10/04/2021
Die Universität Kassel bestraft jetzt also Studenten mit schlechten Noten, wenn sie nicht "gendern".
Damit zeigt sich - mal wieder - die Linksneigung der Hochschulen. Wobei das zwar kritisch zu sehen, aber hier nicht mein Punkt ist.
Prinzipiell bin ich ja ein großer Freund präziser Sprache und genauem ausdrückens. Es stellt sich mir aber die Frage, auf welcher Grundlage die Hochschule ihre Studenten zwingt, bestimmte Wörter nutzen zu müssen (was im Übrigen seinen Ursprung in Kanada hatte und worauf Dr Jordan B Peterson zurecht äußerst kritisch hingewiesen hat)?
Bevor wir uns vom Scharfen S (ß) verabschiedet haben, gab es eine bundeseinheitliche Rechtschreibreform - und diese habe ich beim Gendern entweder verpasst, oder sie fand nicht statt.
"An der Universität Kassel gibt es keine hochschulweit geltende, einheitliche Regelung zur Verwendung von geschlechtergerechter Sprache – auch nicht in Bezug auf Klausuren, Seminar-, Haus- oder Abschlussarbeiten." heißt es auf der Webseite. Jedoch steht es Professoren "frei, die Verwendung geschlechtergerechter Sprache als ein Kriterium bei der Bewertung von Prüfungsleistungen heranzuziehen."
Insofern finde ich es sehr erstaunlich, dass eine Hochschule eigene Regeln im Bezug auf die genutzte Sprache erhebt und diese in die Bewertung der Arbeiten einfließen lässt.
Oder wie seht ihr das?
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