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Sieber Wensauer Partner PartG swsp transform: Ihre Transformationsexperten für eine nachhaltige Zukunft! 🌟
Wir sind mehr als Berater – wir sind Ermöglicher.

Bei swsp transform gestalten wir Veränderungsprozesse, die auf Werten, Menschen und Wirkung basieren.

Quantenpioniere – wir sind dabei.Heute Morgen am Rande des 41. BREAKFAST TALK war schnell klar: Quanten sind ein Zukunft...
09/05/2026

Quantenpioniere – wir sind dabei.

Heute Morgen am Rande des 41. BREAKFAST TALK war schnell klar: Quanten sind ein Zukunftsthema, das jetzt in die Entscheider‑Köpfe gehört. Und genau deshalb sind wir von swsp transform heute einer von 1.000 Quantenpionieren der Hochschule Karlsruhe (HKA) / University of Applied Sciences geworden.

Ein großes Dankeschön an Rektorin Prof. Dr. Rose Marie Beck und Prorektor Prof. Dr. Franz Quint von der HKA. Die Klarheit, mit der sie über Quanten gesprochen haben – ohne Hype, aber mit Haltung – hat Eindruck hinterlassen.

Warum wir das wichtig finden?
Weil Transformation nicht erst dann beginnt, wenn Technologien marktreif sind, sondern dann, wenn Führung anfängt, sich ernsthaft damit auseinanderzusetzen. Wer heute Verantwortung trägt, sollte zumindest verstehen, was Quantencomputing, ‑kommunikation und ‑sensorik künftig verändern können – auch wenn der konkrete Use Case vielleicht noch zwei, drei Jahre braucht.

Dass das kein Bauchgefühl ist, zeigt der McKinsey & Company Quantum Technology Monitor 2025. Die Studie beschreibt Quanten als strategischen Faktor, nicht als Spielwiese für Nerds, und sieht 2025 als echten Wendepunkt von der Forschung hin zur Anwendung. Kurz gesagt: Abwarten ist keine Strategie mehr.
👉 https://lnkd.in/e6e94czn [mckinsey.de]

Umso stärker finden wir die Initiative „1.000 Quantenpioniere“ der Hochschule Karlsruhe. Nicht nur, weil hier ein eigener Quantencomputer für Lehre und Anwendung entsteht, sondern weil Wirtschaft, Wissenschaft und Region gemeinsam Verantwortung übernehmen. Genau so entsteht Zukunft – nicht durch Zuschauen, sondern durch Mitmachen.
👉 https://lnkd.in/etY6JW9U
👉 https://lnkd.in/dPA8BJPB

Unsere Überzeugung bei swsp transform ist ziemlich simpel:
Transformation heißt, sich rechtzeitig mit dem Unbequemen zu beschäftigen. Auch – oder gerade – dann, wenn noch nicht alles klar ist.

Gemeinsam mit uns ist auch Jörg Schröder von Caemmerer Lenz und die Werner Stober Stiftung vertreten durch Vorstandsvorsitzenden Johannes-Georg Voll Quantenpionier geworden.

Ostern erinnert uns daran: Wenn sich Steine bewegen, wird Neues möglich.Transformation ist kein Ereignis – sie ist ein W...
04/04/2026

Ostern erinnert uns daran: Wenn sich Steine bewegen, wird Neues möglich.
Transformation ist kein Ereignis – sie ist ein Weg.

Frohe Ostern. 🕊️

Zitat zum Sonntag: „Ich glaube, dass es auf der Welt einen Bedarf von vielleicht fünf Computern geben wird.“ Diese Progn...
29/03/2026

Zitat zum Sonntag: „Ich glaube, dass es auf der Welt einen Bedarf von vielleicht fünf Computern geben wird.“

Diese Prognose von IBM-Gründer Thomas J. Watson (1874 – 1956) findet gerne Verwendung, wenn es um grobe Fehleinschätzungen von Managern geht. Ob der erfolgreiche Unternehmer diesen Satz wirklich geäußert hat, darüber herrscht Unklarheit. Klar ist hingegen, dass in der Geschichte das Neue, das Innovative, das Disruptive meist unterschätzt, skeptisch beäugt, wenn nicht gar abschätzig belächelt wurde.

Aktuelles Beispiel: die . Oft abgetan, als handle es sich lediglich um schnellere Computer. Wer das denkt, könnte demselben Irrtum unterliegen wie Thomas Watson. Nein, Hashtag ist keine Evolution, sondern eine Revolution. Quantentechnologie nutzt Prinzipien der Quantenphysik für disruptive Anwendungen in Informatik, Sensorik und Kommunikation. Sie ermöglicht Rechnerleistungen weit jenseits klassischer Computer, hochpräzise Sensoren für Medizin und Navigation sowie abhörsichere Kommunikation.

Nächster Irrtum: Quantentechnologie ist keine Zukunftsmusik, sie ist real und sie ist zuhause in . Die TechnologieRegion Karlsruhe liegt bei diesem Thema deutschlandweit auf Platz eins, europaweit auf Rang zwei und nimmt weltweit Position sieben ein. Und das ist erst der Anfang: Künftig bietet die Karlsruhe (HKA) den ersten und bisher einzigen Bachlorstudiengang für angewandtes Quantencomputing im deutschsprachigen Raum an und sie verfügt dann hoffentlich bereits über einen eigenen Quantencomputer für die anwendungsorientierte Lehre und Forschung. Zu letzterem dürfen wir von swsp transform mit einem strategischen einen Teil beitragen.

The next big thing – Quantencomputing.

P.S. Thomas Watson wurde zu einem der reichsten Männer der USA und als weltbester Verkäufer seiner Zeit bezeichnet, weil er ständig sein Unternehmen auf den Prüfstand stellte und sich an die Spitze von Hashtag setzte. Beleg für seine Grundhaltung ist folgendes Zitat, das verbrieft von ihm stammt: „Ich bin überzeugt, dass eine Organisation, die sich den Herausforderungen einer sich wandelnden Welt stellen will, bereit sein muss, alles an sich selbst in Frage zu stellen.“

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swsp transform – Veränderung braucht Strategie

Der Wandel, die Veränderung sind unser tägliches Geschäft. Mal bedarf es nur der Optimierung eines Prozesses, mal einer Neuausrichtung. Wir erkennen die Verbesserungsmöglichkeit, erarbeiten die Lösungswege, begleiten die Umsetzung – maßgeschneidert, flexibel, nachhaltig.

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Veränderungen führen nur durch Akzeptanz zum Erfolg. Dafür stehen die Partner von swsp transform, das Unternehmerehepaar Elke Susanne Sieber und Daniel Wensauer-Sieber und Andreas Ruf.

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[email protected]

Wir wachsen weiter – und suchen Unterstützung im Office!Wenn du Lust auf ein herzliches Team, klare Strukturen und echte...
22/03/2026

Wir wachsen weiter – und suchen Unterstützung im Office!

Wenn du Lust auf ein herzliches Team, klare Strukturen und echte Wirkung hast: Wir haben ab sofort eine Minijob-Stelle im Office-Management zu vergeben – zwei feste Vormittage, 16 €/h, direkt bei uns in Karlsruhe.

👉 Alle Infos gibt’s hier im Bild oder im ersten Kommentar – wir freuen uns auf Bewerbungen an [email protected], z. Hd. Iris Bogdan.

🎭 Wahnsinn oder Methode? Warum Transformation im Kopf beginnt.„Normalität ist eine gepflasterte Straße: Man kann gut dar...
01/03/2026

🎭 Wahnsinn oder Methode? Warum Transformation im Kopf beginnt.

„Normalität ist eine gepflasterte Straße: Man kann gut darauf gehen, aber es wachsen keine Blumen darauf.“ (Vincent van Gogh)

Dieses Zitat begleitete uns kürzlich in das Tellplatz-Casino der Volksschauspiele Ötigheim. Wir sahen den Klassiker „Pension Schöller“ – und selten war das Lachen über den „ganz normalen Wahnsinn“ so erkenntnisreich für unsere Arbeit.

Unternehmenskultur in Bestform
Ötigheim ist ein Phänomen: Ein ganzer Ort – getragen von über 1.000 ehrenamtlichen Helfern – produziert über Generationen hinweg Kultur auf diesem Niveau.

Die Macht der Etikettierung
Die Inszenierung unter der Regie von Lissi Tüg-Hatz ist ein psychologisches Lehrstück über Transformation durch Wahrnehmung. Der Protagonist Philipp Lenzmeyer möchte ein Sanatorium eröffnen und sucht dafür „Inspiration“ bei Verrückten. Er landet in der exzentrischen „Pension Schöller“.

Der entscheidende Punkt: Sobald Lenzmeyer glaubt, in einer Anstalt zu sein, wird jede harmlose Eigenart der Gäste in seinen Augen zum Symptom des Wahnsinns.

Was Führungskräfte daraus lernen können:
Wahrnehmung steuert Realität: Wie oft bewerten wir das Verhalten von Mitarbeitenden in Change-Prozessen als „Widerstand“, nur weil wir durch die falsche Brille schauen?

Etikettierungs-Falle: Transformation scheitert oft nicht an der Struktur, sondern an der falschen Bewertung von Verhalten. Wer die Perspektive wechselt, verwandelt Angst in Neugier.

Veränderung beginnt im Kopf. Das Stück zeigt eindrucksvoll, wie leicht man sich täuschen lässt – und wie wichtig es ist, Dinge aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten.

Nutzen Sie die letzte Gelegenheit für diesen Perspektivwechsel: Freitag, 06.03.26 & Samstag, 07.03.26

Ein großes Kompliment an das Ensemble für diese tiefgründige Vorlage!


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Veränderungen führen nur durch Akzeptanz zum Erfolg. Deshalb gehört es zu unserem Grundverständnis, alle Beteiligte mit ins Boot zu holen und auf Augenhöhe zu kommunizieren. Dafür stehen die Partner von swsp transform, das Unternehmerehepaar Elke Susanne Sieber und Daniel Wensauer-Sieber und Andreas Ruf.

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Geleitet leiten: Stärke beginnt bei Haltung.In krisenintensiven Zeiten suchen viele nach dem einen starken Führungsmodel...
07/02/2026

Geleitet leiten: Stärke beginnt bei Haltung.

In krisenintensiven Zeiten suchen viele nach dem einen starken Führungsmodell. Prof. Dr. Heike Springhart, Landesbischöfin der Evangelische Landeskirche in Baden, setzt einen anderen Akzent: Stärke entsteht dort, wo wir unsere Begrenztheit anerkennen – und uns leiten lassen, bevor wir andere führen.

Was bleibt vom 40. BREAKFAST TALK?
👉 Führung = Haltung: Nicht die Hierarchie macht Führung wirksam, sondern die innere Verankerung.
👉 Macht braucht Menschlichkeit: sine vi, sed verbo – führen heißt Orientierung geben, überzeugen, trösten, Verantwortung tragen.
👉 Verletzlichkeit als Ressource: Wer sich berühren lässt, kann wirklich bewegen – in Teams, Organisationen und Gesellschaft.

Für uns als Reihe ist das ein Kern: Orientierung geben und gleichzeitig offen bleiben. Danke, Frau Prof. Springhart, für einen Impuls, der rationalen Anspruch und existenzielle Weisheit verbindet – und uns ermutigt, Führung als Resonanzpraxis zu verstehen.

Was bedeutet „geleitet leiten“ für dich in deinem Alltag als Führungskraft?



Der BREAKFAST TALK ist eine Initiative zum Austausch seit 2016 und wird gemeinsam veranstaltet von Caemmerer Lenz und swsp transform (Veränderung braucht Strategie).

Fotos: Donecker (JoDo)

Mehr über die Reihe: https://lnkd.in/e7THz_4N

Zitat zum Sonntag: „Aber die existierenden wissenschaftlichen Begriffe passen jeweils nur zu einem sehr begrenzten Teil ...
02/02/2026

Zitat zum Sonntag: „Aber die existierenden wissenschaftlichen Begriffe passen jeweils nur zu einem sehr begrenzten Teil der Wirklichkeit, und der andere Teil, der noch nicht verstanden ist, bleibt unendlich.“

Der Physik-Nobelpreisträger Werner Heisenberg (1901 – 1976), dessen Todestag sich am heutigen Sonntag zum 50. Mal jährt, weist auf ein grundlegendes Dilemma hin: Die eine Wahrheit gibt es nicht, vielmehr spiegeln die Erkenntnisse lediglich den aktuellen Stand der Forschung, der verfügbaren Informationen wider. Deshalb ist der wichtigste wissenschaftliche Grundsatz der der Falsifizierbarkeit – eine These besitzt nur so lange Gültigkeit, bis sie widerlegt ist.

Weiter gefasst, Entscheidungen werden folglich unter Unsicherheit getroffen. Sich das immer wieder vor Augen zu führen, senkt die Kosten von Fehlentscheidungen und erhöht die – privat wie beruflich.

Entscheidungen zu treffen ist notwendig. Entscheidungen respektive deren Auswirkungen auf den Prüfstand zu stellen, ist ebenso notwendig. Dazu bedarf es in Unternehmen und Organisationen drei Dinge, eine prozessuale Institutionalisierung, die jede Entscheidung evaluiert. Und als zweites , die bereit sind, eigene Entscheidungen zu revidieren. Im Idealfall münden die beiden genannten Punkte in eine , die offen mit Fehlern umgeht, diese benennt und vor allem, aus diesen lernt. Nur, wer Fehler zulässt und als Teil des Entwicklungsprozesses versteht, besitzt die Flexibilität, sich schnell an anzupassen. Eine lernende Fehlerkultur motiviert Mitarbeitende, ihr Wissen gewinnbringend einzubringen.

Heisenberg selbst war alles andere als ein eindimensionaler Naturwissenschaftler. Der Begründer der Quantenmechanik fasste die Dinge gerne weiter. Für ihn waren Physik und Philosophie untrennbar miteinander verbunden. Dabei landete er eher zufällig bei der Physik. Ursprünglich sollte es die Mathematik sein, der er sich verschreiben wollte. Doch ein Vorstellungsgespräch zum Studium verlief derart desaströs, dass daraus nichts wurde. Auch das ein Beleg dafür, nicht alles ist planbar.

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Zitat zum Sonntag: „Nicht die Arbeit, das Kapital, das Land und die Rohstoffe sind die Produktionsfaktoren, die heute in...
25/01/2026

Zitat zum Sonntag: „Nicht die Arbeit, das Kapital, das Land und die Rohstoffe sind die Produktionsfaktoren, die heute in unserer Gesellschaft zählen. Sondern das Wissen der Mitarbeiter in den Unternehmen."

Peter Ferdinand Drucker (1909 – 2005) weiß, wovon er spricht. Er gehört unverändert zu den einflussreichsten Management-Vordenkern weltweit. Geboren in Wien, Studium in Hamburg und Frankfurt, vor den N***s nach England geflüchtet und anschließend in die USA emigriert – schrieb er spätestens 1945 mit seinem Buch „Concept of the Corporation“ Wirtschaftsgeschichte.

Motivierte Mitarbeitende sind für ihn der Schlüssel zum Erfolg. Seiner Überzeugung nach kommt den Hashtag dabei eine entscheidende Rolle zu, um das Potenzial der Beschäftigten effektiv und effizient zu nutzen. Echte Hashtag zeichnet sich für ihn vor allem aus durch:
🎯Die Kunst des Zuhörens: Oder, um es in den Worten von Drucker zu sagen – einfach mal den Mund halten. Zuhören ist die eine Hälfte, die andere besteht im Verstehen, was das Gegenüber meint, was ihn bewegt und dann darauf eingehen.
🎯Verständliche Kommunikation: Wer Mitarbeitende einbinden, motivieren und mit auf eine gemeinsame Reise nehmen möchte, muss verständlich, geduldig und empathisch das Ziel und den Weg dahin beschreiben.
🎯Verantwortung übernehmen: Zu einer guten Führungskraft gehört, nicht nur das Lob für sich zu beanspruchen, sondern ebenso für Fehler und Probleme geradezustehen und nicht den Druck nach unten weiterzugeben.
🎯Der Sache dienen: Eine Selbst-Erkenntnis ist Drucker dabei wichtig und zwar die, wie unwichtig der Einzelne im Vergleich zur Aufgabe ist. Das eigene Ego hintenanzustellen, empfiehlt er jedem Manager.

Diese vier Führungskompetenzen haben über die Jahrzehnte nichts an Bedeutung eingebüßt – im Gegenteil. gelingt nur mit einer auf Teilhabe und basierenden .

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Zitat zum Sonntag: „Das Geheimnis des Vorankommens liegt im Anfangen.“Mit (Neu-)Anfängen kannte sich Agatha Christie (18...
18/01/2026

Zitat zum Sonntag: „Das Geheimnis des Vorankommens liegt im Anfangen.“

Mit (Neu-)Anfängen kannte sich Agatha Christie (1890 – 1976) bestens aus, mitunter gezwungenermaßen, meist jedoch aus eigenem Antrieb. Die Schriftstellerin, deren Todestag sich dieser Tage zum 50. Mal jährte, begann ihre Karriere im zarten Alter von elf Jahren mit einer Gedichtveröffentlichung. Seither verkauften sich ihre Bücher und Kurzgeschichten weltweit über zwei Milliarden Mal, was sie zu einer der erfolgsreichten Autor:innen der Literaturgeschichte macht. Ihre Kunstgestalten Miss Marple und Hercule Poirot sind für Generationen von Krimifreunden der Inbegriff von Nervenkitzel und Detektivarbeit.

Zwei einschneidende Erlebnisse prägten die „Queen of Crime“ bis zum Lebensende. Der frühe Tod des Vaters stürzte die wohlsituierte Familie in Existenznöte. Kaum davon erholt, sorgten eine unglückliche Ehe und die Trennung von ihrem Gatten abermals für eine finanzielles Notlage. Glücklicherweise landete sie kurz danach mit „The Murder of Roger Ackroyd“ den ersten großen Bucherfolg.

Aber fortan schwor sie sich, nie mehr in eine solche Situation zu geraten und legte sich eine entsprechende zurecht. So schrieb sie den letzten Fall von Hercule Poirot bereits in den 1940er Jahren, veröffentlichte ihn jedoch erst 1975. Dieser Krimi war sozusagen ihre Altersvorsorge.

Apropos Strategie: Die legte sie ebenfalls bei ihrer Arbeitsweise an den Tag. Einerseits war sie fleißig, diszipliniert und strukturiert – eine unermüdliche Arbeiterin. Andererseits sprühte sie vor Experimentierfreude - waren ihr Geschäftsmodell. Denn sie wollte eines nicht, die Leser langweilen. So änderte sie ständig die Erzählperspektiven, schuf mit Miss Marple und Hercule Poirot zwei unterschiedliche Charaktere, die neben dem kriminologischen Scharfsinn nur eines eint, sie entsprechen so gar nicht den stereotypen Ermittlern anderer Kriminalromane.

Anfangen zum Vorankommen - in beidem erwies sich Agatha Christie ihres Fachs.

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Schluss mit dem täglichen WeltuntergangDazu hat Florence Gaub auf dem Neujahrsempfang der IHK Karlsruhe aufgerufen. Die ...
15/01/2026

Schluss mit dem täglichen Weltuntergang

Dazu hat Florence Gaub auf dem Neujahrsempfang der IHK Karlsruhe aufgerufen. Die Politikwissenschaftlerin, Zukunftsforscherin und Forschungsdirektorin des NATO-Verteidigungskollegs rief dazu auf, die weltpolitischen Krisen als Chance zu begreifen und die nötige zu entwickeln.

Wie das geht? Da lohnt sich ihrer Meinung nach beispielsweise der Blick nach Finnland. Aufgrund der langen gemeinsamen Grenze zu Russland und der nicht immer friedlichen Vergangenheit mit dem großen Nachbarn gehöre es dort zur Routine, regelmäßig den Ernstfall zu proben. Notfallpläne existierten auf allen Ebenen – Staat, Gesellschaft, Unternehmen.

Das mahnt die Bestsellerautorin auch für Deutschland an. Jedes Unternehmen, jede Verwaltung sollte für die verschiedenen Bedrohungen entsprechende Szenarien entwickeln, um im Ernstfall die passende Handlungsanleitung aus der Schublade ziehen zu können. Eine solche Vorgehensweise führe zu zwei positiven Effekten: Sie signalisiere einem potenziellen Angreifer die eigene Entschlossenheit und diene daher der Abschreckung. Neben dem praktischen Nutzen sei zudem der psychologische nicht zu unterschätzen. Wer vorsorgt, fühlt sich besser und damit auch sicherer.

Und, wie der Rückblick in die Geschichtsbücher zeige, seien schlechte Zeiten immer gute Zeiten für Hashtag und Hashtag gewesen. Unter externem Druck entstehe viel Neues und Gutes. Deshalb, so Gaub: Lassen Sie die Krise nicht ungenutzt verstreichen.

Foto: IHK Karlsruhe / Tom Kohler
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