01/09/2026
Ein Film, eine Decke, einfach mal nichts tun müssen.
Der Film läuft. Und dann schiebt sich dieser eine Gedanke dazwischen.
Die Mail, die noch offen ist.
Erst nur kurz. Dann kommt das Gespräch dazu, das man noch einmal im Kopf durchgeht. Die Aufgabe, bei der man morgen besser noch einmal nachhakt. Die Frage, ob wirklich an alles gedacht ist.
Und irgendwann fällt auf: Vom Film ist in den letzten Minuten kaum etwas hängen geblieben.
Körperlich da. Gedanklich wieder bei der Arbeit.
Dabei kreisen die Gedanken nicht nur um die Arbeit an sich. Es geht ums Mitdenken, Planen, Kontrollieren. Darum, sicherzugehen, dass nichts übersehen wird und alles weiterläuft.
Erkennst du dich darin wieder?
Dann lohnt es sich, genauer hinzuschauen: Wie viel davon ist notwendige Verantwortung – und wie viel davon ist das Gefühl, weiter mitdenken, kontrollieren oder absichern zu müssen?
Wo der Hebel für Veränderung liegt, ist dabei unterschiedlich:
Bei dir (Ich-Ebene): Wie leicht fällt es dir, ein Thema für den Moment liegen zu lassen, ohne gedanklich weiter daran festzuhalten, nachzuhaken oder abzusichern?
Im Team (Wir-Ebene): Wird Verantwortung tatsächlich geteilt oder laufen Entscheidungen, Probleme und offene Fragen am Ende doch wieder bei Einzelnen zusammen?
In der Struktur (Alle-Ebene): Ist klar geregelt, wer wofür zuständig ist und Entscheidungen treffen kann? Oder fällt Verantwortung immer wieder zurück, weil genau diese Klarheit fehlt?
Der Hebel kann auf einer dieser Ebenen liegen. Oder auf mehreren gleichzeitig.
Für alle, die genauer hinschauen wollen: Der Selbstcheck „Die unsichtbare Last der Verantwortung“ gibt dir in neun Fragen eine erste Orientierung, auf welchen Ebenen Hebel für Veränderung liegen können. Kostenfrei zum Download.
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Transformation beginnt innen.