Auxell Coaching - Tanja Stephanie Rug

Auxell Coaching - Tanja Stephanie Rug Business & BizIntuitive Coaching

In Meditationen, die ich während meiner Trainings anleite, spüre ich in der Gruppe meistens zwei Lager. Für die einen is...
04/06/2026

In Meditationen, die ich während meiner Trainings anleite, spüre ich in der Gruppe meistens zwei Lager. Für die einen ist dieser Ort der Stille eine Ruheoase. Für die anderen ist es eine eher unangenehme Situation, aus der sie am liebsten fliehen würden.

Das ist kein Zufall. In Momenten der Stille, ganz ohne äußere Reize, ohne schnelle Ablenkung, kommst du mit dir selbst nah in Kontakt.

Stille bedeutet hier, dass du deinem Kern begegnest mit all dem, was in diesem Moment da ist – auch dem, was du gerade lieber verdrängen würdest. Gedanken, Gefühle, Sorgen, Ängste, Wünsche.

Wer sich selbst “aus dem Weg geht”, hat dafür meistens einen Grund. Es ist ein Zeichen dafür, dass dein Inneres und Äußeres nicht in Einklang sind.

Eine starke Fassade und wahres Selbstbewusstsein sehen von außen oft ähnlich aus, doch im Innen liegt ein großer Unterschied.

Echtes Selbstbewusstsein bedeutet, dich selbst zu kennen; mit allem, was dazu gehört (auch mit all den Zweifeln und Unsicherheiten). Es bedeutet, dass du dich annehmen kannst, deine eigene Gesellschaft “aushältst”, auch wenn es mal unangenehm wird.

Die Psychologie nennt diesen Zustand Selbstkongruenz: die Übereinstimmung zwischen dem, wer du wirklich bist und dem, wie du nach außen auftrittst.

Je größer die Übereinstimmung ist, desto leichter kann es für dich sein. Gefühle sind ausgeglichen und Entscheidungen fallen klarer. Beziehungen werden echter und das, was du tust, fühlt sich einfach stimmiger an.

Wie fühlst du dich, wenn du in Stille bist?

In den schwierigen Momenten begegnest du dir selbst auf eine Weise, die in guten Zeiten einfach nicht möglich ist.Ja, de...
01/06/2026

In den schwierigen Momenten begegnest du dir selbst auf eine Weise, die in guten Zeiten einfach nicht möglich ist.

Ja, deine Farben zeigen sich auch, wenn die Sonne scheint. Aber das volle Potenzial deiner Farben – das zeigt sich erst, wenn nicht alles läuft. Wenn es schwer wird und du trotzdem nicht aufgibst.

Was sind deine wahren Farben?

„Menschen sind wie bunte Glasfenster. Sie funkeln und strahlen, wenn die Sonne scheint, doch wenn die Dunkelheit hereinbricht, offenbart sich ihre wahre Schönheit nur dann, wenn sie von innen heraus leuchten."

– Elisabeth Kübler-Ross

Du bist dir in vielen Situationen unsicher, wo deine Grenzen verlaufen?Vielleicht kennst du das Gefühl, nach einem lange...
28/05/2026

Du bist dir in vielen Situationen unsicher, wo deine Grenzen verlaufen?

Vielleicht kennst du das Gefühl, nach einem langen Tag zurückzublicken und zu merken: “Ich habe heute viel gemacht, aber kaum etwas davon für mich und vieles, das ich rückblickend gerne anders gemacht hätte.”

Am 1. Juli lade ich dich zu einem kostenfreien Online-Workshop zum Thema “Grenzen spüren und setzen” ein.

Es geht darum:

• klarer zu werden, was du willst und was nicht
• zu lernen, deinem Gegenüber deine Bedürfnisse mitzuteilen
• und last but not least: selbst nach deinen Grenzen zu handeln.

Ziel ist es, dich für eine bessere Balance zu sensibilisieren, zwischen für andere und für dich selbst da sein. Du nimmst eine ganz persönliche Orientierung mit, wie du in Zukunft mit Grenzen umgehen möchtest. Individuell, alltagsnah, realistisch.

Grenzen spüren und setzen ist eine Fähigkeit, die du lernen kannst, auf deine eigene Art und Weise. Wenn du weißt, wo du stehst, kannst du besser für dich sorgen – und das ist der Kern von mentaler Gesundheit.

1. Juli 2026 | 16:30 Uhr | online via Zoom | 90 Minuten | kostenfrei

Du willst dabei sein? Schreibe „Grenzen setzen" in die Kommentare oder eine dm an mich. Ich freue mich auf dich!

Selbstannahme klingt einfach, ist sie aber nicht. Sie bedeutet, sich mit dem anzuschauen, was wehtut, was man lieber übe...
25/05/2026

Selbstannahme klingt einfach, ist sie aber nicht. Sie bedeutet, sich mit dem anzuschauen, was wehtut, was man lieber übersehen würde, was man vielleicht seit Jahren vor sich herschiebt.

Und genau da liegt der scheinbare Widerspruch, von dem Rogers spricht:

„Das merkwürdige Paradox ist, dass ich mich verändern kann, sobald ich mich so annehme, wie ich bin."

Der US-amerikanische Psychologe und Psychotherapeut war davon überzeugt, dass der Mensch von Natur aus nach Wachstum strebt, aber nur dann, wenn er sich in einem Klima der Akzeptanz befindet.

Das Gefühl, gesehen und angenommen zu werden - zuerst von anderen und irgendwann von sich selbst - erzeugt Veränderung. Erst wenn wir aufhören, gegen uns zu arbeiten, wird Energie frei für das, was wirklich zählt.

Seinen Ansatz hat er aus seiner jahrelangen therapeutischen Arbeit destilliert; aus dem Beobachten von Menschen, die so viel Energie darauf verwendet haben, sich selbst zu korrigieren, zu kontrollieren und zu verurteilen, dass ihnen kein Raum mehr für ihre Selbstwahrnehmung geblieben ist.

Mentale Gesundheit hat viel damit zu tun, wie wir mit uns selbst umgehen – besonders in den Momenten, in denen niemand zuschaut.

Hast du schon mal beobachtet, unter welchen Umständen du dich weiterentwickeln kannst?

Im Frühling hatte ich einen Workshop zum Thema Grenzen setzen geplant. Ich freute mich darauf, hatte alles vorbereitet u...
21/05/2026

Im Frühling hatte ich einen Workshop zum Thema Grenzen setzen geplant. Ich freute mich darauf, hatte alles vorbereitet und war bereit. Was ich allerdings nicht war: achtsam mit mir selbst.

Denn in den Tagen davor habe ich bereits gemerkt, dass ich angeschlagen war. Mein Körper hat mir Signale gesendet, ich habe sie gefühlt und trotzdem weitergemacht. Am Ende musste ich für mich die Reißleine ziehen und etwas machen, das bei mir extrem selten vorkommt:

Ich habe den Workshop für diesen Tag abgesagt.

Ich spreche täglich mit Menschen darüber, wie wichtig es ist, auf sich selbst zu achten und in sich zu spüren. Ich wende Tools, die dabei helfen, selbst an. Habe sie verinnerlicht und doch ist es eben menschlich, etwas zu übersehen.

Wahrscheinlich liegt das auch daran, dass wir zu uns selbst oft härter sind als zu anderen.

Für mich war diese Situation eine eindrückliche Erinnerung:

Körperliche und mentale Gesundheit ist kein Zustand, den du einmal erreicht hast und dann hast. Sie ist ein Prozess, den du immer wieder achtsam beobachten und nachjustieren musst, und das ein Leben lang.

PS: Der neue Termin für den kostenlosen Online-Workshop zum Thema Grenzen setzen ist der 1. Juli, um 16.30 Uhr.

Wenn du dich nachträglich anschließen möchtest, schreibe mir gerne eine dm oder eine Mail an: [email protected]

Ich kann mich an ein Gespräch mit einer Kundin erinnern, das mich lange begleitet hat. Sie sagte zu mir: „Mir geht es sc...
18/05/2026

Ich kann mich an ein Gespräch mit einer Kundin erinnern, das mich lange begleitet hat. Sie sagte zu mir: „Mir geht es schon so lange schlecht, aber ich will nicht diejenige sein, die das Familienbild stört."

Sie hatte jahrelang schmerzlich geschwiegen, aus falscher Rücksicht.

Irrtümlicherweise denken wir zu oft, dass wir andere, uns nahestehende Personen durch unser Schweigen schützen, dass wir ihnen die Wahrheit nicht zumuten können. Vielleicht hängt das auch mit dem Selbstbild zusammen, das wir nach außen wahren wollen.

Doch Schweigen über den eigenen mentalen Zustand kostet. Immer. Irgendwen, irgendwas.

Die Schauspielerin Glenn Close zeigt eindrücklich, dass sich solche (Familien-)muster durchbrechen lassen:

Obwohl in ihrer Familie nie über mentale Gesundheit und die Gefühle, die damit einhergehen, gesprochen wurde, stand und steht sie ihrer Schwester mit bipolarer Störung immer bei.

Aus ihrer gemeinsamen Geschichte entstand “Bring Change to Mind”, eine der bekanntesten Organisationen für mentale Gesundheit in den USA.

„Was mentale Gesundheit braucht, ist mehr Licht, mehr Offenheit und mehr Gespräche ohne Scham."
– Glenn Close

Welches Gespräch wartet bei dir noch darauf, geführt zu werden?

Dich um deine mentale Gesundheit zu kümmern ist nichts, was du dir für den Jahresurlaub aufheben kannst, für “irgendwann...
14/05/2026

Dich um deine mentale Gesundheit zu kümmern ist nichts, was du dir für den Jahresurlaub aufheben kannst, für “irgendwann, wenn du etwas mehr Luft hast.”

Mentale Gesundheit zeichnet sich dadurch aus, dass sie sich einigermaßen konstant in vielen kleinen Momenten, in denen du auf dich achtest, entwickeln kann.

Sie beginnt mit kleinen, regelmäßigen Achtsamkeiten, einem Bewusstsein dafür.

Vielleicht regen dich diese 3 Impulse, die in jeden Alltag passen zum Nachmachen an:

Kurz innehalten – vielleicht mit dem morgendlichen Kaffee in der Hand?

In meinen Seminaren nenne ich das den „Check-in" des Tages. Augen schließen, den tiefsten Atemzug des Tages nehmen und dich ehrlich fragen: Wo stehe ich gerade, auf einer Skala von minus zehn bis plus zehn? Und was brauche ich jetzt, angelehnt an die Zahl, die du wahrnimmst? Manchmal ist das auch einfach nur eine Runde um den Block oder ein Glas Wasser.

Grenzen spüren – wie haben sich die Entscheidungen des Tages angefühlt?

Bevor du an den Punkt kommst, Grenzen setzen zu können, musst du erstmal verstehen, wo und warum sie genau so verlaufen. Im ersten Schritt hilft es, deinem Gespür zu vertrauen: In welcher Situation, mit welchem Gespräch, mit welcher Begegnung hast du dich heute unwohl gefühlt? Was hast du heute getan, weil du es wolltest und was, weil du nicht Nein sagen konntest?

Energiehaushalt hinterfragen – wenn es alleine nicht klappt, vielleicht mit jemandem zusammen?

Was hat dir heute Energie gegeben? Was hat sie dir genommen? Erkennst du eine Balance oder ein Ungleichgewicht?

Mentale Gesundheit ist eine Lebensaufgabe, die deine regelmäßige Aufmerksamkeit und Fürsorge braucht. Vielleicht hilft dir diese Botschaft, um damit zu beginnen:

Es sind nicht die großen Gesten, sondern die vielen kleinen, die sie gesund wachsen lassen.

In meiner Arbeit begegne ich Menschen in den unterschiedlichsten Lebenssituationen und oft ist es genau dieser Moment, i...
11/05/2026

In meiner Arbeit begegne ich Menschen in den unterschiedlichsten Lebenssituationen und oft ist es genau dieser Moment, in dem etwas aufgeht:

die plötzliche Erkenntnis, dass da noch ein Spielraum ist. Ein kleiner vielleicht, aber er ist vorhanden. “Ich kann Dinge anders sehen, in etwas anderes ummünzen.”

Genau dafür ist Viktor Frankl mein Vorbild. Seine Geschichte, seine Bücher haben mich auf meiner Resilienzreise tief berührt und geprägt.

Viktor Frankl hat unter anderem dieses Zitat nicht am Schreibtisch formuliert. Er hat im KZ unter unvorstellbaren Bedingungen gelebt. In dieser Zeit wurde ihm fast alles genommen – und doch beschreibt er diese eine Freiheit, die er sich selbst bewahrt hat.

Die Freiheit der inneren Haltung.

Für mich ist genau das der Kern von Resilienz: Das Leben verschont uns nicht, aber wir entscheiden, wie wir ihm begegnen. In der Folge heißt das:

Wenn du an deiner mentalen Gesundheit arbeiten willst, sträube dich nicht vor Schwierigkeiten (sie kommen sowieso), sondern entwickle Fähigkeiten, wie du ihnen begegnen kannst.

Stärke und Schwäche. Zwei Wörter, die wir zwar früh, aber meistens falsch lernen:Stark ist, wer durchhält.Schwach ist, w...
07/05/2026

Stärke und Schwäche. Zwei Wörter, die wir zwar früh, aber meistens falsch lernen:

Stark ist, wer durchhält.
Schwach ist, wer aufgibt.
Stark ist, wer funktioniert.
Schwach ist, wer Hilfe braucht.

Diese Gleichungen sind tief in uns verankert – und sie kosten uns enorm viel. Sie kosten uns Verbindung, sie kosten uns Ehrlichkeit, sie kosten uns die Erlaubnis, Hilfe anzunehmen und manchmal kosten sie uns die Gesundheit.

Was die Forschung zur mentalen Gesundheit seit Jahrzehnten zeigt:

Menschen, die in der Lage sind, ihre Verletzlichkeit zuzulassen, sind psychisch widerstandsfähiger. Nicht trotzdem, sondern genau deshalb.

Wer fühlen darf, was er fühlt, muss es nicht verstecken oder kompensieren. Wer um Hilfe bitten kann, trägt nicht alleine.

Gerade diese Woche habe ich im Stressseminar wieder erlebt, dass genau diese Einstellung eine der anspruchsvollsten Form der Stärke ist, die ich kenne.

Wann hast du zuletzt jemandem ehrlich gesagt, dass es dir nicht gut geht?

Über Generationen hinweg haben wir gelernt, Stärke zu zeigen und Schwäche zu verbergen. Durchzuhalten, wenn es schwer wi...
04/05/2026

Über Generationen hinweg haben wir gelernt, Stärke zu zeigen und Schwäche zu verbergen. Durchzuhalten, wenn es schwer wird, komme, was wolle. Weiterzumachen, obwohl der Körper längst etwas anderes sagt.

Aber was, wenn echte Stärke auch anders aussehen kann? Nicht so hart und absolut, sondern sanfter, leiser und vor allem ehrlicher?

Franz von Sales (1567–1622) war ein Mann, der in den härtesten Konflikten seiner Zeit mit Sanftmut statt mit Härte überzeugte. Sanftmut. Eine Eigenschaft, die Haltung und Entschlossenheit mit Milde und Geduld verbindet.

Dieses Prinzip, das schon vor 400 Jahren funktioniert hat, erlangt heute mehr Gültigkeit denn je: Die Zeit für eine neue Stärkedefinition ist mehr als reif.

Als Resilienz-Coachin erlebe ich täglich, welchen Einfluss unser Bild von Stärke auf unsere mentale Gesundheit hat, im positiven wie im negativen Sinne.

Den Mental Health Awareness Month Mai möchte ich unter anderem deshalb nutzen, um zu teilen, was mir in meiner Arbeit mit Menschen begegnet, was ich beobachte und erlebe. Wie zum Beispiel das:

„Nichts ist so stark wie Sanftmut, nichts so sanft wie wahre Stärke."
- Francis de Sales

Wie definierst du Stärke für dich?

Adresse

Waldstrasse 71-73
Karlsruhe
76133

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