Hedwigsburger Okermühle GmbH

Hedwigsburger Okermühle GmbH Hedwigsburger Okermühle GmbH - Weizenmühle mit regionalem Rohstoffbezug und Vertrieb an Backindustriebetriebe.

Die Hedwigsburger Okermühle befindet sich im Landkreis Wolfenbüttel, inmitten eines der großen deutschen Weizenanbaugebiete. Auf den fruchtbaren Lössböden produzieren ca. 160 landwirtschaftliche Betriebe den Weizen für die Okermühle. Eine Zertifizierung des einzelnen Betriebs ist Voraussetzung für die langfristige Zusammenarbeit. Die Okermühle ist die einzige Mühle in Deutschland, die der Lebensmi

ttelindustrie als Spezialist für Weizenmahlprodukte diese ausschließlich aus Weizen aus kontrolliertem Vertragsanbau mit DLG- zertifizierten Erzeugern anbietet. Daneben konzentriert sich die Okermühle seit vielen Jahren auf Spezialprodukte und -verfahren, die auch in der Pharmaindustrie und in technischen Anwendungen eingesetzt werden.

21/11/2022
Interessante DLG- Podcastserie zum Thema Humus
20/05/2021

Interessante DLG- Podcastserie zum Thema Humus

Der Experten-Podcast für alle Landwirte

04/02/2020

Zulassung für Thiacloprid endet

Mit Thiacloprid wird ein weiterer insektizider Wirkstoff aus der Gruppe der Neonicotinoide EU-weit verboten. In Deutschland sind davon zwei Insektizid- Präparate betroffen. Im Rahmen unseres Vertragsanbauprogramms erfassen wir die eingesetzten Wirkstoffe und lassen dann ein Wirkstoffranking anfertigen. So wird deutlich, welche Wirkstoffe in welcher Menge auf den Schlägen appliziert wurden. Thiacloprid taucht darin eher selten und auf den hinteren Plätzen der Rangliste auf. Dennoch rufen wir unsere Vertragspartner hiermit auf, den anstehenden Verlust der Zulassung dieses Wirkstoffs zu beachten. Aktuell wird berichtet, dass die Zulassung für thiaclopridhaltige Insektizide bis zum 3. August 2020 widerrufen wird. Man spricht von einer Aufbrauchfrist bis Anfang 2021.

02/01/2019

Seid stark, Landwirte!
Den Skandalen zum Trotz: die Berichterstattung über Landwirtschaft ist keineswegs einseitig negativ. Ob es um Erntedank geht oder Kochrezepte, um Landleben oder Milchpreise, um Hoffeste im Lokalteil oder Ernteschätzungen im Wirtschaftsteil. Ein großer Teil der Berichterstattung ist für die Landwirtschaft positiv. Dies wird interessanterweise auch innerhalb der Landwirtschaft weniger stark wahrgenommen als ein einzelner Skandal in einem TV- Politmagazin, das sich an eine eher begrenzte bildungsbürgerliche Zielgruppe richtet.
Warum sollten Landwirte eigentlich von Medien und Öffentlichkeit weniger kritisch angegangen werden, als Bauunternehmer, Politiker oder sogar Journalisten, um deren Image es auch nicht zum Besten bestellt ist.
Es gibt dafür keinen Grund. Und auch keinen Anspruch darauf. Die manchmal etwas beleidigt anmutende Haltung einiger Vertreter des Berufsstandes und das Lamento, man werde ungerecht behandelt, entbehrt der Grundlage. Es ist vielleicht ein Reflex auf vergangene Zeiten, in denen der Berufsstand über ein, gefühlt eigens zu seiner Unterstützung existierendes Ressortministerium vor allem selber Forderungen an die Politik und damit an die Gesellschaft richtete: wenn die Ernte schlecht war, die Preise niedrig, die Marktmacht der übrigen zu groß, die Quote nicht auskömmlich, der Importdruck hoch oder die Abgabenlast zu drückend. Der Berufsstand trug sein Lamento vor, ein Minister zeigt Verständnis für die Lage der Bauern, sorgt für öffentliche Resonanz und Wertschätzung und ganz nebenbei auch für finanziellen Ausgleich. Der Bauer als schwaches Element in einer Umwelt lauter stärkerer Partner, eingebettet in eine Agrarpolitik, die mehr an Plan- als an Marktwirtschaft erinnerte. Außer dem regelmäßigen Lamento ist davon heute nicht mehr viel geblieben. Umso größer vielleicht der Phantomschmerz einzelner, die solchen Zeiten nachtrauern.
Die Gesellschaft hat die Fragen zur Landwirtschaft inzwischen umgedreht und hält sie den Landwirten entgegen: „Was liebe Landwirte seit ihr bereit zu leisten für die Milliardenbeträge, die ihr von der Gesellschaft erhaltet? Wie weit übertragt ihr die sich wandelnden gesellschaftlichen Wertevorstellungen in eure Produktionssysteme?“ Natürlich drück sich das bereits in dem heute gültigen Regime von Agrarsubventionen aus: von Greening bis Cross Compliance. Dabei spielt es in der öffentlichen Wahrnehmung allerdings gar keine Rolle, ob etwas erlaubt ist oder nicht Es stellt sich viel stärker die Frage nach der wahrgenommenen Legitimität als nach der formalen Legalität des Handelns.
Deshalb wird auch niemandem damit geholfen sein, auf geltende Standards, Normen und Gesetze zu verweisen, die vielleicht eingehalten werden – oder im Einzelfall vielleicht nicht. Auch der Verweis auf einzelne schwarze Schafe zielt am Kern des Problems vorbei. Landwirtschaftliche Produktionssysteme haben die Anbindung an gesellschaftliche Wertesysteme teilweise verloren. Und das nicht nur in Bezug auf die Haltung von Tieren und nicht etwa nur bei Städtern. Auch im ländlichen Raum häufen sich die Diskussionen zwischen Landwirten und Nicht- Landwirten, wenn es um Stallbauten, Monokulturen, Windparkanlagen und anderes mehr geht. Zeigt sich die Landwirtschaft nicht selber beweglicher, werden andere Marktteilnehmer wie Schlachthöfe oder Supermarkt-Ketten, die sich wandelnden gesellschaftlichen Werte in Anforderungen an Produkte und auch an Produktionssysteme umsetzen und einseitig diktieren. Denn diese können es sich nicht leisten die Kritik ihrer Kunden zu ignorieren, egal ob Kritik durch Medien oder NGOs oder auf andere Art und Weise vorgetragen wird.
Die Landwirtshaft sollte sich nicht beleidigt in die Schmollecke zurückziehen. Die tatsächlich stattfindende Entfremdung zwischen Landwirtschaft und öffentlicher Wahrnehmung ist mit Öffentlichkeitsarbeitet allein auch nicht aufzulösen. Gefragt ist Diskurs mit dem Ziel, sich aufeinander zuzubewegen. Das erfordert auch von der Landwirtschaft Beweglichkeit. Allein ein „Erklären“ landwirtschaftlicher Produktionssysteme reicht längst nicht mehr aus. Diesen Diskurs kann die Landwirtschaft nur mit beweglichen, fortschrittlichen und starken Landwirten erreichen. Nicht mit solchen, die am Status Quo um jeden Preis festhalten wollen, sondern mit solchen, die stark genug sind, sich der Debatte zu stellen, sie auch mit fachlichem Input zu befruchten, die aber auch beweglich genug sind, um gesellschaftlichen Strömungen entgegenzukommen.
Seid stark, liebe Landwirte.

(Quelle: Strategien und Trends für die Food Value Chain, AFC Consulting Group, Bonn 2018)

02/01/2019

Die Okermühle wünscht allen Geschäftspartnern ein gesundes und glückliches neues Jahr!

06/09/2018

Der Absatz des Unkrautvernichters Glyphosat lag 2016 nur noch bei 3800 Tonnen - so niedrig wie seit 13 Jahren nicht mehr. Die Bundesregierung will die Anwendung verbieten, doch sinnvolle Alternativen fehlen.

05/09/2017

Für unsere Lieferanten:
Die neue Sortenliste für die Winterweizenaussaat wurde aktualisiert und ist für Sie über unsere QMG- Datenbank mit den Ihnen bekannten Zugangsdaten über den Link https://okermuehle.qmg-system.de/kern/login/login.cfm abrufbar. Klicken Sie auf "Dokucenter" > "Informationen für unsere Lieferanten" > "05.09.17 Sortenliste kontrollierter Anbau Ernte 2018.pdf". Für Rückfragen sprechen Sie uns gerne an!

29/06/2017

Schwere Schlappe für Monsanto: Die Gesundheitsbehörde in Kalifornien wird den umstrittenen Unkrautvernichter Glyphosat auf eine schwarze Liste setzen. Die Entscheidung könnte Folgen für den deutschen Bayer-Konzern haben.

Adresse

Postbergstraße 14-16
Kissenbrück
38324

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