14/02/2017
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Wut und Ärger sind alltägliche und normale Emotionen. Wer damit umgehen kann, muss nicht fürchten etwas zu tun oder zu sagen, was er hinterher bereuen muss. Es kommt darauf an, wie mit diesen negativen Emotionen umgegangen wird. Während einige die freigesetzte Energie nutzen, um etwas zu ändern und Probleme konstruktiv zu lösen, reagieren andere weniger kühl und besonnen. Im Gegenteil. Sie "sehen Rot" oder „ärgern sich schwarz“, sind "auf Hundertachtzig", und es "gehen die Pferde mit ihnen durch". Wer regelmäßig wütend und aggressiv ist, glaubt, diese Gefühle nicht kontrollieren zu können. Es ist wie ein Schalter, der umgelegt wird und uns spontan und unüberlegt handeln lässt. Wir sind wie im Rausch und alle Sinne vernebelt.
Gefährlich wird es, wenn Sie andere oder sich selbst bei diesen Tobsuchtanfällen verletzten. Wörter können schneidend wie ein Schwert sein und tiefe Wunden hinterlassen. Ihr Gegenüber fühlt sich gedemütigt, beleidigt oder in anderer Weise persönlich angegriffen. Schlimmer noch: Sie werden womöglich handgreiflich. Alles, was Sie zu fassen kriegen, wird kurz und klein geschlagen oder Personen und auch Tiere gezielt angegriffen. Dabei denken wir nicht mehr rational und lassen uns von unseren Emotionen mitreißen. Würden wir die Auslöser von Wut einem kleinen Realitätscheck unterziehen, so wäre der tatsächliche Grund die Fassung zu verlieren oft lächerlich klein und geradezu peinlich. Trotzdem sind es oft Kleinigkeiten, die uns die Palme rauf jagen.
Wer regelmäßig in Rage gerät, riskiert viel. Die eigene Gesundheit kann darunter leiden und es kann zu Herzkreislaufproblemen kommen oder psychischen Leiden, wie etwa Depressionen. Doch Wut zerstört noch mehr: Ansehen, Beziehungen oder die Karriere. Wir verlieren den Respekt von anderen und bugsieren uns selbst ins Abseits. Darum sollten Ärger und Zorn besser zerstreut werden, ehe sie schädlich und zerstörerisch werden. Mit diesen Emotionen umzugehen heißt jedoch keinesfalls, sie zu unterdrücken. Es gibt ausreichend Wege, Wut zu kanalisieren und zu dämpfen, bevor sie unkontrollierbar wird. Dieser Ratgeber zeigt Ihnen einfache Möglichkeiten auf, mit negativen Gefühlen umzugehen und Ihren Zorn zu zügeln. Zwar können Ihre Pferde nervös und bockig werden, doch es liegt an Ihnen, sie im Zaum zu halten. Schließlich halten Sie die Zügel dafür in der Hand.