19/10/2026
Den Schmerz zu fühlen, heißt nicht, in ihm zu wohnen.
Wenn wir über Krisenbewältigung sprechen, geht es häufig ums Aushalten, ums Fühlen, ums Annehmen. Das bleibt auch wichtig – und doch gibt es eine andere Seite:
Es gibt Momente, in denen es hilft, so zu tun, als ob.
Richtig gelesen. Obwohl das im ersten Moment kontraproduktiv und unecht wirken könnte, steckt in diesem Verhalten ein klares Signal an dich und deine Zukunft:
„Ich gehe durch eine Krise, aber ich bin trotzdem Teil des Lebens und vor allem meines Lebens.“
• Du gehst raus, obwohl du lieber liegen bleiben würdest.
• Du trägst Lippenstift auf, obwohl dir nicht danach ist.
• Du trägst Mascara, obwohl du mit Tränen rechnest.
Dahinter steckt unter anderem der Resilienzfaktor realistischer Optimismus. Das ist dein instinktives Wissen, dass es einen Plan B gibt.
Eine Krise darf dich erschüttern, aber sie muss dich nicht vollständig definieren.