Work Hard But Smart

Work Hard But Smart Von operativem Chaos zu klarer Ordnung und Struktur. Work Hard But Smart.

Wer Marketing sagt aber Werbung meint, verbrennt Geld.Kennst du den Moment? BWA auf dem Schreibtisch, Umsätze dümpeln, u...
19/05/2026

Wer Marketing sagt aber Werbung meint, verbrennt Geld.

Kennst du den Moment? BWA auf dem Schreibtisch, Umsätze dümpeln, und du denkst: „Wir müssen mal mehr Marketing machen."

Dann kommt die Agentur. Neues Logo. Posts. Newsletter. Anzeigen.
Und nichts passiert.

Hier liegt der teuerste Denkfehler in inhabergeführten Unternehmen: Marketing ist nicht Werbung. Werbung ist die Flüstertüte. Marketing ist das, was reingerufen wird.

Wer ohne Leitbild, Marke und Strategie wirbt, verbrennt sein Budget. Punkt.

In der neuen Folge #20 von „Work Hard But Smart" startet eine 6-teilige Marketing-Reihe – mit den fünf Stufen, die jedes Marketing braucht, und einem Selbsttest, der dir in 30 Minuten zeigt, wo du gerade stehst.

Eine BWA mit Bandbreite ist ein Frühwarnsystem.Die elegante Variante eines Frühwarnsystems: Eine BWA. Eine Klarsichtfoli...
18/05/2026

Eine BWA mit Bandbreite ist ein Frühwarnsystem.

Die elegante Variante eines Frühwarnsystems: Eine BWA. Eine Klarsichtfolie. Ein Filzstift.

Auf der Folie sind drei oder vier Zahlen eingekringelt. Daneben steht eine Bandbreite – die Range, in der diese Zahl liegen darf, wenn dein Unternehmen gesund ist.

Wareneinsatzquote: 36 bis 42 Prozent.
Personalkostenquote: 19 Prozent.
Umsatzrendite: 18-22 Prozent.

Jeden Monat legst du die Folie über deine BWA. Liegen alle Zahlen in ihrer Range, ist alles gut. Verlässt eine die Range oder läuft an einen Endpunkt, rufst du deinen Steuerberater an. Sofort.

Das ist nicht Quantenphysik. Das ist eine Folie.

Was die meisten als „strategisches Reporting" verkaufen, kostet Tausende und braucht eine Software. Was du wirklich brauchst, kostet 3 Euro im Schreibwarenhandel.

Der Unterschied zwischen Krise und Krisenprävention ist nicht das System. Es ist die Disziplin, die Folie jeden Monat aufzulegen. Kann man übrigens auch digital lösen - auch mit KI, wenn du willst.

Frühwarnsystem ist eine Gewohnheit. Keine Anschaffung.

🎙️ Mehr zu diesem Thema erfährst du in Folge 19 des Podcasts „Work Hard But Smart" – https://work-hard-but-smart.podigee.io/19-folge19

Dein großes Problem war zu Anfang ein kleines Problem.Wolfgang Grupp hat einen Satz gesagt, der jeden Krisengang in eine...
16/05/2026

Dein großes Problem war zu Anfang ein kleines Problem.

Wolfgang Grupp hat einen Satz gesagt, der jeden Krisengang in eine Bank zusammenfasst: „Wenn jemand zu mir kommt und sagt, er hat ein großes Problem, dann sage ich ihm, dass er ein Versager ist. Denn jedes große Problem war am Anfang ein kleines. Hätte er es gleich gelöst, hätte er jetzt kein großes Problem."

Hart, aber meisstens wahr.

Ich sehe das jeden Monat. Unternehmer kommen zu mir, wenn die Gehälter wackeln. Drei Monate zu spät. Vier Monate zu spät. Manchmal Viertel vor Finkbeiner – wenn der Insolvenzverwalter schon im Wartezimmer steht.

Was sie eint: Sie haben das kleine Problem gesehen. Sie haben es als Gefühl gespürt. Als „irgendwas läuft hier nicht rund". Als die Frage aufkam, ob sie Oma nach Geld fragen sollen.

Sie haben gespürt. Aber nicht gehandelt.

Die Wahrheit: Jede Krise hat einen Anfang. Und an diesem Anfang ist sie noch billig zu lösen. Mit einer BWA, einer ehrlichen Frage an den Steuerberater und 14 Tagen Vorlauf.

Wer wartet, bis es weh tut, zahlt das Zehnfache.

Krisen werden teuer durch Schweigen.

🎙️ Mehr zu diesem Thema erfährst du in Folge 19 des Podcasts „Work Hard But Smart" – https://work-hard-but-smart.podigee.io/19-folge19

Häppchen gegessen, weil zuhause nichts war.Es gibt Mandanten, die ihrem Steuerberater nicht zutrauen, dass er die Krise ...
16/05/2026

Häppchen gegessen, weil zuhause nichts war.

Es gibt Mandanten, die ihrem Steuerberater nicht zutrauen, dass er die Krise versteht. Weil er ja „nur Berater" ist.

Ich kenne dieses Bauchgefühl.

Als ich meine Steuerberatungskanzlei gegründet habe, hatte ich einen vierjährigen Sohn, eine schwangere Frau und einen Bleistift. Mehr nicht. Es gab Wochen, in denen ich meiner Frau gesagt habe: „Geh mit dem Kind zu meinen Eltern und holt euch was zu essen. Ich habe heute kein Haushaltsgeld."

Es gab Häppchenveranstaltungen, zu denen ich nicht wegen des Themas gegangen bin – sondern wegen der Häppchen.

Ich kenne das Gefühl, nachts wachzuliegen, weil morgen die Gehälter fällig sind und der Mandant noch nicht gezahlt hat. Ich kenne den Anruf bei den Eltern: „Habt ihr 10.000 Euro für mich?"

Wenn dein Steuerberater diese Erfahrung nicht selbst gemacht hat, kann er dich vielleicht trotzdem gut beraten.

Wenn er sie gemacht hat, sitzt er mit dir auf der gleichen Seite.

Der erste Anruf in der Krise gehört dem, der dich kennt.

🎙️ Mehr zu diesem Thema erfährst du in Folge 19 des Podcasts „Work Hard But Smart" – https://work-hard-but-smart.podigee.io/19-folge19

Bankgespräch ist Verkaufsgespräch.Niemand verkauft seinen Gebrauchtwagen, ohne ihn vorher zu waschen. Niemand. Außer im ...
15/05/2026

Bankgespräch ist Verkaufsgespräch.

Niemand verkauft seinen Gebrauchtwagen, ohne ihn vorher zu waschen. Niemand. Außer im Bankgespräch.

Da gehen Unternehmer in die Krise rein wie in eine Stammtischrunde. Mit Bauchgefühl, einer ungefähren Zahl und der Hoffnung, dass der Bankberater versteht.

Versteht er nicht. Darf er nicht.

Ein Bankgespräch in der Krise ist ein Verkaufsgespräch. Du verkaufst der Bank das Vertrauen, dass du das Geld zurückzahlst. Mit allem, was zu einem Verkauf gehört: Vorbereitung, Choreografie, ehrliche Antwort auf jede Frage.

Drei Fragen kommen immer:
Wie sind Sie in diese Lage gekommen?
Was haben Sie verändert?
Wie geht es weiter?

Wer auf alle drei eine ehrliche, faktenbasierte Antwort hat – inklusive Zahlen, Plan, Liquiditätsvorschau – bekommt eine Chance. Wer eine davon improvisiert, bekommt eine Absage.

Die Choreografie ist kein Theater. Sie ist Respekt vor dem Gesprächspartner. Und sie ist die Differenz zwischen einem genehmigten Kredit und keinem Kredit.

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Frühstücksdirektor ist eine bequeme Ausrede.„Der Steuerberater ist doch nur ein Frühstücksdirektor. Der kennt mein Unter...
14/05/2026

Frühstücksdirektor ist eine bequeme Ausrede.

„Der Steuerberater ist doch nur ein Frühstücksdirektor. Der kennt mein Unternehmen nicht. Der weiß nicht, wie es als Unternehmer ist."

Diesen Satz höre ich seit 30 Jahren.

Newsflash: Eine Steuerberatungskanzlei ist ein Unternehmen. Mit Miete, Gehältern, Auftragslage und Kunden. Mit guten Monaten und schlechten. Mit Mitarbeitern, die bezahlt werden wollen, und Mandanten, die zu spät zahlen.

Was viele für Frühstücksdirektor halten, ist oft ein Unternehmer mit zehn Mitarbeitern, der genau die gleichen Sorgen hat wie sie selbst.

Aber das ist nicht der Punkt.

Der Punkt ist: Wer den Steuerberater zum Frühstücksdirektor erklärt, hat eine bequeme Ausrede gefunden, warum er nicht mit ihm reden muss. Warum er nicht fragt. Warum er allein bleibt mit seinen Zahlen.

Die Diagnose ist immer die gleiche: Stolz. Trotz. Eigenverantwortung als Trotzreaktion.

Und der Preis ist auch immer der gleiche: Eine Krise, die früher gelöst worden wäre, wenn jemand sie früher gesehen hätte.

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Planungsrechnung klingt langweilig – ist sie auch.Eine Planungsrechnung besteht aus vier Zahlen pro Monat: Umsatz, Waren...
13/05/2026

Planungsrechnung klingt langweilig – ist sie auch.

Eine Planungsrechnung besteht aus vier Zahlen pro Monat: Umsatz, Wareneinsatz, Personalkosten, Restkosten. Unten der Gewinn.

Das ist kein Hexenwerk. Das ist Excel mit drei Dutzend Zellen.

Was sie aber kann: Sie zeigt dir, wann du tot bist.

Wenn du deine privaten Entnahmen kennst, deine Kostenstruktur kennst und ehrlich plottest, wieviel Umsatz du brauchst, um beide zu decken – und dann monatlich abgleichst, ob du diesen Umsatz auch machst – dann siehst du auf den Monat genau, wann das Geld alle ist.

Nicht „bald". Nicht „demnächst". Sondern: 14. November.

Das ist keine Schwarzmalerei. Das ist Klarheit. Und Klarheit ist die Voraussetzung für jede Entscheidung – beim Kostenschnitt, beim Bankgespräch, beim Verkauf.

Was die meisten Unternehmer haben, ist eine BWA und ein Bauchgefühl. Was sie brauchen, ist eine Planungsrechnung und ein Datum.

Der Tag, an dem es eng wird, kommt nicht plötzlich. Er steht in deiner Excel.

Wenn du sie führst.

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Dein Steuerberater ist kein Zettelfuzzi.Der häufigste Glaubenssatz im deutschen Mittelstand: „Mein Steuerberater? Der ma...
12/05/2026

Dein Steuerberater ist kein Zettelfuzzi.

Der häufigste Glaubenssatz im deutschen Mittelstand: „Mein Steuerberater? Der macht meine Zettel. Mehr nicht."

Das ist nicht das Problem deines Steuerberaters. Das ist das Problem deiner Beziehung zu ihm.

Ein Steuerberater, der nur deine Buchhaltung macht, ist ein Buchhaltungsdienstleister. Ein Steuerberater, der mit dir die BWA bespricht, eine Planungsrechnung baut und im Bankgespräch neben dir sitzt, ist etwas anderes: ein System-Partner.

Der Unterschied ist nicht der Beruf. Der Unterschied ist, was du verlangst.

Wer seinem Steuerberater nichts zumutet, bekommt von ihm auch nichts. Wer ihn fragt „kannst du im Bankgespräch dabei sein", bekommt eine Antwort. Wer ihn fragt „kannst du mir helfen, ein Frühwarnsystem aufzubauen", bekommt eine Antwort.

Wenn die Antwort jedes Mal Nein ist, ist es Zeit für einen anderen Steuerberater - oder einen zweiten Berater neben dem Steuerberater, aber nicht für mehr Selbstrettungsversuche.

Ein Berater ist ein Werkzeug. Ein gutes Werkzeug nutzt du, statt es zu ignorieren.

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Banken dürfen dir nicht helfen.Es gibt einen Mythos im deutschen Mittelstand: Wenn ich seit 30 Jahren bei meiner Sparkas...
09/05/2026

Banken dürfen dir nicht helfen.

Es gibt einen Mythos im deutschen Mittelstand: Wenn ich seit 30 Jahren bei meiner Sparkasse bin, dann hilft mir mein Bankberater im Notfall.

Falsch.

Seit Lehman Brothers regulieren Gesetzgeber, was Banken dürfen. Krisenkredite sind keine Kulanzentscheidung mehr. Sie sind ein Compliance-Vorgang. Dein Bankberater darf nicht einfach „ich glaube an dich" sagen und unterschreiben.

Was viele für Kälte halten, ist Regulatorik. Was viele für „Vertriebler statt Berater" halten, ist Marktfolge: eine eigene Abteilung, die nur die Zahlen sieht. Ohne Emotion. Ohne deinen Tennistermin. Ohne die alte Bekanntschaft mit dem Filialleiter.

Das hat eine Konsequenz: Wer in der Krise zur Bank rennt, läuft gegen eine Wand. Nicht weil die Bank böse ist. Sondern weil sie nicht darf.

Wer das ignoriert, macht den teuersten Fehler der Krise. Er verliert Wochen mit dem falschen Gespräch.

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Die Bank gibt dir nicht 50.000 Euro ohne Plan.Was Unternehmer in der Krise nicht wissen: Banken arbeiten heute nicht meh...
08/05/2026

Die Bank gibt dir nicht 50.000 Euro ohne Plan.

Was Unternehmer in der Krise nicht wissen: Banken arbeiten heute nicht mehr nach Bauchgefühl. Sie arbeiten nach Faktenlage.

Wenn du in die Bank gehst und sagst „ich brauche 50.000 Euro", dann ist die erste Frage nicht, ob du es zurückzahlen kannst. Die erste Frage ist: Woher weißt du, dass es 50.000 sind?

Beweisen kannst du das nur mit einem Liquiditätsplan. Einem Plan, der zeigt, wann welches Geld rein- und rausgeht. Über 12 Monate. Jeden Monat. Mit einem klaren Delta von genau 50.000 Euro.

Ohne diesen Plan: Absage.

Mit zu kleinem Plan: Absage. Banken hassen es, wenn du nach 14 Tagen wiederkommst und mehr brauchst.

Mit ehrlichem Plan, der die Krise erklärt und den Weg raus zeigt: Eine Chance.

Der Liquiditätsplan ist nicht Bürokratie. Er ist die Übersetzung deiner Krise in eine Sprache, die die Bank versteht.

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Birgit hat zwei Jahre allein gekämpft.Birgit Eschbach kommt aus einem Unternehmerhaushalt. Da hilft man sich selbst. Da ...
07/05/2026

Birgit hat zwei Jahre allein gekämpft.

Birgit Eschbach kommt aus einem Unternehmerhaushalt. Da hilft man sich selbst. Da löst man Probleme allein. Da fragt man nicht nach.

Während Corona kippten ihre beiden Eventagenturen. Sie hat den Laden gerettet und ein neues Geschäftsmodell aufgesetzt. Mit privatem Vermögen, mit schlaflosen Nächten, mit zwei Jahren Sorge. Ohne externe Beratung.

Heute weiß sie: Wäre sie zu ihrem Steuerberater gegangen, hätte sie sich Geld gespart. Schlaf gespart. Lebenszeit gespart.

Das ist nicht der Fehler eines Einzelfalls. Das ist das Lieblings-Mindset des deutschen Mittelstands: Eigenverantwortung als Trotzreaktion. Helfen lassen wäre Schwäche.

Falsch. Helfen lassen ist Strategie.

Wer mit Beinbruch zum Arzt geht, ist kein Versager. Wer mit kippender Liquidität zum Steuerberater geht, auch nicht.

Der teuerste Berater ist der, den du dir rechtzeitig nicht geleistet hast.

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Adresse

Gaardener Ring 11
Kiel
24143

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 17:00
Dienstag 09:00 - 17:00
Mittwoch 09:00 - 17:00
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