Energie- und Klimaschutzagentur Rheinland-Pfalz

Energie- und Klimaschutzagentur Rheinland-Pfalz Wir unterstützen Kommunen bei ihren Klimaschutzvorhaben und begleiten sie bis zur Umsetzung.

🌱 Klimaschutz vor Ort – auch wenn die Spielräume kleiner werdenKommunen stehen vor großen Herausforderungen: Immer mehr ...
11/09/2026

🌱 Klimaschutz vor Ort – auch wenn die Spielräume kleiner werden

Kommunen stehen vor großen Herausforderungen: Immer mehr Aufgaben treffen auf knapper werdende finanzielle und personelle Ressourcen. Doch gerade vor Ort zeigt sich: Es gibt viele Möglichkeiten, Klimaschutz trotz aller Herausforderungen voranzubringen.

Beim Klimadialog der Energie- und Klimaschutzagentur Rheinland-Pfalz am 10. September in Mainz kamen Klimaschutzmanagerinnen und Klimaschutzmanager aus dem ganzen Land zusammen, um Erfahrungen auszutauschen und konkrete Ansätze zu diskutieren.

Im Mittelpunkt standen unter anderem:
🤝 Bürgerschaftliches Engagement und neue Formen der Zusammenarbeit
⚡ Systematisches Energiemanagement als Grundlage für wirksamen kommunalen Klimaschutz
💬 Kommunikation und psychologische Resilienz im Klimaengagement

Für wissenschaftliche Einordnung sorgte Meteorologe Karsten Schwanke: Er machte die messbaren Fakten der Erderwärmung und ihre Auswirkungen auf unseren Alltag verständlich und greifbar.

Die Psychologists for Future zeigten zudem, wie eng Klimaschutz, gute Kommunikation und die psychische Widerstandsfähigkeit von Menschen miteinander verbunden sind.

Der Klimadialog hat einmal mehr gezeigt: Auch unter schwierigen Rahmenbedingungen lässt sich vor Ort etwas bewegen – mit guten Ideen, Kooperation und engagierten Menschen.

🔥Wie viel Wärme bleibt in Rheinland-Pfalz jährlich ungenutzt? Und welche Potenziale für die Wärmeversorgung stecken dahi...
10/09/2026

🔥Wie viel Wärme bleibt in Rheinland-Pfalz jährlich ungenutzt? Und welche Potenziale für die Wärmeversorgung stecken dahinter?

Unser Energieatlas macht genau das jetzt sichtbar: Mit der Kartenanwendung „Abwärmepotenziale“ werden industrielle und gewerbliche Abwärmequellen im ganzen Bundesland transparent gemacht.

Was man dort findet:

🏭 Firma, Standort und Anzahl der Anlagen

⚡ Jährliche Wärmemenge in kWh/a

🌡️ Temperaturniveau, eingeteilt in fünf Klassen (< 25 °C bis ≥ 110 °C)

⏱️ Tägliche Verfügbarkeit und Verfügbarkeitsklassen

Besonders stark: Die Karte lässt sich mit den Layern „Wärmebedarfe“ und „Wärmenetze“ kombinieren. So wird auf einen Blick sichtbar, wo ungenutzte Abwärme auf tatsächlichen Bedarf trifft und ob bereits Wärmenetze zur Verfügung stehen.

Datenbasis ist die Plattform für Abwärme des Bundes (BfEE): Unternehmen mit mehr als 2,5 GWh/a Endenergieverbrauch sind nach § 17 EnEfG verpflichtet, ihre Abwärmepotenziale zu melden. Wir bereiten diese Daten regelmäßig auf und geocodieren sie für das Land.

Für Kommunen, Planer:innen und Unternehmen ein echtes Werkzeug: nicht nur zum Anschauen, sondern zum Planen.

👉 Möchten Sie die selbst erkunden?

energieatlas.rlp.de → Daten & Karten → Wärme → Abwärmepotenziale

07/09/2026

🎉Teil 2 von unserem Besuch bei einem Projekt in Landstuhl

03/09/2026

🏫Wir begleiten die serielle Sanierung in Daleiden

Als Energie- und Klimaschutzagentur Rheinland-Pfalz begleiten wir dieses Projekt von Anfang an.

Projekte wie dieses zeigen, wie kommunale Gebäude klimafreundlich und zukunftsfähig saniert werden können – ein wichtiger Baustein auf dem Weg zu mehr Energieeffizienz im Gebäudebestand in Rheinland-Pfalz.

Vielen Dank an Dirk Axt und Bürgermeister Johannes Kuhl für die Einblicke!

Gestern konnten wir den rheinland-pfälzischen Wirtschaftsminister Michael Ebling gemeinsam mit Staatssekretär Daniel Sti...
25/08/2026

Gestern konnten wir den rheinland-pfälzischen Wirtschaftsminister Michael Ebling gemeinsam mit Staatssekretär Daniel Stich erstmals in unserer Zentrale in Kaiserslautern begrüßen.
Für uns war das ein besonderer Termin – nicht nur wegen des ersten Besuchs des Ministers bei der Energie- und Klimaschutzagentur, sondern auch, weil damit das erste gemeinsame Treffen mit unserem neuen Geschäftsführer Johannes Kletting stattfand.

Johannes Kletting leitet als Interims-Geschäftsführer die Landesagentur und folgt damit auf Dr. Tobias Büttner, der die EKA.rlp zuvor vier Jahre erfolgreich geleitet hat.
Johannes Kletting arbeitet bereits seit 13 Jahren in verantwortlichen Positionen in der EKA.rlp und bringt dadurch viel Erfahrung und ein sehr gutes Verständnis für die Themen und Strukturen mit. Damit hat er beste Voraussetzungen, die Arbeit der Energie- und Klimaschutzagentur gemeinsam mit dem gesamten Team erfolgreich weiterzuentwickeln.

Im Mittelpunkt des Gesprächs mit Minister Ebling standen der persönliche Austausch, aktuelle Herausforderungen der und vor allem die Frage: Wie können wir gemeinsam mit den Kommunen im Land die Ziele im erreichen?

Vielen Dank für den Besuch und das offene Gespräch! Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit und darauf, gemeinsam wichtige Impulse für die Energie- und Klimaschutzpolitik unseres Landes zu setzen. 🤝 ✅ 🌱

25/08/2026

🎉Ein tolles Projekt in

Die Kommune hat Fördermittel für Ihr Projekt zur Errichtung einer autarken Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher, Ladeinfrastruktur und E-Autos aus dem KIPKI-Programm erhalten. Bei diesem Projekt waren die beihilferechtlichen Vorgaben der Europäischen Union zu beachten.

Wir finden, dieses Projekt ist eine tolle Initiative, und freuen uns, auch in Zukunft weitere nachhaltige Projekte in Kommunen zu begleiten!

🔢Unsere Zahl des Monats für den August ist: 1/6Rund ein Sechstel der installierten Bioenergie-Leistung zur Stromerzeugun...
20/08/2026

🔢Unsere Zahl des Monats für den August ist: 1/6

Rund ein Sechstel der installierten Bioenergie-Leistung zur Stromerzeugung in Höhe von 195 MW (Dabei handelt es sich um Biomasse inkl. Klärgas und Deponiegas) in Rheinland-Pfalz stammt aus dem Eifelkreis Kreisverwaltung Einzelkreise des Eifelkreises Bitburg-Prüm.

Fast jede vierte Anlage in Rheinland-Pfalz befindet sich auf dem Gebiet dieses Landkreises. Mit knapp 31 MW verteilt auf 116 Bioenergieanlagen liegt der ländlich geprägte Eifelkreis Bitburg-Prüm somit an der Spitze der rheinland-pfälzischen Kommunen. Der Bestand aus Bioenergie pro 1.000 Einwohner liegt um das Siebenfache über dem landesweiten Durchschnitt. Eine weitere Gemeinde, die in Rheinland-Pfalz führend ist, ist der Westerwaldkreis mit 29 MW installierter Leistung in 30 .

Bioenergie leistet zur Gesamtstromerzeugung zwar nur einen geringen Beitrag, stellt regional jedoch einen zentralen Baustein zur klimaneutralen Energieversorgung dar. Dabei gilt sie als kontinuierlich verfügbare, speicherbare und flexibel einsetzbare erneuerbare Energiequelle. Als Ergänzung zu Wind- und Solarenergie trägt sie zur Stabilität des Energiesystems bei und nutzt gleichzeitig regionale Ressourcen.

In Rheinland-Pfalz, wo rund 39 Prozent der Landesfläche landwirtschaftlich genutzt werden, bietet Biomasse besondere Chancen. Jedes Jahr fallen in der erhebliche Mengen an Pflanzenresten, Wirtschaftsdüngern (z.B. Gülle) und weiteren organischen Reststoffen an, die zur Stromerzeugung, zur Wärmeerzeugung oder im Verkehr genutzt werden können. Ihre energetische Verwertung ermöglicht nicht nur die regionale Erzeugung erneuerbarer Energie und die sektorübergreifende Nutzbarkeit, sondern trägt auch zur Stärkung der Wertschöpfung im ländlichen Raum bei. Wichtig ist jedoch zu beachten, dass eine nachhaltige Bewirtschaftung der Biomasseressourcen eine wesentliche Voraussetzung für die Vermeidung negativer ökologischer Folgen wie Verarmung der Böden oder Entwaldung darstellt.

🌬️Wie können Kommunen von Windenergie profitieren?Durch Windenergie eröffnen sich Kommunen auch wirtschaftliche Perspekt...
18/08/2026

🌬️Wie können Kommunen von Windenergie profitieren?

Durch Windenergie eröffnen sich Kommunen auch wirtschaftliche Perspektiven. Damit die Wertschöpfung aus dem Ausbau der möglichst vor Ort bleibt, setzt die Verbandsgemeinde Bad Bergzabern gemeinsam mit uns auf einen strategischen Ansatz.

Ein zentrales Instrument ist dabei das kommunale : Mehrere Grundstückseigentümer bündeln ihre Flächen und lassen ihre Interessen gemeinsam vertreten. Dadurch verbessern sich die Einfluss- und Beteiligungsmöglichkeiten der Kommune bei der Entwicklung von Windenergieprojekten.

Ergänzt wird dieser Ansatz durch die Gründung der Kommunalen Energie Bad Bergzaberner Land AöR (KEBBL) und die Einbindung lokaler Akteure.

„Wir wollen die Energiewende aktiv gestalten und dafür sorgen, dass ein fairer Anteil der Wertschöpfung bei uns in der Region bleibt“, sagt Verbandsbürgermeisterin Kathrin Flory.

Gemeinsam mit uns entwickelte die Verbandsgemeinde ein Konzept für kommunales Flächenpooling. In Eigentümerversammlungen konnten mehr als 80 Verhandlungsmandate für die Kommune gewonnen werden. Dadurch verfügt Bad Bergzabern heute über eine deutlich stärkere Position gegenüber Projektentwicklern.

Auf den gepoolten Flächen könnten fünf bis sieben mit einer Gesamtleistung von rund 31 bis 43,4 Megawatt entstehen. Damit ließen sich rechnerisch zwischen 17.500 und 24.500 Haushalte jährlich mit Strom versorgen.

Die AöR kann sich mit bis zu 10 Prozent am Projekt beteiligen. Damit eröffnen sich durch Einnahmen aus der Energieerzeugung zusätzliche finanzielle Spielräume für kommunale Aufgaben wie etwa für Investitionen in Schulen und Kindertagesstätten, die Modernisierung der Infrastruktur oder die Weiterentwicklung kommunaler Angebote.

Die Erfahrungen aus Bad Bergzabern zeigen, dass Kommunen beim Ausbau der Windenergie nicht auf die Rolle von Zuschauern beschränkt bleiben müssen. Wer frühzeitig handelt, Interessen bündelt und Beteiligung ermöglicht, kann die Energiewende aktiv mitgestalten und wirtschaftliche Chancen stärker in der Region verankern.

🌞❄️Kühle Oase statt Hitzefallen: So werden   hitzefestWie groß der Einfluss kommunaler Planung sein kann, haben wir anha...
13/08/2026

🌞❄️Kühle Oase statt Hitzefallen: So werden hitzefest

Wie groß der Einfluss kommunaler Planung sein kann, haben wir anhand von zwei Modell-Neubaugebieten untersucht. Verglichen wurden ein konventionell geplantes Gebiet und ein Modellgebiet, in dem gezielte Maßnahmen für und berücksichtigt wurden.

Die Modellberechnungen zeigen: Mit entsprechenden Vorgaben im Bebauungsplan lässt sich das Mikroklima eines neuen Quartiers deutlich beeinflussen. Besonders groß ist der Effekt dort, wo Bäume, Grünflächen, begrünte Dächer und ein bewusster Umgang mit Regenwasser von Anfang an mitgedacht werden.

Bäume spielen dabei eine zentrale Rolle. Durch Verdunstung kühlen sie ihre Umgebung und spenden Schatten. Im klimawirksam geplanten Modellgebiet ergibt sich daraus rechnerisch eine Kühlleistung, die der von 170 bis 340 haushaltsüblichen Klimageräten entspricht – und das ohne zusätzlichen Energieeinsatz. Entscheidend sind dabei der Erhalt vorhandener Bäume und die Neupflanzung von Bäumen. Große Bestandsbäume sorgen unmittelbar für Schatten und Verdunstungskühle. Ein neu gepflanzter Baum hingegen benötigt etwa 15 bis 20 Jahre, bis er eine vergleichbare Kühlwirkung wie ein großer Baum entfaltet. Auch Dächer und Freiflächen beeinflussen das Quartiersklima. Begrünte Dächer können an heißen Tagen bis zu 17 Grad kühler bleiben als herkömmliche Flachdächer. Gleichzeitig lassen sie sich mit Photovoltaik kombinieren, wobei die kühlere Umgebung die Effizienz der Solarmodule um bis zu vier Prozent steigern kann. Auch bei der Gestaltung von Freiflächen gibt es deutliche Unterschiede: Schottergärten, ein Dauerbrenner in Neubaugebieten, können an heißen Tagen Oberflächentemperaturen von mehr als 50 Grad erreichen und damit rund 10 bis 20 Grad heißer werden als bepflanzte Flächen. Pflegeleichte, hitzeverträgliche Bepflanzungen wie Stauden, Klee oder Wildblumen kommen mit deutlich weniger Wasser aus als kurz gehaltener Rasen.

Beim Wasserhaushalt können Kommunen bereits bei der Bauleitplanung ansetzen. Beispielsweise lassen sich Regenwasserzisternen für die Gartenbewässerung in Bebauungsplänen vorsehen. Das spart im Sommer Trinkwasser und macht private Grünflächen widerstandsfähiger gegenüber Trockenperioden.

Wie ein Quartier geplant wird, beeinflusst zudem, wie gut Menschen mit Hitze umgehen können. Kompaktere Wohnformen, wie beispielsweise Mehrfamilienhäuser in Hofstruktur, können größere zusammenhängende Grün- und Aufenthaltsflächen ermöglichen und zugleich gemeinschaftliche Angebote und gegenseitige Unterstützung erleichtern. In unserem Modellgebiet ist beispielsweise ein Quartiershaus mit Kita, Café und Seniorenwohnungen vorgesehen. Gerade ältere Menschen gehören zu den Bevölkerungsgruppen, die durch extreme Hitze besonders belastet werden. Kurze Wege und gut erreichbare, kühle Aufenthaltsmöglichkeiten können deshalb ebenfalls einen wichtigen Beitrag zur Klimaanpassung leisten.

🌡️Wieder über 30 Grad und unsere Schulen, Kitas und Rathäuser heizen sich aufKommt Ihnen das bekannt vor?Unterricht im a...
11/08/2026

🌡️Wieder über 30 Grad und unsere Schulen, Kitas und Rathäuser heizen sich auf

Kommt Ihnen das bekannt vor?

Unterricht im aufgeheizten Klassenzimmer. Verwaltungsbüros mit deutlich über 27 °C. Kita-Gruppenräume, in denen sich schon am Vormittag kaum noch konzentriert arbeiten lässt.

Die Zahl der in Rheinland-Pfalz steigt seit Jahren. Gleichzeitig wurden viele kommunale Gebäude schlicht nicht für solche Sommer gebaut.

Beim Planen und Sanieren stand lange vor allem der Schutz vor winterlicher Kälte im Fokus – der sommerliche Wärmeschutz blieb häufig zweitrangig.

Die gute Nachricht: Wirksamer Hitzeschutz beginnt nicht erst mit einer Klimaanlage. Kommunen haben verschiedene Möglichkeiten, Gebäude auch ohne aufwendige technische Kühlung besser vor Hitze zu schützen:

- Verschattung

- Dach- und Fassadenbegrünung

- kluge Sanierungsstrategien

- passende Festsetzungen im Bebauungsplan

So lässt sich bereits bei Planung, Sanierung und Gestaltung viel dafür tun, dass kommunale Gebäude auch an heißen Tagen nutzbar und angenehm bleiben.

Wir unterstützen in Rheinland-Pfalz dabei, ihre Gebäude fit für immer heißere Sommer zu machen – von der ersten Idee bis zur passenden Förderung.

👉 Alle Infos, Strategien und Ansprechpartner: https://www.energieagentur.rlp.de/themen/kommunen-im-wandel/hitzeschutz/

Adresse

Lina-Pfaff-Straße 4
Kaiserslautern
67655

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 17:00
Dienstag 09:00 - 17:00
Mittwoch 09:00 - 17:00
Donnerstag 09:00 - 17:00
Freitag 09:00 - 13:00

Telefon

+4963134371100

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