22/06/2026
Und wieder ist ein Arbeitstag vergangen, ohne dass ich Quadratwurzeln von Hand ziehen musste. 🧮✌️
Ich frage mich manchmal ernsthaft, was das Schulsystem sich dabei gedacht hat. So vieles, was wir jahrelang pauken mussten, hat herzlich wenig mit dem zu tun, was uns im Berufsalltag tatsächlich weiterbringt. Und auf das Leben als Selbstständige bereitet es uns schon gleich gar nicht vor.
Mein persönliches "Highlight": Im Wirtschaftswissenschaftsstudium musste ich Matheprüfungen ohne Taschenrechner, ohne jegliche Hilfsmittel ablegen – inklusive Quadratwurzeln von Hand. An dieser Stelle kann ich nur sagen: was für eine Verschwendung von Lebenszeit und Energie.
Das einzige Wurzeln ziehen, das ich heute noch wirklich genieße, ist im Garten, wenn ich Unkraut rausziehe. Das ist mein Ausgleich, und das macht mir tatsächlich Spaß. 🌱
Aber im Ernst: Ich glaube, das Wichtigste ist eine gesunde Balance aus Offenheit und Pragmatismus. Offen bleiben für Wissen, weil man nie im Voraus weiß, was einem irgendwann nützt oder was einen begeistern wird. Und gleichzeitig kritisch fragen: Was muss ich wirklich selbst können, und was kann ich delegieren, automatisieren oder einfach einem Tool überlassen?
Als Selbstständige musst du nicht alles selbst von Hand machen. Du musst wissen, wann du den Taschenrechner nimmst – und wann du jemanden anderen rechnen lässt. 💡
Welches Schulwissen vermisst du in deinem Arbeitsalltag am wenigsten? 😄 Schreib's in die Kommentare! 👇