir wissen, dass die beiden großen Naturschutzverbände im gesellschaftspolitischen Feld unersetzlich sind, wo der Staat als Dienstleister der Gesellschaft versagt. Das setzt voraus, dass sie in einem permanenten Ertüchtigungsprozess dem soziologischen Weg aller großen Gruppen in Richtung einer geschlossenen Gesellschaft entgehen, an dessen Ende nur noch der Selbsterhalt in eigener Sache wirkt.

Schreibers Klage entspringt der inneren Not vieler Naturschützer. Sie ist ein Weckruf, zumindest eine Position für den überfälligen innerverbandlichen Diskurs.

Das Recht der Natur? Das Recht von Wäldern? Eine spannende Entwicklung des Rechtsbewusstseins.
27/10/2024

Das Recht der Natur? Das Recht von Wäldern? Eine spannende Entwicklung des Rechtsbewusstseins.

Ein Justizskandal oder wegweisend für den Gesetzgeber? In Erfurt wurden zwei Urteile gefällt, die der Natur eigene Rechte einräumen. Damit sollten wir leben lernen und auf einen sorgsamen Gebrauch der Ökosysteme pochen.

NABU Thüringen:"Besonders kritisch: Der sogenannte „Waldumbau“, der mit der Anpflanzung exotischer Baumarten versucht, d...
23/10/2024

NABU Thüringen:
"Besonders kritisch: Der sogenannte „Waldumbau“, der mit der Anpflanzung exotischer Baumarten versucht, den Klimawandel zu bekämpfen, sei eher weniger hilfreich. Statt hektischer Maßnahmen brauche der Wald vor allem eins: Zeit, um sich auf natürliche Weise zu erholen. Die Lösung? Für die Naturschützer ist die „Naturverjüngung“ das Gebot der Stunde. Der Wald müsse die Chance erhalten, sich selbst zu heilen. Totholz solle im Wald verbleiben, um CO2 zu binden und den Boden für kommende Generationen fruchtbar zu machen."

Das Wetter in Thüringen sorgt in manchen Regionen des Freistaats für Ausnahmezustände. Naturschützer schlagen Alarm.

Adresse

Königslutter Am Elm
38154

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Waldwahrheit erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Service Kontaktieren

Nachricht an Waldwahrheit senden:

Teilen